Klimastreik und -wahl – und wie Jede*r von Euch dabei vielfältig das Zünglein an der Waage sein kann…;-)

anbei diesmal eine umfangreiche und hoffentlich hilfreiche Linkliste, zusammengestellt aus den diversen Mails
aus meinem Netzwerk für alle unter Euch, die sich noch nicht entscheiden konnten, wen (oder sogar ob…) sie nächsten Sonntag wählen sollen… oder solche Menschen in ihrem Umfeld haben… 🙂

Würde mich sehr freuen, wenn diese Zusammenstellung eifrig genutzt und auch weiter verbreitet würde…;-)
lg, gute Gesundheit und uns allen eine hoffentlich erfolgreiche Klimawahl!

„in genau einer Woche bestimmen wir alle, wer im nächsten Bundestag vertreten sein und die Geschicke Deutschlands in den nächsten vier Jahre bestimmen wird. Die gewählten Abgeordneten und die neue Bundesregierung werden viele Entscheidungen für uns und in unserem Namen treffen. 
Sie stehen vor großen Herausforderungen. Herausforderungen, die sich auch in vielen Petitionen bei Change.org widerspiegeln: Bekämpfung des Klimawandels, Eindämmung der Coronakrise, Stärkung des Sozialstaats und Gleichberechtigung von Frauen, LGBTQIA+ und vielen marginalisierten Gruppen sind dabei nur einige von vielen Themen!
Über 7 Millionen Menschen engagieren sich auf Change.org Deutschland, das sind über 11 Prozent der wahlberechtigten Bürger*innen. Das ist eine riesige Kraft, um die Zukunft Deutschlands zum Positiven zu gestalten. Nutzen Sie diese! 
Gehen Sie unbedingt wählen und mobilisieren Sie andere Menschen, es ebenfalls zu tun. Jede Stimme zählt und nur wenige Stimmen Unterschied können schon entscheidend dafür sein, wer Deutschland die nächsten vier Jahre regiert!
Sie wissen noch nicht, wen Sie in Ihrem Wahlkreis mit Ihrer Erststimme (Wahlkreiskandidat*innenstimme) wählen sollen?
Dann empfehle ich Ihnen, den Kandidierendencheck von abgeordnetenwatch.de zu nutzen. Dieses Projekt habe ich vor über 16 Jahren mitgegründet (als der Kanzler noch Gerhard Schröder hieß). 
Mit Ihrer Zweitstimme wählen Sie eine Partei. Diese Stimme entscheidet, wie viele Mandate jede Partei im Bundestag bekommt. Sie möchten wissen, ob und wie sich die Kanzler- und Spitzenkandidat*innen zu Petitionen äußern, die sehr vielen Change-Nutzer*innen unter den Nägeln brennen? Dann besuchen Sie jetzt unsere Themenseite zur Bundestagswahl. Dort haben wir die Stellungnahmen der Spitzenkandidat*innen zu wichtigen Petitionen veröffentlicht. Sie sehen auch, wer überhaupt und wie oft geantwortet hat!
Nutzen Sie außerdem auch den Wahl-O-Maten der Bundeszentrale für politische Bildung für Ihre Entscheidungsfindung, welche Partei Ihren politischen Vorstellungen am nächsten kommt und bei welchen Themen die Parteien sich unterscheiden!
Ich bitte Sie, nutzen Sie Ihr demokratisches Recht, nehmen Sie an der Bundestagswahl teil und motivieren Sie andere Menschen ebenfalls zu wählen.
​​Gemeinsam mit anderen Menschen können Sie die Welt zum Positiven verändern.

PS: Sie können am 26. September nicht in Ihr Wahllokal gehen? Dann nutzen sie die Möglichkeit der Briefwahl und beantragen bei Ihrer Gemeinde die Wahlunterlagen. Das geht auch online und sehr einfach über https://wahlbrief.de/ Schicken Sie die Briefwahlunterlagen rechtzeitig mit der Post zurück oder geben sie bis spätestens zum Wahltag bei Ihrer Gemeinde (auch Briefkasten) ab.

Wahlchecks:
https://klimawahlcheck.org/
von Klima-Allianz Deutschland, NaBu und GermanZero

https://klimawahlen.de/
der FF-Bewegung mit Links zu Wahlchecks und Infos 

https://waehlbar2021.de/
 #wählbar2021 fordert die Kandidat*innen auf, öffentlich zu bewerten,
für welche Vorschläge sie sich im Falle ihrer Wahl verbindlich einsetzen
werden. Von CO2 Abgabe e.V. 

https://www.klimawahl2021.net

Wahl-O-Mat der bpb:
https://www.bpb.de/politik/wahlen/wahl-omat/

http://parentsforfuture.de/de/
Infoflyer_Bundestagswahl_2021

Wahlprogrammanalyse

des Konzeptwerks Neue Ökonomie
https://konzeptwerk-neue-oekonomie.org/eine-wahlprogrammanalyse-fuer-2021/
Pdf:
https://konzeptwerk-neue-oekonomie.org/wp-content/uploads/2021/08/Konzeptwerk_Wahlprogrammanalyse_2021.pdf Wahlprogrammanalyse

des DIW:https://diw-econ.de/publikationen/wie-viel-klimaneutralitaet-steckt-in-den-wahlprogrammen/

und beim ZDF: https://amp.zdf.de/nachrichten/politik/wahlprogramme-klimaziele-bundestagswahl-100.html 

btw21.deinwal.de/ zum bisherigen Abstimmungsverhalten der Parteien und Abgeordneten…
https://btw21.deinwal.de/
Im Gegensatz zum Wahl-o-mat, der die Versprechen der Parteien behandelt, checkt btw21.deinwal.de/ das bisherige Abstimmungsverhalten der Parteien und Abgeordneten.
Also, stimme im Quiz ab und check welche Partei und welche Abgeordneten wie du abgestimmt haben.“

zur Mobilisierung:
https://klima-pledge.org/ Meine Stimme für die Zukunft.

https://www.wir-stimmen-zusammen.de/  ermutigt die Enkel mit ihren Großeltern über Klima und Bundestagswahl zu sprechen. „Klima retten mit Oma & Opa! Bist du dabei?“
https://www.youtube.com/watch?v=6JEf-ogjCKo

Die Zeitschrift „Genug Gewartet!“
https://parentsforfuture.de/system/files/2021-08/Genug-Gewartet_01_2021_Web.pdf

KIT Klimamonster – Spiel und Spaß rund ums Klima https://www.klima-kit.de

https://unser2035.de/  Willkommen in der Zukunft: Im Jahr 2035! 
https://enkelkinderbriefe.de

Ich hab da mal eine Frage an die bundesdeutsche Gesamtbevölkerung‘:
https://youtu.be/F3b57FkAUJs

In Dialog mit Familie kommen, von Greenpeace: https://vote4me.net/

Texte Luisa Neubauer taz
https://taz.de/Politikanalyse-von-Luisa-Neubauer/!5802070/

 Stefan Rahmstorf – Entscheidende Klimawahl, bizarrer Wahlkampf
https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/klima-und-bundestagswahl-entscheidende-klimawahl-bizarrer-wahlkampf-a-72b34186-5f41-4f5f-8620-5f882c330ba9

Welt steuert auf 2,7 Grad Erwärmung zuhttps://www.tagesschau.de/ausland/amerika/un-klimaziele-verfehlt-erderwaermung-101.html

60 Prozent der jungen Menschen haben Zukunftsängste
– wegen der Klimakrise https://www.spiegel.de/wissenschaft/klimakrise-junge-menschen-sind-laut-einer-grossen-studie-stark-belastet-a-03041604-88b9-4138-a68c-4b8bc07642c4?

Der Beschluss des Bundesverfassungsgerichts zum Klimaschutzgesetz. https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2021/03/rs20210324_1bvr265618.html

Der neue Bericht des UN-Weltklimarats :https://www.ipcc.ch/assessment-report/ar6/https://www.tagesschau.de/ausland/europa/weltklima-bericht-ipcc-101.html

Gastkommentar von Christopher in der E&W 9/21 der GEW
https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/neuigkeiten/wir-sind-teil-der-loesung/

Ausschnitt aus dem Video mit Prof. Steffen zur Klimakrise
https://twitter.com/TerliWetter/status/1230065096199725056?s=19

Tipps für Gespräche: Spickzettel fürs Klimagespräch mit Freund:innen und Familie von Psychologists4F:
https://cloud.fridaysforfuture.is/s/44mZ8tjqHRnYPiS

Infografiken
Links:https://de.statista.com/infografik/25693/in-den-wahlprogrammen-vorgesehenes-co2-budget/
https://de.statista.com/infografik/25670/auswirkungen-der-parteiprogramme-auf-den-bundeshaushalt/
https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2021-08/klimaschutz-wahlprogramme-bundestagswahl-klimapolitik-pariser-klimaabkommen
https://www.zeit.de/2021/37/interaktiver-steuerrechner-einkommen-ifo-bundestagswahl-parteien
Wahlprüfstein zur Bundestagswahl 2021

Am 26.September finden die Bundestagswahlen in Deutschland statt. Die Wahl ist nicht nur von nationaler Bedeutung. Wer in der nächsten Bundesregierung sitzt wird ganz entscheidend Einfluss darauf nehmen können, ob die internationale Handels-, Wirtschafts- und Investitionspolitik so bleibt wie sie ist, nämlich ungerecht, menschen- und klimafeindlich. Oder die Chance ergreift, den Welthandel sozial-gerecht, ökologisch, demokratisch und transparent neu auszurichten.
Um herauszufinden, welche Partei diese Aufgaben am ehesten anpackt und welche Partei auf diese Fragen keine Antworten hat, haben wir den fünf im Bundestag vertretenen Parteien acht unterschiedliche Fragen zur Handelspolitik gestellt. Von CETA, MERCOSUR, der Energiecharta, über TRIPS bis hin zur Transparenz wollten wir alles wissen.
Im Folgenden finden Sie die Antworten und unsere Analysen. Gehen Sie wählen. Stimmen Sie für Aufbruch und Klimaschutz!

Die Antwortschreiben der Parteien sowie eine Bewertung finden Sie auf unserer Website. >Zur Website
Daumen hoch: gerechter Welthandel // Daumen quer:  das geht noch gerechter! // Daumen runter: völlig ungerecht!
btw21.deinwal.de/ zum bisherigen Abstimmungsverhalten der Parteien und Abgeordneten…

https://btw21.deinwal.de/
Im Gegensatz zum Wahl-o-mat, der die Versprechen der Parteien behandelt, checkt btw21.deinwal.de/ das bisherige Abstimmungsverhalten der Parteien und Abgeordneten.
Also, stimme im Quiz ab und check welche Partei und welche Abgeordneten wie du abgestimmt haben.“

Rezo-Trilogie….und Reaktionen

Rezo Videos
1. Inkompetenz https://youtu.be/rIj3qskDAZM
2. Klima-Katastrophe https://youtu.be/Ljcz4tA101U

Hier das Finale der Rezo-Trilogie:
https://youtu.be/3Ya7pEDndgE
„Dieses Mal beleuchtet er die Korruptionsskandale von CDU & Scholz.
Wieder sehr sehr sehr sehenswert & vor allem: weiterleitungswert.
Denn, wer hat sie nicht: Die älteren Verwandten oder Bekannte von der Arbeit, die sich so ein Video mit einem kurzen persönlichen Kommentar von Dir anschauen würden und sich auch ärgern, wenn Demokratie so korrupt unterwandert wird….“

Greenpeace reagiert auf Rezo: Das sind die Fakten
https://youtu.be/ENwgQ-LxVFQ 

weitere Videos:
Promi-Video „Jetzt sind wir gefragt – Alle fürs Klima“ https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=Wo0LBVLlWfU&ab_channel=FridaysforFutureDE ‚

Aufruf #btw21 – Herbert Grönemeyer https://youtu.be/6yaA7lIwU2E ‚

Eine Stimme zur Wahl‘: https://www.youtube.com/watch?v=pTFYbSDscGw

 Postkarten, die die Wahl zur Klimawahl machen

+++ Unsere Website ist jetzt online +++

Ab sofort könnt ihr unter politpostulate.de Postkarten bestellen, die die Wahl zur Klimawahl machen (umsonst natürlich;)). Wir freuen uns über jede Bestellung oder anderweitige Unterstützung!

Mehr zu unserem Projekt hier:

Ein großer Teil der Wähler:innen von konservativen, klimaschädlichen Parteien sind ältere Menschen. Diese sind oft für klassischen Wahlkampf nicht zugänglich, da sie „schon immer so gewählt haben“ oder „nun mal konservativ“ seien. Gleichzeitig haben diese Menschen häufig Kinder und Enkel:innen, denen ihre Zukunft sehr am Herzen liegt. Daher erreicht man diese Gruppe über ihre eigene Familie und persönliche Botschaften am besten.

