EE-Anlagen vor Rückbau retten/ Earth Hour heute 20:30!

Aus aktuellem Anlass:
wie einige von euch vermutlich wissen wird der dringend notwendige (z.B. u.a. auch für die Decarbonisierung der Wirtschaft und die Umsetzung der Wasserstoffstrategie!) Ausbau der Erneuerbaren leider bisher weiterhin ausgebremst.
Ein weiterer massiver Rückschritt wäre nun, wenn diverse EE-Anlagen nun nach 20 Jahren aus der Förderung raus fallen und damit im gängigen Strommarkt nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden können.
Aber dagegen kann Jede/r von Uns etwas tun 🙂
Mehr dazu im folgenden Schreiben von Enyway, über die ich bereits einige Jahre Windstrom bei einem Landwirt beziehe und rundum zufrieden bin 🙂

Würde mich sehr freuen, wenn Ihr auch beim Retten von solchen Anlagen dabei wäret – „meine“ 30€ würden übrigens voll in des Erhalt meines allein aus privatem Geld ehrenamtlich betriebenen „Labor für Kunst und nachhaltige Bildung“ gehen ( von dessen Kosten – mindestens 400€/ Monat) ich übrigens weiterhin nichts von der Steuer absetzen kann – wenn sich jemand von euch mit sowas auskennt, wäre ich für jeden kleinenTipp an lakunabi@posteo.de dankbar – gerne auch in einem Telefonat – kämpfe nämlich seit 2013 mit dem Finanzamt dafür…:-(

Und ich möchte natürlich auch nicht die Gelegenheit verpassen, Euch an die heutige Earth-Hour ab 20:30 zu erinnern – auch ich werde versuchen alle Strom“fresser“ für eine Stunde auszustellen (abgesehen vom Kühlschrank… 😉
Der Aushandlungsprozesse dafür mit meinem Freund steht noch bevor…;-)

In diesem Sinne wünsche Euch ein schönes Restwochenende + gute Gesundheit,
lg, Carla (aka LaKunaBi…;-)


„Erneuerbare-Energien-Anlagen vor dem Rückbau retten!
Hallo liebe Community,
was ist eigentlich mit Post-EEG gemeint? 
Seit dem letzten Jahr wird dieses Thema immer häufiger diskutiert. Und auch für uns ist es gerade wichtiger denn je. Deswegen möchten wir euch mit diesem Newsletter die wichtigsten Informationen hierzu mitgeben und vor allem erreichen, dass wir gemeinsam mit euch Ökostrom-Anlagen vor dem Abbau retten können.

Was Post-EEG genau bedeutet.
„EEG“ steht für das Erneuerbare-Energien-Gesetz. Dieses Gesetz beinhaltet die staatliche Förderung für den Bau und den Betrieb von Wind-, Sonnen- und Wasserenergie-Anlagen, die den Strom in das allgemeine Netz einspeisen. Diese staatliche Förderung erhält man 20 Jahre lang. Danach – und damit kommen wir zum „Post“ in Post-EEG – müssen die Betreiber*innen für alle Kosten selbst aufkommen. Da viele EE-Anlagen vor oder in 2000 in Betrieb genommen wurden, sind dieses Jahr also viele von dem Wegfall der Förderung betroffen. Was nicht nur ein großes Problem für die Betreiber*innen, sondern auch für unser Klima darstellt.


Wie jeder Klimaretter sein kann.
Die betroffenen EE-Anlagen zu retten, ist eigentlich ganz einfach: Mehr Ökostromkunden. Durch den direkten Verkauf an Endkunden sind die Betreiber*innen nämlich nicht von den Preisschwankungen an der Börse betroffen und müssen keinem Zwischenhändler Preisabschläge zahlen. 
Jeder kann also jetzt aktiv mit Stromkauf über enyway dazu beitragen, dass intakte Erneuerbare-Energien-Anlagen nicht abgerissen werden, was die betroffen Anlagenbetreiber*innen und damit das Erreichen unserer Klimaziele unterstützt.
Wenn ihr noch mehr über dieses Thema erfahren möchtest, dann lest euch unseren aktuellen Blog-Artikel durch:
>> Post-EEG: Alles was man wissen muss

Windanlagen, die jetzt gerettet werden müssen.
Wenn ihr Freunde habt, die noch auf der Suche nach dem richtigen Ökostrom für ihr Zuhause oder Unternehmen sind, dann ist jetzt die beste Gelegenheit: Erzählt euren Freunden von enyway und bei jedem erfolgreichen Ökostrom-Abschluss bekommen beide von euch 30€ geschenkt*!
Wie das geht? Ihr habt zwei super einfache Möglichkeiten zur Auswahl:
Gebt euren persönlichen Bonus Code BA2BKKRQT weiter, den eure Freunde bei Abschluss mit angeben können, oder euren persönlichen Bonus Link https://www.enyway.com/de/strom-kaufen?voucher=BA2BKKRQT, der eure Freunde direkt auf die Plattform führt und den Code bereits berücksichtigt.
* >> Teilnahmebedingungen


Folgende Anlagen und Stromverkäufer auf unserer Plattform brauchen jetzt besonders viel Unterstützung, damit sie auch ohne die EEG-Förderung weiterhin fleißig Energie produzieren können:
>> Das Windrad Carl von Jens und Klaus
>> Rik und Jens mit ordentlich Wind von Norderney
>> Jürgen und sein zuverlässiger Windstrom aus Brandenburg
>> Thomas, früher Seemann, heute Windmüller
>> Otto und Fritz mit ihrem grünen Strommix aus Sonne und Wind

Habt ihr noch Fragen? Dann meldet euch jederzeit bei uns! 
Beste Grüße aus Hamburg
Euer enyway Team
Mehr zu Enyway findet in folgedem Utopia-Artikel zu den besten Ökostromanbietern
„Enyway: Ökostromanbieter der anderen Art
Es ist nicht direkt ein Ökostromanbieter, darf aber dennoch nicht unerwähnt bleiben: Enyway ist Deutschlands erster „Online-Marktplatz“ für Strom direkt vom Erzeuger. Man darf sich das wie eine Peer-Sharing-Plattform à la Airbnb vorstellen, auf der Ökostrom direkt von Mensch zu Mensch verkauft wird.
Erzeuger: Jeder Mensch kann auf Enyway zum Stromanbieter werden und seine Energie aus Wind, Sonne, Wasser oder Biomasse direkt an andere Haushalte verkaufen.
Verbraucher: Jeder Nutzer des Online-Marktplatzes kann per Mausklick seinen persönlichen Stromversorger nach Sympathie, Preis, Region und Stromart auswählen.
Neue Mess- oder Kommunikationstechnik sei dafür nicht erforderlich, so Enyway. Der Wechsel funktioniert nach Unternehmensangaben einfach und problemlos.
Enyway gibt es seit November 2017. Das Unternehmen beschäftigt rund 50 Mitarbeiter. Zu den drei Gründern gehört Heiko von Tschischwitz, erfolgreicher Gründer und langjähriger CEO von LichtBlick.

On+ Offline-Klimastreik am 19.03/ Roden war gestern/ ETS: Weniger wäre MEHR etc.

Dabei sein beim Klimastreik am 19.3. – das geht auch online!

ich selber werde am 19.3. zunächst unterwegs sein mit dem Zug und Fahrrad und werde die Gelegenheit nutzen, auch dort Teil des Streikes zu sein – und würde mich sehr freuen, wenn auch viele von Euch in der Euch möglichen Form mit dabei sind – wo auch immer!

Anbei die Info, welche Beteiligungsformen es diesmal u.a. geben wird – weitere werde ich versuchen, in meinem Trotz-Corona-Kalender (siehe im letztjährigen Blogbeitrag ganz am Ende oder ansonsten auf der hiesigen Startseite 🙂 einzutragen – gerne auch diesen weiter streuen!

„Durch Corona sind Demos am 19.03. nur mit Einschränkungen möglich. Wir wollen coronakonform zeigen, dass wir trotzdem richtig viele sind und die Klimakrise nicht vergessen haben. Über den Online-Streik!

*Mach mit* und registriere Deine Teilnahme (+ evtl. die Teilnahme deiner Kinder) am Online-Streik! Du musst nichts weiter tun, als Name und Ort hier einzutragen:

https://fffutu.re/VirtuellStreiken-pbwa

Auf unserer Streikkarte kannst Du sehen, wie viele Menschen sich schon angemeldet haben.

https://www.parentsforfuture.de/de/onlinestreik-orte

*Teile diesen Post mit allen klimafreundlichen Menschen die Du kennst*, lade sie ein sich ebenfalls anzumelden. *Lasst uns die Streikzahlen auf der Streikkarte in die Höhe katapultieren!*

OFFLINE IN BERLIN

*Klimastreik-Abendprogramm*
BITTE WENDEN – RODEN WAR GESTERN!
Freitag, 19.03. 18:30-20:30:exclamation:
Open-Air-Fahrradkino für die Mobilitätswende

Location: Wiese vor dem VERKEHRSMINISTERIUM
Masken + Abstand
Plakate, Transpis + Oberschenkelmuskeln
Räder haben wir

Fahrradkino: Wir radeln unseren eigenen Strom mit Moviemiento

VORLÄUFIGES PROGRAMM
Die Filme:
»Bitte Wenden«
»Danni lebt!«
»Once upon a time«
»Barcelona Superblocks«
»Kiezblocks«

Die Sprecher*innen:
Werner Reh, Verkehrspolitik Experte
Josephine Strobel & Inge Lechner, Changing Cities e.V.


