Dannenröder Wald: Stoppt die Rodung!


Widerstand in der Baumkrone

wegen der Dringlichkeit einfach per copy past hier in meinem Blog – bitte unterschreibt schnell alle mit und verteilt es weiter!

lieben Dank& Gruß + bleibt gesund, Carla (aka LaKunaBi)

PS: Außerdem – später dazu mehr: together4forests
Jetzt EU-Konsultation ausfüllen und Entwaldung stoppen!

In diesen Stunden [Freitag, 2.10.] räumt die Polizei den Dannenröder Wald in Hessen – für 43 Kilometer neue Autobahn. 150 Umweltaktivist*innen sitzen oben in ihren Baumhäusern und wollen den uralten Wald vor der Zerstörung retten. Sie brauchen unsere Unterstützung: Wenn sich jetzt Zehntausende hinter die Baumhaus-Bewohner*innen stellen, können wir die Rodung stoppen.
Unterzeichnen Sie hier unseren Eil-Appell
heute früh im Dannenröder Wald in Hessen: Lange Reihen von Einsatzfahrzeugen der Polizei halten auf den uralten Wald zu. Räumfahrzeuge machen den Weg frei für 2.000 Polizist*innen, die mit Helmen und Schutzmontur in den Wald eindringen.[1] Oben in 20 Metern Höhe halten 150 Umweltaktivist*innen in Baumhäusern riesige Eichen und Buchen besetzt.[2] Am Waldrand heulen Motorsägen auf. Kurz später fallen die ersten Bäume – und das erste Baumhaus.[1]
Wir erleben einen der größten Polizeieinsätze in Hessen seit Jahrzehnten – für 43 Kilometer neue Autobahn. Ein Irrsinns-Projekt, das schon seit 40 Jahren geplant wird und damit völlig aus der Zeit gefallen ist. Doch Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und die hessische Landesregierung wollen die A49 zwischen Gießen und Kassel jetzt durchboxen – trotz Klimakrise, trotz dringend notwendiger Verkehrswende.
Das alles weckt Erinnerungen an den Hambacher Wald im Rheinland. Vor zwei Jahren vertrieb dort die Polizei Hunderte Baumhaus-Bewohner*innen für die Kohlebagger von RWE. Doch am Ende konnten wir den Wald retten.[4] Was entscheidend war? Zehntausende Menschen schlossen sich dem Protest der Aktivist*innen an und demonstrierten am Wald; Hunderttausende unterzeichneten unseren Eil-Appell für die Rettung des Hambi.
Genau solch eine Welle der Solidarität brauchen wir jetzt wieder. Eine große Demo haben wir schon organisiert – am Sonntag stellen wir uns den Rodungen entgegen und protestieren direkt am Dannenröder Wald. Damit der Protest noch eindrucksvoller wird, starten wir jetzt zusammen mit Greenpeace und BUND einen Eil-Appell. Ganz schnell wollen wir weit mehr als Hunderttausend Menschen werden, die sich mit den Umweltaktivist*innen solidarisieren.
Bitte unterzeichnen Sie jetzt.
Klicken Sie hier und unterzeichnen Sie den Eil-Appell
„Danni bleibt – Verkehrswende jetzt!“ Hinter diesem Slogan haben sich die Umweltaktivist*innen und ganz viele Bürger*innen aus der Region versammelt. Ein Slogan, der an den Hambi erinnert und gleichzeitig deutlich macht: Hier wie dort geht es um weit mehr als nur die Rettung eines Waldes.
Im Hambacher Wald haben wir für den Kohleausstieg gekämpft – im Danni streiten wir auch für eine grundlegende Verkehrswende. Das heißt: Steuergelder sollten in den Ausbau von Bahnstrecken und Fahrradwegen fließen – nicht in neue Straßen. Busse und Bahnen müssen auch auf dem Land in guter Qualität und eng getaktet fahren. Und wo immer es geht, sollen Güter per Bahn und nicht mehr mit dem LKW transportiert werden.
Klimaschutz und Verkehrswende treiben die Umweltschützer*innen im Dannenröder Wald an. Ihre Ziele decken sich mit den Forderungen, die wir an Verkehrsminister Scheuer und die schwarz-grüne Landesregierung richten: Die Rodung des Dannenröder Waldes und der Ausbau der A49 müssen gestoppt werden. Stellen Sie sich jetzt hinter die mutigen und friedlichen Umweltaktivist*innen am Dannenröder Wald – schließen Sie sich unserem Eil-Appell an.
Klicken Sie hier und unterzeichnen Sie den Eil-Appell
Herzliche Grüße
Inken Behrmann, Campaignerin
Christoph Bautz, Geschäftsführender Vorstand Campact
PS: Siebenschläfer, Bechsteinfledermaus, Kammmolch: Der Dannenröder Wald ist Lebensraum für stark gefährdete Tierarten.[5] Länder wie Brasilien und Indonesien wollen wir überzeugen, den Regenwald zu schützen – aber bei uns wüten die Sägen? Das ist unglaubwürdig: Wenn wir Umweltschutz vorleben wollen, müssen wir die Rodungen sofort stoppen.
Klicken Sie hier und unterzeichnen Sie den Eil-Appell
[1]„Polizei plant Großaufgebot im Dannenröder Forst“, Hessenschau Online, 30. September 2020 [2]„Vorm Baumhaus steht die Polizei“, Zeit Campus Online, 21. September 2020 [3]„Aufregung im Protestcamp – Polizei will Aktivisten aus den Bäumen holen“, Hessenschau Online, 1. Oktober 2020 [4]„Erst wenn der letzte Bagger eingeschmolzen…“, Der Spiegel Online, 6. Oktober 2018 [5]„Planfeststellung Neubau A 49 im Teilabschnitt VKE 40 Stadtallendorf“, Stellungnahme des BUND LV Hessen, eingesehen am 2. Oktober 2020

Text des Eil-Appels

Motorsägen heulen, Polizeihubschrauber kreisen, Bäume krachen auf den Boden: Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und die hessische Landesregierung lassen den Dannenröder Wald für eine Autobahn roden. Mitten in der Klimakrise einen uralten Wald für noch mehr Verkehr zerstören – dieses Wahnsinns-Projekt wollen wir jetzt stoppen. 

Unterzeichnen Sie unseren Eil-Appell!
Eine Autobahn durch den Dannenröder Wald treiben – die Pläne für das Projekt sind 40 Jahre alt und völlig aus der Zeit gefallen. Die A49 würde einen uralten und artenreichen Mischwald zerstören und ein Trinkwasser-Schutzgebiet gefährden. Mit ihr entstünde noch mehr Autoverkehr, der die Klimakrise weiter anheizt.

Wir fordern:

– Stoppen Sie die Rodung des Dannenröder Waldes. Es braucht dringend ein Moratorium, um die Planungen für die Autobahn ändern zu können.

– Stoppen Sie den Weiterbau der A49. Es gibt sinnvollere Alternativen.

– Streichen Sie die A49 im neuen Bundesbedarfsplan 2021.

– Stellen Sie den Autobahnausbau insgesamt auf den Prüfstand.

– Beginnen Sie mit einer klimagerechten Verkehrspolitik.

– Investieren Sie die frei gewordenen Gelder in den ÖPNV, um diesen dauerhaft attraktiver zu machen.

Repaircafé +nachhaltige Langstreckenreisen + Weltretten ;-) mit Spaß…kurz: Down to earth :-)

Wolltest Du schon immer mal ausprobieren, wie das so läuft im Repaircafé und hast etwas, was Du unter Anleitung versuchen möchtest, zu reparieren?
Dann hast Du z.B. am Samstag zwischen 12 und 15 Uhr mal wieder eine gute Möglichkeit dazu 🙂 zudem an der frischen Luft und das Ganze neben dem Martin Gropius Bau’s (zwischen Anhalter und Potsdamer Platz
Im Rahmen der bereits erwähnten Down to Earth-Ausstellung gibt es nämlich auch ein Repaircafé – was Du auch übrigens ohne Eintrittskarte nutzen kannst – Details und weitere Termine findest Du hier.