Wir designen Postkarten, die mit Sprüchen wie „Oma, wenn ich so alt bin wie du, dann haben wir nicht mehr genug zu trinken“ die Folgen der Klimakrise sichtbar machen. Auf der Rückseite ist Platz, damit der Absender eine persönliche Nachricht oder zusätzliche Informationen und eine Aufforderung, bei der Wahlentscheidung, die eigenen Kinder und Enkel mitzudenken, hinzufügen kann. Außerdem bieten wir auf unsere Website weitere Informationen- sowohl über die Klimakrise selber, als auch darüber, wie Gespräche mit älteren Verwandten gelingen können

Infomaterial für Wahlmotivation Ü 60 KLIMAWAHL!
Immer daran denken, die Lobbygruppe CDU, FDP, AFD, NPD, Basis usw. geht gezielt los und sammelt diese Zielgruppen ein mit massivem Einsatz an manpower und Finanzen und Mediensupport. Wer sich noch selber engagieren möchte kann hier loslegen: Hallo zusammen, unser Flyer über Aufklärung zur Wahl (Ü60) ist in Druck! 😀 Hier findet ihr die Druckdatei sowie eine Webversion. Sharepics folgen. Bei Flyeralarm kosten 2500 Flyer 128 EUR, auf Recyclingpapier. 😉 https://cloud.activism.international/s/r5DcPoybwBFmzpb Gerne verbreiten und auch selbst drucken lassen! 🙂 Die Idee: in Altersheimen auslegen, in der VHS, in Büchereien, in Cafés, selbst verteilen etc…. Die Webversion und die Sharepics natürlich auch gerne überall teilen (WhatsApp, Facebook, ….) „

Poster-Kampagne von „Alle an Bord“

Ich schreibe Euch im Namen des ehrenamtlichen Projekts „Alle an Bord“, das Klimaschutz als das wichtigste oder eines der wichtigsten Themen für die kommende Bundestagswahl am 26. September platzieren will. Zu diesem Zweck haben wir verschiedene Plakate erstellt und suchen nach Möglichkeiten, diese zu verbreiten.

Mit unseren Postern versuchen wir, ein positives Narrativ von mehr Klimaschutz zu etablieren. Wir wollen zeigen, wie vor allem ältere Personengruppen, welche durch ihren großen Anteil an der Gesamtbevölkerung einen starken Einfluss auf die Wahl haben, und insbesondere ihre Enkel von mehr Klimaschutz profitieren können. Wir betreiben keine parteipolitische Arbeit sondern weisen lediglich auf die hohe Relevanz von mehr Klimaschutz hin, um ihn möglichst in den Fokus der Wahlentscheidung zu rücken.

Mehr Informationen zu unserem Projekt, zu uns Projektteilnehmern und einen Download-Bereich mit den Plakaten findet Ihr auf unserer Website https://www.alleanbord.org/.

Wir würden uns über jede Hilfe zur Verbreitung der Plakate und des Projekts sehr freuen. Gerne dürft Ihr dazu die Website und unser Projekt mit weiteren Personen und Betrieben in Eurer Umgebung teilen oder selbst Plakate aufhängen bzw. uns kontaktieren, wenn Ihr mögliche Orte für Plakate kennt!“

Klimablatt: zum gezielten Erreichen  die 10-15% Wechselwähler:innen der politischen Mitte

"hallo zusammen,
wir haben eine Strategie überlegt, wie wir gezielt die 10-15% Wechselwähler:innen der politischen Mitte erreichen, die grundsätzlich offen für ökologische Themen sind, aber verunsichert, weil Persönlichkeiten und personelles Pillepalle die Klimawahl überschatten. Wähler:innen jenseits unserer eigenen öko-sozialen Bubbles.

In kürzester Zeit konnten wir das Projekt Klimablatt dank der Community unserer Netzwerke umsetzen. Zusammen haben wir ein Momentum genutzt. Das Ergebnis, das wir ursprünglich als Druckbeilage für den Tagesspiegel produziert und durch ein Crowdfunding finanziert haben, möchten wir nun so breit wie möglich streuen. Daher haben wir noch eine Website aufgesetzt, auf der ihr das PDF findet und noch ein paar Hintergrundinformationen: https://www.klimablatt.berlin/.

Pünktlich zum letzten Triell heute Abend können wir so auf Social Media unter den Hashtags #triell und #klimawahl noch mehr Aufmerksamkeit auf das #klimablatt lenken. Macht mit beim Tweetstorm und bringt #klimablatt in die Trends.

Schickt das PDF auch an Freunde und Familie, an Menschen, von denen ihr wisst, dass sie verunsichert sind. Das Klimablatt bietet eine informierte Grundlage und macht deutlich, dass “Klima” nicht ein Thema unter vielen ist, sondern die Basis für unsere demokratischen und sozialen Prozesse, die Grundlage für ein Leben in Wohlergehen und Sicherheit.

motivierte Grüße im Namen des Klimablatt-Teams, Nicole

---
Dr. phil. Nicole Hartmann

+ 49 163 3290966
nh@posteo.de "
Analyse der Wahlprogramme auf Forderungen der Allianz zu Gemeinnützigkeit
"Es würde diesem Land gut anstehen, das Engagement für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte selbstverständlich und ausdrücklich als gemeinnützig anzuerkennen. Im Gesetz steht das so nicht. Einige Parteien wollen diese Lücke füllen, anderen ist die Lücke vielleicht gar nicht aufgefallen.

Wir haben die Wahlprogramme der bisher im Bundestag vertretenen Parteien dazu und zu weiteren Forderungen unserer Allianz zu Gemeinnützigkeit analysiert. Das Ergebnis finden Sie hier:
https://www.zivilgesellschaft-ist-gemeinnuetzig.de/bundestagswahl2021!
(Trumpf-)Quartett mit 32 Politikern von CDU und CSU

" wir haben ein (Trumpf-)Quartett mit 32 Politikern von CDU und CSU
erstellt. 

Wir möchten Menschen so einen spielerischen Zugang zum Versagen der
Union ermöglichen. Und hoffentlich auch Menschen außerhalb der Bubble
erreichen. 

Ihr findet das Quartett zum Selberausdrucken auf folgender Homepage:

cdu-supertalente.org

Oder hier direkt der Link zum Download:

https://cdu-supertalente.org/Schnittbogen_Quartett_der_politischen_Supertalente.pdf

Folgt uns gerne auf Twitter und Instagram, teilt unsere Posts über eure
Kanäle und helft uns so das Quartett weiterzuverbreiten.

Auf Instagram:
cdusupertalente

Auf Twitter:
cdusupertalente
 

Bei Rückfragen erreicht Ihr uns unter dieser E-Mail Adresse.

Viel Spaß  beim Spielen 🙂

Liebe Grüße

Das Supertalente-Quartett-Team

Was die BTW21 für Europa bedeutet….

„Liebe Freundinnen und Freunde, Liebe Interessierte,

nur noch eine Woche bis zur Wahl! In unserem Beitrag möchten Sven Giegold und ich darauf hinweisen, welche enormen Auswirkungen die Entscheidung am kommenden Sonntag auf ganz Europa haben wird. In der letzten großen Debatte vor der Wahl im heutigen Kanzler*innen-Triell muss Europa zur Sprache kommen!

Wir hoffen, damit auch ein paar letzte Argumente für die verbleibenden Wahlkampftage zu liefern. Denn am 26.9. muss es heißen: Beide Kreuze Grün!

Link zum Teilen auf Twitter/Facebook: https://danielfreund.eu/das-schweigen-zu-europa-verunsichert-unsere-partner/

Das Schweigen zu Europa verunsichert unsere Partner!

Ein Beitrag von Sven Giegold und Daniel Freund

26. September. 18 Uhr. Auf den Bildschirmen wachsen die bunten Balkendiagramme nach oben. Ganz Deutschland verfolgt gebannt die aktuellen Hochrechnungen zur Bundestagswahl. Ganz Deutschland? Nein. Nicht nur. Am kommenden Sonntag wird ganz Europa nach Berlin schauen. Denn die Wählerinnen und Wähler entscheiden nicht nur, wer in Deutschland stärkste Kraft wird und ins Kanzleramt einzieht. Sie bestimmen auch, welchen Kurs das größte und mächtigste Mitgliedsland der Europäischen Union nach 16 Jahren Angela Merkel für den Kontinent einschlagen wird.

Und trotzdem ist Europa in diesem Wahlkampf bei den meisten Parteien nur ein Randthema. Millionen Zuschauer verfolgten die ersten beiden Trielle zwischen Annalena Baerbock, Armin Laschet und Olaf Scholz. 200 Minuten Debatte zu Koalitionspartnern, Klima und Corona – der europapolitische Fahrplan der/des künftigen Chef*in im Kanzleramt spielte hingegen keine Rolle. Die Beobachter in Brüssel und den europäischen Hauptstädten werden ungeduldig. Denn sie wissen, dass wir weder bei Klima und Energie, noch bei Migration und Werten vorankommen, ohne dass Berlin mit voller Kraft den Wandel vorantreibt. Und auch in Deutschland sind sich nur wenige bewusst, welche europapolitischen Konsequenzen das eigene Kreuz am Wahltag hat. Wer ist der mächtigste Verkehrspolitiker der Europäischen Union? Andreas Scheuer. Wer ist die einflussreichste Agrarpolitikerin? Julia Klöckner. Deutsche Ministerinnen und Minister gestalten im Rat der Europäischen Union Gesetze, die maßgebliche Auswirkungen auf den Alltag von rund 450 Millionen Europäerinnen und Europäern haben.

Unter Merkel wurde Deutschland nur aktiv, wenn es brannte

Die Verantwortung der deutschen Bundesregierung beginnt nicht bei deutschen Windrädern und hört auch nicht bei bei deutschem Kohlestrom auf. Von der neuen Hausherr/in im Kanzleramt wird nichts geringeres als ein Aufbruch für ganz Europa erwartet. 16 Jahre lang hat Angela Merkel mit ihrer Politik des Verwaltens und Abwartens den Kontinent geprägt. Europapolitisch aktiv wurde Deutschland nur dann, wenn es brannte. Man hangelte sich von Eurokrise zu Flüchtlingskrise ohne die Konstruktionsfehler der Europäischen Union anzugehen. Eine Vision? Ein Projekt? Einen Aufbruch für Europa anführen? Fehlanzeige. Wollten andere vorangehen – wie Frankreichs Präsident Macron – ließ man sie im Regen stehen.

Das Resultat ist ein Europa, in dem die Integration auf halbem Wege stecken geblieben ist. Ein Europa, dem Werkzeuge, Geld und Zuständigkeiten fehlen, sodass schnelle und konsequente Antworten auf eine Pandemie, auf Migration, auf eine Krise des Rechtsstaats zu langsam, zu spät oder gar nicht kommen. 

Gefährliche Narrative der Union

Mit dem bevorstehenden Wechsel an der Spitze der deutschen Bundesregierung muss endlich ein neuer Impuls – eine neue Vision für Europa einhergehen. 17 Jahre nach der Osterweiterung dürfen wir in Europa nicht mehr nur den kleinsten gemeinsamen Nenner ausloten. In einer Welt, die sich immer schneller verändert, in der die populistischen Fliehkräfte weiterhin stark sind, ist das Festhalten am Status Quo gefährlich.

Wie wir unser Europa verantwortungsvoll, aber doch entschieden voranbringen wollen, darüber gehen zumindest die Wahlprogramme von Grünen, SPD und Union weit auseinander. Eine echte Debatte findet jedoch nicht statt. Das ist gefährlich. Denn es gibt jenen Rückenwind, die Europa zum finanziellen Fass ohne Boden verklären wollen und billige Ressentiments von angeblich faulen Süd- und Osteuropäern schüren. Wohin das führen kann, haben wir 2016 in Großbritannien beobachten müssen. Das Narrativ vom deutschen Zahlmeister in Europa ist veraltet. Das Festhalten an Schwarzen Nullen mitten in einer Klimakrise ist verantwortungslos gegenüber der jungen Generation und unsolidarisch gegenüber unseren Partnern.

Ein neuer Impuls von Europa

Widmen wir uns den Fragen, die die Menschen wirklich umtreiben! Wie können wir garantieren, dass in der nächsten Krise Grenzen offen bleiben und die Solidarität europäischer Partner vor nationalen Alleingängen steht? Wie können wir gemeinsam einen Ausweg aus einer Klimakatastrophe finden, die eben nicht an den Landesgrenzen halt macht? Können wir dieser Generationanaufgabe mit Spardiktaten beikommen oder investieren wir endlich mutig in die Zukunft? Und wie gehen wir damit um, wenn einer wie Viktor Orban eine autokratische Herrschaft aufbaut und trotzdem weiter EU-Gelder kassiert?

All dies sind Themen, die in ihrer europäischen Dimension in den wichtigsten Debatten dieses Wahlkampfes nicht zur Sprache gekommen sind. Europa darf kein gut gemeintes Lippenbekenntnis sein. Europa muss mit zukunftsweisender Politik jeden Tag aufs neue gestaltet werden. Die Bundestagswahl 2021 wird eine der bedeutendsten demokratischen Abstimmungen in Europa seit Jahren. Die Wählerinnen und Wähler – aber eben auch die Bürgerinnen und Bürger Europas – haben es verdient zu erfahren, in welche Zukunft Deutschland die Europäische Union steuern wird.
Daniel Freund – Mitglied des Europäischen Parlaments
Twitter – Facebook – Instagram

Rue Wiertz 60
1047 Brussels
Belgien“

Für klimagerechte Lösungen!