Außerdem am Start:
Retroo singt Karl der Käfer
Special Guest

YouTube LIVESTREAM: Für alle die am 19. März n i c h t mit uns zusammen laut und vor Ort sein können :
https://youtu.be/CtRaJw9_608

Uns auf SOCIAL MEDIA und PRESSEMATERIAL findet ihr
hier: https://linktr.ee/roden_war_gestern

#RodenWarGestern#BitteWenden#WaldStattAsphalt#Mobilitätswende#Verkehrswende#AlleFür1Komma5#NoMoreEmptyPromises

ANREGUNGEN FÜR DEMOSCHILDERTEXTE 😉

wenn Euch zu den folgenden Themen fetzigere Slogans einfallen, gerne als Kommentar oder an lakunabi@posteo.de schicken – bin für jede Anregung dankbar und leider in meinem eigenen Kopf wegen vieler Themen gerade weniger wendig;-) – Danke!

  • ETS: Weniger wäre MEHR

Aktuell in Deutschland leider kaum bekannt: erschreckenderweise gab es im EU-Parlament eine sehr knappe Mehrheit von 10 Stimmen für die Beibehaltung der Ausgabe von kostenlosen Emissionszertifikate – um die richtigen Anreize für eine zukunftsfähige Wirtschaftsausrichtung zu setzen, bräuchte es aber stattdessen eine Verknappung der Emmissionszertifikate!

Dazu aus der östereichischen Presse:

„Aktuell dürfen die EU-Länder bestimmte Wirtschaftszweige mit der Ausgabe kostenloser Emissionszertifikate bedenken, um ihre Abwanderung in Drittländer zu verhindern.
„Damit Anlagen in der EU nicht doppelt geschützt werden“, sah der Parlamentsbericht ursprünglich vor, dass die Ausgabe kostenloser Emissionszertifikate stufenweise „und schließlich vollständig“ auslaufen soll. Eine knappe Mehrheit von hauptsächlich konservativen und rechtspopulistischen Abgeordneten kippte diesen Absatz.

Umweltorganisationen laufen Sturm

 Umweltorganisation liefen dagegen am Mittwoch Sturm. Sollte die Industrie weiterhin kostenlose Zertifikate erhalten, würde dies einen „Fehlanreiz zur Dekarbonisierung darstellen“, erklärte der WWF. Die „doppelte Subventionierung“ sei auch unfair gegenüber Drittländern.

Sie sei gespannt auf die Erklärung der Konservativen, „wie ein CO2-Ausgleich parallel zu Freizuteilungen im Emissionshandelssystem vor der Welthandelsorganisation Bestand haben kann“, erklärte auch die sozialdemokratische, deutsche Abgeordnete Delara Burkhardt.“

Quelle: https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/europa/2095678-EU-Parlament-bereitet-Weg-fuer-CO2-Grenzabgabe.html

2) Keinen Energiechartaschutz für fossile Investitionen!

Und auch folgendes anliegen möchte ich Euren Blick (nochmal) lenken – bitte auch hier unterschreiben und weiter streuen – wie ich aus politischen Kreisen zufällig weiß, bringen Petitin mehr las machne/r wohl denken mag – allerdings sollte man sich natürlich damit ausschließlich begnügen…;M-)

Außerdem weiterhin wichtig:

INTERNATIONALE PETITION UNTERSCHREIBEN — Stop Ecocide Germany

und um zwischen meinen recht seltenen Blogpost auf dem Laufenden zu bleiben…;-)

NEU: LaKunaBi-Telegramkanal mit Infos aus meinem Netzwerk
Twitter: @CSF_Lakunabi

Weitere Empfehlung…;-)
Kanal zum Finden + Teilen von sozial-ökologischen Petitionen

und denkt gerne daran…;-) – jeder noch so kleine Schritt, Handschlag etc… zählt…. (Anregungen gefällig? 😉

lg + bleibt gesund, Carla

Konsultation zum Strom-NeP noch bis 5.3. – dabei sein oder nicht- bzw. wiE? das ist hier die Frage…

Die Konsultation am Strom-Netzentwicklungsplan läuft noch bis 5.3. – Anregungen + Positionen – auch bezüglich des Aufrufes von FFF, sich daran zu beteiligen

Anbei zwei Positionen/ Vorschläge (von mir anonymisiert) aus meinem Netzwerk – gingen über den vielseitigen Klimabewegungsnetzwerk-Verteiler, für den man sich hier eintragen kann:
leere Mail an: klimabewegungsnetzwerk-subscribe@lists.riseup.net

hoffentlich geeignet als Ansporn, selber an der Konsultation teil zu nehmen – in welcher Form auch immer…;-)
lg + bleibt gesund!, Carla

1) „Hallo Liste,

FFF ruft auf, sich an der Konsultation zum NEP 2035 (2021) zu
beteiligen. Eine gute und wichtige Idee!

Effektiver als deren Vorschlag direkt zu verwenden, wäre es natürlich, wenn man die Kritik in eigenen Worten formuliert.
Leider bleibt bis zum 5.3. nur noch wenige Zeit dafür.
Ich hoffe aber sehr, dass hier Leute ihr Know-how nutzen können und wollen, um zum NEP kritisch Stellung zu nehmen.
[https://www.netzentwicklungsplan.de](https://www.netzentwicklungsplan.de)

Vielleicht findet ja auch hierüber noch etwas Austausch dazu statt.


Vorschlag von FFF:
Sehr geehrte Empfänger*innen, liebe Übertragungsnetzbetreiber, liebe Bundesnetzagentur,

vielen Dank für den ersten Entwurf des Netzentwicklungsplans 2035.
Fridays For Future geht nun seit über zwei Jahren gemeinsam mit der Klimagerechtigkeitsbewegung in Deutschland auf die Straße und kämpft für
eine gerechte Bekämpfung der Klimakrise. Dafür sind allein in Deutschland am 20.09.2019 1,4 Millionen Menschen auf die Straße gegangen[1] und Meinungsforscher*innen bestätigen immer wieder, dass die Klimakrise eine der größten Sorgen, Ängste und Anliegen der Menschen weltweit ist[2]. 
Klimawissenschaftler*innen betonen schon lange, dass
endlich ernsthafte Maßnahmen ergriffen werden müssen. Eine angemessene Begegnung der Klimakrise ist also notwendiger und gewollter also je zuvor und bedeutet laut Pariser Abkommen die Begrenzung der globalen
Erwärmung möglichst auf 1,5°C [3].
Für Deutschland bedeutet das laut Sachverständigenrat für Umweltfragen ein verbleibendes CO2-Budget von 4,2 Gt CO2 ab dem 01.01.2020 bei 50%-iger Wahrscheinlichkeit, dass das 1,5°C-Ziel eingehalten wird [4].
Damit Deutschland dieses Budget realistisch einhalten kann, benötigt es stärkere Reduktionsziele als die derzeit diskutierten, nämlich -60% CO2-Minderung in allen Sektoren bis 2025, -80% bis 2030 [5] und das
Erreichen von Netto null bis spätestens 2035. Aufgrund dieser Erkenntnisse bedauere ich es umso mehr, dass kein 1,5°C-kompatibles Szenario im Rahmen des Netzentwicklungsplans betrachtet wird. Mit -79%
Reduktion der CO2-Emissionen des deutschen Kraftwerksparks bis 2035 sind Szenario B und C zwar die ambitionierteren, gerade unter Betrachtung der
Tatsache, dass der Energiesektor deutlich leichter zu transformieren ist als viele anderen Sektoren, jedoch noch immer absolut unzureichend für die Einhaltung des 1,5°C-Ziels. Schon lange kritisiert Wissenschaft und
Öffentlichkeit, dass der Netzentwicklungsplan kein Szenario besitzt, dass die Verpflichtung zur CO2-Minderung abbildet, die sich für Deutschland aus der Klimaschutz-Vereinbarung von Paris ergibt. 
Christof
Timpe, Leiter des Bereichs Energie & Klimaschutz am Öko-Institut, kritisierte bereits 2018, dass so keine sachgerechte Netzplanung gelingen kann [6].
Aufgrund dessen sollte für das weitere Vorgehen das ambitionierteste der vorliegenden Szenarien, Szenario C, zugrunde gelegt werden. Auch vor dem Hintergrund des europäischen Green Deals ist Szenario C das realistischste. Szenario A ist dabei mit einer verbleibenden installierten Braunkohleleistung von 7,8 GW im Jahr 2035 nicht diskussionswürdig und wird, gerade auch aufgrund europäischer Diskussionen über Anhebungen der Reduktionsziele, internationalen politischen und gesellschaftlichen Zielen nicht gerecht. Selbst unter
der Annahme, dass sich die politischen Ziele des Kohleausstiegs in Deutschland nicht mehr ändern, ist sich die Wissenschaft größtenteils darüber einig, dass die Stromgestehungskosten der Kohle zu hoch liegen
und sie so auch dank eines steigenden CO2-Preises weit vor 2035 aus dem Markt gedrängt wird [7].
Die Bundesnetzagentur sollte hier in der Prüfung des
Netzentwicklungsplans statt Szenario A ein weiteres Szenario ergänzen, welches 1,5°C-kompatibel ist. Dass dies möglich ist, zeigt die Bestätigung des NEP 2030 (2019), in dem bei der Prüfung im Nachhinein ein weiteres Szenario ergänzt wurde, dass den Kohleausstieg
berücksichtigt (C 2038*) und dafür ein anderes, dass diesem nicht gerecht wird (B 2035) nicht berücksichtigt wurde.