Kann ich nur jedem – auch als Erfahrung – empfehlen – habe selber neulich sogar mal das Reparieren unter Online-Bedingungen versucht – als quasi freiwilliges Versuchskaninchen eines Berliner Repaircafés ;-)- und dabei erfolgreich einen neuen Stecker an mein Internetradio montiert – jedesmal, wenn ich nun Radio höre, denke ich wieder mit ein wenig Stolz daran… 🙂

Vielleicht wird das auch eines der zahlreichen Themen bei meinem Vortrag im Martin Gropius Bau am 31.8. um 15 Uhr zum Thema „Weltretten** 😉 mit Spaß“ sein…;-)
**nein, keine Sorge, bin noch nicht größenwahnsinnig geworden… 😉
(das 😉 habe ich übrigens leider beim Abgeben des Titels beim Kurator vergessen – nach einigen Titelwechsenl… 😉 – werdet Ihr also leider nicht im Programm finden –
alles Weitere zu meinem Vortrag hier.

Solltest Du ein wenig mehr Zeit haben als „nur“ das Angebot des Repaircafés dort wahr zu nehmen, würde ich Dir empfehlen, Dir auch die Ausstellung zu gönnen, in der es neben vielfältigen Kunstarbeiten auch eine Reihe anderer mit Sicherheit spannender Vorträge und beeindruckende und teilweise interaktive Musikaufführungen gibt – hatte das Glück, mir schon einiges anhören zu können (siehe unten in Fett)
– u.a. solltest Du Dir auf jeden Fall die Zeit nehmen, das Angebot des Kollegs der wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen von Bruno Latour und Frédérique Aït-Touati zu nutzen, und mit einem der MitarbeiterInnen gemeinsam eine von deren vorbereiteten „Übungen“ zu machen – mehr verrate ich dazu nicht…;-)

Und auch in der Akadimia– im Raum mit der großen Schlange mit ihren kleinen „Altären“ , die an sich schon besuchenswert ist – finden spannende Lectures statt, die Du ebenfalls im Programm findest.

„Die von Joulia Strauss gegründete und organisierte Avtonomi Akadimia ereignet sich normalerweise in dem öffentlichen Garten Akadimia Platonos in Athen, wo Platon vor fast 2.500 Jahren gelehrt hat. Im Rahmen der Ausstellung wird die Avtonomi Akadimia zum ersten Mal in Berlin stattfinden. In diversen Workshops und Vorträgen werden Schamaninnen, Meister und Curanderos, Klimaforscherinnen, Philosophinnen und Künstlerinnen gegensätzliche Formen des Wissens hybridisieren und eine indigenisierte Akademie als das down-to-earth des Europäischen Bildungssystems hervorbringen.“

Anbei ein weitererTeil der Beschreibung von der Webseite (s.u.) , der aufzeigt, wie großen Wert das Ausstellungsteam auch auf Nachhaltigkeit bei der Gestaltung u.a. des Ausstellungsrahmens und der Rahmenbedingungen der Vorträge (u.a. alles ohne Strom) gelegt hat –
u.a. wurde z.B. der Ausstellungsführer, den Du am Eingang der Ausstellung zum Mitnehmen findest, mit Farben aus Algen gedruckt.
In diesem finden sich neben Infos zu den Ausstellungsbeteiligten auch zahlreiche eingestreuten „Statistiken“ zu den verschiedenen Stellschrauben des Ausstellungsbetriebes,
wie Strom und Wärme, Wasser , Papier und Müll, sowie Reisen.

Zu letzterem Aspekt haben der international tätige KünstlerTino Seghal und Luise Höjer, Dramaturgin und Tänzerin, die eng mit ihm zusammen arbeitet, einen Vortrag mit dem Titel „nachhaltige Langstreckenreisen“ gehalten, in dem sie anschaulich erzählten, wie man auf dem Land bzw. ohne das Flugzeug zu nutzen, z.B. in ihren Arbeitskontexten von Berlin bis Japan reisen kann, nach dem Motto „Travel long – stay short“… und die Zeit im Zug auch noch z.B. zum Proben nutzen kann 🙂

Zum Thema „Kompensieren“ äußerte sich Seghal übrigens sinngemäß so:
ist so, als würde man jemandem in die Fresse zu schlagen …und ihm dann ein Pflaster anbieten… 😉
Und vor dem Kompensieren sollten immer zwei Überlegungen stehen :
1) Ist diese Flug- (aber auch Kreuzschifffahrt)reise absolut notwendig?
2) Wenn ja: kann man den Umweltschaden irgendwie reduzieren,
indem man z.B. nach NY von London aus fliegt,
per Linienflug (statt Charter) und per Economy
London, weil von dort aus Flugzeuge mit einem geringeren co2-Emissionen eingesetzt werden, diese besser ausgelastet sind und häufig auch Fracht zusätzlich transportieren
– und bis London fährt man dann halt mit dem Zug . (Letzteres kann ich aus eigener Erfahrung sehr empfehlen 🙂

Meine weiteren Notizen mit den entsprechenden Links und Tipps finden hoffentlich bald den Weg – vermutlich dann auf die entsprechenden Unterseiten meiner Webseite…;-)

Zuvor habt Ihr aber bereits am 5.9. noch mal die Gelegenheit, die Beiden zu hören 🙂 Details hier

Soweit für heute – würde mich sehr freuen, wenn ihr das Repaircafé-Angebot nutzen würdet (gerne mir dann ein Foto davon an lakunabi@posteo.de schicken – und, wenn ihr wolltm auch eine kleine Beschreibung, wie es Euch so ergangen ist beim Reparieren 🙂

lg + bleibt gesund, Carla (aka LaKunaBi 😉

Und hier nun der angekündigte Textausschnitt : -)

„Das alles ist die eine Hälfte. Hinzu kommt ein Live-Programm. Jede Ausstellung erzeugt eine Öffentlichkeit und wir möchten „Down to Earth“ nutzen, um Öffentlichkeiten zu verbinden, die sich selten begegnen – zum Beispiel eine aktivistische Akademie aus Athen und das Kolleg der wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen von Bruno Latour und Frédérique Aït-Touati, oder die diversen Communities unserer Expert*innen des Wandels, die Pionier*innen der solidarischen Landwirtschaft sind, der Salzwassergärten auf Hochhausdächern, der Repair-Cafés oder der Tiny-House-Bewegung. Deshalb werden wir auf dem Südplatz ein solches Haus mit den Besucher*innen aufbauen, oder für sie ohne Strom kochen und mit ihnen gemeinsam essen. Musik, Expert*innen, Exponate, Live Art, Diskurs – das sind die Komponenten von „Down to Earth“: analoge Musik des Ensemble Extrakte, musikalischer Journalismus von Andrea Voets und Konzerte des Berliner Stegreif Orchesters; unser Expert*innenprogramm mit über 30 Pionier*innen der Transformation und Nachhaltigkeit; Aufführungen und Live Art von und mit Claire Vivianne Sobottke, François Chaignaud und Marie-Pierre Brébant, Jared Gradinger und Angela Schubot, Meg Stuart sowie Mansour Ciss Kanakassy.

Down to Earth“ betrachtet die Grenze zwischen Natur und Kultur und macht sie porös. Ein wichtiges Element dabei ist der Check unseres eigenen „Betriebssystems“: 20 Grad Celsius, 50 % Luftfeuchtigkeit im Ausstellungshaus – wie ist das entstanden? Wie sind unsere Vorgänger*innen zu diesen Standards der Moderne im Museum gekommen? Wie haben sie in diesem Haus gearbeitet, als es noch keine Klimaanlagen gab? Wie funktioniert unsere Klimaanlage und wo ist sie überhaupt? Welche Hotels sind ökologisch vertretbar, welche Energiekonzerne, wie verändert sich das Programm, wenn unsere Mitwirkenden mit dem Zug anreisen?