Es gibt viele gute Möglichkeiten, die Klimakrise anzugehen – und ähnlich viele Vorschläge, bei denen Vorsicht oder sogar Widerstand nötig ist.

https://www.klimascheinloesungen.de/

Scheinlösungen dienen häufig als grüne Beruhigungspille, um weiter machen zu können wie bisher.
Manche bergen das Risiko ungeahnter Katastrophen, wie im Falle von Geoengineering.  Viele Scheinlösungen machen die Welt zu einem noch ungerechteren Ort, indem sie Kolonialismus und Ausbeutung fortführen.3 Andere mögen ein Schritt in die richtige Richtung sein: Teillösungen, die im geplanten Ausmaß jedoch schädlich sind oder als vollumfängliche Heilsbringer kommuniziert werden, obwohl sie das alleine nicht leisten können. Viele lenken von tatsächlich klimagerechten Lösungen ab, indem sie Kapazitäten und Gelder binden sowie unrealistische Hoffnungen schüren.

Fast allen ist gemein, dass sie aus der Idee eines „grünen Wachstums“ geboren sind, welches durch neue Märkte, scheinbar unbegrenzte „Natur“ und noch nicht existierende Technologien geschaffen werden soll. Zahlreiche Studien zeigen jedoch, dass diese Hoffnungen unrealistisch sind, da Wirtschaftswachstum immer mit Naturverbrauch einher geht.

Die hier zusammengestellte unvollständige Auflistung von „Klimascheinlösungen“ reichen von Atomkraft über Offsetting bis hin zu Wasserstoff:
https://www.klimascheinloesungen.de/ !


Hallo Carla Schulte-Fischedick,

 Rekordhitze in der Arktis, Hitzetote und Waldbrände im Westen der USA und Kanada, Starkregen bei uns – die Klimakrise nimmt immer bedrohlichere Formen an. Doch zu viele Politiker*innen ignorieren den Ernst der Lage oder geben nur vage Versprechungen ab. Deshalb müssen wir die Bundestagswahl zu einer Natur- und Klimawahl machen. 
 Schritt 1: Zeigen Sie der Politik mit Ihrer Unterschrift beim Klima-Pledge, dass Klima- und Naturschutz wahlentscheidend für Sie sind.
  Jetzt Klima-Pledge unterschreiben!
Schritt 2: Gehen Sie am 24. September zum Klimastreik auf die Straße.
 Schritt 3: Geben Sie Natur und Artenvielfalt Ihre Stimme – am Wahltag oder am besten schon vorher per Briefwahl.
Mit Ihrem Versprechen, Ihre Stimme für Klima- und Naturschutz zu nutzen, setzen Sie ein Zeichen – zusammen mit über 330.000 Bürger*innnen. Gemeinsam fordern wir alle Parteien auf, sich mit konkreten Maßnahmen im Kampf gegen Erderhitzung und Artensterben zu positionieren – zum Beispiel mit einem Neubaustopp für Autobahnen.

Und am 26.9. ist natürlich auch Berlinwahl..
 
Noch vier Wochen bis zur „Klimawahl“. Die Zusammensetzung von Bundestag und Berliner Abgeordnetenhaus wird demokratisch neu bestimmt – und damit auch die Frage nach einer dringend notwendigen, schärferen Kursbestimmung in Sachen Klimaschutz.
Klimaneutralität 2030, Netto Null , Kohleausstieg aber erst 2038 (?) – die Stichworte des klimapolitischen Raums sind altbekannt und auch die ernüchternden Zahlen (mehr Emissionen statt weniger) sprechen eine klare Sprache: es muss schneller, wirksamer, umfassender umgesetzt werden. Die demokratischen Parteien sagen auch alle irgendetwas zu Klimaschutz, kein Programm kommt ohne Klimaschutz daher – die entscheidende Frage ist aber: Wo ist die gesellschaftliche Dynamik? Wer übernimmt Verantwortung, wer steht für solidarisches, generationengerechtes Handeln?
In Berlin unterscheidet sich dabei diese politische Situation nur unmaßgeblich von der Bundessituation – nur stellen sich die Erfordernisse wie im Brennglas dar: „Endlich konkret handeln, statt mit „Weiter so!“ nur noch mehr Zeit zu verschwenden“ ist die Kernforderung des einleitenden Artikels unserer Wahl-Blog Reihe.
Uns hat www.waehlbar21.de mit dem Anspruch, die Parteien und DICH auf den Klimaprüfstand zu stellen, unter den zahlreichen Klimawahlomaten besonders gut gefallen, weil die vorgestellten Maßnahmenpakete so zahlreich, zielführend und umfassend sind. Der Berliner Abgeordnetenhauswahlomat ist nun auch online. Wenn Du darauf stehst, ein Versprechen zu mehr Klimaschutz im Netz abzugeben, ist der Klimapledge von BUND und Fridays for future vielleicht auch ein weiterer Punkt auf deiner to do Liste, den Du schnell abhaken kannst.

und natürlich zwei Tage vor der Wahl… 24.9. mit dabei sein beim globalen Klimastreik

bitte nehmt am Klimastreik teil und helft mit zu mobilisieren – Danke!
( plakatiere gerade selber während meine Urlaubes am Bodensee…;-)

Hallo Carla Schulte-Fischedick,
 der Wahlkampf für die Bundestagswahl geht auf die Zielgerade, aber noch immer bleiben die großen Parteien viele Antworten schuldig, wie sie die Klima- und Naturkrise anpacken wollen. Dabei muss genau das oberste Priorität haben für die nächste Bundesregierung. Um zwei Tage vor der Wahl nochmal ein starkes Zeichen für Natur- und Klimaschutz zu setzen, beteiligt sich der NABU an den bundesweiten Klimastreiks am 24. September. Kommen Sie mit!  
  Jetzt für den Klimastreik anmelden
Bei dieser Wahl geht es letztlich auch um die Gerechtigkeit zwischen den Generationen. Sind ältere Generationen bereit für Veränderungen, die ihren Kindern und Enkelkindern den Erhalt der Lebensgrundlagen ermöglichen? Ungefähr 40 Prozent der Wahlberechtigten sind über 60 Jahre alt – und nach ihnen richtet sich die Politik der Parteien stark aus. Wir brauchen generationenübergreifende Unterstützung für konsequenten Natur- und Klimaschutz, damit sich die Politik bewegt. Genau das können wir beim Klimastreik und an der Wahlurne zeigen.  

Danke für Ihren Einsatz für Natur und Klima bei dieser wichtigen Wahl. 
Mit der Bundestagswahl – Raus aus dem Anti-Klima-Abkommen!
Der Energiecharta-Vertrag (ECT) ermöglicht Konzernklagen gegen Klimapolitik. Derzeit verlangen RWE und Uniper vor einem Schiedsgericht Milliardenentschädigungen von den Niederlanden für den Kohleausstieg. Auch Deutschland wurde bereits mehrfach unter dem ECT verklagt.
Eine europaweite Kampagne setzt sich für den Ausstieg aus dem Vertrag ein. Viel hängt daran, ob die neue Bundesregierung die deutsche Blockadehaltung bei einem ECT-Ausstieg aufgibt.
Pünktlich zur Bundestagswahl stellt eine neue Website stellen die Probleme des Vertrags anschaulich dar:
Neue Website
24.9. Globaler Klimastreik #AlleFürsKlima In Deutschland an über 400 Orten!
Infos/Orte/Zeiten:https://fridaysforfuture.de/allefuersklima/
https://www.klima-streik.org

 Mobimaterial: https://fridaysforfuture.de/allefuersklima/mobimaterial/https://www.klima-streik.org 

Berlin: 12:00 Reichstag, mit Greta Thunberg! Es gibt einen Kinderblock für Familien und Kitas! Treffpunkt um 12:00 vorm Paul-Löbe-Haus.  Online-Mobilisierung bequem von zu Hause:https://www.klima-streik.org/mobilisieren/online-mobilisieren 
Share-Pic Kanal der Parents4F auf Telegram:https://t.me/p4fsharepics 

Hallo Carla Schulte-Fischedick,
 
50,2. Das Durchschnittsalter des sogenanntes “Zukunftsteams”, das Katastrophen-Kandidat Laschet in der vergangenen Woche vorgestellt hat. Acht Unions-Politiker*innen hat er berufen, ihm aus der Krise zu helfen. Mit dabei: Friedrich Merz, Schoßhund der Wirtschaftslobby, und Dorothee Bär, die Deutschland als Digitalministerin im multimedialen Mittelalter zurücklässt. Mit diesem Team hat nur eines Zukunft – und das ist die Vergangenheit.

Den Weg in ein besseres Morgen bereitet diese Chaos-Runde mit Sicherheit nicht. Das müssen andere übernehmen. Deshalb haben wir einen Plan: Am 24. September stehen Hunderttausende in ganz Deutschland auf. Sie streiken für Klima und Gerechtigkeit. In sozialen Netzwerken, Abendnachrichten und Zeitungen ist Klima das Thema des Tages. Und allen wird bewusst, wie bedeutend die Wahl für‘s Klima ist. 

Zwei Tage später machen wir das auch in den Wahlkabinen der Republik deutlich. 

Wahlen sind keine Flugtaxis. Sie führen nicht direkt zum Ziel. Sie bringen nicht auf einen Schlag Klimagerechtigkeit mit sich – wie auch, wenn keine Partei einen Plan für die Einhaltung der 1,5-Grad-Grenze hat? Doch Wahlen sind Züge. Sie können uns der Lösung näher bringen. Können richtungsweisend und entscheidend sein, wenn es um die Zukunft und die Rettung unseres Planeten geht. Sie können unsere letzte Chance sein, die Klimakrise noch zu stoppen. Oder Richtung Endstation Klimakollaps führen. Mehr als drei Viertel der Deutschen sehen zwar deutlichen Handlungsbedarf beim Klima, doch in der Wahlkabine haben viele das Thema nicht mehr im Kopf.

Wenn zwei Tage vor der Wahl aber am 24. September überall im Land Hunderttausende beim Klimastreik die Straßen fluten, dann können wir das ändern. Dann können wir Weichen stellen. Richtung Zukunft, Richtung Hoffnung, Richtung Gerechtigkeit.

Jetzt gerade laufen in schon über 250 Orten in ganz Deutschland die Vorbereitungen für den Klimastreik. Um unsere Botschaft möglichst weit zu tragen, braucht es Dich, mich, uns alle.

Laschets Zukunftsteam besteht aus acht alten, weißen, rückwärtsgewandten Unionspolitiker*innen. Unser Zukunftsteam besteht aus Dir und all den Menschen, die Du überzeugen kannst, für das Klima aufzustehen. Gemeinsam können wir viel bewegen. Gemeinsam sind wir stärker. Ich zähle auf Dich!

Dein Jon von Fridays for Future

Klimakiller CETA stoppen! -Auf gehts zum Klimastreik
Am Freitag ist es wieder soweit: Am 24. September findet der nächste internationale Klimastreik statt!
Unter den acht Hauptforderungen finden sich viele unserer Themen wieder. So zum Beispiel eine sozial-ökologische Transformation der Wirtschaft, Klimagerechtigkeit im Globalen Süden und die Verhinderung der klimaschädlichen Handelsabkommen wie CETA und Mercosur.

Hier haben wir was für Sie: Unser brandneuer Flyer und das passende Poster dazu stehen ab sofort zum Download bereit.
Sehr würden wir uns freuen, auf dem ein oder anderen Klimastreik unsere Botschaft: „Kein Öl aus Teersand! – CETA stoppen!“ zu lesen.Weitere Informationen zum Klimastreik finden Sie unter der Klimastreik-Website.

Hier gehts zum Poster

Hier gehts zum Flyer

“So fern und doch so nah: Von Naturverbundenheit und Naturentfremdung” – jetzt noch anmelden für IPU-Kongress 23.-29.9.

Ein herzliches Hallo in die Runde!

Gedankengänge, die Euch vermutlich auch schon umgetrieben haben – und die sich lohnen tiefer einzusteigen: beste Gelegenheit dafür bietet sich beim nächsten IPU-Kongress 🙂

Deren Kongresse sind übrigens immer wieder besuchenswert – kann ich euch nur wärmstens an’s Herz legen 🙂
War selber bereits mindestens 6 x dabei- und fand es jedesmal extrem inspirierend und eine wunderschöne Zeit – auch für mich als Nicht-Psychologin.

Diesmal passt es bei mir leider zeitlich nicht – aber vielleicht/ hoffentlich bei diversen von Euch? 😉

lg, Carla (aka LaKunaBi 😉

PS: und natürlich gerne auch weiter streuen – Danke!

Anbei die Details :

Die Initiative Psychologie im Umweltschutz e.V. (IPU) lädt ein zum nächsten Kongress (BMBF-gefördert) mit dem Titel “So fern und doch so nah: Von Naturverbundenheit und Naturentfremdung”.