Ein weiterer Kritikpunkt der drei Szenarien ist der geringe Anstieg des Stromverbrauchs im Zeitraum bis zum Erreichen des Zieljahres 2035.
Während Szenario C mit einem Anstieg des Bruttostromverbrauchs auf 700 TWh im Jahr 2035 den höchsten Anstieg des Stromverbrauchs verzeichnet,
ist dieser für eine echte Energiewende, wie sie die Erfüllung des Pariser Abkommens benötigt, zu gering. Wie bereits Eingangs erläutert, muss Deutschland bis 2035 Netto null erreichen. Studien, die Klimaschutzszenarien betrachten, in denen Deutschland Netto null oder
nahezu Netto null erreicht und Wasserstoff- bzw. PtX-Importe nicht in unrealistisch hohem Maße angenommen wurden, rechnen mit einer notwendigen inländischen Stromerzeugung von circa 1.000 bis 1.400 TWh
pro Jahr [8], [9]. Möchte Deutschland einen gerechten Beitrag zur Bekämpfung der Klimakrise leisten und dem Pariser Abkommen entsprechen, so muss der Wandel hin zu einer "Netto null-Gesellschaft" beschleunigt
werden und damit auch die Energiewende und die Sektorenkopplung. Dies hat zur Folge, dass Szenarien, wie die in den genannten Studien, beschleunigt werden müssen und die ermittelten erhöhten Stromverbräuchebereits 2035 eintreten werden. Zu dem gleichen Ergebnis kommt auch das
Wuppertal Institut in der Studie "CO2-neutral bis 2035: Eckpunkte eines deutschen Beitrags zur Einhaltung der 1,5-°C-Grenze" [10]. 
Vor diesem Hintergrund sind die im Netzentwicklungsplan 2035 angenommenen Stromverbräuche zu gering angesetzt und sollten deutlich nach oben korrigiert werden. Mit der Annahme der zu niedrigen Stromverbräuche wird
der Beitrag des Stromsektors an der Dekarbonisierung anderer Sektoren vernachlässigt.

Ähnlich der Entwicklung des Stromverbrauches verhält es sich mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien. Hier kommen Studien, die 1,5°C-kompatible Szenarien betrachten, zu dem Schluss, dass, um die inländische Stromerzeugung von 1.000 bis 1.400 TWh pro Jahr zu decken, es einen starken Ausbau der erneuerbaren Energien von mindestens 25 bis 40 GW pro Jahr benötigt [10]. Denn für ein klimaneutrales Deutschland wird laut des Wuppertal Instituts eine installierte PV- und
Wind-Leistung von circa 500-700 GW benötigt [10]. Die installierte Leistung von Windkraft- und PV-Anlagen in Szenario C des aktuellen Entwurfs des Netzentwicklungsplans liegt im Zieljahr 2035 jedoch
lediglich bei 245 GW (bzw. 260,6 GW für die Summe aller erneuerbaren Energien) und damit deutlich zu niedrig.
Der im Netzentwicklungsplan 2035 angenommene Stromverbrauch sowie die Menge installierter Leistungen erneuerbarer Energien ist demnach zu gering. Die zu erwartenden Entwicklungen des erhöhten Stromverbrauchs
und des erhöhten Ausbaus der erneuerbaren Energien sollten deswegenunbedingt in einem zusätzlichen Szenario ergänzt und beachtet werden.

Für mich ist außerdem nicht verständlich wie die auf Seite 81 des„Netzentwicklungsplan Strom 2035, Version 2021, 1. Entwurf“ [11] genannte 40%-ige Reduktion des Emissionsfaktors von Erdgaskraftwerken zustande kommt. Da dies im ersten Entwurf nicht genauer erklärt wird,
bitte ich um eine Klarstellung im weiteren Verlauf des
Netzentwicklungsplans. Generell erscheint es mir aufgrund technischer und ökonomischer Gesichtspunkte sowie vor dem Hintergrund globaler Gerechtigkeitsfragen als sinnvoll die benötigten Kapazitäten über einen verstärkten inländischen Ausbau der erneuerbaren Energien zu decken,
statt auf erhöhte Importkapazitäten grünen Wasserstoffs oder sonstige Reduktionen des Emissionsfaktors zu hoffen.

Abschließend möchte ich mich nochmal für die Anfertigung der ersten Version des Netzentwicklungsplans 2035 bedanken. Trotz positiver Entwicklungen und der Betrachtung eines längerfristigen Szenarios sind
die Betrachtungen insgesamt zu unambitioniert und werden dem Pariser Abkommen sowie den Erkenntnissen der internationalen Klimawissenschaft nicht gerecht. Hier hoffe ich im Laufe des Konsultationsprozesses auf
Ambitionserhöhungen und plädiere dafür, dass in Zukunft 1.5°C-gerechte Szenarien zugrunde gelegt werden. Nur so kann sichergestellt werden,dass das Stromnetz für die Energiewende und damit für das Erreichen der
Klimaziele gebaut ist und diese nicht ausbremst. Außerdem sehe ich einen zusätzlich zum Netzentwicklungsplan aufgestellten Systementwicklungsplan, der regelmäßig von unabhängigen Wissenschaftler*innen und unter Bürger*innenbeteiligung erarbeitet wird, als sinnvoll an.

Mit freundlichen Grüße
[Namen einfügen]

Literaturverzeichnis

[1] ZDF, „Rekordzahlen bei Klimademos - Wo die meisten Menschen auf dieStraße gingen,“ 20 09 2019. [Online]. Available: [https://www.zdf.de/nachrichten/heute/fazit-frid...](https://www.zdf.de/nachrichten/heute/fazit-fridays-for-future-und-beschluesse-klimakabinett-100.html).

[Zugriff am 07 12 2020].
[2] Zeit Online, „Zeit Online,“ 27 01 2021. [Online]. Available: [https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2021-01/klima...](https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2021-01/klimawandel-umweltschutz-umfrage-klimanotstand-un-entwicklungsprogramm).

[Zugriff am 15 02 2021].
[3] United Nations, „Paris agreement,“ 2015. [Online]. Available: [http://unfccc.int/files/essential_background/co...](http://unfccc.int/files/essential_background/convention/application/pdf/english_paris_agreement.pdf).

[Zugriff am 7 12 2020].

[4] Sachverständigenrat für Umweltfragen, [Online]. Available: [https://www.umweltrat.de/SharedDocs/Downloads/D...](https://www.umweltrat.de/SharedDocs/Downloads/DE/01_Umweltgutachten).
[Zugriff am 15 02 2021].

[5] Fridays For Future Deutschland, „Schlüsselergebnisse der Studie des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie zu einem Beitrag Deutschlands zur Einhaltung der 1,5-°C-Grenze,“ [Online]. Available:
[https://fridaysforfuture.de/studie/schluesseler...](https://fridaysforfuture.de/studie/schluesselergebnisse/). [Zugriff am 30
10 2020].

[6] energiezukunft, „Dezentrale Energiewende kann Netzausbau reduzieren,“ [Online]. Available:
[https://www.energiezukunft.eu/erneuerbare-energ...](https://www.energiezukunft.eu/erneuerbare-energien/netze/dezentrale-energiewende-kann-netzausbau-reduzieren/).
[Zugriff am 15 02 2021].

[7] Fraunhofer ISE, [Online]. Available:
[https://www.ise.fraunhofer.de/content/dam/ise/d...](https://www.ise.fraunhofer.de/content/dam/ise/de/documents/publications/studies/DE2018_ISE_Studie_Stromgestehungskosten_Erneuerbare_Energien.pdf).
[Zugriff am 2021 02 15].

[8] Fraunhofer-Institut für solare Energiesysteme, „Wege zu einem klimaneutralen Energiesystem,“ Freiburg, 2020.

[9] Forschungszentrum Jülich, [Online]. Available:
[https://www.fz-juelich.de/iek/%20iek-3/DE/_Docu...](https://www.fz-juelich.de/iek/%20iek-3/DE/_Documents/Downloads/transformationStrategies2050_studySu%20mmary_2019-10-31.pdf.pdf?__blob=publicatio%20nFile).
[Zugriff am 15 02 2021].

[10] Wuppertal Institut, „CO2-neutral bis 2035: Eckpunkte eines deutschen Beitrags zur Einhaltung der 1,5-°C-Grenze,“ Wuppertal, 2020.

[11] 50 Hertz, Amprion, Tennet, TransnetBW, „Netzentwicklungsplan Strom 2035, Version 2021, Erster Entwurf,“ 29 01 2021. [Online]. Available:
[https://www.netzentwicklungsplan.de/sites/defau...](https://www.netzentwicklungsplan.de/sites/default/files/paragraphs-files/NEP_2035_V2021_1_Entwurf_Teil1.pdf).

[Zugriff am 19 02 2021].


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2) „Ein klares Nein – so nicht!

Der erste entwurf des nep für 2035 und der aufruf der öffentlichen
beteiligung (jetzt noch knapp eine woche zeit vorschläge oder
einwendunungen zu machen ist ein hohn!) an der beschlussfassung ist ein rein pseudodemokratisches verfahren!

FfF oder EG sollten sich daran nicht beteiligen.

