Theater und Performance

Gelebte Utopien
Auf den Spuren einer besseren Welt:  Kann man Utopien leben? Und wenn ja, wie? Wir spüren diesen Fragen in einer dreiteiligen Reihe nach und stellen Künstler vor, die das eigene Leben als utopischen Entwurf sehen. Kann man diese Lebensentwürfe auf eine ganze Gesellschaft übertragen? Was bedeutet es, wenn Utopien lebendig werden? Was bleibt von den großen Träumen, wenn man sie zu leben versucht? Und was kann die Kunst dazu beitragen?
(Reihe in Kulturzeit auf 3 SAT – siehe auch Tv-Tipps im LaKunaBi-Kalender 🙂

(2/3) Der niederländisch-ungarische Aktionskünstler Artúr van Balen will mit seinen Kunstaktionen „Tools For Action“ die Welt verändern: Er baut riesige aufblasbare Plastiken, die in der Luft schweben. Am 1. Mai 2018 will er mit einer spektakulären Aktion eine riesige Skulptur über dem Kottbusser Tor schweben lassen. 2010 ließ er einen zwölf Meter langen silbernen Hammer in die Luft steigen – getragen von Klimaprotestlern während der Klimakonferenz im mexikanischen Cancún. Nach der Aktion gründete er 2012 seine eigene Künstlergruppe „tools for action“. Artúr van Balen arbeitet unermüdlich an seiner großen Vision. Kann Kunst die Welt verändern? Wir stellen den Künstler und das Projekt vor. (Kulturzeit vom 11.4.18, 6:51 min)

(3/3) In Evelyn Hriberseks „Eurydike“ verschmelzen Virtual und Augmented Reality, Installation und irgendwie auch Gruselkabinett zu einem Gesamtkunstwerk: Auf den Spuren der mythischen Eurydike wandelt der Zuschauer durch einen teilweise virtuellen, teilweise realen Hades, erkundet eine fremdartige Welt und löst Rätsel. Evelyn Hriberseks will bewusst die Grenzen zwischen Computerspiel und Kunstinstallation überwinden. Ist das die Zukunft der Kunst im digitalen Zeitalter, ein interaktives Gesamtpaket für alle Sinne? Und da die größte Leistung digitaler Technik die verlustlose Kopie ist – was ist dann der Unterschied zwischen Original und Kopie? (Kulturzeit vom 16.4.18, 5:23 min)

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