Wann?
vom 23. bis 26. September 2021

Wo?
Schernbach (Schwarzwald), Gemeinschaft Sonnenwald

Zur Anmeldung (Plätze sind begrenzt) und weitere Infos: https://ipu-ev.de/naechster-kongress/

23.7.- 30.7.21 – LaKunabi mit dabei bei „(Rück-)Gewinnung Ökologischer Zukünfte“


(Re-)Gaining Ecological Futures /
(Rück-)Gewinnung Ökologischer Zukünfte
Eine Woche kollektiver Aktivierungen
23.7.- 30.7.21

for the english version see below

Am letzten Tag der Reihe, d.h. Freitag , dem 30.7. , 17-20h bin ich dort mit von der Partie mit folgenden Themen und würde mich freuen Euch dort wieder zu sehen bzw. kennen zu lernen 🙂
– genauso bzw. noch mehr 😉 würde ich mich freuen, dort Menschen empfangen zu können (insgesamt aktuell leider nur10), die sich mit dem Thema noch schwer tun… (übrigens auch sehr gerne bezüglich der systemischen Ebene… sprich jenseits dessen, was man alleine als Individuum wuppen kann…😉

Praktische Lösungen für Nachhaltigkeit im Alltag /
Hands-On-Remedies for Sustainability in Everyday Life


Ausgehend von Euren individuellen Interessen*, möchte ich Euch lebensnahe und erinnerungswirksame Anregungen aus meinem Netzwerk und eigenem Alltag geben bzw. mit Euch Lösungssätze handfest erarbeiten, hinsichtlich unterschiedlich kleiner und (un)sichtbarer Schritte, bei denen auch das Große und Ganze nicht aus dem Blick gerät, wie man/frau mit Spaß Klima-,Ressourcen- und Biodiversitätsschutz (auch) im (Berufs-)Alltag umsetzen kann.
*Mögliche Themen:
Wie Du mit geringem Aufwand einen großen Impact haben, und dabei neue Möglichkeitsräume entdecken kannst / Was z.B. Wasser, Mode und Repaircafés nicht nur mit Ressourcenschutz,
sondern auch mit Gesundheit und Selbstwirksamkeit zu tun haben / Wie das ‚Mysterium‘ Mülltrennung sinnvoll umgesetzt werden kann und welche Alternativen es gibt / Welchen Zusammenhang es zwischen Wertschätzung für Lebensmittel, Papier und Klima– und Artenschutz
gibt / Wie Du den Einsatz der eigenen Finanzen im Alltag konstruktiv hinterfragen und diese positiv wirksam werden lassen kannst / Und wie Du gutes Leben für Alle mit Deinem ökologischen Rucksack in Einklang bringen kannst etc..

Anmeldung: direkt bei Carla an lakunabi@posteo.de.
Nach Eingang Deiner Anmeldung schicke ich Dir einen Fragebogen zu. Auch die angewendete Sprache (Deutsch/Englisch, ggf. auch Französisch) kann dann nach Euren Bedürfnissen ausgerichtet werden.


Carla Schulte-Fischedick ist u.a. kreativ-aktivistische Praktikerin, Vernetzerin und Multiplikatorin füreine enkeltaugliche Zukunft und Gründerin des Labors für Kunst und nachhaltige Bildung,
kurz LaKunaBi. http://www.lakunabi.de

Alle Veranstaltungen finden nur unter den jeweils aktuellen Corona-Regularien statt. Ein Hygiene- Konzept ist zu jedem Zeitpunkt vorhanden und einzuhalten. Die Zahl der Besucher:innen am Ort wird begrenzt, um einen Mindestabstand gewährleisten zu können.
Teilnahme nur nach Anmeldung mit vollständigem Namen, Adresse und Telefonnummer.

Das vielfältige Programm als Ganzes findet Ihr hier: (english version see below)

Ein kleiner Ausschnitt der Infos schon mal hier:

Mit:
Avtonomi Akadimia Athens, Andreas Bolz, Manuela Bosch, Shelley Etkin, Giuliana Kiersz, Die Boden Schafft (Martina Kolarek), Brandon LaBelle, Erika Mayr, Pallavi Paul, Carla Schulte-Fischedick (LaKunaBi), Sharon Stewart, Lin Wang

Kuratiert von:
Berit Fischer
Projektförderung durch:
Stiftung Kunstfonds, Neustart Kultur, Draussenstadt


WICHTIGER HINWEIS:
DAS PROGRAMM FINDET IM SÜDLICHEN KREUZBERG IN BERLIN STATT.
NUR MIT ANMELDUNG. DIE ADRESSE WIRD ERST BEI DER ANMELDUNG BEKANNT GEGEBEN.
Begrenzte Zahl an Teilnehmer:innen – wer zuerst kommt, mahlt zuerst.

(Re-)Gaining Ecological Futures ist eine einwöchige Reihe von affektiven Begegnungen undkollektiven Engagements. Die Serie aktiviert Formen der (Rück-)Gewinnung regenerativen ökologischen Seins mit der Welt.
Ökologie wird hier als die miteinander verwobenen Beziehungen zwischen allen lebenden Organismen und ihrer physischen Umgebung verstanden – einschließlich dem sozialen und menschlichen Organismus, eine komplexe artenübergreifende Synthese in sich selbst. Die Woche
bietet Vorschläge zur Reflexion und zum Handeln, wie wir zur Gestaltung ökologischer Zusammenhänge und Wechselwirkungen beitragen, und setzt sich kritisch mit mensch-zentrierter
Ontologie und dem Dualismus zwischen Natur und Kultur auseinander.

Regenerativ und sich wechselseitig stärkenden, praktiziert und mobilisiert (Re-)Gaining Ecological Futures alternative Vorstellungswelten und Beziehungsgeflechte zwischen multiplen ‚Anderen‘.
Ganzheitlich verbindet es transdisziplinäre Praktiken zur Bildung von befähigten (empowered) undbefähigenden (empowering) sozialen und mehr-als-menschlichen Subjekten.
Die heutige problematische ökologische, sozio- und geopolitische Lage und unsere von ausbeuterischem Kapitalismus geprägte Existenz verlangen nach neuen und wiederbelebenden Formen von ‚response-ability‘ (der Fähigkeit zu reagieren), nach neuen Denkweisen und neuen Formen der Handlungsfähigkeit (agency). Nach neuen Ordnungen der Verbundenheit (kinship), die auf affektive Weise unsere intrinsisch verflochtene Koexistenz mit dem sogenannten nichtmenschlichen ‚Anderen‘ und der natürlichen Welt als ein Rechte besitzendes Subjekt anerkennt.
Fragen nach alternativen Wegen, wie wir als Menschheit und mit unserer ökologischen Mitwelt zusammenleben wollen, sind dringlicher denn je. Wie können wir von der natürlichen Welt lernen, wie können wir in unserer technokratischen Zeit eine neue Synthese für ein inklusiveres und ‚kosmologisches‘ Wissen schaffen?

Auch die anderen Beiträge klingen übrigens spannend und zwei der AkteurInnen durfte ich auch bereits kennen lernen – es verspricht sehr inspirierend zu werden 🙂

Eine weiterhin hoffentlich gesunde und nicht zu heiße Zeit wünscht Euch mit lieben Grüßen

Carla (aka LaKunaBi 😉

PS: ganz eventuell kann ich für Einzelne unter Euch auch noch einen Platz bei der Eröffnung zur Verfügung stellen (bisher ist erst einer „meiner“ 4 Plätze fest vergeben – von den anderen Eingeladenen fehlt leider noch die Rückmeldung) – bitte dann Euer verbindliches Interesse möglichst bald an Lakunabi@posteo.de mit eindeutigem Betreff signalisieren – am 15.7. kann ich Euch dann Bescheid sagen . Um Eure Chancen zu erhöhen, solltet Ihr am besten auch eine Anmeldung an die im Programm angegebene Adresse schicken – von der Liste werden dann meines Wissens die am 16.7. übrig bleibenden Plätze vergeben.

english version:

EE-Anlagen vor Rückbau retten/ Earth Hour heute 20:30!

Aus aktuellem Anlass:
wie einige von euch vermutlich wissen wird der dringend notwendige (z.B. u.a. auch für die Decarbonisierung der Wirtschaft und die Umsetzung der Wasserstoffstrategie!) Ausbau der Erneuerbaren leider bisher weiterhin ausgebremst.
Ein weiterer massiver Rückschritt wäre nun, wenn diverse EE-Anlagen nun nach 20 Jahren aus der Förderung raus fallen und damit im gängigen Strommarkt nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden können.
Aber dagegen kann Jede/r von Uns etwas tun 🙂
Mehr dazu im folgenden Schreiben von Enyway, über die ich bereits einige Jahre Windstrom bei einem Landwirt beziehe und rundum zufrieden bin 🙂

Würde mich sehr freuen, wenn Ihr auch beim Retten von solchen Anlagen dabei wäret – „meine“ 30€ würden übrigens voll in des Erhalt meines allein aus privatem Geld ehrenamtlich betriebenen „Labor für Kunst und nachhaltige Bildung“ gehen ( von dessen Kosten – mindestens 400€/ Monat) ich übrigens weiterhin nichts von der Steuer absetzen kann – wenn sich jemand von euch mit sowas auskennt, wäre ich für jeden kleinenTipp an lakunabi@posteo.de dankbar – gerne auch in einem Telefonat – kämpfe nämlich seit 2013 mit dem Finanzamt dafür…:-(

Und ich möchte natürlich auch nicht die Gelegenheit verpassen, Euch an die heutige Earth-Hour ab 20:30 zu erinnern – auch ich werde versuchen alle Strom“fresser“ für eine Stunde auszustellen (abgesehen vom Kühlschrank… 😉
Der Aushandlungsprozesse dafür mit meinem Freund steht noch bevor…;-)

In diesem Sinne wünsche Euch ein schönes Restwochenende + gute Gesundheit,
lg, Carla (aka LaKunaBi…;-)


„Erneuerbare-Energien-Anlagen vor dem Rückbau retten!
Hallo liebe Community,
was ist eigentlich mit Post-EEG gemeint? 
Seit dem letzten Jahr wird dieses Thema immer häufiger diskutiert. Und auch für uns ist es gerade wichtiger denn je. Deswegen möchten wir euch mit diesem Newsletter die wichtigsten Informationen hierzu mitgeben und vor allem erreichen, dass wir gemeinsam mit euch Ökostrom-Anlagen vor dem Abbau retten können.

Was Post-EEG genau bedeutet.
„EEG“ steht für das Erneuerbare-Energien-Gesetz. Dieses Gesetz beinhaltet die staatliche Förderung für den Bau und den Betrieb von Wind-, Sonnen- und Wasserenergie-Anlagen, die den Strom in das allgemeine Netz einspeisen. Diese staatliche Förderung erhält man 20 Jahre lang. Danach – und damit kommen wir zum „Post“ in Post-EEG – müssen die Betreiber*innen für alle Kosten selbst aufkommen. Da viele EE-Anlagen vor oder in 2000 in Betrieb genommen wurden, sind dieses Jahr also viele von dem Wegfall der Förderung betroffen. Was nicht nur ein großes Problem für die Betreiber*innen, sondern auch für unser Klima darstellt.


Wie jeder Klimaretter sein kann.
Die betroffenen EE-Anlagen zu retten, ist eigentlich ganz einfach: Mehr Ökostromkunden. Durch den direkten Verkauf an Endkunden sind die Betreiber*innen nämlich nicht von den Preisschwankungen an der Börse betroffen und müssen keinem Zwischenhändler Preisabschläge zahlen. 
Jeder kann also jetzt aktiv mit Stromkauf über enyway dazu beitragen, dass intakte Erneuerbare-Energien-Anlagen nicht abgerissen werden, was die betroffen Anlagenbetreiber*innen und damit das Erreichen unserer Klimaziele unterstützt.
Wenn ihr noch mehr über dieses Thema erfahren möchtest, dann lest euch unseren aktuellen Blog-Artikel durch:
>> Post-EEG: Alles was man wissen muss

Windanlagen, die jetzt gerettet werden müssen.
Wenn ihr Freunde habt, die noch auf der Suche nach dem richtigen Ökostrom für ihr Zuhause oder Unternehmen sind, dann ist jetzt die beste Gelegenheit: Erzählt euren Freunden von enyway und bei jedem erfolgreichen Ökostrom-Abschluss bekommen beide von euch 30€ geschenkt*!
Wie das geht? Ihr habt zwei super einfache Möglichkeiten zur Auswahl:
Gebt euren persönlichen Bonus Code BA2BKKRQT weiter, den eure Freunde bei Abschluss mit angeben können, oder euren persönlichen Bonus Link https://www.enyway.com/de/strom-kaufen?voucher=BA2BKKRQT, der eure Freunde direkt auf die Plattform führt und den Code bereits berücksichtigt.
* >> Teilnahmebedingungen


Folgende Anlagen und Stromverkäufer auf unserer Plattform brauchen jetzt besonders viel Unterstützung, damit sie auch ohne die EEG-Förderung weiterhin fleißig Energie produzieren können:
>> Das Windrad Carl von Jens und Klaus
>> Rik und Jens mit ordentlich Wind von Norderney
>> Jürgen und sein zuverlässiger Windstrom aus Brandenburg
>> Thomas, früher Seemann, heute Windmüller
>> Otto und Fritz mit ihrem grünen Strommix aus Sonne und Wind

Habt ihr noch Fragen? Dann meldet euch jederzeit bei uns! 
Beste Grüße aus Hamburg
Euer enyway Team
Mehr zu Enyway findet in folgedem Utopia-Artikel zu den besten Ökostromanbietern
„Enyway: Ökostromanbieter der anderen Art
Es ist nicht direkt ein Ökostromanbieter, darf aber dennoch nicht unerwähnt bleiben: Enyway ist Deutschlands erster „Online-Marktplatz“ für Strom direkt vom Erzeuger. Man darf sich das wie eine Peer-Sharing-Plattform à la Airbnb vorstellen, auf der Ökostrom direkt von Mensch zu Mensch verkauft wird.
Erzeuger: Jeder Mensch kann auf Enyway zum Stromanbieter werden und seine Energie aus Wind, Sonne, Wasser oder Biomasse direkt an andere Haushalte verkaufen.
Verbraucher: Jeder Nutzer des Online-Marktplatzes kann per Mausklick seinen persönlichen Stromversorger nach Sympathie, Preis, Region und Stromart auswählen.
Neue Mess- oder Kommunikationstechnik sei dafür nicht erforderlich, so Enyway. Der Wechsel funktioniert nach Unternehmensangaben einfach und problemlos.
Enyway gibt es seit November 2017. Das Unternehmen beschäftigt rund 50 Mitarbeiter. Zu den drei Gründern gehört Heiko von Tschischwitz, erfolgreicher Gründer und langjähriger CEO von LichtBlick.