Dies aus mehreren gründen:

  1. Der entwurf wurde vorgelegt von den vier großen übertragungsnetzbetreibern, die alle – entweder börsennotiert oder in staatsbestitz – ein vorrangigens interesse an möglichst hohen profiten haben und deshalb die superteuren stromleitungen bauen wollen. Wie in der vergangenheit entscheidet letztendlich die bundesnetzagentur und die untersteht dem bundeswirtschaftsministerium. Glaubt irgendwer aus der klimabewegung, dass der herr altmeier sich nach den forderungen der klimagerechtigungskeitsbewegung richtet?
  1. Der von thomas favorisierte entwurf C 2035 ist sicherlich der klimapolitisch ambitionierteste unter den (schlechten) entwürfen. Nichts desto trotz ist er genau die fortschreibung des ‚green new deal‘ (gnd) der eu-kommission. Denn er setzt auf ein grünes wachstum, grüne industrie- und verkehrspolitik. Durch die vollständige elektrifizierung sämtlicher bereiche von wirtschaft, verkehr und privatem energieverbrauch soll ein business as usual mit den selben konzernen wie siemens, basf, rwe oder wintershall fortgesetzt werden. Dafür tut die bundesregierung seit jahren alles – mit milliardensubventionen!
  2. Überfällig ist die einleitung einer degrowth-politik! Also eine teilweise deindustrialiserung der bundesdeutschen wirtschaft; z. b. der stahl- und aluminiumindustrie, der flugzeugindustrie, der rüstungsindustrie, der autoindustrie etc.
  3. Überfällig ist auch die einleitung von massnahmen zur REDUZIERUNG des energie- und des stromverbrauchs in europa, in deutschland.
  4. Es geht in die völlig falsche richtung jetzt den forcierten ausbau der wasserstoffproduktion aus erneuerbaren energien zu fordern. Wasserstoff ist ein primärenergiefresser! Die angepeilten 8-10 GW Wasserstoff im Jahr 2035 sollen als Speichertechnologie gas und kohle ersetzten für die zeiten der dunkelflaute der erneuerbaren energien. Diese 10 GW reichen bei weitem nicht in winterlichen Zeiten. Und für einen noch stärkeren Ausbau der erneuerbaren gibt’s in deutschland nicht die flächen! Ein ausweg ist die verfünffachung (!) der Windenergie in der nordsee, die von solchen grosskonzernen wie rwe oder eon vorangetrieben wird. Das reicht aber immer noch nicht für die wasserstoffproduktion. In letzter konsequenz heisst auch das szenario C des nep: Import aus nordafrika und der arabischen halbinsel. In dubai haben sich gerade vor ein paar wochen im zuge der dii-Initiative die führenden europäischen stromproduzenten und rohstoffkonzerne mit den regierungsleuten getroffen, um den massiven ausbau der photovoltaikanlagen zur wasserstoffproduktion zu beschliessen. Das ist nichts anderes als die neue koloniale eroberung nordafrikas, denn die menschen vor ort werden nicht gefragt, ob sie diese monsternanlagen vor ihrer nase haben wollen. Landraub und vertreibung der nomaden u. a. werden die folge dieser milliardenschweren investitionen sein.

Das in aller kürze, wer sich damit länger auseinandersetzen möchte, lese
die neuste ausgabe der ‚anti-atom-aktuell‘, die zum schwerpunkt die
zukunft der eneuerbaren energien hat.“

Der Vertrag, der zum Monster wurde – jetzt unterschreiben gegen Energie-Charta

Liebe Leser:innen meines Blogs,
komme leider erst jetzt wieder zum Bloggen, obwohl sich die meiner Ansicht nach wichtigen Themen bereits seit Monaten in meiner (fossilfreien…;-) Pipeline stauen und stapeln. (Unterstützungsmöglichkeiten findet Ihr wie gehabt hier, also unten auf der Sartseite meiner Webseite …;-) Jeder keline Finger hilft… und vielleicht kann ich demnächst sogar Spenden annehmen – gerne schon mal bei mir unverbindlich melden, falls Ihr Euch das vorstellen könntet – dann würde ich meine Bestrebungen, ein quasi Unter-verein zu werden, verstärken – lohnt sich wegen der Notwendigkeit eines eigenen Eingang – und Ausgangskonto leider nur ab einer bestimmten Summe…

Deshalb heute nur kurz und per Weiterverbreiten einer Unterschriften-Aktion gegen den Energiecharta-Vertrag, auf deren gefährliche Auswirkungen ich erst neulich durch die Teilnahme an einem diesbezüglichen Online-Seminar von Powershift aufmerksam geworden bin (Weiteres zu deren diesbezüglicher Kampagne findet Ihr übrigens hier)
Bitte dringend möglichst gleich mit unterzeichen und weiterstreuen – gerade ist ein gutes , aber kurzes Möglichkeitsfenster, um dagegen vor zu gehen!

Danke Euch schon mal für Eure Unterstützung und hoffentlich bis bald mal wieder,
lg + bleibt gesund , Carla (aka LaKunaBi… 😉

„Liebe Freundinnen und Freunde, das ist doch verrückt — gerade jetzt, wo viele Länder endlich Maßnahmen ergreifen, um den Klimawandel aufzuhalten und unseren Planeten zu schützen, verklagen Großkonzerne, die auf fossile Brennstoffe setzen, unsere Regierungen auf Milliarden. 

Das liegt an einem mächtigen internationalen Abkommen, von dem jedoch kaum jemand gehört hat: Der Vertrag über die Energiecharta.

Ursprünglich sollte dieses Abkommen einen Anreiz für Energiekonzerne schaffen, in Entwicklungsländern zu investieren, doch nun wird es missbraucht, um Länder zu verklagen, wenn sie umweltschädliche Kohlekraftwerke und Ölbohrplattformen schließen wollen. Und das gefährdet unsere Wende hin zu 100 % sauberer Energie. Konzerne konnten so schon mehr als 50 Milliarden aus Steuergeldern einklagen — und immer mehr Länder geraten in diese Falle.

Aber es gibt nun endlich einen Plan, um dieses Abkommen fachgerecht zu entsorgen. Italien ist schon ausgestiegen, und nun fordern auch Frankreich, Spanien und andere Länder, dass der Vertrag gekippt wird. Wenn wir ihre Forderung mit einer 1 Million starken Petition bekräftigen, könnte dies zu einem Aufstand bei den entscheidenden Verhandlungen nächsten Dienstag führen.
Das ist unsere Chance, dafür zu sorgen, dass niemand mehr für Klimaschutz-Maßnahmen verklagt wird:
Jetzt unterzeichnen
An die Regierungen der Welt und alle Unterzeichner des Energiecharta-Vertrags

Als Bürgerinnen und Bürger dieser Welt fordern wir Sie auf, aus dem Energiecharta-Vertag auszusteigen und seine Ausweitung auf weitere Länder zu verhindern. Der Vertrag ist nicht mit dem Pariser Klima-Abkommen vereinbar und ermöglicht es Kohle-, Öl- und Gaskonzernen, die Wende hin zu sauberer Energie zu behindern. Es ist an der Zeit, diesen Konzernen ihr Druckmittel zu nehmen, damit sie nicht länger dem dringend nötigen Klimaschutz im Weg stehen und ihre Interessen über die Gesundheit und Sicherheit von uns allen  stellen können.
Jetzt unterzeichnen
Dieses katastrophale Abkommen ist praktisch das genaue Gegenteil des Pariser Klimaabkommens. Es bestraft Regierungen, wenn sie sich von fossilen Brennstoffen abwenden.

Nehmen wir Italien: Als das Land Ölbohrungen vor seiner Küste verbot, verklagte ein britisches Unternehmen die Regierung auf fast 300 Millionen Dollar — das neunfache dessen, was das Unternehmen überhaupt investiert hatte. Das sind wertvolle Steuergelder, die auch in erneuerbare Energien, Schulen oder Krankenhäuser hätten fließen können.
Und Deutschland wird derzeit vom schwedischen Energieriesen Vattenfall wegen des beschlossenen Atomausstiegs verklagt — wenn Vattenfall gewinnt, könnte uns das sechs Milliarden Euro kosten!

Deshalb gilt: Egal, wo auf der Welt Sie leben, dieses Abkommen geht Sie etwas an. Um den Klimawandel aufzuhalten, brauchen wir eine riesige weltweite Wende hin zur grünen Energie — aber wenn einzelne Länder daran gehindert werden, gefährdet das unsere gesamten weltweiten Anstrengungen.

Wir wissen von Insidern aus einflussreichen Ländern, dass starker öffentlicher Widerstand jetzt dafür sorgen könnte, dass genügend Länder aus dem Abkommen austreten. Machen wir das möglich — unterzeichnen Sie jetzt und Avaaz wird unsere Stimmen direkt an die Entscheidungsträger/innen übergeben und mit einer Anzeige in einem führenden europäischen Politik-Magazin Gehör Druck ausüben: Jetzt unterzeichnen Die Klimakrise ist die Herausforderung unseres Lebens. Aber wir haben jetzt so viel Rückenwind — und unsere Bewegung zerlegt Stück für Stück diejenigen Systeme, die unseren Planeten in den Abgrund treiben. Die Maßnahmen, die wir heute ergreifen, werden über Generationen zu spüren sein. Für unsere Kinder, für die Wälder, die Ozeane und alles, was uns wichtig ist, können wir jetzt nicht aufhören — und wir werden es auch nicht!

Mit Hoffnung und Entschlossenheit

Marie, Barbara, Martyna, Pascal, Luis, Mike, Anneke, Alice, Patricia, Mario, Nick, Daniel, und das ganze Avaaz-Team Mehr Informationen:

Wie Schiedsgerichte Europas Klimaziele bedrohen (Buzzfeed)Energiecharta: Wie die EU sich selbst eine Falle grub (Frankfurter Rundschau)Und auf Englisch:

Time for Europe to draw exit scenarios from the Energy Charter Treaty (Euractiv)Big energy sues Netherlands over coal phase-out (DW)Energy Charter Treaty – Dirty SecretsEU governments whipsawed by climate and coal lawsuits (Politico)Africa should resist acceding to the Energy Charter Treaty (Bilaterals)

Und noch ein paar Ergänzungen aus meinem Netzwerk 🙂

„Wer noch Hintergrund-Infos braucht: das Team um Investigate Europe hat zum Thema Schiedsgerichte & Klimakrise umfassend Recherche betrieben und ein super gutes, knackiges und dennoch tiefgehendes Erklär-Video produziert: https://www.investigate-europe.eu/de/2021/energiecharta-vertrag/

„Oder auch hier: https://www.attac.de/kampagnen/handelsabkommen/petition-gegen-den-energiecharta-vertrag/
Wobei es von Power Shift und auch von Attac/Österreich schon Webinare in den letzten Wochen dazu gab.
Evtl auch bei youtube zu finden.“

Klimabürgerrat – Gemeinsam die 50 000 bis zum 17.12. schaffen!