Macht doch mal die Klimaanlage und das Licht aus – öffnet die Fenster! Aber dann ist die Versicherung der Leihgaben in Gefahr und die Corona-Auflagen sind ein Problem, und die großen Sammlungen werden uns nie mehr etwas leihen. Und wenn wir die Fenster aufmachen, dann sowieso nur mit Fliegengittern, sonst kommen Tiere rein und Insekten. Und so hängt alles zusammen: Fenster zu, Klimaanlage an, Fenster auf, Gitter davor, dann Klimaanlage aus, aber keine Werke mehr, weshalb die Anlage einfach immer läuft, das ganze Jahr, Tag und Nacht. Das Leben bleibt draußen und nur tote Erde darf rein. Das sind die konkreten Probleme, die wir bei uns selbst entdecken und sie sind Teil des größeren Problems. Und darüber machen wir ein Projekt. Unplugged. Viele Künstler*innen denken ihre Aufführungen für uns komplett neu, ohne Strom, ohne Musik vom Band, alles ist live, entsteht in der physischen Welt und im Hier und Jetzt. Und von dieser Ausstellungspraxis schauen wir auf die Welt, denn, wie Bruno Latour es formuliert: „Beschreiben heißt niemals nur informieren, es heißt alarmieren, emotional berühren, mobilisieren, zum Handeln aufrufen, vielleicht auch Sturm läuten. Das war im Grunde bekannt; allerdings mußte es auch ans Licht gebracht werden.“

Quelle (auch der weiteren Textpassagen) und zum Nachlesen auch der ersten Hälfte 🙂

Down to earth-Freikarte für 13.8. abzugeben / Erster Pop-Up-Store für Gebrauchtwaren in Berliner Kaufhaus

Habe kurzfristig eine Freikarte abzugeben für den 13.8. für die Ausstellung Down to earth für den Einlass-Slot 11- 11:15 – mehr zur Ausstellung und dem Programm am Eröffnungstag siehe im vorherigen Blogbeitrag- bei Interesse bitte schnell eine Mail an mich an Lakunabi@posteo.de schicken – und dann am Donnerstag pünktlich um 11 Uhr mit Maske im Martin-Gropius-Bau sein 🙂

Würde mich freuen, wenn ich einem/r von meinen BlogleserInnen eine Freude machen könnte 🙂

lg + bleibt gesund, Carla

Zudem Neues von der Re Use Initiative Berlin:

Erster Pop-Up-Store für Gebrauchtwaren in Berliner Kaufhaus

Re-Use-Store Bild: SenUVK Pressemitteilung vom 10.08.2020

Initiative Re-Use Berlin startet erneut Aktions- und Sammeltage, bei denen gut erhaltene Gebrauchtwaren abgegeben werden können

Erstmals werden in einem Berliner Kaufhaus gut erhaltene Gebrauchtwaren in einem Pop-Up-Store angeboten. Die Initiative Re-Use Berlin wird ab dem 9. September für ein halbes Jahr in der 3. Etage im Karstadt Hermannplatz für die Wiederverwendung von Gebrauchtwaren werben: Neben dem Verkauf von gut erhaltenen Gebrauchtwaren (u.a. hochwertige Bekleidung, Hausrat, Möbel, Informations- und Kommunikationstechnik) werden auch Workshops (u.a. zur Retourenrettung von Textilien und Lebensmittelrettung) sowie Veranstaltungen stattfinden (u.a. zum Thema Repair-Café und Reparaturnetzwerk). Gemeinsam mit mehreren Re-Use Initiativen aus der Stadtgesellschaft wird so die ganze Bandbreite der Wiederverwendung erlebbar. Nachdem die Initiative Re-Use im November 2018 einen ersten Pop-Up-Store für Gebrauchtwaren im CRCLR-House in Neukölln eröffnet hatte, wird das Angebot von Gebrauchtwaren nun auf eine neue Stufe gehoben. Ziel ist es, Re-Use in der Stadtgesellschaft dauerhaft zu verankern.

Regine Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz: „Mit dem Pop-Up-Store werden wir gut erhaltene Gebrauchtwaren für noch mehr Menschen einfach zugänglich machen. Deshalb gehen wir dorthin, wo die Menschen einkaufen: ins Kaufhaus. So kann jeder schnell prüfen, ob das Gesuchte auch gebraucht erhältlich ist. Das lohnt sich doppelt, weil es Geld spart und die Umwelt schützt. Wer gebrauchten Dingen ein zweites Leben gibt, vermeidet Abfall, spart Rohstoffe und schützt Umwelt und Klima. Mit dem Begleitprogramm zum Pop-Up-Store wollen wir das Bewusstsein für nachhaltigen Konsum und umweltfreundliches Einkaufen stärken.“

Sammel- und Aktionstage für gut erhaltene gebrauchte Dinge

Im August und September finden wieder Sammel- und Aktionstage der Initiative Re-Use statt, bei denen gut erhaltene Gebrauchtwaren abgegeben werden können.

Los geht es am 13.08.2020 um 12 Uhr auf dem Ökomarkt am Kollwitzplatz.
Schräge Vasen und ausgelesene Schmöker sind jetzt wieder gefragt: Bei den Sammeltagen auf verschiedenen Kiez-Märkten wird alles genommen, was in gutem Zustand, vollständig und funktionsfähig ist. Dazu gehören Geschirr, Bücher, CDs, LPs, Modeschmuck, Kleidung und Textilien, Spiele und Spielsachen. All das, was Berlinerinnen und Berliner abgegeben haben, weil sie es nicht mehr brauchen, ist für andere eine große Freude. Die Raritäten und Unikate können in diesem Jahr direkt auf dem Markt oder an zusätzlichen Verkaufstagen in den beteiligten Gebrauchtwarenhäusern für wenig Geld erworben werden.

Mit 8 kombinierten Sammeltagen auf Kiezmärkten, 10 Verkaufsaktionen in Gebrauchtwarenkaufhäusern, 2 Textil-Spendentagen sowie 4 Textil-Workshops soll die Wiederverwendung von Gebrauchtwaren für die Berlinerinnen und Berliner attraktiv und erlebbar gemacht werden.

Alle Termine für die Aktionstage finden Sie hier:

Markt-Sammeltage:

www.berlin.de/senuvk/umwelt/abfall/re-use/de/markt-sammeltage.shtml

Verkaufstage:

www.berlin.de/senuvk/umwelt/abfall/re-use/de/verkaufstage.shtml

In diesem Jahr werden die Veranstaltungen erstmals von Mitgliedern des neu gegründeten Vereins Re-Use Berlin e. V. durchgeführt, der aus der gleichnamigen Initiative der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz hervorgegangen ist.

Die Senatsumweltverwaltung hat die Initiative Re-Use 2018 ins Leben gerufen und verfolgt das Ziel, die Wiederverwendung von Gebrauchtem dauerhaft in Berlin zu etablieren. Dies ist ein Beitrag zur Umsetzung des Leitbildes Zero Waste, das auf die Vermeidung von Abfällen durch den Ausbau der Kreislaufwirtschaft setzt.

Veranstaltungen

Um noch mehr Interesse für die Wiederverwendung von Gebrauchtwaren zu wecken und Re-Use-Akteurinnen und -Akteure sowie Interessierte zusammenzubringen, sind mehrere Veranstaltungen geplant: www.berlin.de/re-use

Ideenwettbewerb: Noch bis zum 18. August mitmachen und Re-Use-Ideen einreichen.

Bis zum 18. August läuft der Ideenwettbewerb für frische Anregungen zur Wiederverwendung von Textilien und die Suche nach einem originellen Namen und Slogan für den Re-Use Store.
www.berlin.de/senuvk/umwelt/abfall/re-use/de/ideenwettbewerb.shtml

Jetzt sichern :-)Kostenlose Onlinetickets für Eröffnungstag von „Down to Earth“ im Berliner Gropiusbau

Mal wieder ein Geheimtipp… 😉
Am besten schnell buchen, wenn ihr in Berlin wohnt – denn es gibt wegen der Coronaschutz-Maßnahmen nur ein begrenztes Kontingent an Karten für die jeweiligen Einlass-Zeitslots!
Weiß selber nur davon, weil ich als Referentin (am 31.8. voraussichtlich um 15 Uhr) in deren Verteiler bin und die Nachricht heute um 11 Uhr in meine Postfach trudelte…

Kostenloser Besuch am 13. August:
Am 13. August besuchen Sie „Down to Earth“ kostenlos mit einem im Voraus gebuchten Onlineticket. Die Tickets sind ab dem 5. August um 10 Uhr im Onlineshop der Berliner Festspiele erhältlich.