On+ Offline-Klimastreik am 19.03/ Roden war gestern/ ETS: Weniger wäre MEHR etc.

Dabei sein beim Klimastreik am 19.3. – das geht auch online!

ich selber werde am 19.3. zunächst unterwegs sein mit dem Zug und Fahrrad und werde die Gelegenheit nutzen, auch dort Teil des Streikes zu sein – und würde mich sehr freuen, wenn auch viele von Euch in der Euch möglichen Form mit dabei sind – wo auch immer!

Anbei die Info, welche Beteiligungsformen es diesmal u.a. geben wird – weitere werde ich versuchen, in meinem Trotz-Corona-Kalender (siehe im letztjährigen Blogbeitrag ganz am Ende oder ansonsten auf der hiesigen Startseite 🙂 einzutragen – gerne auch diesen weiter streuen!

„Durch Corona sind Demos am 19.03. nur mit Einschränkungen möglich. Wir wollen coronakonform zeigen, dass wir trotzdem richtig viele sind und die Klimakrise nicht vergessen haben. Über den Online-Streik!

*Mach mit* und registriere Deine Teilnahme (+ evtl. die Teilnahme deiner Kinder) am Online-Streik! Du musst nichts weiter tun, als Name und Ort hier einzutragen:

https://fffutu.re/VirtuellStreiken-pbwa

Auf unserer Streikkarte kannst Du sehen, wie viele Menschen sich schon angemeldet haben.

https://www.parentsforfuture.de/de/onlinestreik-orte

*Teile diesen Post mit allen klimafreundlichen Menschen die Du kennst*, lade sie ein sich ebenfalls anzumelden. *Lasst uns die Streikzahlen auf der Streikkarte in die Höhe katapultieren!*

OFFLINE IN BERLIN

*Klimastreik-Abendprogramm*
BITTE WENDEN – RODEN WAR GESTERN!
Freitag, 19.03. 18:30-20:30:exclamation:
Open-Air-Fahrradkino für die Mobilitätswende

Location: Wiese vor dem VERKEHRSMINISTERIUM
Masken + Abstand
Plakate, Transpis + Oberschenkelmuskeln
Räder haben wir

Fahrradkino: Wir radeln unseren eigenen Strom mit Moviemiento

VORLÄUFIGES PROGRAMM
Die Filme:
»Bitte Wenden«
»Danni lebt!«
»Once upon a time«
»Barcelona Superblocks«
»Kiezblocks«

Die Sprecher*innen:
Werner Reh, Verkehrspolitik Experte
Josephine Strobel & Inge Lechner, Changing Cities e.V.


Außerdem am Start:
Retroo singt Karl der Käfer
Special Guest

YouTube LIVESTREAM: Für alle die am 19. März n i c h t mit uns zusammen laut und vor Ort sein können :
https://youtu.be/CtRaJw9_608

Uns auf SOCIAL MEDIA und PRESSEMATERIAL findet ihr
hier: https://linktr.ee/roden_war_gestern

#RodenWarGestern#BitteWenden#WaldStattAsphalt#Mobilitätswende#Verkehrswende#AlleFür1Komma5#NoMoreEmptyPromises

ANREGUNGEN FÜR DEMOSCHILDERTEXTE 😉

wenn Euch zu den folgenden Themen fetzigere Slogans einfallen, gerne als Kommentar oder an lakunabi@posteo.de schicken – bin für jede Anregung dankbar und leider in meinem eigenen Kopf wegen vieler Themen gerade weniger wendig;-) – Danke!

  • ETS: Weniger wäre MEHR

Aktuell in Deutschland leider kaum bekannt: erschreckenderweise gab es im EU-Parlament eine sehr knappe Mehrheit von 10 Stimmen für die Beibehaltung der Ausgabe von kostenlosen Emissionszertifikate – um die richtigen Anreize für eine zukunftsfähige Wirtschaftsausrichtung zu setzen, bräuchte es aber stattdessen eine Verknappung der Emmissionszertifikate!

Dazu aus der östereichischen Presse:

„Aktuell dürfen die EU-Länder bestimmte Wirtschaftszweige mit der Ausgabe kostenloser Emissionszertifikate bedenken, um ihre Abwanderung in Drittländer zu verhindern.
„Damit Anlagen in der EU nicht doppelt geschützt werden“, sah der Parlamentsbericht ursprünglich vor, dass die Ausgabe kostenloser Emissionszertifikate stufenweise „und schließlich vollständig“ auslaufen soll. Eine knappe Mehrheit von hauptsächlich konservativen und rechtspopulistischen Abgeordneten kippte diesen Absatz.

Umweltorganisationen laufen Sturm

 Umweltorganisation liefen dagegen am Mittwoch Sturm. Sollte die Industrie weiterhin kostenlose Zertifikate erhalten, würde dies einen „Fehlanreiz zur Dekarbonisierung darstellen“, erklärte der WWF. Die „doppelte Subventionierung“ sei auch unfair gegenüber Drittländern.

Sie sei gespannt auf die Erklärung der Konservativen, „wie ein CO2-Ausgleich parallel zu Freizuteilungen im Emissionshandelssystem vor der Welthandelsorganisation Bestand haben kann“, erklärte auch die sozialdemokratische, deutsche Abgeordnete Delara Burkhardt.“

Quelle: https://www.wienerzeitung.at/nachrichten/politik/europa/2095678-EU-Parlament-bereitet-Weg-fuer-CO2-Grenzabgabe.html

2) Keinen Energiechartaschutz für fossile Investitionen!

Und auch folgendes anliegen möchte ich Euren Blick (nochmal) lenken – bitte auch hier unterschreiben und weiter streuen – wie ich aus politischen Kreisen zufällig weiß, bringen Petitin mehr las machne/r wohl denken mag – allerdings sollte man sich natürlich damit ausschließlich begnügen…;M-)

Außerdem weiterhin wichtig:

INTERNATIONALE PETITION UNTERSCHREIBEN — Stop Ecocide Germany

und um zwischen meinen recht seltenen Blogpost auf dem Laufenden zu bleiben…;-)

NEU: LaKunaBi-Telegramkanal mit Infos aus meinem Netzwerk
Twitter: @CSF_Lakunabi

Weitere Empfehlung…;-)
Kanal zum Finden + Teilen von sozial-ökologischen Petitionen

und denkt gerne daran…;-) – jeder noch so kleine Schritt, Handschlag etc… zählt…. (Anregungen gefällig? 😉

lg + bleibt gesund, Carla

Konsultation zum Strom-NeP noch bis 5.3. – dabei sein oder nicht- bzw. wiE? das ist hier die Frage…

Die Konsultation am Strom-Netzentwicklungsplan läuft noch bis 5.3. – Anregungen + Positionen – auch bezüglich des Aufrufes von FFF, sich daran zu beteiligen

Anbei zwei Positionen/ Vorschläge (von mir anonymisiert) aus meinem Netzwerk – gingen über den vielseitigen Klimabewegungsnetzwerk-Verteiler, für den man sich hier eintragen kann:
leere Mail an: klimabewegungsnetzwerk-subscribe@lists.riseup.net

hoffentlich geeignet als Ansporn, selber an der Konsultation teil zu nehmen – in welcher Form auch immer…;-)
lg + bleibt gesund!, Carla

1) „Hallo Liste,

FFF ruft auf, sich an der Konsultation zum NEP 2035 (2021) zu
beteiligen. Eine gute und wichtige Idee!

Effektiver als deren Vorschlag direkt zu verwenden, wäre es natürlich, wenn man die Kritik in eigenen Worten formuliert.
Leider bleibt bis zum 5.3. nur noch wenige Zeit dafür.
Ich hoffe aber sehr, dass hier Leute ihr Know-how nutzen können und wollen, um zum NEP kritisch Stellung zu nehmen.
[https://www.netzentwicklungsplan.de](https://www.netzentwicklungsplan.de)

Vielleicht findet ja auch hierüber noch etwas Austausch dazu statt.


Vorschlag von FFF:
Sehr geehrte Empfänger*innen, liebe Übertragungsnetzbetreiber, liebe Bundesnetzagentur,

vielen Dank für den ersten Entwurf des Netzentwicklungsplans 2035.
Fridays For Future geht nun seit über zwei Jahren gemeinsam mit der Klimagerechtigkeitsbewegung in Deutschland auf die Straße und kämpft für
eine gerechte Bekämpfung der Klimakrise. Dafür sind allein in Deutschland am 20.09.2019 1,4 Millionen Menschen auf die Straße gegangen[1] und Meinungsforscher*innen bestätigen immer wieder, dass die Klimakrise eine der größten Sorgen, Ängste und Anliegen der Menschen weltweit ist[2]. 
Klimawissenschaftler*innen betonen schon lange, dass
endlich ernsthafte Maßnahmen ergriffen werden müssen. Eine angemessene Begegnung der Klimakrise ist also notwendiger und gewollter also je zuvor und bedeutet laut Pariser Abkommen die Begrenzung der globalen
Erwärmung möglichst auf 1,5°C [3].
Für Deutschland bedeutet das laut Sachverständigenrat für Umweltfragen ein verbleibendes CO2-Budget von 4,2 Gt CO2 ab dem 01.01.2020 bei 50%-iger Wahrscheinlichkeit, dass das 1,5°C-Ziel eingehalten wird [4].
Damit Deutschland dieses Budget realistisch einhalten kann, benötigt es stärkere Reduktionsziele als die derzeit diskutierten, nämlich -60% CO2-Minderung in allen Sektoren bis 2025, -80% bis 2030 [5] und das
Erreichen von Netto null bis spätestens 2035. Aufgrund dieser Erkenntnisse bedauere ich es umso mehr, dass kein 1,5°C-kompatibles Szenario im Rahmen des Netzentwicklungsplans betrachtet wird. Mit -79%
Reduktion der CO2-Emissionen des deutschen Kraftwerksparks bis 2035 sind Szenario B und C zwar die ambitionierteren, gerade unter Betrachtung der
Tatsache, dass der Energiesektor deutlich leichter zu transformieren ist als viele anderen Sektoren, jedoch noch immer absolut unzureichend für die Einhaltung des 1,5°C-Ziels. Schon lange kritisiert Wissenschaft und
Öffentlichkeit, dass der Netzentwicklungsplan kein Szenario besitzt, dass die Verpflichtung zur CO2-Minderung abbildet, die sich für Deutschland aus der Klimaschutz-Vereinbarung von Paris ergibt. 
Christof
Timpe, Leiter des Bereichs Energie & Klimaschutz am Öko-Institut, kritisierte bereits 2018, dass so keine sachgerechte Netzplanung gelingen kann [6].
Aufgrund dessen sollte für das weitere Vorgehen das ambitionierteste der vorliegenden Szenarien, Szenario C, zugrunde gelegt werden. Auch vor dem Hintergrund des europäischen Green Deals ist Szenario C das realistischste. Szenario A ist dabei mit einer verbleibenden installierten Braunkohleleistung von 7,8 GW im Jahr 2035 nicht diskussionswürdig und wird, gerade auch aufgrund europäischer Diskussionen über Anhebungen der Reduktionsziele, internationalen politischen und gesellschaftlichen Zielen nicht gerecht. Selbst unter
der Annahme, dass sich die politischen Ziele des Kohleausstiegs in Deutschland nicht mehr ändern, ist sich die Wissenschaft größtenteils darüber einig, dass die Stromgestehungskosten der Kohle zu hoch liegen
und sie so auch dank eines steigenden CO2-Preises weit vor 2035 aus dem Markt gedrängt wird [7].
Die Bundesnetzagentur sollte hier in der Prüfung des
Netzentwicklungsplans statt Szenario A ein weiteres Szenario ergänzen, welches 1,5°C-kompatibel ist. Dass dies möglich ist, zeigt die Bestätigung des NEP 2030 (2019), in dem bei der Prüfung im Nachhinein ein weiteres Szenario ergänzt wurde, dass den Kohleausstieg
berücksichtigt (C 2038*) und dafür ein anderes, dass diesem nicht gerecht wird (B 2035) nicht berücksichtigt wurde.