Leider habe ich diese wichtige Petition selber fast aus de Blick verloren – obwohl bereits seit einer Weile in meinem Trotz-Corona-Kalender stehend…;-)

Heute also meine Bitte schnell noch mit zu zeichnen (damit wir nicht bis zur letzten Sekunde zittern müssen…;-) und je mehr Stimmen (auch über die 50 000 hinaus…;-) die Petition bekommt, umso größer die Chancen, dass der Bundestag sich dieser weiter gehend annimmt.

Also auch gerne weiter in Euren Kreisen und Netzwerken streuen und weiter verbreiten – z.B. per Hinweis auf diesen Blogpost per Twitter (siehe u.a. hier im rechten Randbereich – könnt mir natürlich gerne auch auf Twitter und Co folgen… 😉

Da die Zeit drängt, habe ich mir erlaubt, auf die Aufrufe und Texte zum Thema von mir wert geschätzten Menschen aus meinem Netzwerk zurück zu greifen, diesmal XR Münster und Sven Giegold (Eu-Grüne),

Bleibt gesund – wünsche Euch eine geruhsame Vorweihnachtszeit und schöne Festtage !

lg, Carla (aka LaKunaBi 😉

PS1: wer noch nie auf der Petitionsplattform des Bundestages unterschrieben hat, muss beim 1. Mal etwas mehr ausfüllen – ab dann geht es ganz flott und auch andere Petitionen dort verdienen Eure Unterschrift 🙂 (auch deshalb habe ich diese schon seit einer Weile direkt verlinkt im rechten Teil meiner Webseite…;-)

Mehr dazu bei einer späteren Gelegenheit…

PS2:  Und folgt mir und meinem Labor für Kunst und nachhaltige Bildung natürlich gerne:
auf meinem Blog www.lakunabi.de (AKTUELL mit "Trotz Corona";-)-KALENDER ), als "Lakunabi" + "Ideensammlung" auf WECHANGE.de - auch bitte VOR Anfragen jeweils zunächst durchsuchen!
Instagram: @lakunabi / Twitter: @CSF_Lakunabi/ @lakunabi@mastodon.social
 Linkedin + Xing

„Liebe Klimabewegte,

in einem Jahr, in welchem Straßenaktionen für die ein oder andere mehrheitlich mit einem Gewissenskonflikt und einem Risiko verbunden waren, haben wir uns nur wenig ausbremsen lassen. Ein Höhepunkt des diesjährigen Klimagerechtigkeits-Betrebens ist die von „Klimamitbestimmung jetzt!“ (https://klima-mitbestimmung.jetzt/) gestartete Petition zur 3. Forderung von Extinction Rebellion.
Die Petition zur 3. Hauptforderung von XR geht gerade steil 📈, braucht aber immer noch 23.000 von 50.000 Unterschriften.

UND WIR HABEN NUR NOCH 3 TAGE ZEIT (bis 17.12.)!

Deswegen: Haut in die Tasten, registriert euch, unterschreibt und teilt die Petition an alle Menschen und in alle Kanäle, denen ihr habhaft werden könnt.

Jede Unterschrift zählt, gemeinsam können wir es schaffen!

✏️ https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2020/_09/_16/Petition_116046.html ✏️

Love & Rage & Mitbestimmung 💚🌎🙌🏼“

„Bürger*innenräte sind eine spannende Möglichkeit, unsere Demokratie zu stärken und gleichzeitig das Jahrhundertthema Klimakrise anzugehen. Bürger*innenräte verbinden direkte Demokratie mit gründlicher und überlegter Debatte. Im neuen Grundsatzprogramm haben wir Grünen uns grundsätzlich für Bürger*innenräte auf Bundesebene ausgesprochen. Nun setzt sich die Initiative Klima-Mitbestimmung JETZT für einen solchen Klima-Bürger*innenrat mit einer Petition an den Deutschen Bundestag ein. Ihre Petition hat bereits mehr als 47.000 Unterschriften, aber um im Bundestag Beachtung zu finden brauchen sie bis zum 17. Dezember mindestens 50.000 Mitzeichner*innen! Für diesen Schlussspurt ist jede Unterstützung willkommen: jetzt unterschreiben und diese E-Mail gerne weiterleiten!

In Frankreich, Irland und Großbritannien konnten Klima-Bürger*innenräte bereits wichtige Impulse setzen, die wir auch in Deutschland dringend brauchen. Ich wünsche Klima-Mitbestimmung JETZT möglichst viele Unterstützer*innen, damit ihr Anliegen in der Politik Gehör findet. Zudem freue ich mich, dass mit Mira Pütz eine der Gründer*innen in meinem Brüsseler Team arbeitet (so viel Transparenz muss sein!).

Was ist das Besondere an einem Bürger*innenrat?

Ein bundesweiter Bürger*innenrat ist wie ein Miniatur-Deutschland: 150 Bürger*innen werden per Zufallslos so ausgewählt, dass sie die Vielfalt in der Bevölkerung repräsentieren. Fast wie bei einer repräsentativen Stichprobe für eine Umfrage, nur dass die Mitsprachemöglichkeiten bei einem Bürger*innenrat viel weitreichender sind als in einer einseitigen Befragung. Denn die Teilnehmenden treffen sich über mehrere Wochenenden hinweg, hören Vorträge von unabhängigen Wissenschaftler*innen und erarbeiten gemeinsam Handlungsempfehlungen für die Politik. Die gemeinsamen Gespräche finden in wechselnden Kleingruppen statt und werden moderiert, sodass ein respektvoller Austausch auf Augenhöhe ermöglicht wird. Diese Prozessgestaltung geht auf die diskurstheoretische Arbeit von Jürgen Habermas zu folgender Frage zurück: wie müsste ein Entscheidungsprozess gestaltet sein, sodass am Ende das beste Argument gewinnt?

Bei einem Bürger*innenrat kommen Menschen mit den unterschiedlichsten Lebenserfahrungen ins Gespräch, die sich sonst nie begegnet wären. Außerdem konnten Wissenschaftler*innen aus Irland nachweisen, dass das gemeinsame Abwägen von Argumenten den Blick für das Gemeinwohl stärkt. Die Teilnehmenden eines Bürger*innenrats haben kein Amt zu verlieren und repräsentieren keine spezifische Bevölkerungsgruppe – das ändert die Dynamik und ermöglicht es Bürger*innenräten, kontroverse Fragen mit Blick auf die Zukunft anzugehen.

2004 wurde ein solcher Bürger*innenrat erstmals in Kanada einberufen, um einen Vorschlag für eine Wahlrechtsreform zu entwickeln. Die Teilnehmenden standen nicht selbst zur Wahl, sie hatten kein Interesse daran, ihre eigene Wiederwahl oder eine bestimmte Anzahl an Mandaten zu sichern. Stellvertretend für alle Menschen in ihrem Bundesstaat hatten sie eingewilligt, eine möglichst faire Reform zu erarbeiten. Was fair in diesem Zusammenhang bedeuten sollte haben sie gemeinsam, in Rücksprache mit Expert*innen, erörtert. Internationales Aufsehen erregte auch ein Bürger*innenrat in Irland, der eine ausgewogene, respektvolle Debatte zur Reform des Abtreibungsrechts ermöglichte. Bürger*innenräte geben den Teilnehmenden die Möglichkeit, informiert und eigenständig zu entscheiden, Prioritäten hochzuhalten und Akzente zu setzen.

Auch zur Klimakrise hat es bereits mehrere Bürger*innenräte gegeben, die Handlungsempfehlungen für eine ambitionierte und sozial gerechte Klimapolitik erarbeiten sollten. Die Ergebnisse der Bürger*innenräte in Irland (2017), Frankreich (2019-20) und Großbritannien (2020) zeigen eindeutig, dass eine informierte Stichprobe der Bevölkerung die Notwendigkeit von tiefgreifenden Veränderungen anerkennt und diese einfordert. Dadurch kann ein Klima-Bürger*innenrat ein starkes Signal an die Politik senden und die öffentliche Debatte bereichern, indem verschiedene Handlungsoptionen sichtbar gemacht werden. Während sich in anderen Formen der Bürger*innenbeteiligung oftmals nur bestimmte Bevölkerungsgruppen einbringen – z.B. jene, die sich das Engagement zeitlich und finanziell leisten können oder zutrauen – spiegelt ein Bürger*innenrat durch die Zufallsauswahl die Vielfalt unserer Gesellschaft wider.

Damit ein Bürger*innenrat nicht nur ein Zeichen setzt, sondern nachhaltig Veränderungen anstößt, ist die Einbettung in unseren politischen Prozess unerlässlich. Es braucht ein politisches Mandat von der Regierung, mit einer konkreten Fragestellung und Zusagen für „Danach“. So hatte Emmanuel Macron den Teilnehmenden des französischen Klima-Bürger*innenrats zugesagt, ihre Empfehlungen „ohne Filter“ umzusetzen. Das fordern die 150 Teilnehmenden nach der Bekanntgabe der Handlungsempfehlungen nun ein und sie werden auch während des Umsetzungsprozesses immer wieder konsultiert. Und deshalb ist eine erfolgreiche Petition an den Deutschen Bundestag hier so wichtig.

together4forests – Jetzt EU-Konsultation (bis 10.12.) ausfüllen und Entwaldung stoppen!

Anbei ein sehr wichtiger Aufruf aus meinem Netzwerk – bitte unbedingt heute oder morgen noch teilnehmen an der EU-Konsultation und weiter streuen – Lieben Dank schon mal!

Manche von Euch werden sich vielleicht gewundert haben, solange nichts in meinem Blog gelesen zu haben – der einfache Grund ist, dass ich angesichts der klima-und coronakrisenbedingten wichtigen Onlinekonferenzen u.a. auf verschiedenen Politikebenen (siehe in meinem Trotz-Corona-Kalender) nicht hinterher komme mit meinen anderen Vorhaben.