„Down to Earth“ besuchen Sie mit dem Ticket für alle Ausstellungen des Gropius Bau. Alle im Rahmen von „Down to Earth“ angebotenen Live-Angebote – Aufführungen, Musik, Lectures, Panels, Rituale etc. – sind in diesem Ticket enthalten. Die Live-Angebote verfügen aufgrund der umfassenden Hygienevorkehrungen im Gropius Bau nur über eine begrenzte Platzkapazität; der Zutritt erfolgt jeweils nach Verfügbarkeit.

Down to Earth

Klima Kunst Diskurs unplugged

13. August bis 13. September 2020

„Down to Earth“ ist eine Ausstellung und zugleich ein Expert*innen-, Musik-, Live Art- und Akademieprogramm, das der Frage nachgeht, auf welche Art und Weise die Agenda einer klimapolitischen Wende unser eigenes „Betriebssystem“ tangiert. Wie können wir den Modus, in dem wir arbeiten, uns ernähren, reisen oder Ausstellungen machen, nachhaltig verändern?

Das Sommerprojekt „Down to Earth“ ist sowohl ein Ausstellungsparcours mit Objekten und Installationen im gesamten Erdgeschoss des Gropius Bau und auf dem dahinter gelegenen Südplatz als auch der Ort für ein täglich wechselndes Unplugged-Programm mit Aufführungen, Musik, Vorträgen und spontanen Interventionen sowie mit Expert*innengesprächen und -workshops.

Würde mich freuen, möglichst viele von Euch dort zu sehen – werde selber ab 11 Uhr dort vor Ort sein 🙂 Und vermutlich dann an meinem Lakunabi-T-Shirt erkennbar sein…;-)- für diejenigen unter Euch, die mich noch nicht persönlich kennen… 🙂

lg + bleibt gesund,

Carla (aka LaKunaBi 😉

Stimmen für Berliner Klimabürger:innenrat/ Keyenberg darf nicht sterben!

Liebe Leser*innen meines Blogs,

wenn ihr mindestens 16 Jahre alt seid und mit alleiniger Wohnung oder mit Hauptwohnung in Berlin im Melderegister verzeichnet seid :-).., dann
unterstützt bitte die Volksinitiative für einen Klimabürger:innenrat vom Klimaneustart Berlin mit Eurer Unterschrift – dafür einfach diese Liste ausdrucken und gleich auch noch weiter in Eurem Haus, im Freundeskreis etc sammeln 😉
https://www.klimaneustart.berlin/wp-content/uploads/2020/07/200721_Unterschriftenliste-zur-Volksinitiative_final.pdf
und gerne auch weiter diese Info in Euren Netzwerken streuen – lieben Dank auch von meiner Seite für Eure Unterstützung! Die Erfolge des Französischen Klimabürgerrates und die der in Irland haben gezeigt, wie wirkungsvoll dieses Instrument sein kann.
Mehr zum Thema Bürgerrat inklusive der dazu gelaufenen Webinare von „Mehr Demokratie findet Ihr z.B. hier 🙂

Außerdem möchte ich Euch eine bewegende Nachricht von einem Mitstreiter aus meinem Klimabewegungsnetzwerk mitgeben und ermutigen Euch auch dort mit ein zubringen – und sei es nur mit einem Weiter Verbreiten dieses Blogbeitrages und/ oder der Tweets..
Ich selber wollte eigentlich bei der Demo letzten Sonntag in Keyenberg (nicht weit von Köln und Aachen) dabei sein, bin nun aber leider weiterhin hier in Münster bei meinem Eltern mit Diversem eingebunden und versuche das Ganze auf meine Weise zu unterstützen…

Vielleicht einige Ideen auch für Euch….;-)
– die Firma anschreiben, der die eingesetzten Bagger gehören und sie z.B. auf den schlechten Einfluss für ihr Geschäftsimage hinweisen…
https://www.luecker-viersen.de/ (bei einem ähnlichen Fall im Hambi hat es dazu geführt, dass die betreffende Firma ihre Maschinen abgezogen hat!
– spenden, z.B. hier https://www.alle-doerfer-bleiben.de/spenden/
– z.B. Ortsschilder ausdrucken und und bei Videokonferenzen im Hintergrund verwenden
– bei Aktionen vor Ort mit dabei sein und/ oder andere darüber informieren…..
– …

Das Ganze geht mir besonders zu Herzen, auch weil ich die letzten Jahre bei diversen Klimacamps die unvorstellbare Situation vor Ort rund um den Hambi nahe der Abbruchkante auch im Gesprächen mit vielen Betroffenen der (Zwangs)Umsiedlungen und der Abbaggerung in ihren unmenschlichen und insgesamt unverantwortlichen Facetten kennen gelernt habe….und auch die internationale Signalwirkung von den aktuellen EntscheiderInnen anscheinend noch zu oft unterschätzt wird…

U.a. wird dort übrigens auch wertvollster Ackerboden quasi vernichtet – Humus, den wir dringend u.a. für unsere Ernährung benötigen – gerade in Coronazeiten, die uns gezeigt haben, wie schnell globale Versorgungsketten einbrechen können…
lg + bleibt gesund, Carla

„wie viele von euch wissen, kämpfe ich seit Jahren gegen die (Braun-)Kohle in Deutschland. vor allem die riesigen Tagebaue im Rheinland. Dort, wo Ende Gelände, die Besetzung des Hambacher Waldes und andere Aktionen gegen Kohle in den letzten Jahren stattgefunden haben.
Deshalb schreibe ich euch heute: Am vergangenen Montag hat der Kohlekonzern RWE begonnen, die Landstraße L277 am Tagebau Garzweiler zerstören.
Für die Menschen, die dort in den Dörfern leben, ist diese von Bäumen gesäumte Verbindungsstraße zwischen den Dörfern der letzte Schutz vor dem Kohlebagger, die letzte Grenze, die RWE überqueren muss, um ihr Zuhause abzureißen. Die Bagger sind jetzt ganz in der Nähe.
Ich war in der letzten Woche im bedrohten Dorf Keyenberg und nachts in meinem Bett habe ich dieses unheimliche, hohle Geräusch des Schaufelradbaggers gehört, der sich unablässig auch mich zufrisst. Für die Menschen, die hier leben ist das schrecklich. Wir haben erst am vergangenen Sonntagabend nach unserer kraftvollen Demo auf der L277 erfahren, dass RWE mit der Zerstörung der Landstraße schon in der Morgendämmerung beginnen will.

Mit einer Freundin habe ich ab halb fünf Uhr morgens an einem Ende der Straße bei Keyenberg die Mahnwache besetzt. Einen Kilometer weiter die Straße runter hielten zahlreiche Menschen die ganze Nacht einen Gottesdienst ab, bereit, die Zerstörung am nächsten Morgen zu blockieren.
Plötzlich tauchten pünktlich um fünf Uhr zwei große Abrissbagger auf dem Tagebauwall auf, bewacht von privaten Sicherheitskräften und Polizist*innen. Sie fuhren direkt an uns vorbei, auf den Anfang der Landstraße zu. Ich zitterte vor Wut und Ohnmacht. Die Bagger begannen sofort, mit ihren Schaufeln die Straße aufzureißen.
Ich zögerte ? und rannte.
Den Rest sehr ihr hier: https://twitter.com/ParkPilger/status/1285056943007109120
(und ja, es war mein verdammter Geburtstag <https://twitter.com/InfoEndCoal/status/1285084043529392129>
und ich hatte nicht vor, ihn so zu feiern! =)
Und dann saß ich auf dem Bagger, wie ein besiegtes Monster sackte der Baggerarm unter mit ab! Ich war unvorbereitet, aber entschlossen. Für vier Stunden standen beide Bagger still, die Zerstörung war blockiert! Ich hatte nicht vor, der Held des Tages zu werden und ich gebe darauf nicht viel.