Ein weiterer Kritikpunkt der drei Szenarien ist der geringe Anstieg des Stromverbrauchs im Zeitraum bis zum Erreichen des Zieljahres 2035.
Während Szenario C mit einem Anstieg des Bruttostromverbrauchs auf 700 TWh im Jahr 2035 den höchsten Anstieg des Stromverbrauchs verzeichnet,
ist dieser für eine echte Energiewende, wie sie die Erfüllung des Pariser Abkommens benötigt, zu gering. Wie bereits Eingangs erläutert, muss Deutschland bis 2035 Netto null erreichen. Studien, die Klimaschutzszenarien betrachten, in denen Deutschland Netto null oder
nahezu Netto null erreicht und Wasserstoff- bzw. PtX-Importe nicht in unrealistisch hohem Maße angenommen wurden, rechnen mit einer notwendigen inländischen Stromerzeugung von circa 1.000 bis 1.400 TWh
pro Jahr [8], [9]. Möchte Deutschland einen gerechten Beitrag zur Bekämpfung der Klimakrise leisten und dem Pariser Abkommen entsprechen, so muss der Wandel hin zu einer "Netto null-Gesellschaft" beschleunigt
werden und damit auch die Energiewende und die Sektorenkopplung. Dies hat zur Folge, dass Szenarien, wie die in den genannten Studien, beschleunigt werden müssen und die ermittelten erhöhten Stromverbräuchebereits 2035 eintreten werden. Zu dem gleichen Ergebnis kommt auch das
Wuppertal Institut in der Studie "CO2-neutral bis 2035: Eckpunkte eines deutschen Beitrags zur Einhaltung der 1,5-°C-Grenze" [10]. 
Vor diesem Hintergrund sind die im Netzentwicklungsplan 2035 angenommenen Stromverbräuche zu gering angesetzt und sollten deutlich nach oben korrigiert werden. Mit der Annahme der zu niedrigen Stromverbräuche wird
der Beitrag des Stromsektors an der Dekarbonisierung anderer Sektoren vernachlässigt.

Ähnlich der Entwicklung des Stromverbrauches verhält es sich mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien. Hier kommen Studien, die 1,5°C-kompatible Szenarien betrachten, zu dem Schluss, dass, um die inländische Stromerzeugung von 1.000 bis 1.400 TWh pro Jahr zu decken, es einen starken Ausbau der erneuerbaren Energien von mindestens 25 bis 40 GW pro Jahr benötigt [10]. Denn für ein klimaneutrales Deutschland wird laut des Wuppertal Instituts eine installierte PV- und
Wind-Leistung von circa 500-700 GW benötigt [10]. Die installierte Leistung von Windkraft- und PV-Anlagen in Szenario C des aktuellen Entwurfs des Netzentwicklungsplans liegt im Zieljahr 2035 jedoch
lediglich bei 245 GW (bzw. 260,6 GW für die Summe aller erneuerbaren Energien) und damit deutlich zu niedrig.
Der im Netzentwicklungsplan 2035 angenommene Stromverbrauch sowie die Menge installierter Leistungen erneuerbarer Energien ist demnach zu gering. Die zu erwartenden Entwicklungen des erhöhten Stromverbrauchs
und des erhöhten Ausbaus der erneuerbaren Energien sollten deswegenunbedingt in einem zusätzlichen Szenario ergänzt und beachtet werden.

Für mich ist außerdem nicht verständlich wie die auf Seite 81 des„Netzentwicklungsplan Strom 2035, Version 2021, 1. Entwurf“ [11] genannte 40%-ige Reduktion des Emissionsfaktors von Erdgaskraftwerken zustande kommt. Da dies im ersten Entwurf nicht genauer erklärt wird,
bitte ich um eine Klarstellung im weiteren Verlauf des
Netzentwicklungsplans. Generell erscheint es mir aufgrund technischer und ökonomischer Gesichtspunkte sowie vor dem Hintergrund globaler Gerechtigkeitsfragen als sinnvoll die benötigten Kapazitäten über einen verstärkten inländischen Ausbau der erneuerbaren Energien zu decken,
statt auf erhöhte Importkapazitäten grünen Wasserstoffs oder sonstige Reduktionen des Emissionsfaktors zu hoffen.

Abschließend möchte ich mich nochmal für die Anfertigung der ersten Version des Netzentwicklungsplans 2035 bedanken. Trotz positiver Entwicklungen und der Betrachtung eines längerfristigen Szenarios sind
die Betrachtungen insgesamt zu unambitioniert und werden dem Pariser Abkommen sowie den Erkenntnissen der internationalen Klimawissenschaft nicht gerecht. Hier hoffe ich im Laufe des Konsultationsprozesses auf
Ambitionserhöhungen und plädiere dafür, dass in Zukunft 1.5°C-gerechte Szenarien zugrunde gelegt werden. Nur so kann sichergestellt werden,dass das Stromnetz für die Energiewende und damit für das Erreichen der
Klimaziele gebaut ist und diese nicht ausbremst. Außerdem sehe ich einen zusätzlich zum Netzentwicklungsplan aufgestellten Systementwicklungsplan, der regelmäßig von unabhängigen Wissenschaftler*innen und unter Bürger*innenbeteiligung erarbeitet wird, als sinnvoll an.

Mit freundlichen Grüße
[Namen einfügen]

Literaturverzeichnis

[1] ZDF, „Rekordzahlen bei Klimademos - Wo die meisten Menschen auf dieStraße gingen,“ 20 09 2019. [Online]. Available: [https://www.zdf.de/nachrichten/heute/fazit-frid...](https://www.zdf.de/nachrichten/heute/fazit-fridays-for-future-und-beschluesse-klimakabinett-100.html).

[Zugriff am 07 12 2020].
[2] Zeit Online, „Zeit Online,“ 27 01 2021. [Online]. Available: [https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2021-01/klima...](https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2021-01/klimawandel-umweltschutz-umfrage-klimanotstand-un-entwicklungsprogramm).

[Zugriff am 15 02 2021].
[3] United Nations, „Paris agreement,“ 2015. [Online]. Available: [http://unfccc.int/files/essential_background/co...](http://unfccc.int/files/essential_background/convention/application/pdf/english_paris_agreement.pdf).

[Zugriff am 7 12 2020].

[4] Sachverständigenrat für Umweltfragen, [Online]. Available: [https://www.umweltrat.de/SharedDocs/Downloads/D...](https://www.umweltrat.de/SharedDocs/Downloads/DE/01_Umweltgutachten).
[Zugriff am 15 02 2021].

[5] Fridays For Future Deutschland, „Schlüsselergebnisse der Studie des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie zu einem Beitrag Deutschlands zur Einhaltung der 1,5-°C-Grenze,“ [Online]. Available:
[https://fridaysforfuture.de/studie/schluesseler...](https://fridaysforfuture.de/studie/schluesselergebnisse/). [Zugriff am 30
10 2020].

[6] energiezukunft, „Dezentrale Energiewende kann Netzausbau reduzieren,“ [Online]. Available:
[https://www.energiezukunft.eu/erneuerbare-energ...](https://www.energiezukunft.eu/erneuerbare-energien/netze/dezentrale-energiewende-kann-netzausbau-reduzieren/).
[Zugriff am 15 02 2021].

[7] Fraunhofer ISE, [Online]. Available:
[https://www.ise.fraunhofer.de/content/dam/ise/d...](https://www.ise.fraunhofer.de/content/dam/ise/de/documents/publications/studies/DE2018_ISE_Studie_Stromgestehungskosten_Erneuerbare_Energien.pdf).
[Zugriff am 2021 02 15].

[8] Fraunhofer-Institut für solare Energiesysteme, „Wege zu einem klimaneutralen Energiesystem,“ Freiburg, 2020.

[9] Forschungszentrum Jülich, [Online]. Available:
[https://www.fz-juelich.de/iek/%20iek-3/DE/_Docu...](https://www.fz-juelich.de/iek/%20iek-3/DE/_Documents/Downloads/transformationStrategies2050_studySu%20mmary_2019-10-31.pdf.pdf?__blob=publicatio%20nFile).
[Zugriff am 15 02 2021].

[10] Wuppertal Institut, „CO2-neutral bis 2035: Eckpunkte eines deutschen Beitrags zur Einhaltung der 1,5-°C-Grenze,“ Wuppertal, 2020.

[11] 50 Hertz, Amprion, Tennet, TransnetBW, „Netzentwicklungsplan Strom 2035, Version 2021, Erster Entwurf,“ 29 01 2021. [Online]. Available:
[https://www.netzentwicklungsplan.de/sites/defau...](https://www.netzentwicklungsplan.de/sites/default/files/paragraphs-files/NEP_2035_V2021_1_Entwurf_Teil1.pdf).

[Zugriff am 19 02 2021].


_______________________________________________________________________________________

2) „Ein klares Nein – so nicht!

Der erste entwurf des nep für 2035 und der aufruf der öffentlichen
beteiligung (jetzt noch knapp eine woche zeit vorschläge oder
einwendunungen zu machen ist ein hohn!) an der beschlussfassung ist ein rein pseudodemokratisches verfahren!

FfF oder EG sollten sich daran nicht beteiligen.

Dies aus mehreren gründen:

  1. Der entwurf wurde vorgelegt von den vier großen übertragungsnetzbetreibern, die alle – entweder börsennotiert oder in staatsbestitz – ein vorrangigens interesse an möglichst hohen profiten haben und deshalb die superteuren stromleitungen bauen wollen. Wie in der vergangenheit entscheidet letztendlich die bundesnetzagentur und die untersteht dem bundeswirtschaftsministerium. Glaubt irgendwer aus der klimabewegung, dass der herr altmeier sich nach den forderungen der klimagerechtigungskeitsbewegung richtet?
  1. Der von thomas favorisierte entwurf C 2035 ist sicherlich der klimapolitisch ambitionierteste unter den (schlechten) entwürfen. Nichts desto trotz ist er genau die fortschreibung des ‚green new deal‘ (gnd) der eu-kommission. Denn er setzt auf ein grünes wachstum, grüne industrie- und verkehrspolitik. Durch die vollständige elektrifizierung sämtlicher bereiche von wirtschaft, verkehr und privatem energieverbrauch soll ein business as usual mit den selben konzernen wie siemens, basf, rwe oder wintershall fortgesetzt werden. Dafür tut die bundesregierung seit jahren alles – mit milliardensubventionen!
  2. Überfällig ist die einleitung einer degrowth-politik! Also eine teilweise deindustrialiserung der bundesdeutschen wirtschaft; z. b. der stahl- und aluminiumindustrie, der flugzeugindustrie, der rüstungsindustrie, der autoindustrie etc.
  3. Überfällig ist auch die einleitung von massnahmen zur REDUZIERUNG des energie- und des stromverbrauchs in europa, in deutschland.
  4. Es geht in die völlig falsche richtung jetzt den forcierten ausbau der wasserstoffproduktion aus erneuerbaren energien zu fordern. Wasserstoff ist ein primärenergiefresser! Die angepeilten 8-10 GW Wasserstoff im Jahr 2035 sollen als Speichertechnologie gas und kohle ersetzten für die zeiten der dunkelflaute der erneuerbaren energien. Diese 10 GW reichen bei weitem nicht in winterlichen Zeiten. Und für einen noch stärkeren Ausbau der erneuerbaren gibt’s in deutschland nicht die flächen! Ein ausweg ist die verfünffachung (!) der Windenergie in der nordsee, die von solchen grosskonzernen wie rwe oder eon vorangetrieben wird. Das reicht aber immer noch nicht für die wasserstoffproduktion. In letzter konsequenz heisst auch das szenario C des nep: Import aus nordafrika und der arabischen halbinsel. In dubai haben sich gerade vor ein paar wochen im zuge der dii-Initiative die führenden europäischen stromproduzenten und rohstoffkonzerne mit den regierungsleuten getroffen, um den massiven ausbau der photovoltaikanlagen zur wasserstoffproduktion zu beschliessen. Das ist nichts anderes als die neue koloniale eroberung nordafrikas, denn die menschen vor ort werden nicht gefragt, ob sie diese monsternanlagen vor ihrer nase haben wollen. Landraub und vertreibung der nomaden u. a. werden die folge dieser milliardenschweren investitionen sein.

Das in aller kürze, wer sich damit länger auseinandersetzen möchte, lese
die neuste ausgabe der ‚anti-atom-aktuell‘, die zum schwerpunkt die
zukunft der eneuerbaren energien hat.“

Der Vertrag, der zum Monster wurde – jetzt unterschreiben gegen Energie-Charta

Liebe Leser:innen meines Blogs,
komme leider erst jetzt wieder zum Bloggen, obwohl sich die meiner Ansicht nach wichtigen Themen bereits seit Monaten in meiner (fossilfreien…;-) Pipeline stauen und stapeln. (Unterstützungsmöglichkeiten findet Ihr wie gehabt hier, also unten auf der Sartseite meiner Webseite …;-) Jeder keline Finger hilft… und vielleicht kann ich demnächst sogar Spenden annehmen – gerne schon mal bei mir unverbindlich melden, falls Ihr Euch das vorstellen könntet – dann würde ich meine Bestrebungen, ein quasi Unter-verein zu werden, verstärken – lohnt sich wegen der Notwendigkeit eines eigenen Eingang – und Ausgangskonto leider nur ab einer bestimmten Summe…

Deshalb heute nur kurz und per Weiterverbreiten einer Unterschriften-Aktion gegen den Energiecharta-Vertrag, auf deren gefährliche Auswirkungen ich erst neulich durch die Teilnahme an einem diesbezüglichen Online-Seminar von Powershift aufmerksam geworden bin (Weiteres zu deren diesbezüglicher Kampagne findet Ihr übrigens hier)
Bitte dringend möglichst gleich mit unterzeichen und weiterstreuen – gerade ist ein gutes , aber kurzes Möglichkeitsfenster, um dagegen vor zu gehen!