Deshalb auf diesem Wege mal wieder der Aufruf, sich hier von meinen diversen Unterstützungsmöglichkeiten inspirieren zu lassen (habe übrigens bald wieder Weihnachten 😉

Außerdem trage ich mich seit geraumer Zeit mit dem Gedanken, mich um ein/e Bufdi/ne 🙂 zu bemühen, sprich jemandem bei LaKunaBi einen ökologischen Bundesfreiwilligendienst oder gf. alternativ ein FÖJ zu ermöglichen – natürlich Coronahygiene-konform und auch ggf. rein online möglich.
Gerne diese Info also an potentiell Interessierte streuen – diese finden u.a. hier mehr zu meiner Arbeit – und hier einen weiteren Teil des Aufgabenspektrums für Berlin-Ansässige
Wünschenswert, aber nicht zwingend, wären übrigens gewisse WordPress-Kenntnisse , um auch diese Webseite in ihrer Vernetzungsqualität zu erhalten bzw. zu erweitern… an manchen Stellen kommt sie nämlich schon in ihre Jahre…;-)

lg + bleibt gesund und eine hoffentlich entspannte Vorweihnachtszeit wünscht Euch Carla (aka LaKunaBi 😉

„Die EU ist maßgeblich beteiligt an der Zerstörung des Regenwalds. Mit dem Aufruf #Together4Forests fordern wir jetzt ein Gesetz, das die Einfuhr regenwaldschädlicher Produkte in die EU verhindert. Hintergrund dieser Forderung ist eine offizielle Bürgerbefragung der Europäische Kommission, die aktuell zum Thema Entwaldung – noch bis zum 10. Dezember ‑ stattfindet.

Das ist unsere Chance! Zusammen mit über 100 Organisationen, rufen wir von OroVerde jetzt alle Menschen dazu auf, sich unserer Forderung nach einer wirkungsvollen Gesetzgebung anzuschließen und sie mit ihrer Stimme zu stützen ‑ denn gemeinsam sind wir stark!

Hier finden Sie eine vorausgefüllte Version der EU-Befragung, in der Umweltexpert*innen die besten Antworten für unsere Forderung als Ausfüllhilfe formuliert haben. Helfen Sie uns jetzt den Regenwald zu retten und unterstützen Sie diese Forderung mit Ihrer Stimme! Alles was Sie dafür tun müssen ist die 4 Felder zu Ihrer Person ausfüllen und die Forderung abschicken. Vielen Dank für Ihren Einsatz!

Hinweis: In der Ausfüllhilfe wurden nur die Antworten formuliert, die die Forderung einer regenwaldschützenden Gesetzgebung bekräftigen ‑ nicht jede Frage wurde daher beantwortet. Sollten Sie mit einer unserer Antworten unzufrieden sein, können Sie natürlich gerne die Befragung auf der Seite der Europäischen Kommission ausfüllen und unsere Antworten trotzdem zur Hilfe nehmen.“

bzw. hier inklusive Ausfülltipps

Dannenröder Wald: Stoppt die Rodung!


Widerstand in der Baumkrone

wegen der Dringlichkeit einfach per copy past hier in meinem Blog – bitte unterschreibt schnell alle mit und verteilt es weiter!

lieben Dank& Gruß + bleibt gesund, Carla (aka LaKunaBi)

PS: Außerdem – später dazu mehr: together4forests
Jetzt EU-Konsultation ausfüllen und Entwaldung stoppen!

In diesen Stunden [Freitag, 2.10.] räumt die Polizei den Dannenröder Wald in Hessen – für 43 Kilometer neue Autobahn. 150 Umweltaktivist*innen sitzen oben in ihren Baumhäusern und wollen den uralten Wald vor der Zerstörung retten. Sie brauchen unsere Unterstützung: Wenn sich jetzt Zehntausende hinter die Baumhaus-Bewohner*innen stellen, können wir die Rodung stoppen.
Unterzeichnen Sie hier unseren Eil-Appell
heute früh im Dannenröder Wald in Hessen: Lange Reihen von Einsatzfahrzeugen der Polizei halten auf den uralten Wald zu. Räumfahrzeuge machen den Weg frei für 2.000 Polizist*innen, die mit Helmen und Schutzmontur in den Wald eindringen.[1] Oben in 20 Metern Höhe halten 150 Umweltaktivist*innen in Baumhäusern riesige Eichen und Buchen besetzt.[2] Am Waldrand heulen Motorsägen auf. Kurz später fallen die ersten Bäume – und das erste Baumhaus.[1]
Wir erleben einen der größten Polizeieinsätze in Hessen seit Jahrzehnten – für 43 Kilometer neue Autobahn. Ein Irrsinns-Projekt, das schon seit 40 Jahren geplant wird und damit völlig aus der Zeit gefallen ist. Doch Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und die hessische Landesregierung wollen die A49 zwischen Gießen und Kassel jetzt durchboxen – trotz Klimakrise, trotz dringend notwendiger Verkehrswende.
Das alles weckt Erinnerungen an den Hambacher Wald im Rheinland. Vor zwei Jahren vertrieb dort die Polizei Hunderte Baumhaus-Bewohner*innen für die Kohlebagger von RWE. Doch am Ende konnten wir den Wald retten.[4] Was entscheidend war? Zehntausende Menschen schlossen sich dem Protest der Aktivist*innen an und demonstrierten am Wald; Hunderttausende unterzeichneten unseren Eil-Appell für die Rettung des Hambi.
Genau solch eine Welle der Solidarität brauchen wir jetzt wieder. Eine große Demo haben wir schon organisiert – am Sonntag stellen wir uns den Rodungen entgegen und protestieren direkt am Dannenröder Wald. Damit der Protest noch eindrucksvoller wird, starten wir jetzt zusammen mit Greenpeace und BUND einen Eil-Appell. Ganz schnell wollen wir weit mehr als Hunderttausend Menschen werden, die sich mit den Umweltaktivist*innen solidarisieren.
Bitte unterzeichnen Sie jetzt.
Klicken Sie hier und unterzeichnen Sie den Eil-Appell
„Danni bleibt – Verkehrswende jetzt!“ Hinter diesem Slogan haben sich die Umweltaktivist*innen und ganz viele Bürger*innen aus der Region versammelt. Ein Slogan, der an den Hambi erinnert und gleichzeitig deutlich macht: Hier wie dort geht es um weit mehr als nur die Rettung eines Waldes.
Im Hambacher Wald haben wir für den Kohleausstieg gekämpft – im Danni streiten wir auch für eine grundlegende Verkehrswende. Das heißt: Steuergelder sollten in den Ausbau von Bahnstrecken und Fahrradwegen fließen – nicht in neue Straßen. Busse und Bahnen müssen auch auf dem Land in guter Qualität und eng getaktet fahren. Und wo immer es geht, sollen Güter per Bahn und nicht mehr mit dem LKW transportiert werden.
Klimaschutz und Verkehrswende treiben die Umweltschützer*innen im Dannenröder Wald an. Ihre Ziele decken sich mit den Forderungen, die wir an Verkehrsminister Scheuer und die schwarz-grüne Landesregierung richten: Die Rodung des Dannenröder Waldes und der Ausbau der A49 müssen gestoppt werden. Stellen Sie sich jetzt hinter die mutigen und friedlichen Umweltaktivist*innen am Dannenröder Wald – schließen Sie sich unserem Eil-Appell an.
Klicken Sie hier und unterzeichnen Sie den Eil-Appell
Herzliche Grüße
Inken Behrmann, Campaignerin
Christoph Bautz, Geschäftsführender Vorstand Campact
PS: Siebenschläfer, Bechsteinfledermaus, Kammmolch: Der Dannenröder Wald ist Lebensraum für stark gefährdete Tierarten.[5] Länder wie Brasilien und Indonesien wollen wir überzeugen, den Regenwald zu schützen – aber bei uns wüten die Sägen? Das ist unglaubwürdig: Wenn wir Umweltschutz vorleben wollen, müssen wir die Rodungen sofort stoppen.
Klicken Sie hier und unterzeichnen Sie den Eil-Appell
[1]„Polizei plant Großaufgebot im Dannenröder Forst“, Hessenschau Online, 30. September 2020 [2]„Vorm Baumhaus steht die Polizei“, Zeit Campus Online, 21. September 2020 [3]„Aufregung im Protestcamp – Polizei will Aktivisten aus den Bäumen holen“, Hessenschau Online, 1. Oktober 2020 [4]„Erst wenn der letzte Bagger eingeschmolzen…“, Der Spiegel Online, 6. Oktober 2018 [5]„Planfeststellung Neubau A 49 im Teilabschnitt VKE 40 Stadtallendorf“, Stellungnahme des BUND LV Hessen, eingesehen am 2. Oktober 2020

Text des Eil-Appels

Motorsägen heulen, Polizeihubschrauber kreisen, Bäume krachen auf den Boden: Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und die hessische Landesregierung lassen den Dannenröder Wald für eine Autobahn roden. Mitten in der Klimakrise einen uralten Wald für noch mehr Verkehr zerstören – dieses Wahnsinns-Projekt wollen wir jetzt stoppen. 

Unterzeichnen Sie unseren Eil-Appell!
Eine Autobahn durch den Dannenröder Wald treiben – die Pläne für das Projekt sind 40 Jahre alt und völlig aus der Zeit gefallen. Die A49 würde einen uralten und artenreichen Mischwald zerstören und ein Trinkwasser-Schutzgebiet gefährden. Mit ihr entstünde noch mehr Autoverkehr, der die Klimakrise weiter anheizt.

Wir fordern:

– Stoppen Sie die Rodung des Dannenröder Waldes. Es braucht dringend ein Moratorium, um die Planungen für die Autobahn ändern zu können.

– Stoppen Sie den Weiterbau der A49. Es gibt sinnvollere Alternativen.

– Streichen Sie die A49 im neuen Bundesbedarfsplan 2021.

– Stellen Sie den Autobahnausbau insgesamt auf den Prüfstand.

– Beginnen Sie mit einer klimagerechten Verkehrspolitik.

– Investieren Sie die frei gewordenen Gelder in den ÖPNV, um diesen dauerhaft attraktiver zu machen.

Repaircafé +nachhaltige Langstreckenreisen + Weltretten ;-) mit Spaß…kurz: Down to earth :-)

Wolltest Du schon immer mal ausprobieren, wie das so läuft im Repaircafé und hast etwas, was Du unter Anleitung versuchen möchtest, zu reparieren?
Dann hast Du z.B. am Samstag zwischen 12 und 15 Uhr mal wieder eine gute Möglichkeit dazu 🙂 zudem an der frischen Luft und das Ganze neben dem Martin Gropius Bau’s (zwischen Anhalter und Potsdamer Platz
Im Rahmen der bereits erwähnten Down to Earth-Ausstellung gibt es nämlich auch ein Repaircafé – was Du auch übrigens ohne Eintrittskarte nutzen kannst – Details und weitere Termine findest Du hier.

Kann ich nur jedem – auch als Erfahrung – empfehlen – habe selber neulich sogar mal das Reparieren unter Online-Bedingungen versucht – als quasi freiwilliges Versuchskaninchen eines Berliner Repaircafés ;-)- und dabei erfolgreich einen neuen Stecker an mein Internetradio montiert – jedesmal, wenn ich nun Radio höre, denke ich wieder mit ein wenig Stolz daran… 🙂

Vielleicht wird das auch eines der zahlreichen Themen bei meinem Vortrag im Martin Gropius Bau am 31.8. um 15 Uhr zum Thema „Weltretten** 😉 mit Spaß“ sein…;-)
**nein, keine Sorge, bin noch nicht größenwahnsinnig geworden… 😉
(das 😉 habe ich übrigens leider beim Abgeben des Titels beim Kurator vergessen – nach einigen Titelwechsenl… 😉 – werdet Ihr also leider nicht im Programm finden –
alles Weitere zu meinem Vortrag hier.

Solltest Du ein wenig mehr Zeit haben als „nur“ das Angebot des Repaircafés dort wahr zu nehmen, würde ich Dir empfehlen, Dir auch die Ausstellung zu gönnen, in der es neben vielfältigen Kunstarbeiten auch eine Reihe anderer mit Sicherheit spannender Vorträge und beeindruckende und teilweise interaktive Musikaufführungen gibt – hatte das Glück, mir schon einiges anhören zu können (siehe unten in Fett)
– u.a. solltest Du Dir auf jeden Fall die Zeit nehmen, das Angebot des Kollegs der wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen von Bruno Latour und Frédérique Aït-Touati zu nutzen, und mit einem der MitarbeiterInnen gemeinsam eine von deren vorbereiteten „Übungen“ zu machen – mehr verrate ich dazu nicht…;-)

Und auch in der Akadimia– im Raum mit der großen Schlange mit ihren kleinen „Altären“ , die an sich schon besuchenswert ist – finden spannende Lectures statt, die Du ebenfalls im Programm findest.

„Die von Joulia Strauss gegründete und organisierte Avtonomi Akadimia ereignet sich normalerweise in dem öffentlichen Garten Akadimia Platonos in Athen, wo Platon vor fast 2.500 Jahren gelehrt hat. Im Rahmen der Ausstellung wird die Avtonomi Akadimia zum ersten Mal in Berlin stattfinden. In diversen Workshops und Vorträgen werden Schamaninnen, Meister und Curanderos, Klimaforscherinnen, Philosophinnen und Künstlerinnen gegensätzliche Formen des Wissens hybridisieren und eine indigenisierte Akademie als das down-to-earth des Europäischen Bildungssystems hervorbringen.“

Anbei ein weitererTeil der Beschreibung von der Webseite (s.u.) , der aufzeigt, wie großen Wert das Ausstellungsteam auch auf Nachhaltigkeit bei der Gestaltung u.a. des Ausstellungsrahmens und der Rahmenbedingungen der Vorträge (u.a. alles ohne Strom) gelegt hat –
u.a. wurde z.B. der Ausstellungsführer, den Du am Eingang der Ausstellung zum Mitnehmen findest, mit Farben aus Algen gedruckt.
In diesem finden sich neben Infos zu den Ausstellungsbeteiligten auch zahlreiche eingestreuten „Statistiken“ zu den verschiedenen Stellschrauben des Ausstellungsbetriebes,
wie Strom und Wärme, Wasser , Papier und Müll, sowie Reisen.

Zu letzterem Aspekt haben der international tätige KünstlerTino Seghal und Luise Höjer, Dramaturgin und Tänzerin, die eng mit ihm zusammen arbeitet, einen Vortrag mit dem Titel „nachhaltige Langstreckenreisen“ gehalten, in dem sie anschaulich erzählten, wie man auf dem Land bzw. ohne das Flugzeug zu nutzen, z.B. in ihren Arbeitskontexten von Berlin bis Japan reisen kann, nach dem Motto „Travel long – stay short“… und die Zeit im Zug auch noch z.B. zum Proben nutzen kann 🙂

Zum Thema „Kompensieren“ äußerte sich Seghal übrigens sinngemäß so:
ist so, als würde man jemandem in die Fresse zu schlagen …und ihm dann ein Pflaster anbieten… 😉
Und vor dem Kompensieren sollten immer zwei Überlegungen stehen :
1) Ist diese Flug- (aber auch Kreuzschifffahrt)reise absolut notwendig?
2) Wenn ja: kann man den Umweltschaden irgendwie reduzieren,
indem man z.B. nach NY von London aus fliegt,
per Linienflug (statt Charter) und per Economy
London, weil von dort aus Flugzeuge mit einem geringeren co2-Emissionen eingesetzt werden, diese besser ausgelastet sind und häufig auch Fracht zusätzlich transportieren
– und bis London fährt man dann halt mit dem Zug . (Letzteres kann ich aus eigener Erfahrung sehr empfehlen 🙂

Meine weiteren Notizen mit den entsprechenden Links und Tipps finden hoffentlich bald den Weg – vermutlich dann auf die entsprechenden Unterseiten meiner Webseite…;-)

Zuvor habt Ihr aber bereits am 5.9. noch mal die Gelegenheit, die Beiden zu hören 🙂 Details hier

Soweit für heute – würde mich sehr freuen, wenn ihr das Repaircafé-Angebot nutzen würdet (gerne mir dann ein Foto davon an lakunabi@posteo.de schicken – und, wenn ihr wolltm auch eine kleine Beschreibung, wie es Euch so ergangen ist beim Reparieren 🙂

lg + bleibt gesund, Carla (aka LaKunaBi 😉

Und hier nun der angekündigte Textausschnitt : -)

„Das alles ist die eine Hälfte. Hinzu kommt ein Live-Programm. Jede Ausstellung erzeugt eine Öffentlichkeit und wir möchten „Down to Earth“ nutzen, um Öffentlichkeiten zu verbinden, die sich selten begegnen – zum Beispiel eine aktivistische Akademie aus Athen und das Kolleg der wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen von Bruno Latour und Frédérique Aït-Touati, oder die diversen Communities unserer Expert*innen des Wandels, die Pionier*innen der solidarischen Landwirtschaft sind, der Salzwassergärten auf Hochhausdächern, der Repair-Cafés oder der Tiny-House-Bewegung. Deshalb werden wir auf dem Südplatz ein solches Haus mit den Besucher*innen aufbauen, oder für sie ohne Strom kochen und mit ihnen gemeinsam essen. Musik, Expert*innen, Exponate, Live Art, Diskurs – das sind die Komponenten von „Down to Earth“: analoge Musik des Ensemble Extrakte, musikalischer Journalismus von Andrea Voets und Konzerte des Berliner Stegreif Orchesters; unser Expert*innenprogramm mit über 30 Pionier*innen der Transformation und Nachhaltigkeit; Aufführungen und Live Art von und mit Claire Vivianne Sobottke, François Chaignaud und Marie-Pierre Brébant, Jared Gradinger und Angela Schubot, Meg Stuart sowie Mansour Ciss Kanakassy.

Down to Earth“ betrachtet die Grenze zwischen Natur und Kultur und macht sie porös. Ein wichtiges Element dabei ist der Check unseres eigenen „Betriebssystems“: 20 Grad Celsius, 50 % Luftfeuchtigkeit im Ausstellungshaus – wie ist das entstanden? Wie sind unsere Vorgänger*innen zu diesen Standards der Moderne im Museum gekommen? Wie haben sie in diesem Haus gearbeitet, als es noch keine Klimaanlagen gab? Wie funktioniert unsere Klimaanlage und wo ist sie überhaupt? Welche Hotels sind ökologisch vertretbar, welche Energiekonzerne, wie verändert sich das Programm, wenn unsere Mitwirkenden mit dem Zug anreisen?

Macht doch mal die Klimaanlage und das Licht aus – öffnet die Fenster! Aber dann ist die Versicherung der Leihgaben in Gefahr und die Corona-Auflagen sind ein Problem, und die großen Sammlungen werden uns nie mehr etwas leihen. Und wenn wir die Fenster aufmachen, dann sowieso nur mit Fliegengittern, sonst kommen Tiere rein und Insekten. Und so hängt alles zusammen: Fenster zu, Klimaanlage an, Fenster auf, Gitter davor, dann Klimaanlage aus, aber keine Werke mehr, weshalb die Anlage einfach immer läuft, das ganze Jahr, Tag und Nacht. Das Leben bleibt draußen und nur tote Erde darf rein. Das sind die konkreten Probleme, die wir bei uns selbst entdecken und sie sind Teil des größeren Problems. Und darüber machen wir ein Projekt. Unplugged. Viele Künstler*innen denken ihre Aufführungen für uns komplett neu, ohne Strom, ohne Musik vom Band, alles ist live, entsteht in der physischen Welt und im Hier und Jetzt. Und von dieser Ausstellungspraxis schauen wir auf die Welt, denn, wie Bruno Latour es formuliert: „Beschreiben heißt niemals nur informieren, es heißt alarmieren, emotional berühren, mobilisieren, zum Handeln aufrufen, vielleicht auch Sturm läuten. Das war im Grunde bekannt; allerdings mußte es auch ans Licht gebracht werden.“

Quelle (auch der weiteren Textpassagen) und zum Nachlesen auch der ersten Hälfte 🙂

Down to earth-Freikarte für 13.8. abzugeben / Erster Pop-Up-Store für Gebrauchtwaren in Berliner Kaufhaus

Habe kurzfristig eine Freikarte abzugeben für den 13.8. für die Ausstellung Down to earth für den Einlass-Slot 11- 11:15 – mehr zur Ausstellung und dem Programm am Eröffnungstag siehe im vorherigen Blogbeitrag- bei Interesse bitte schnell eine Mail an mich an Lakunabi@posteo.de schicken – und dann am Donnerstag pünktlich um 11 Uhr mit Maske im Martin-Gropius-Bau sein 🙂

Würde mich freuen, wenn ich einem/r von meinen BlogleserInnen eine Freude machen könnte 🙂

lg + bleibt gesund, Carla

Zudem Neues von der Re Use Initiative Berlin:

Erster Pop-Up-Store für Gebrauchtwaren in Berliner Kaufhaus

Re-Use-Store Bild: SenUVK Pressemitteilung vom 10.08.2020

Initiative Re-Use Berlin startet erneut Aktions- und Sammeltage, bei denen gut erhaltene Gebrauchtwaren abgegeben werden können

Erstmals werden in einem Berliner Kaufhaus gut erhaltene Gebrauchtwaren in einem Pop-Up-Store angeboten. Die Initiative Re-Use Berlin wird ab dem 9. September für ein halbes Jahr in der 3. Etage im Karstadt Hermannplatz für die Wiederverwendung von Gebrauchtwaren werben: Neben dem Verkauf von gut erhaltenen Gebrauchtwaren (u.a. hochwertige Bekleidung, Hausrat, Möbel, Informations- und Kommunikationstechnik) werden auch Workshops (u.a. zur Retourenrettung von Textilien und Lebensmittelrettung) sowie Veranstaltungen stattfinden (u.a. zum Thema Repair-Café und Reparaturnetzwerk). Gemeinsam mit mehreren Re-Use Initiativen aus der Stadtgesellschaft wird so die ganze Bandbreite der Wiederverwendung erlebbar. Nachdem die Initiative Re-Use im November 2018 einen ersten Pop-Up-Store für Gebrauchtwaren im CRCLR-House in Neukölln eröffnet hatte, wird das Angebot von Gebrauchtwaren nun auf eine neue Stufe gehoben. Ziel ist es, Re-Use in der Stadtgesellschaft dauerhaft zu verankern.

Regine Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz: „Mit dem Pop-Up-Store werden wir gut erhaltene Gebrauchtwaren für noch mehr Menschen einfach zugänglich machen. Deshalb gehen wir dorthin, wo die Menschen einkaufen: ins Kaufhaus. So kann jeder schnell prüfen, ob das Gesuchte auch gebraucht erhältlich ist. Das lohnt sich doppelt, weil es Geld spart und die Umwelt schützt. Wer gebrauchten Dingen ein zweites Leben gibt, vermeidet Abfall, spart Rohstoffe und schützt Umwelt und Klima. Mit dem Begleitprogramm zum Pop-Up-Store wollen wir das Bewusstsein für nachhaltigen Konsum und umweltfreundliches Einkaufen stärken.“

Sammel- und Aktionstage für gut erhaltene gebrauchte Dinge

Im August und September finden wieder Sammel- und Aktionstage der Initiative Re-Use statt, bei denen gut erhaltene Gebrauchtwaren abgegeben werden können.

Los geht es am 13.08.2020 um 12 Uhr auf dem Ökomarkt am Kollwitzplatz.
Schräge Vasen und ausgelesene Schmöker sind jetzt wieder gefragt: Bei den Sammeltagen auf verschiedenen Kiez-Märkten wird alles genommen, was in gutem Zustand, vollständig und funktionsfähig ist. Dazu gehören Geschirr, Bücher, CDs, LPs, Modeschmuck, Kleidung und Textilien, Spiele und Spielsachen. All das, was Berlinerinnen und Berliner abgegeben haben, weil sie es nicht mehr brauchen, ist für andere eine große Freude. Die Raritäten und Unikate können in diesem Jahr direkt auf dem Markt oder an zusätzlichen Verkaufstagen in den beteiligten Gebrauchtwarenhäusern für wenig Geld erworben werden.

Mit 8 kombinierten Sammeltagen auf Kiezmärkten, 10 Verkaufsaktionen in Gebrauchtwarenkaufhäusern, 2 Textil-Spendentagen sowie 4 Textil-Workshops soll die Wiederverwendung von Gebrauchtwaren für die Berlinerinnen und Berliner attraktiv und erlebbar gemacht werden.

Alle Termine für die Aktionstage finden Sie hier:

Markt-Sammeltage:

www.berlin.de/senuvk/umwelt/abfall/re-use/de/markt-sammeltage.shtml

Verkaufstage:

www.berlin.de/senuvk/umwelt/abfall/re-use/de/verkaufstage.shtml

In diesem Jahr werden die Veranstaltungen erstmals von Mitgliedern des neu gegründeten Vereins Re-Use Berlin e. V. durchgeführt, der aus der gleichnamigen Initiative der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz hervorgegangen ist.

Die Senatsumweltverwaltung hat die Initiative Re-Use 2018 ins Leben gerufen und verfolgt das Ziel, die Wiederverwendung von Gebrauchtem dauerhaft in Berlin zu etablieren. Dies ist ein Beitrag zur Umsetzung des Leitbildes Zero Waste, das auf die Vermeidung von Abfällen durch den Ausbau der Kreislaufwirtschaft setzt.

Veranstaltungen

Um noch mehr Interesse für die Wiederverwendung von Gebrauchtwaren zu wecken und Re-Use-Akteurinnen und -Akteure sowie Interessierte zusammenzubringen, sind mehrere Veranstaltungen geplant: www.berlin.de/re-use

Ideenwettbewerb: Noch bis zum 18. August mitmachen und Re-Use-Ideen einreichen.

Bis zum 18. August läuft der Ideenwettbewerb für frische Anregungen zur Wiederverwendung von Textilien und die Suche nach einem originellen Namen und Slogan für den Re-Use Store.
www.berlin.de/senuvk/umwelt/abfall/re-use/de/ideenwettbewerb.shtml

Jetzt sichern :-)Kostenlose Onlinetickets für Eröffnungstag von „Down to Earth“ im Berliner Gropiusbau

Mal wieder ein Geheimtipp… 😉
Am besten schnell buchen, wenn ihr in Berlin wohnt – denn es gibt wegen der Coronaschutz-Maßnahmen nur ein begrenztes Kontingent an Karten für die jeweiligen Einlass-Zeitslots!
Weiß selber nur davon, weil ich als Referentin (am 31.8. voraussichtlich um 15 Uhr) in deren Verteiler bin und die Nachricht heute um 11 Uhr in meine Postfach trudelte…

Kostenloser Besuch am 13. August:
Am 13. August besuchen Sie „Down to Earth“ kostenlos mit einem im Voraus gebuchten Onlineticket. Die Tickets sind ab dem 5. August um 10 Uhr im Onlineshop der Berliner Festspiele erhältlich.

„Down to Earth“ besuchen Sie mit dem Ticket für alle Ausstellungen des Gropius Bau. Alle im Rahmen von „Down to Earth“ angebotenen Live-Angebote – Aufführungen, Musik, Lectures, Panels, Rituale etc. – sind in diesem Ticket enthalten. Die Live-Angebote verfügen aufgrund der umfassenden Hygienevorkehrungen im Gropius Bau nur über eine begrenzte Platzkapazität; der Zutritt erfolgt jeweils nach Verfügbarkeit.

Down to Earth

Klima Kunst Diskurs unplugged

13. August bis 13. September 2020

„Down to Earth“ ist eine Ausstellung und zugleich ein Expert*innen-, Musik-, Live Art- und Akademieprogramm, das der Frage nachgeht, auf welche Art und Weise die Agenda einer klimapolitischen Wende unser eigenes „Betriebssystem“ tangiert. Wie können wir den Modus, in dem wir arbeiten, uns ernähren, reisen oder Ausstellungen machen, nachhaltig verändern?

Das Sommerprojekt „Down to Earth“ ist sowohl ein Ausstellungsparcours mit Objekten und Installationen im gesamten Erdgeschoss des Gropius Bau und auf dem dahinter gelegenen Südplatz als auch der Ort für ein täglich wechselndes Unplugged-Programm mit Aufführungen, Musik, Vorträgen und spontanen Interventionen sowie mit Expert*innengesprächen und -workshops.

Würde mich freuen, möglichst viele von Euch dort zu sehen – werde selber ab 11 Uhr dort vor Ort sein 🙂 Und vermutlich dann an meinem Lakunabi-T-Shirt erkennbar sein…;-)- für diejenigen unter Euch, die mich noch nicht persönlich kennen… 🙂

lg + bleibt gesund,

Carla (aka LaKunaBi 😉

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