Wichtig war das Signal an RWE, die Politik und vor allem die Menschen hier vor Ort. So waren für mich die bewegendsten Momente danach die Nachrichten und Gespräche mit Dorfbewohner*innen, voll Hoffnung, Dankbarkeit und Zuversicht. In den folgenden Tagen gab es bewegende Szenen, Proteste, Sitzblockaden, Ankettaktionen, Nachtwachen mit Gebeten, Menschen, die vor die Bagger rannten, Einheimische, die die Polizei und die Arbeiter*innen anschrien und weinten.
Gestern haben sich rund 60 Leute super kurzfristig einer Ende Gelände Aktion angeschlossen, um die Zerstörung zu stoppen.

Viele Dörfer sind in den letzten Jahren bereits zerstört worden. Aber die Menschen in den verbleibenden sechs Dörfern haben begonnen, sich zu rganisieren.
Nicht alle von ihnen können den einschüchternden Methoden eines übermächtigen Konzerns standhalten. Aber immer mehr tun es. Sie sind entschlossen zu bleiben. Angesichts der weltweiten Empörung in Zeiten der eskalierenden Klimakrise werden  hierzulande und anderswo Menschen immer noch gewaltsam aus ihren Häusern vertrieben: wegen Kohle. Der Asphalt der Straße ist bereits abgerissen.
Aber die Bäume stehen noch und für uns ist es immer noch eine Linie, die wir halten werden, eine Grenze, die die Bagger nicht passieren dürfen.
Die Kohle unter diesen Dörfern muss im Boden bleiben. Es gibt viele Möglichkeiten, für Klimagerechtigkeit zu kämpfen. Ich persönlich habe mich entschieden, dass diese Dörfer der richtige Ort dafür sind und ich werde hierher ziehen.

Einige Leute fragen mich: „Was ist eure Strategie dahinter?“ Die deutsche Bundesregierung hat gerade ein Kohlegesetz unterzeichnet, das den Kohleabbau und die Zwangsräumung von Hunderten von Menschen bis 2038 erlauben soll.
Im Moment gibt es also kaum politische Hebel. Doch wir können die Zerstörung direkt hier vor Ort stoppen, gegen das Gesetz klagen, den Druck erhöhen. Und das werden wir tun.
Den ganzen Sommer über, bei der Aktion Ende Gelände am 27. September und bis der Tagebau und die Kraftwerke endgültig stillstehen.

Für mich zählen gerade nicht mehr Möglichkeitsfenster, smarte Ziele und all das. Ich weiß, dass ich mit diesen Dorfbewohner*innen zusammenstehen und kämpfen möchte. Und dass wir diese Zerstörung einfach NICHT zulassen dürfen. Die Bilder der letzten Tage haben viele Menschen aufgeweckt, immer mehr Menschen aus ganz Europa strömen in Richtung der Dörfer, um zu helfen. Im Moment gibt es eine Schlafwiese und eine Dauermahnwache an der L277, wir planen Dorfspaziergänge, Demonstrationen, Blockaden und Partys in den nächsten Monaten, es wird ein langer Sommer. Wir haben eine Aktionsküche, die auf einem Bauernhof kocht, Menschen, die ihre Häuser und Gärten für Aktivist*innen öffnen, eine Bäckerei, die uns unterstützt, Landwirt*innen, die Gemüse von den Feldern bringen.
Ein neues Gartenwohnprojekt wird eröffnet, weitere Wohnprojekte werden die kommenden Wochen starten, die Leute ziehen hierher.

Es fühlt sich an wie der Anfang von etwas Großem. In den kommenden Monaten und Jahren wird dieser Ort ein anderer Hambi, ein neues Wendland werden. Wenn ihr dem Kampf folgen und ihn unterstützen möchtet: Wir verwenden die Hashtags # L277 #AlleDörferBleiben #AllVillagesRemain
Kommt vorbei, schreibt mir gerne, ich freue mich auf euch die Dörfer zu retten und für Klimagerechtigkeit zu kämpfen! Kämpferische Grüße Alex

nur noch bis 26.7. abends Petitionen zum pushen auswählen + Anregung für Webseitenbetreiber

Vorab schon mal für Alle, die eine Webseite betreiben…

die sollten unbedingt diesen absolut lesenswerten Text lesen bzw. an
ihre*n Webdesigner*in weiterreichen!

THIS WEBSITE IS KILLING THE PLANET
(Tipp aus dem Klimabewegungsnetzwerk-Verteiler)

Und anbei die Erinnerung an die Möglichkeit
bis morgen , also Sonntag abend, 26.7.
mit zu entscheiden, welche 3 Petitionen
aus dem für alle offenen -12062020Olympia-Sammlungsprojekt
nun gezielt gepusht werden sollen
, um in einem weiteren Schritt die für eine Bundestagspetition notwendigen 50 000 Stimmen zu bekommen.

Und die große Bitte, es auch zu tun…
aber vielleicht ward Ihr ja eh schon schneller als ich…;-)

Verbunden mit meinem Tipp, über die Funktion „Erweiterte Suche“ z.B. auch thematisch nach Petitionen zu suchen – z.B. auch als Anregung für potentielle Kooperationspartner*Innen für Kampagnen…;-)
Über diese Funktion kann man sich meiner Einschätzung nach – neben der Expert*Innenempfehlungen – zudem auch den besten Überblick verschaffen…

lg + bleibt gesund, Carla

PS: Habe selber auch eine Petition eingereicht und freue mich weiterhin über Rückmeldungen zu der Idee bzw. Menschen, die sie anderweitig in die Welt tragen bzw. in die Praxis umsetzen…;-) https://petitionen.12062020.de/budgets/1/investments/92 ­

Und hier nochmal die Infos dazu von „Mehr Demokratie“:


„Morgen (Sonntag) abend endet die Abstimmung bei 12062020Olympia. Danach steht fest, welche Petitionen eine Chance erhalten, zur Beratung in den Petitionsausschuss des Bundestages zu kommen.
Stimmen Sie jetzt für Ihre Favoriten-Petitionen ab und helfen Sie damit den besten Demokratie-Ideen über die Ziellinie. ­

zuerst waren wir geschockt: 12062020Olympia, das größte Demokratie-Event der deutschen Geschichte, wurde Corona-bedingt Ende April abgesagt.
Der Schritt war angesichts der Situation absehbar und richtig.
Doch es geht im digitalen Demokratie-Raum von 12062020Olympia weiter. Hier wird der Petitionsprozess seit Anfang dieser Woche fortgesetzt.
Auf der Webseite sind all die kreativen Ideen zu finden, die unsere Demokratie gerade so dringend braucht.

Unter den Vorschlägen gilt es, die Petitionen für die finale Phase – die Einreichung beim Bundestag – auszuwählen. Dafür bleibt nicht mehr viel Zeit! Bis zum 26.07. können Sie mithelfen, die besten Petitionen auszuwählen. Stimmen Sie für Ihren Favoriten ab!­ ­

Das Ziel ist der Petitionsausschuss im Bundestag. Um dort behandelt zu werden, müssen für jede einzelne Petition 50.000 Unterschriften gesammelt werden.

Das ist keine unmögliche, aber eine sehr schwierige Aufgabe! Darum müssen wir alle unsere Kräfte bündeln:
Nur die drei Demokratie-Petitionen, die bis zum 26.07. die meisten Stimmen haben, bekommen eine extra Kampagnen-Unterstützung und werden vom 12062020Olympia-Team gefördert.
Nur so stehen die Chancen gut, dass es die Ideen in den Bundestag schaffen.

Wir sind alle gefragt: Nutzen Sie die Gelegenheit und stimmen Sie für Ihre Petitions-Favoriten ab! ­

Herzlich grüßt Sie! ­
Marie Jünemann Landesvorständin
Mehr Demokratie Berlin/Brandenburg­ ­ ­ ­ ­

P.S.: Petitionen sind bisher die einzige Möglichkeit für uns Bürgerinnen und Bürger, uns auf Bundesebene Gehör zu verschaffen. Das wollen wir ändern!
Unterstützen Sie die Petitionen, die uns allen mehr verbindliche Mitbestimmung zusichern.
Zum Beispiel die Petition zur „Einführung von losbasierten Bürgerräten auf Bundesebene“ oder zur „Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre“. ­ ­ ­ ­ ­ ­ Mehr Demokratie e.V. unterstützen!
Direkt abstimmen über wichtige Zukunftsfragen – von der regionalen bis auf die internationale Ebene. Mit einem fairen Wahlrecht mehr Einfluss auf die parlamentarische Demokratie nehmen. Schleichenden Demokratieabbau durch Lobbyismus, intransparente Entscheidungsstrukturen und Machtkonzentration bei wenigen verhindern.
Dafür setzen wir uns ein. Wir könnten aber noch viel mehr bewegen – mit Ihrer Unterstützung!!“ ­ ­ ­

PS: würde mich übrigens weiterhin über Unterstützung freuen (Anregungen dazu siehe auf der Startseite) – dann ginge auch mehr bezüglich meines Bloges, wo ich mit dem Posten der sich stauenden Themen nicht hinterher komme… 😉

Klimawandel in der Kunst x 2/ Corona als Möglichkeitsfenster?

Manche von Euch haben sich vielleicht schon gewundert, warum mein letzter Blogbeitrag solange zurückliegt…

In letzter Zeit war (und ist) bei mir einiges los:
neben der Vorbereitung des Ipu-Kongresses zum Thema Suffienz, den wir inzwischen erfolgreich hinter uns gebracht haben (Doku folgt demnächst…;-),

dem Mitschreiben am Text „Zeit für Veränderung – 7 Wegweiser für mehr Nachhaltigkeit in der Corona-Krise“ als GastautorInnen bei Perspektive daily (und jetzt möglichst breit Streuen 😉 s.u.

heftigem Überlegen, wie mein Beitrag beim Down to Earth-Kunstprojekt ausschauen könnte (s.u.)

versuche ich außerdem weiterhin in den diversen Onlineversanstaltungen auch auf EU- und Bundesebene (s.u.) durch meine (hoffentlich ausreichend…;-) hintergründigen Fragen und Forderungen Nachdenken und Diskurse anzustoßen –
u.a. zum Thema, wie man noch mehr Menschen dazu bewegen kann (und damit sind auch EntscheiderInnen in ihren verschiedenen Facetten gemeint..;-) längst überfällige Entscheidungen zum Einhalten der planetaren Grenzen schnellstmöglichst zu fällen und vor allem dann auch in die Tat um zu setzen.

Freue mich dabei übrigens weiterhin über Unterstützung (bzw. benötige diese zunehmend dringend, weil mein Körper mir unangenehme Rückmeldungen gibt, wegen der ich schon Manches erstmal auf Eis legen musste) und möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei Linda bedanken, ohne die mein Trotz-Corona-Kalender, für den mir auch immer wieder Menschen danken, ganz schön leer aussähe- dort gibt es inzwischen übrigens auch eine Spalte für Dokumentationen und Aufzeichnungen von früheren Veranstaltungen .
Außerdem unterstützt Linda mich gerade dabei, eine immer wieder von Menschen aus meinem Netzwerk gewünschte Handreichung über meine „Vernetzungsanregungen“ zu schreiben, was mir auch hilft, meine Arbeit zu evaluieren und auf mich selber besser acht zu geben – zumal wir uns für unsere Besprechungen dafür immer schöne grüne Flecken in Berlin aussuchen 🙂

Als Erstes nun mein aktueller LaKunaBi’s TV-Tipp: (Sa, 27.6. 19:20) Klimawandel in der Kunst Muss der Kulturbetrieb umweltfreundlicher werden? „
Schon bevor Corona den Kulturbetrieb zum Erliegen brachte, hatte ein Umdenken eingesetzt: Wie kann man den Kulturbetrieb mit seinen vielen internationalen Events klimafreundlicher gestalten? Die Frage treibt viele große Künstler um. Doch die künstlerischen Aktionen und Auseinandersetzungen mit dem Klimawandel sind durchaus umstritten. Kritiker bezeichnen Klima-Kunst als verlogen, da sie selbst die Welt verschmutze.“

Weitere Infos dazu findet Ihr u.a. in meinem Trotz- Corona-Kalender , (wo ich mit Hilfe von Linda auch die gerade laufenden diversen Webinare rund um Nachhaltigkeit, Bildung und Demokratie sammele.)

In der Sendung wird es u.a.auch um Tino Seghal gehen, bei dessen, von ihm mit initierten Kunst-, Aufführungs- und Diskursprojekt „Down to Earth“ (13. August bis 13. September 2020) in der Immersion-Reihe des Martin-Gropius-Baus werde ich übrigens als sogenannte „Expertin der Nachhaltigkeit“ mit von der Partie sein 🙂

Außerdem möchte ich Eure Aufmersamkeit noch auf einen frisch erschienenen Artikel lenken, an dem ich mit beteiligt war und der u.a. thematisiert, in welcher Form Corona als Möglichkeitsfenster u.a. für mehr Klimaschutz genutzt werden könnte.
Gerne auch weiter streuen – neben Individuen und NGO’S könnten übrigens meiner Einschätzung nach auch EntscheiderInnen daraus wichtige Erkenntnisse ziehen…;-)

Zeit für Veränderung – 7 Wegweiser für mehr Nachhaltigkeit in der Corona-Krise
in den letzten Monaten hat ein kleines Team der Initiative Psychologie im Umweltschutz (IPU) und des Wandelwerks einen Artikel darüber verfasst, welche Bedeutung die Corona-Krise für die Klimakrise und Umweltschützer:innen hat.
Der Artikel wurde nun frisch in der Perspective Daily veröffentlicht und kann dort kostenfrei gelesen werden 🙂

Ganz viel Spaß beim Lesen! Marlis, Carla, Nadine, Marissa, Daniel, Mia, Larissa, Tilmann & Karen“

lg + bleibt gesund Carla (aka LaKunaBi 😉

PS: Wem unter Euch übrigens nach dem Lesen des Artikels u.a. meine Position und Ansicht zur jeweiligen Rolle von Individuum bzw. der Zivilgesellschaft, NGO’s, sowie Politik + anderen EntscheiderInnen, (bzw. deren Wechselspiel im Kampf u.a. gegen die Klimakrise und für mehr Biodiversität,) ggf. unklar erscheint, dem möchte ich mein
„Wichtiges Vorwort“ auf meiner A-Z-Seite an’s Herz legen 🙂

SUFFIZIENZ-Kongress mit Kopf, Herz & Hand/ REFLEKTA/ Corona als Chance ?…!

Es ist wieder soweit – einer der legendären:-) IPU-Kongresse steht an. Ich war selber bereits bei einigen dabei und kann sie nur wärmstens empfehlen – auch wenn diesmal wegen Corona natürlich einiges anders sein wird – aber wir versuchen das Beste draus zu machen…:-)

Anbei die Einladung, die ihr natürlich auch gerne weiter streuen dürft…;-)

Im Zusammenspiel mit dem geplanten Kongress ist vor einigen Tagen zudem die neue IPU-Podcast -Reihe REFLEKTA gestartet, zu der Ihr weiter unten zusätzliche Infos findet.

Und um den IPU-Dreiklang komplett noch zu machen, ganz unten meine Bitte an die NGO’S und EntscheiderInnen unter Euch, mit Fragen, die euch gerade umtreiben, beizutragen zu einem Text, der aktuell zusammen mit einem Team von UmweltpsychologInnen zum Thema „Corona als Möglichkeitsfenster“ entsteht.

in diesem Sinne, bleibt gesund und ich würde mich freuen, Euch auch bei einer der zahlreichen Veranstaltungen aus meinem Trotz-Corona-Kalender (wieder) zu „sehen“ – auch dort bieten sich meiner Ansicht nach gerade viele Möglichkeitsfenster 🙂

Carla (aka LaKunaBi)

PS: Möchte diese Gelegenheit nutzen, um mich auch auf diesem Wege bei Jana und Linda zu bedanken, die mich gerade abwechselnd beim Eintragen der Termine unterstützen – ohne sie sähe der Kalender vermutlich ganz schön leer aus… Und auch sonst gibt es weiterhin diverses Spannendes, wie auch ihr Euch bei LaKunaBi einbringen könntet…;-)

Wir laden dich zum ersten Online-Kongress der IPU ein!

Leider kann der diesjährige Frühlingskongress „Suffizienz erleben – mit Kopf, Herz & Hand“,der vom 21.-24.05. in Schernbach stattfinden sollte, nicht wie geplant stattfinden. Trotzdem wollen wir uns mit dir gemeinsam rund ums Thema Suffizienz weiterbilden, austauschen, Inspiration sammeln und aktiv werden, und zwar in Form eines Online-Kongresses mit freundlicher Förderung durch die Selbach-Umwelt-Stiftung.
Wir laden Dich daher herzlich dazu ein, vom 05. bis 07. Juni am ersten Online-Kongress des IPU. e.V teilzunehmen! Um uns eine bessere Organisation des Kongresses und der einzelnen Programmpunkte zu ermöglichen, bitten wir Dich, Dich bis zum 24.05.2020 anzumelden.

Im Fokus des 55. IPU-Kongresses steht das Konzept Suffizienz, mit seiner kognitiven (Kopf), emotionalen (Herz) und praktischen (Hand) Seite. Der Kongress orientiert sich in seinem Aufbau hierbei an den vier E’s der Suffizienz: Entschleunigung, Entglobalisierung, Entkommerzialisierung und Entrümpelung (aufbauend auf Sachs, 1993). Da uns klar ist, dass gerade in der aktuellen Lage viele von uns schon genug Zeit vor dem Cmputer verbringen, haben wir uns zum Ziel gesetzt, möglichst viele Programmpunkte zumindest teilweise offline stattfinden zu lassen. Auch der Aspekt der Vernetzung, der ein Herzstück eines jeden Kongresses bildet, wird nicht zu kurz kommen.

Was ist REFLEKTA?

REFLEKTA ermöglicht Dir einen Blick in die Köpfe und Herzen verschiedener Expert*innen der Suffizienz zu werfen. Welche Fragen stellen sie sich in diesen Zeiten? Welche Gedanken bewegen sie? Vom 13. Mai bis 03. Juni werden hier alle zwei bis vier Tage kurze Podcasts erscheinen, in denen Expert*innen der Suffizienz Dich an ihren Gedanken teilhaben lassen. Du bist eingeladen, diese herunterzuladen und Dich mit Stift und Notizbuch draußen an der frischen Luft inspirieren zu lassen!

„Was treibt Euch/ Eure NGO’s oder Sie als EntscheiderInnen gerade um?
Was habt Ihr an Fragen im Kontext  “ Wie man ggf. Corona als Möglichkeitsfenster nutzen könnte für mehr Klima- Biodiversitäts-, Wasser….etc. ~schutz“?

Eure Antworten sprich Fragen…;-) bitte in meinem  Pad  (https://wechange.de/project/lakunabi-ideensammlung/document/fragen-von-ngos-an-upsys-umweltpsychologinn/edit/ ) notieren  (gerne , wenn Ihr möchtet, jeweils auch mit Hinweis auf Eure NGO/ Hintergrund / Schwerpunkte Eurer Arbeit )
oder an mich per Mail an lakunabi@posteo.de

Diese Fragen würde ich dann als Feedback/ Input in eine Gruppe von befreundeten UmweltpsychologInnen geben, die gerade an einem Text schreiben, der versuchen möchte, genau solche Fragen auf zu greifen, u.a. um Anregungen geben zu können, welche Punkte man beachten sollte, wenn man Corona als Möglichkeitsfenster für den Schutz unserer Mitwelt nutzen möchte.

Gerne auch im Pad hinter die bereits vorhandenen Fragen ein „x“ setzen, wenn es eine Frage ist, die Euch ebenfalls gerade umtreibt oder die per Mail an mich zurück schicken – und das am besten möglichst bald …;-) Danke!

Bereits gesammelte Fragen sind:
    Welche Auswirkungen hat die jetzige Krise auf den zukünftigen Umgang mit der Klimakrise?
    Wie kann man sichtbar und hörbar bleiben in Coronazeiten?
    Wie kann man Dynamik in Bewegung hoch halten und Ehrenamtliche weiterhin motivieren?
    Wie können Politiker*innen Entscheidungen kommunizieren, die vielleicht auch unpopulär sind?“

für mehr Klimaschutz Heute gegen Datteln4 + Morgen mit FFF !

Auf die Schnelle zwei schnelle Aufrufe aus meinem Netzwerk, von denen Ihr aber hoffentlich vorher auch schon auf anderen Wegen erfahren habt – und sei es „nur“, aus meinem Trotz-Corona-Kalender…;-)

Würde mich sehr freuen, wenn auch heute und morgen wieder viele von Euch mit von der Partei sind 🙂

lg + bleibt gesund!, Carla

„Liebe Freundinnen und Freunde,
am Donnerstag, den 23.04.2020, rufen zahlreiche Initiativen dazu auf, sich an dem Protest gegen Datteln 4 zu beteiligen.
An diesemTag findet die Hauptversammlung vom finnischen Staatskonzern Fortumstatt, der Hauptaktionär des Datteln4-Betreibers Uniper ist.
Angesichts der Einschränkungen aufgrund der Corona-Krise ist es wichtig, solche Aktionen zu unterstützen. Aktuell ist es sehr schwer für die Zivilgesellschaft, sich in der Öffentlichkeit Gehör zu schaffen.Zahlreiche Gruppen melden Demonstrationen und Mahnwachen an, müssen aber zum Schutz der Gesundheit einschränkende Auflagen in Kauf nehmen.

Doch es gibt zahlreiche Möglichkeiten, wie man auch von zu Hause aus aktiv werden kann. Mit dieser Liste ist der Aufruf vom Klimabündnis Hamm verbunden, sich aktiv an dem Protest zu beteiligen.-
Klimabündnis Hamm – Datteln 4 stoppen wir:
Der 23.04. ist der ideale Tag, um an seine Kommune in NRW eine Bürgeranregung zu senden, um in der eigenen Kommune den Klimaschutz und den Kohleausstieg auf die Tagesordnung zu setzen.
Dazu ist nur eine Mail und ein Zeitaufwand von 10 Minuten erforderlich. Alle weiteren Informationen sind hier zu finden:https://www.klimabuendnis-hamm.de/datteln-4-stoppen-wir/
Der Aktions-Status ist hier zu finden: https://www.klimabuendnis-hamm.de/datteln4stoppenwir-aktueller-status/

Greenpeace – Datteln 4 stoppen – Twitter
Auf seiner WebSite https://greenwire.greenpeace.de/datteln-4-stoppen-protestiere-auf-twitter bietet Greenpeace zahlreiche Tweet-Vorschläge an, die am Vormittag des 23.04. parallel zur Hauptversammlung verschickt werden soll.
Ziel ist es, dem Widerstand in den sozialen Medien eine hohe Reichweite und damit auch Aufmerksamkeit zu verleihen.

– Greenpeace – Datteln 4 stoppen – Petition
Die Petition an den Fortum-Konzernchef Herrn Pekka Lundmark, die Greenpeace ebenfalls online geschaltet hat, ist hier zu finden:https://act.greenpeace.de/datteln-stoppen

BUND – Datteln 4 stoppen – PetitionMit seiner Petition wendet sich der BUND an die finnische  Ministerpräsidentin Sanna Marin. Hier geht es zum Unterzeichnen:https://aktion.bund.net/datteln-4-stoppen

Hier ist die frische Broschüre des BUND zu „Datteln 4: SchmutzigesRelikt des Kohlezeitalters“https://www.bund.net/service/publikationen/detail/publication/datteln-4-schmutziges-relikt-des-kohlezeitalters/?p7a593c79475d2654c79097f9da0f39=

Liebe Freundinnen und Freunde, hiermit geben wir Euch eine Palette an Möglichkeiten an die Hand, auch  in der Corona-Krise aktiv zu werden. Wir würden uns freuen, wenn Ihr möglichst viele davon nutzt.
Denn der Klimawandel kennt keine Corona-Ferien“

#NetzstreikFürsKlima – Jetzt online mitstreiken!

Zusammen mit Fridays For Future u.a. am 24.4. laut fürs Klima

Die aktuelle Virus-Pandemie zeigt uns: Um Krisen zu bewältigen ist es entscheidend, auf die Wissenschaft zu hören, solidarisch zusammenzustehen und entschlossen zu handeln. Genau dies gilt auch für die Klimakrise. Am 24.4. wären wir mit Fridays For Future zum globalen Klimastreik auf die Straßen gegangen – nun verlegen wir die Demonstration ins Netz. Beim Livestream for Future werden wir von zu Hause aus und doch alle gemeinsam laut fürs Klima! (Klick hier, um zum Stream zu gelangen)

Die Antworten der Politik auf die Krise müssen so gestaltet werden, dass sie unsere Wirtschaft und Gesellschaft langfristig gerechter, widerstandsfähiger und nachhaltiger machen. Wenn jetzt Hunderte Milliarden fließen, dann muss jedes Konjunkturpaket auch gezielt den Klimaschutz voranbringen. Wenn Du das genauso siehst, dann sei am 24. April um 12 Uhr beim großen Online-Streik von Fridays for Future dabei und trag dich schon jetzt auf der Streikenden-Karte ein!

PS: meine Ortsangabe neulich für den Wildbienengarten war leider etwas ungenau – natürlich liegt dieser, wie der Straßenname Baerwald nahelegt, in der Nähe der gleichnamigen Brücke …;-)
Sorry, falls daran bei Einer/m von Euch das Auffinden gescheitert sein sollte – aber Flanieren (frei nach Walter Benjamin) ist ja auch mal wieder in – höre gerade zufällig auf Deutschlandfunk eine Sendung dazu…;-)

Heute noch bis 0:00 Einfluss nehmen: Klimaplan 2030 der EU-Kommission + Weiteres ggf. später…;-)

Sorry, recht kurzfristig, aber erst heute aus meinem Netzwerk in mein Blickfeld gerückt – erscheint mir sehr wichtig, dass sich da noch möglichst viele Menschen einbringen, um der EU-Kommision auf zu zeigen, was wir BürgerInnen wollen!

Weiteres sowie Neuigkeiten weiter unten:

  • zum Demokratiefestival und der Petitionsabgabefrist,
  • dem „Klimaplan von unten“
  • der „Ernte“ des Osterwochenendes beim Beyond Corona-Events inklusive Dragon Dreaming, GWÖ, BGE, Integraler Kommunikation und vielem mehr 🙂
  • der aktuellen Klimarettungsschirm-Aktion von XR
  • und der zufällig entdeckten Wildblumenwiese mitten in Kreuzberg 🙂

lg, Carla

„Noch bis heute abend um 24 Uhr kann man online Feedback zum Klimaplan 2030 der EU-Kommission einreichen. Nehmt alle dran teil, wichtige Punkte sind u.a.:

-50/-55% Treibhausgas-Emissionen bis 2030 im Vergleich zu 1990 sind zu wenig – wir bräuchten -80% bis 2030. Die Ausbauziele für erneuerbare Energien müssen entsprechend angehoben werden.

die EU investiert immer noch viel zu viel in Erdgas(infrastruktur), zu
wenig in Stromnetze. Da bisher nicht gezeigt wurde, dass der
Methanschlupf bei Importen wirksam reduziert werden kann (mittelfristig auf nahe null), und die Investitionen auf 50 Jahre angelegt sind, ist dies bereits mit den bestehenden Klimazielen nicht vereinbar.

https://ec.europa.eu/info/law/better-regulation/have-your-say/initiatives/12265-2030-Climate-Target-Plan,

Beste Grüße, Luca Brunsch“

Wie ich gerade durch Nachfrage in einem Eu-Webinar mit einer EU-Parlamentarierin herausfinden konnte, stellt ein weiteres Problem dar, dass die bisherige Gap-Förderstrategie im bisherigen Entwurf nicht in Frage gestellt wird (sprich weiterhin der Schwerpunkt auf der 1. Säule und damit der Förderung pro Fläche liegt) Stattdessen müsste die Agrarförderung u.a. die mit der jeweiligen Produktion verbundenen Co2 Emissionen (inkl. Methan u.a. aus der Rinderhaltung), die Auswirkungen auf die Biodiversität (u.a. durch Pestizideinsatz), die Wasserqualität und andere bisher externallsierte Kosten, mit in den Blick nehmen, statt diese Kosten (inklusiver Gesundheitsauswirkungen etc.) auf die Allgemeinheit auszulagern.
also gerne auch diesen Punkt mit ins Feedback bringen!

Das betreffende Webinar findet Ihr übrigens in meinem Trotz-Corona-Kalender.

Außerdem ist glücklicherweise die Einreichfrist für Petitionen beim 120620Olympia-Demokratiefestival verlängert worden bis 24.4. und ein neuer Themenbereich ist dazu gekommen
Wir wollen unsere Plattform deshalb auch nutzen, um zu Lösungsvorschlägen in einem neuen Querschnitts-Thema aufzurufen: Wie können wir krisenresistente Gesellschaften schaffen? Welche Lehren können wir aus der aktuellen Krise ziehen? „

Das gibt Euch die Möglichkeit, Euch z.B. bei meiner Petition mit ein zu bringen…;-), bei der ich leider aus Zeitmangel nicht so recht weiter komme….;-(

Es passieren einfach momentan zu viele vielversprechende Dinge, wie z.B. der „Klimaplan von unten“, bei dem wir uns auch über weitere MitstreiterInnen freuen würden 😉

Auch bei Beyond Corona-Online-Event über Ostern haben sich wieder spannende Vernetzungen, Lösungsansätze und Kontakte ergeben – die Ergebnisse desselben werden dort zunehmend veröffentlicht werden

Was Du tun kannst – zusammen mit XR für den Klimarettungsschirm

Teile dieses Video auf Social Media mit den Hashtags #Klimarettungsschirm #BailoutThePlanet.

Teile ein Bild oder Video in den Sozialen Medien mit deiner Nachricht/ deinem selbstgemalten Demo-Schild.

Nutze die Hashtags #Klimarettungsschirm #BailoutThePlanet – tagge dabei auch gezielt einzelne Politiker:innen auf Twitter. @SvenjaSchulze68 @peteraltmaier @olafscholz @regsprecher

Folge der digitalen Demoroute – ab Montag ist jeden Tag ist ein anderes Ministerium dran.

Teile diese Petition und rufe Deine Freund:innen zur Unterzeichnung auf.

Milliarden ohne Bedingungen für Unternehmen? Fordere einen Klimaplan von den Unternehmen! Etwa so: Rettungsgelder vom Staat ohne Klimaschutz? Wo ist Euer #Klimaplan @tuideutschland @lufthansa? #BailoutThePlanet“

Außerdem möchte ich Euch nicht ein Fundstück von einer Erledigungsfahrt mit meinem Fahrrad durch Berlin vorenthalten: die Wildblumenwiese an der Baerwaldstraße nahe der Admiralbrücke über den Landwehrkanal – die dort Tätigen freuen sich auch über Unterstützung – wer also schon immer (oder seit neuestem…;-) sich und der Artenvielfalt etwas Gutes tun wollte, ist dort genau richtig 🙂

In diesem Sinne, Euch alles Gute und bleibt gesund,

lg, Carla (aka LakunaBi…;-)

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