Danke Euch schon mal für Eure Unterstützung und hoffentlich bis bald mal wieder,
lg + bleibt gesund , Carla (aka LaKunaBi… 😉

„Liebe Freundinnen und Freunde, das ist doch verrückt — gerade jetzt, wo viele Länder endlich Maßnahmen ergreifen, um den Klimawandel aufzuhalten und unseren Planeten zu schützen, verklagen Großkonzerne, die auf fossile Brennstoffe setzen, unsere Regierungen auf Milliarden. 

Das liegt an einem mächtigen internationalen Abkommen, von dem jedoch kaum jemand gehört hat: Der Vertrag über die Energiecharta.

Ursprünglich sollte dieses Abkommen einen Anreiz für Energiekonzerne schaffen, in Entwicklungsländern zu investieren, doch nun wird es missbraucht, um Länder zu verklagen, wenn sie umweltschädliche Kohlekraftwerke und Ölbohrplattformen schließen wollen. Und das gefährdet unsere Wende hin zu 100 % sauberer Energie. Konzerne konnten so schon mehr als 50 Milliarden aus Steuergeldern einklagen — und immer mehr Länder geraten in diese Falle.

Aber es gibt nun endlich einen Plan, um dieses Abkommen fachgerecht zu entsorgen. Italien ist schon ausgestiegen, und nun fordern auch Frankreich, Spanien und andere Länder, dass der Vertrag gekippt wird. Wenn wir ihre Forderung mit einer 1 Million starken Petition bekräftigen, könnte dies zu einem Aufstand bei den entscheidenden Verhandlungen nächsten Dienstag führen.
Das ist unsere Chance, dafür zu sorgen, dass niemand mehr für Klimaschutz-Maßnahmen verklagt wird:
Jetzt unterzeichnen
An die Regierungen der Welt und alle Unterzeichner des Energiecharta-Vertrags

Als Bürgerinnen und Bürger dieser Welt fordern wir Sie auf, aus dem Energiecharta-Vertag auszusteigen und seine Ausweitung auf weitere Länder zu verhindern. Der Vertrag ist nicht mit dem Pariser Klima-Abkommen vereinbar und ermöglicht es Kohle-, Öl- und Gaskonzernen, die Wende hin zu sauberer Energie zu behindern. Es ist an der Zeit, diesen Konzernen ihr Druckmittel zu nehmen, damit sie nicht länger dem dringend nötigen Klimaschutz im Weg stehen und ihre Interessen über die Gesundheit und Sicherheit von uns allen  stellen können.
Jetzt unterzeichnen
Dieses katastrophale Abkommen ist praktisch das genaue Gegenteil des Pariser Klimaabkommens. Es bestraft Regierungen, wenn sie sich von fossilen Brennstoffen abwenden.

Nehmen wir Italien: Als das Land Ölbohrungen vor seiner Küste verbot, verklagte ein britisches Unternehmen die Regierung auf fast 300 Millionen Dollar — das neunfache dessen, was das Unternehmen überhaupt investiert hatte. Das sind wertvolle Steuergelder, die auch in erneuerbare Energien, Schulen oder Krankenhäuser hätten fließen können.
Und Deutschland wird derzeit vom schwedischen Energieriesen Vattenfall wegen des beschlossenen Atomausstiegs verklagt — wenn Vattenfall gewinnt, könnte uns das sechs Milliarden Euro kosten!

Deshalb gilt: Egal, wo auf der Welt Sie leben, dieses Abkommen geht Sie etwas an. Um den Klimawandel aufzuhalten, brauchen wir eine riesige weltweite Wende hin zur grünen Energie — aber wenn einzelne Länder daran gehindert werden, gefährdet das unsere gesamten weltweiten Anstrengungen.

Wir wissen von Insidern aus einflussreichen Ländern, dass starker öffentlicher Widerstand jetzt dafür sorgen könnte, dass genügend Länder aus dem Abkommen austreten. Machen wir das möglich — unterzeichnen Sie jetzt und Avaaz wird unsere Stimmen direkt an die Entscheidungsträger/innen übergeben und mit einer Anzeige in einem führenden europäischen Politik-Magazin Gehör Druck ausüben: Jetzt unterzeichnen Die Klimakrise ist die Herausforderung unseres Lebens. Aber wir haben jetzt so viel Rückenwind — und unsere Bewegung zerlegt Stück für Stück diejenigen Systeme, die unseren Planeten in den Abgrund treiben. Die Maßnahmen, die wir heute ergreifen, werden über Generationen zu spüren sein. Für unsere Kinder, für die Wälder, die Ozeane und alles, was uns wichtig ist, können wir jetzt nicht aufhören — und wir werden es auch nicht!

Mit Hoffnung und Entschlossenheit

Marie, Barbara, Martyna, Pascal, Luis, Mike, Anneke, Alice, Patricia, Mario, Nick, Daniel, und das ganze Avaaz-Team Mehr Informationen:

Wie Schiedsgerichte Europas Klimaziele bedrohen (Buzzfeed)Energiecharta: Wie die EU sich selbst eine Falle grub (Frankfurter Rundschau)Und auf Englisch:

Time for Europe to draw exit scenarios from the Energy Charter Treaty (Euractiv)Big energy sues Netherlands over coal phase-out (DW)Energy Charter Treaty – Dirty SecretsEU governments whipsawed by climate and coal lawsuits (Politico)Africa should resist acceding to the Energy Charter Treaty (Bilaterals)

Und noch ein paar Ergänzungen aus meinem Netzwerk 🙂

„Wer noch Hintergrund-Infos braucht: das Team um Investigate Europe hat zum Thema Schiedsgerichte & Klimakrise umfassend Recherche betrieben und ein super gutes, knackiges und dennoch tiefgehendes Erklär-Video produziert: https://www.investigate-europe.eu/de/2021/energiecharta-vertrag/

„Oder auch hier: https://www.attac.de/kampagnen/handelsabkommen/petition-gegen-den-energiecharta-vertrag/
Wobei es von Power Shift und auch von Attac/Österreich schon Webinare in den letzten Wochen dazu gab.
Evtl auch bei youtube zu finden.“

Klimabürgerrat – Gemeinsam die 50 000 bis zum 17.12. schaffen!

Leider habe ich diese wichtige Petition selber fast aus de Blick verloren – obwohl bereits seit einer Weile in meinem Trotz-Corona-Kalender stehend…;-)

Heute also meine Bitte schnell noch mit zu zeichnen (damit wir nicht bis zur letzten Sekunde zittern müssen…;-) und je mehr Stimmen (auch über die 50 000 hinaus…;-) die Petition bekommt, umso größer die Chancen, dass der Bundestag sich dieser weiter gehend annimmt.

Also auch gerne weiter in Euren Kreisen und Netzwerken streuen und weiter verbreiten – z.B. per Hinweis auf diesen Blogpost per Twitter (siehe u.a. hier im rechten Randbereich – könnt mir natürlich gerne auch auf Twitter und Co folgen… 😉

Da die Zeit drängt, habe ich mir erlaubt, auf die Aufrufe und Texte zum Thema von mir wert geschätzten Menschen aus meinem Netzwerk zurück zu greifen, diesmal XR Münster und Sven Giegold (Eu-Grüne),

Bleibt gesund – wünsche Euch eine geruhsame Vorweihnachtszeit und schöne Festtage !

lg, Carla (aka LaKunaBi 😉

PS1: wer noch nie auf der Petitionsplattform des Bundestages unterschrieben hat, muss beim 1. Mal etwas mehr ausfüllen – ab dann geht es ganz flott und auch andere Petitionen dort verdienen Eure Unterschrift 🙂 (auch deshalb habe ich diese schon seit einer Weile direkt verlinkt im rechten Teil meiner Webseite…;-)

Mehr dazu bei einer späteren Gelegenheit…

PS2:  Und folgt mir und meinem Labor für Kunst und nachhaltige Bildung natürlich gerne:
auf meinem Blog www.lakunabi.de (AKTUELL mit "Trotz Corona";-)-KALENDER ), als "Lakunabi" + "Ideensammlung" auf WECHANGE.de - auch bitte VOR Anfragen jeweils zunächst durchsuchen!
Instagram: @lakunabi / Twitter: @CSF_Lakunabi/ @lakunabi@mastodon.social
 Linkedin + Xing

„Liebe Klimabewegte,

in einem Jahr, in welchem Straßenaktionen für die ein oder andere mehrheitlich mit einem Gewissenskonflikt und einem Risiko verbunden waren, haben wir uns nur wenig ausbremsen lassen. Ein Höhepunkt des diesjährigen Klimagerechtigkeits-Betrebens ist die von „Klimamitbestimmung jetzt!“ (https://klima-mitbestimmung.jetzt/) gestartete Petition zur 3. Forderung von Extinction Rebellion.
Die Petition zur 3. Hauptforderung von XR geht gerade steil 📈, braucht aber immer noch 23.000 von 50.000 Unterschriften.

UND WIR HABEN NUR NOCH 3 TAGE ZEIT (bis 17.12.)!

Deswegen: Haut in die Tasten, registriert euch, unterschreibt und teilt die Petition an alle Menschen und in alle Kanäle, denen ihr habhaft werden könnt.

Jede Unterschrift zählt, gemeinsam können wir es schaffen!

✏️ https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2020/_09/_16/Petition_116046.html ✏️

Love & Rage & Mitbestimmung 💚🌎🙌🏼“

„Bürger*innenräte sind eine spannende Möglichkeit, unsere Demokratie zu stärken und gleichzeitig das Jahrhundertthema Klimakrise anzugehen. Bürger*innenräte verbinden direkte Demokratie mit gründlicher und überlegter Debatte. Im neuen Grundsatzprogramm haben wir Grünen uns grundsätzlich für Bürger*innenräte auf Bundesebene ausgesprochen. Nun setzt sich die Initiative Klima-Mitbestimmung JETZT für einen solchen Klima-Bürger*innenrat mit einer Petition an den Deutschen Bundestag ein. Ihre Petition hat bereits mehr als 47.000 Unterschriften, aber um im Bundestag Beachtung zu finden brauchen sie bis zum 17. Dezember mindestens 50.000 Mitzeichner*innen! Für diesen Schlussspurt ist jede Unterstützung willkommen: jetzt unterschreiben und diese E-Mail gerne weiterleiten!

In Frankreich, Irland und Großbritannien konnten Klima-Bürger*innenräte bereits wichtige Impulse setzen, die wir auch in Deutschland dringend brauchen. Ich wünsche Klima-Mitbestimmung JETZT möglichst viele Unterstützer*innen, damit ihr Anliegen in der Politik Gehör findet. Zudem freue ich mich, dass mit Mira Pütz eine der Gründer*innen in meinem Brüsseler Team arbeitet (so viel Transparenz muss sein!).

Was ist das Besondere an einem Bürger*innenrat?

Ein bundesweiter Bürger*innenrat ist wie ein Miniatur-Deutschland: 150 Bürger*innen werden per Zufallslos so ausgewählt, dass sie die Vielfalt in der Bevölkerung repräsentieren. Fast wie bei einer repräsentativen Stichprobe für eine Umfrage, nur dass die Mitsprachemöglichkeiten bei einem Bürger*innenrat viel weitreichender sind als in einer einseitigen Befragung. Denn die Teilnehmenden treffen sich über mehrere Wochenenden hinweg, hören Vorträge von unabhängigen Wissenschaftler*innen und erarbeiten gemeinsam Handlungsempfehlungen für die Politik. Die gemeinsamen Gespräche finden in wechselnden Kleingruppen statt und werden moderiert, sodass ein respektvoller Austausch auf Augenhöhe ermöglicht wird. Diese Prozessgestaltung geht auf die diskurstheoretische Arbeit von Jürgen Habermas zu folgender Frage zurück: wie müsste ein Entscheidungsprozess gestaltet sein, sodass am Ende das beste Argument gewinnt?

Bei einem Bürger*innenrat kommen Menschen mit den unterschiedlichsten Lebenserfahrungen ins Gespräch, die sich sonst nie begegnet wären. Außerdem konnten Wissenschaftler*innen aus Irland nachweisen, dass das gemeinsame Abwägen von Argumenten den Blick für das Gemeinwohl stärkt. Die Teilnehmenden eines Bürger*innenrats haben kein Amt zu verlieren und repräsentieren keine spezifische Bevölkerungsgruppe – das ändert die Dynamik und ermöglicht es Bürger*innenräten, kontroverse Fragen mit Blick auf die Zukunft anzugehen.

2004 wurde ein solcher Bürger*innenrat erstmals in Kanada einberufen, um einen Vorschlag für eine Wahlrechtsreform zu entwickeln. Die Teilnehmenden standen nicht selbst zur Wahl, sie hatten kein Interesse daran, ihre eigene Wiederwahl oder eine bestimmte Anzahl an Mandaten zu sichern. Stellvertretend für alle Menschen in ihrem Bundesstaat hatten sie eingewilligt, eine möglichst faire Reform zu erarbeiten. Was fair in diesem Zusammenhang bedeuten sollte haben sie gemeinsam, in Rücksprache mit Expert*innen, erörtert. Internationales Aufsehen erregte auch ein Bürger*innenrat in Irland, der eine ausgewogene, respektvolle Debatte zur Reform des Abtreibungsrechts ermöglichte. Bürger*innenräte geben den Teilnehmenden die Möglichkeit, informiert und eigenständig zu entscheiden, Prioritäten hochzuhalten und Akzente zu setzen.

Auch zur Klimakrise hat es bereits mehrere Bürger*innenräte gegeben, die Handlungsempfehlungen für eine ambitionierte und sozial gerechte Klimapolitik erarbeiten sollten. Die Ergebnisse der Bürger*innenräte in Irland (2017), Frankreich (2019-20) und Großbritannien (2020) zeigen eindeutig, dass eine informierte Stichprobe der Bevölkerung die Notwendigkeit von tiefgreifenden Veränderungen anerkennt und diese einfordert. Dadurch kann ein Klima-Bürger*innenrat ein starkes Signal an die Politik senden und die öffentliche Debatte bereichern, indem verschiedene Handlungsoptionen sichtbar gemacht werden. Während sich in anderen Formen der Bürger*innenbeteiligung oftmals nur bestimmte Bevölkerungsgruppen einbringen – z.B. jene, die sich das Engagement zeitlich und finanziell leisten können oder zutrauen – spiegelt ein Bürger*innenrat durch die Zufallsauswahl die Vielfalt unserer Gesellschaft wider.

Damit ein Bürger*innenrat nicht nur ein Zeichen setzt, sondern nachhaltig Veränderungen anstößt, ist die Einbettung in unseren politischen Prozess unerlässlich. Es braucht ein politisches Mandat von der Regierung, mit einer konkreten Fragestellung und Zusagen für „Danach“. So hatte Emmanuel Macron den Teilnehmenden des französischen Klima-Bürger*innenrats zugesagt, ihre Empfehlungen „ohne Filter“ umzusetzen. Das fordern die 150 Teilnehmenden nach der Bekanntgabe der Handlungsempfehlungen nun ein und sie werden auch während des Umsetzungsprozesses immer wieder konsultiert. Und deshalb ist eine erfolgreiche Petition an den Deutschen Bundestag hier so wichtig.

together4forests – Jetzt EU-Konsultation (bis 10.12.) ausfüllen und Entwaldung stoppen!

Anbei ein sehr wichtiger Aufruf aus meinem Netzwerk – bitte unbedingt heute oder morgen noch teilnehmen an der EU-Konsultation und weiter streuen – Lieben Dank schon mal!

Manche von Euch werden sich vielleicht gewundert haben, solange nichts in meinem Blog gelesen zu haben – der einfache Grund ist, dass ich angesichts der klima-und coronakrisenbedingten wichtigen Onlinekonferenzen u.a. auf verschiedenen Politikebenen (siehe in meinem Trotz-Corona-Kalender) nicht hinterher komme mit meinen anderen Vorhaben.

Deshalb auf diesem Wege mal wieder der Aufruf, sich hier von meinen diversen Unterstützungsmöglichkeiten inspirieren zu lassen (habe übrigens bald wieder Weihnachten 😉

Außerdem trage ich mich seit geraumer Zeit mit dem Gedanken, mich um ein/e Bufdi/ne 🙂 zu bemühen, sprich jemandem bei LaKunaBi einen ökologischen Bundesfreiwilligendienst oder gf. alternativ ein FÖJ zu ermöglichen – natürlich Coronahygiene-konform und auch ggf. rein online möglich.
Gerne diese Info also an potentiell Interessierte streuen – diese finden u.a. hier mehr zu meiner Arbeit – und hier einen weiteren Teil des Aufgabenspektrums für Berlin-Ansässige
Wünschenswert, aber nicht zwingend, wären übrigens gewisse WordPress-Kenntnisse , um auch diese Webseite in ihrer Vernetzungsqualität zu erhalten bzw. zu erweitern… an manchen Stellen kommt sie nämlich schon in ihre Jahre…;-)

lg + bleibt gesund und eine hoffentlich entspannte Vorweihnachtszeit wünscht Euch Carla (aka LaKunaBi 😉

„Die EU ist maßgeblich beteiligt an der Zerstörung des Regenwalds. Mit dem Aufruf #Together4Forests fordern wir jetzt ein Gesetz, das die Einfuhr regenwaldschädlicher Produkte in die EU verhindert. Hintergrund dieser Forderung ist eine offizielle Bürgerbefragung der Europäische Kommission, die aktuell zum Thema Entwaldung – noch bis zum 10. Dezember ‑ stattfindet.

Das ist unsere Chance! Zusammen mit über 100 Organisationen, rufen wir von OroVerde jetzt alle Menschen dazu auf, sich unserer Forderung nach einer wirkungsvollen Gesetzgebung anzuschließen und sie mit ihrer Stimme zu stützen ‑ denn gemeinsam sind wir stark!

Hier finden Sie eine vorausgefüllte Version der EU-Befragung, in der Umweltexpert*innen die besten Antworten für unsere Forderung als Ausfüllhilfe formuliert haben. Helfen Sie uns jetzt den Regenwald zu retten und unterstützen Sie diese Forderung mit Ihrer Stimme! Alles was Sie dafür tun müssen ist die 4 Felder zu Ihrer Person ausfüllen und die Forderung abschicken. Vielen Dank für Ihren Einsatz!

Hinweis: In der Ausfüllhilfe wurden nur die Antworten formuliert, die die Forderung einer regenwaldschützenden Gesetzgebung bekräftigen ‑ nicht jede Frage wurde daher beantwortet. Sollten Sie mit einer unserer Antworten unzufrieden sein, können Sie natürlich gerne die Befragung auf der Seite der Europäischen Kommission ausfüllen und unsere Antworten trotzdem zur Hilfe nehmen.“

bzw. hier inklusive Ausfülltipps

Dannenröder Wald: Stoppt die Rodung!


Widerstand in der Baumkrone

wegen der Dringlichkeit einfach per copy past hier in meinem Blog – bitte unterschreibt schnell alle mit und verteilt es weiter!

lieben Dank& Gruß + bleibt gesund, Carla (aka LaKunaBi)

PS: Außerdem – später dazu mehr: together4forests
Jetzt EU-Konsultation ausfüllen und Entwaldung stoppen!

In diesen Stunden [Freitag, 2.10.] räumt die Polizei den Dannenröder Wald in Hessen – für 43 Kilometer neue Autobahn. 150 Umweltaktivist*innen sitzen oben in ihren Baumhäusern und wollen den uralten Wald vor der Zerstörung retten. Sie brauchen unsere Unterstützung: Wenn sich jetzt Zehntausende hinter die Baumhaus-Bewohner*innen stellen, können wir die Rodung stoppen.
Unterzeichnen Sie hier unseren Eil-Appell
heute früh im Dannenröder Wald in Hessen: Lange Reihen von Einsatzfahrzeugen der Polizei halten auf den uralten Wald zu. Räumfahrzeuge machen den Weg frei für 2.000 Polizist*innen, die mit Helmen und Schutzmontur in den Wald eindringen.[1] Oben in 20 Metern Höhe halten 150 Umweltaktivist*innen in Baumhäusern riesige Eichen und Buchen besetzt.[2] Am Waldrand heulen Motorsägen auf. Kurz später fallen die ersten Bäume – und das erste Baumhaus.[1]
Wir erleben einen der größten Polizeieinsätze in Hessen seit Jahrzehnten – für 43 Kilometer neue Autobahn. Ein Irrsinns-Projekt, das schon seit 40 Jahren geplant wird und damit völlig aus der Zeit gefallen ist. Doch Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und die hessische Landesregierung wollen die A49 zwischen Gießen und Kassel jetzt durchboxen – trotz Klimakrise, trotz dringend notwendiger Verkehrswende.
Das alles weckt Erinnerungen an den Hambacher Wald im Rheinland. Vor zwei Jahren vertrieb dort die Polizei Hunderte Baumhaus-Bewohner*innen für die Kohlebagger von RWE. Doch am Ende konnten wir den Wald retten.[4] Was entscheidend war? Zehntausende Menschen schlossen sich dem Protest der Aktivist*innen an und demonstrierten am Wald; Hunderttausende unterzeichneten unseren Eil-Appell für die Rettung des Hambi.
Genau solch eine Welle der Solidarität brauchen wir jetzt wieder. Eine große Demo haben wir schon organisiert – am Sonntag stellen wir uns den Rodungen entgegen und protestieren direkt am Dannenröder Wald. Damit der Protest noch eindrucksvoller wird, starten wir jetzt zusammen mit Greenpeace und BUND einen Eil-Appell. Ganz schnell wollen wir weit mehr als Hunderttausend Menschen werden, die sich mit den Umweltaktivist*innen solidarisieren.
Bitte unterzeichnen Sie jetzt.
Klicken Sie hier und unterzeichnen Sie den Eil-Appell
„Danni bleibt – Verkehrswende jetzt!“ Hinter diesem Slogan haben sich die Umweltaktivist*innen und ganz viele Bürger*innen aus der Region versammelt. Ein Slogan, der an den Hambi erinnert und gleichzeitig deutlich macht: Hier wie dort geht es um weit mehr als nur die Rettung eines Waldes.
Im Hambacher Wald haben wir für den Kohleausstieg gekämpft – im Danni streiten wir auch für eine grundlegende Verkehrswende. Das heißt: Steuergelder sollten in den Ausbau von Bahnstrecken und Fahrradwegen fließen – nicht in neue Straßen. Busse und Bahnen müssen auch auf dem Land in guter Qualität und eng getaktet fahren. Und wo immer es geht, sollen Güter per Bahn und nicht mehr mit dem LKW transportiert werden.
Klimaschutz und Verkehrswende treiben die Umweltschützer*innen im Dannenröder Wald an. Ihre Ziele decken sich mit den Forderungen, die wir an Verkehrsminister Scheuer und die schwarz-grüne Landesregierung richten: Die Rodung des Dannenröder Waldes und der Ausbau der A49 müssen gestoppt werden. Stellen Sie sich jetzt hinter die mutigen und friedlichen Umweltaktivist*innen am Dannenröder Wald – schließen Sie sich unserem Eil-Appell an.
Klicken Sie hier und unterzeichnen Sie den Eil-Appell
Herzliche Grüße
Inken Behrmann, Campaignerin
Christoph Bautz, Geschäftsführender Vorstand Campact
PS: Siebenschläfer, Bechsteinfledermaus, Kammmolch: Der Dannenröder Wald ist Lebensraum für stark gefährdete Tierarten.[5] Länder wie Brasilien und Indonesien wollen wir überzeugen, den Regenwald zu schützen – aber bei uns wüten die Sägen? Das ist unglaubwürdig: Wenn wir Umweltschutz vorleben wollen, müssen wir die Rodungen sofort stoppen.
Klicken Sie hier und unterzeichnen Sie den Eil-Appell
[1]„Polizei plant Großaufgebot im Dannenröder Forst“, Hessenschau Online, 30. September 2020 [2]„Vorm Baumhaus steht die Polizei“, Zeit Campus Online, 21. September 2020 [3]„Aufregung im Protestcamp – Polizei will Aktivisten aus den Bäumen holen“, Hessenschau Online, 1. Oktober 2020 [4]„Erst wenn der letzte Bagger eingeschmolzen…“, Der Spiegel Online, 6. Oktober 2018 [5]„Planfeststellung Neubau A 49 im Teilabschnitt VKE 40 Stadtallendorf“, Stellungnahme des BUND LV Hessen, eingesehen am 2. Oktober 2020

Text des Eil-Appels

Motorsägen heulen, Polizeihubschrauber kreisen, Bäume krachen auf den Boden: Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und die hessische Landesregierung lassen den Dannenröder Wald für eine Autobahn roden. Mitten in der Klimakrise einen uralten Wald für noch mehr Verkehr zerstören – dieses Wahnsinns-Projekt wollen wir jetzt stoppen. 

Unterzeichnen Sie unseren Eil-Appell!
Eine Autobahn durch den Dannenröder Wald treiben – die Pläne für das Projekt sind 40 Jahre alt und völlig aus der Zeit gefallen. Die A49 würde einen uralten und artenreichen Mischwald zerstören und ein Trinkwasser-Schutzgebiet gefährden. Mit ihr entstünde noch mehr Autoverkehr, der die Klimakrise weiter anheizt.

Wir fordern:

– Stoppen Sie die Rodung des Dannenröder Waldes. Es braucht dringend ein Moratorium, um die Planungen für die Autobahn ändern zu können.

– Stoppen Sie den Weiterbau der A49. Es gibt sinnvollere Alternativen.

– Streichen Sie die A49 im neuen Bundesbedarfsplan 2021.

– Stellen Sie den Autobahnausbau insgesamt auf den Prüfstand.

– Beginnen Sie mit einer klimagerechten Verkehrspolitik.

– Investieren Sie die frei gewordenen Gelder in den ÖPNV, um diesen dauerhaft attraktiver zu machen.

%d Bloggern gefällt das: