Pioneers of Change letzter Tag (auch für ermäßigtes Kongresspaket)/Petitionen + Aktionsideen einreichen!

Auf die Schnelle ein 2. Blogbeitrag ausnahmsweise an einem Tag – leider auch recht kurzfristig wegen akutem Erledigungsstau…;-)

Korrektur – sorry, da war ich etwas vorschnell… Letzter Tag ist doch erst am Montag, 30.3. – aber besser so rum, als andersrum…;-)

Und für alle mit ohne grüne Daumen und/ oder Balkon:
die Interviews des Biobalkonkongress sind doch noch mal bis Dienstag abend freigeschaltet – und bis Dienstag 24 Uhr gibt es auch das Kongresspaket noch zu vergünstigten Konditionen 🙂

Heute geht der diesjährige, wieder sehr inspirierende Pioneers of change- Online summit zu Ende (hattet ihr ja hoffentlich bereits durch meinen Trotz Corona-Kalender bzw. durch meinen Blogbeitrag vom 17.3. auf den Schirm, oder!?…;-)

Und damit ist heute auch die letzte Gelegenheit, das Kongresspaket (u.a. inkl. Bonusinterviews auch aus den früheren Ausgaben!) zum vergünstigten Preis zu erstehen – könnt natürlich auch noch bis morgen mit dem Kauf warten – dann gibt es mehr Geld für die Organisatoren, damit sie dieses tolle Event weiterhin auf die Beine stellen können und es zum Anschauen uns allen kostenfrei zur Verfügung gestellt werden kann…;-)

Außerdem im Weiteren eine wichtige Möglichkeit, sich selber in politische Entscheidungsprozesse mit ein zu bringen (auch für all diejenigen, die erstmal über die Idee des Demokratieevents im Olympiastadion am 12.06.20 geschimpft haben und behauptet haben, dieses würde Menschen durch den Eintrittpreis von 29,90 ausschließen…)
Falls Ihr solche kennt – aber auch sonst…;-) gerne diesen Beitrag teilen…

„Was könnt ihr jetzt trotz Corona tun? Ab jetzt könnt Ihr Eure Petitionsideen online einreichen!

Die jetzige Situation zeigt, dass wir etwas verändern müssen und das dies auch möglich ist. Es zeigt uns, dass wir eine gemeinsame Verantwortung tragen und dass das Verhalten von einzelnen Menschen ausschlaggebend sein kann. Covid- 19 bringt uns als Gesellschaft wieder näher.

Immer mehr Menschen äußern sich solidarisch mit denjenigen, die besonders durch Corona SARS-CoV-2 gefährdet sind, ob gesundheitlich, wirtschaftlich oder finanziell. Diese Welle der Solidarität dürfen wir auch in anderen Zukunftsfragen nicht vergessen. Große und zunehmende Krisen wie der Klimawandel, die Ressourcenausbeutung oder die Zerstörung der Ökosysteme, die wachsende Schere zwischen Arm und Reich, Fluchtursachen und der rechtswidrige Umgang mit Geflüchteten, Rassismus, Sexismus oder andere Formen von Diskriminierung lassen sich nur durch das aktive solidarische Handeln Aller verhindern. Wir müssen uns jetzt überlegen in was für einer Welt wir morgen leben wollen. Lasst uns genau dort anknüpfen und unsere Zukunft weiterhin gemeinsam in die Hand nehmen!

Ein Weg wie wir das schaffen wollen sind Petitionen. Sie sind seit Anfang an eines der Herzstücke von 12062020 Olympia, um Lösungen für die großen Herausforderungen unserer Zeit zu finden. Unter Beratung von Mehr Demokratie e. V. Scientists for Future Berlin-Brandenburg und dem Institut für Partizipatives Gestalten haben wir einen Petitionsprozess entwickelt, so dass die Auswahl und Entwicklung der Petitionen demokratisch und transparent erfolgt und dass die Petitionen hohe Wirkkraft haben.

Ab jetzt könnt Ihr Eure Petitionsvorschläge für eine lebenswerte Zukunft auf unserem 12062020-Petitionsportal online einreichen. Hier kann jede*r Ideen einbringen, mitdiskutieren und sich vernetzen, um zusammen Ideen weiterzudenken. In unseren drei Fokusthemen Klima und Biodiversität, Soziale Gerechtigkeit und Demokratie werden sich zudem Expert*innen einbringen, damit die Petitionen möglichst wirkungsvoll gestaltet werden. Zusammen mit Euch werden wir Petitionen auswählen, denen wir dann – ggf. virtuell – eine große Bühne und viel Aufmerksamkeit geben werden. Mehr dazu erfahrt Ihr auf unserem 12062020-Petitionsportal.
Lasst uns gemeinsam eine neue Zukunft gestalten und als Petitionen festhalten.

Wir bedanken uns schon jetzt für Eure Unterstützung und halten Euch weiterhin auf dem Laufenden!

Euer 12062020 Olympia-Team“

Ich selber habe übrigens bereits seit einer Weile auf meinem überwiegend öffentlichen „Schreibtisch“ auf Wechange in einer Tabelle Petitionsansätze gesammelt – gerne dort bedienen 😉 Komme leider nicht hinerther auf meiner To-Do-Liste. Außerdem besteht natürlich auch die Chance, bei anderen bereits auf der 12062020 Olympia-Plattform eingestellten Petitionsentwürfen mit zu arbeiten und Feedback zu geben.

Also ran an die Tasten und Politik mitgestalten!

Und noch was: diesmal bezüglich FFF und Kampf für Klima- und damit Menschenschutz auch in Coronazeiten!

Brainstorming für Aktionen am 24.04.

„Aufgrund der aktuellen Lage in Deutschland ist es momentan nicht sicher, ob es sinnvoll, erlaubt oder verantwortungsbewusst wäre, für Großdemos am 24.04. zu mobilisieren. Natürlich müssen wir aber irgendwie unseren Druck auf die Politik aufrecht erhalten. Das ist eine Herausforderung für die ganze Bewegung und dafür brauchen wir jede noch so verrückte Idee. 1,4 Millionen Menschen auf der Straße hätte vor einem Jahr auch jede*r für verrückt gehalten, also können wir diese Herausforderung jetzt auch gemeinsam durchziehen! Power to the People!“

Power to the people!
Auch ohne raus zu gehen ist einiges möglich – Weiteres dazu auch auf meinem sich kontinuierlich füllenden „Schreibtisch“ auf der (genossenschaftlichen organisierten) wechange-Plattform…:-)

lg + gute Gesundheit!

Carla

heute 19 Uhr Live-webinar im Rahmen des 4. Biobalkonkongresses – Mikrogemüse für den Anbau (auch) in der Küche

Über Langeweile

trotz Selfdistancing zu Hause seit dem 4.3. – heute also Tag 21! – nein inzwischen Tag 25 (komme noch nicht mal zum zeitnahen Fertigstellen meiner Blogposts – und das, obwohl ich seit Corona ziemlich Richtung Coach Potatoe tendiere…;-) dafür gibt es aktuell einfach zu viele spannende Onlinesummits (siehe in meinem auf der Startseite verlinkten „Trotz-Corona;-) Kalender – weiteres weiter unten..

kann ich mich nicht beklagen

– eher komme ich mit der Umsetzung meiner ganzen Ideen (überwiegend zum Weltretten…;-)
nicht hinterher…;-)
Deshalb an dieser Stelle auch noch mal die Ermunterung , Dich bei LaKunaBi mit ein zu bringen…;-)

Habe die letzte Zeit auch mal genutzt (um Überblick für meinen nächsten Einkauf zu haben, was es wirklich braucht – erstmal die Lebensmittel, z.B. Nudeln nach vorne zu holen, die im Laufe der Zeit im Vorratsschrank nach hinten sedimentiert sind…;-)
Bei Mehl und ähnlichem, was auch Motten interessieren könnte, passiert das weniger, da ich es immer direkt in gut verschließbare Gläser umfülle…;-)
Habe also festgestellt, dass 1) ich mir wegen mangelnder Nudelversorgung erstmal keine Sorgen machen muss und 2) dass diese auch noch gut essbar sind, wenn das Mindesthaltbarkeitdatum bereits 3 Jahre abgelaufen ist – vertraue da eher meinen Augen und meiner Nase, als der Zahl…;-)

Außerdem habe ich bei der Gelegenheit meine Sprossenetagere wieder entdeckt, die mich nun täglich mit köstlichem Grünzeug versorgt (mit speziellem Saatgut, dass ich bei der Biocompagnie entdeckt habe; einen Keimapparat kann man sich übrigens auch selber basteln siehe z.B. hier: https://www.rohkost24.net/keimglas oder bei meinem geliebten Smarticular 🙂

Und heute (29.3.) abend um 19 Uhr gibt es passend dazu
im Rahmen des 4. Biobalkonkongresses,

„ein Live-Webinar mit Christian Zinke zum Anbau von Microgreens und Sprossen auf dem Küchentisch. Stelle Ihm Deine Fragen zum Superfood. Für Angemeldete gibt es eine Aufzeichnung.“

Einfach noch schnell über diesen Link anmelden : -)

Und für alle mit ohne grüne Daumen und/ oder Balkon:

Aktualisierung am 30.3.
die Interviews des Biobalkonkongress sind nun doch noch mal bis Dienstag abend freigeschaltet – und bis Dienstag 24 Uhr gibt es auch das Kongresspaket noch zu vergünstigten Konditionen 🙂

Aber beides habt Ihr ja hoffentlich bereits in meinem Kalender entdeckt … 😉 Ansonsten oder auch zum später nochmal schauen, könnt Ihr übrigens nur noch heute das Kongresspaket zum vergünstigten Preis erstehen (ich habe es mir gestern gegönnt – und freue mich schon sehr darauf, mir dann endlich die Beiträge anschauen zu können, die mir bisher wegen Zeitmangel durch die Lappen gegangen sind 🙂 und damit auch in der Coronazeit das Gefühl von grüner und summender Natur jederzeit auf meinen Bildschirm holen zu können – funktioniert meiner Erfahrung der letzten Woche nach unerwartet gut.

in diesem Sinne, wünsche Euch allen gute Gesundheit und einen grünen Daumen 🙂

lg, Carla (aka LaKunaBi)

Was alles geht trotz Corona…Gleich heute abend…

Zur Abwechslung und zum Einstieg mal was Ganz anderes aus meinem Netzwerk, damit das 30sec -coronagerechte-Händewaschen wieder Spaß macht…;-)

und vom Team der sehr empfehlenswerten Karte von Morgen

WOW, die Industrienation fährt runter. Der Wandel ist möglich, das beweist Corona. Eine Verschnaufpause im Wachstumswahn. Das Leben geht nun innen und online weiter und endlich bleibt Zeit zum kartieren, sortieren und präsentieren… Wir hoffen nur, euch geht es gut!

Die Pioniere von morgen vereint: 17.- 30.3. Online! – heute bereits mit Auftakt-Lifestream: siehe auch hier: https://pioneersofchange-summit.org/termine/

Heute abend beginnt das einzige Event mit über 10.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, das definitiv stattfindet!

Der „Pioneers of Change Online Summit“ verbreitet Inspiration für den Wandel unserer Gesellschaft.  Mit dabei: Gerald Hüther, Carola Rackete, Charles Eisenstein – der Bundespräsident Österreichs Van der Bellen – und 30 weitere Pionierinnen und Visionäre!
Täglich infizieren dich drei Pioniere des Wandels und je eine passende Karte via Internet mit guten Ideen von Morgen. Aber Achtung: die Ideen sind nur 48 Stunden ansteckend (=kostenlos einsehbar, danach kannst du dir das Kongresspaket kaufen). Jetzt kostenlos anmelden und Baum pflanzen

Multiplikatorenschulung 03.04 – 05.04.2020 im Schwarzwald (oder zur Not auch online) Dich interessiert kreative Bildung die Potentiale entfalten und was bewirkt? Auf dieser Multiplikatorenschulung  wollen wir mit euch praktische und künstlerische Workshops an Schulen träumen, entwickeln und durchführen.

Das besondere ist dabei unser Tool der Karte von morgen, mit der deine Workshops nicht nur für die Schülerinnen und Schüler mehr Spaß machen, sondern über die Schule hinaus eine langfristige Wirkung haben.

Ich will mehr wissen! Glossar: Future Fashion 110 Begriffe umfasst bereits das Glossar des Wandels  und verbindet sie direkt mit einer Karte konkreter Orte in der Welt.

Ganz neu dabei ist Future Fashion, als Sammelbegriff für alles was gut aussieht aber nicht unseren Planeten verramscht. Slowfashion, Second-Hand und Fairtrade zeigen dir gut 400 Möglichkeiten für saubere Kleidung .

Euren Termin einmal eingeben – und an vielen Stellen sehen! Der Kalender von morgen bietet Euch eine große Reichweite für Eure Terminankündigungen. Denn so wie alle ihre Termine dort eingeben können, können sich auch alle aus diesem Terminpool bedienen. Bettet die Termine bei Euch auf der Website ein – ihr könnt dabei eine beliebige Auswahl treffen. Je mehr Websites mitmachen, desto größer Eure Reichweite, desto mehr „digitale Litfaßsäulen“ für eine nachhaltige Zukunft.
Wenn dein Termin bei Ökoligenta und im Wandel-Newsletter erscheinen soll, gib ihm auf der Karte von morgen das Stichwort #ökoligenta-netz.
Hol dir deinen Karten-Kalender

Ein Gedanke, der mich gerade um treibt: Wie kann man den Coronavirus – neben all seinen negativen Auswirkungen –
ggf. auch als Möglichkeitsfenster sehen?
( sprich „Potentiale“ der durch den Coronavirus geschaffenen Situation hinsichtlich des Kampfes gegen den Klimawandel/ Überdenken der bisherigen Wirtschaftsstrukturen oder auch der bisher zu schlechten Bezahlung der Care-Berufe, für mehr Solidarität auch mit Geflüchteten etc. ) u.a. vor dem Hintergrund, dass meines Wissens nach sogenannte Möglichkeitsfenster helfen, vereinfacht gesagt, Menschen aus alten
Mustern raus hin zu klimafreundlichem Verhalten zu bekommen. (z.B. vom Fliegen wegen Geschäftstreffen, Vorträgen etc. hin zu digitalen Formen; angesichts der spürbaren Auswirkungen der Globalisierung auf die gefühlte Ernährungssouveränität hin zu einer stärkeren Besinnung auf Selbstversorgung, sorgsameren Umgang mit Lebensmitteln, aber auch andere Formen der Freizeitgestaltung, „Reisen“ bzw. Nachdenken darüber, was einem wirklich wichtig ist und welche bisher ungenutzten Möglichkeiten der Erholung es alles gibt; wie relevant der eigene Beruf ist – und nicht zu vergessen, beim eigenem Verhalten über die eigene Nasenspitze hin weg zu denken …;-)
4min Beitrag als Gedankenanstoß : https://www.3sat.de/kultur/kulturzeit/gespraech-mit-kathrin-roeggla-100.html
Zum Nachhören: Corona-Krise: Zumindest gut für die CO2-Bilanz? Int. J. Graichen, Öko-Institut [AUDIO]https://www.deutschlandfunk.de/umwelt-und-verbraucher.696.de.html

Gerne weitere Artikel etc. rund um das Thema „Corona als Möglichkeitsfenster für Verhaltensänderungen hin zu einem klimafreundlicheren Leben“ in meiner öffentlichen Tabelle auf Wechange eintragen: oder einfach mal selber stöbern 😉

Zudem baue ich meinen meinen „Trotz;-)-Corona“-Kalender mit Webinaren, Online-Vorträgen und was sonst noch so geht in Zeiten von C., laufend aus – auch gerne dort mal nachschauen 🙂

Und zum Abschluss noch eine unterstützenswerte Petition:

„Wir haben aus aktuellem Anlass einen Eil-Appell veröffentlicht um das US-Militärmanöver Defender Europa 2020 zu stoppen. Nicht nur ist das Manöver eine Gefahr für den Frieden und extrem umweltschädlich, nun kann es auch noch dazu beitragen, dass sich das Coronavirus schneller ausbreitet. Als Ergänzung zu den vielen Aktivitäten der Friedensbewegung rund um Defender 2020 erhoffen wir uns durch den Eilappell das Thema noch einmal in die Öffentlichkeit zu bringen und Druck auf die Entscheidungsträger zu generieren. Bitte unterzeichne den Eil-Appell!

Wünsche Euch gute Gesundheit!

lg, Carla (aka LaKunaBi)

Corona meets FFF/ „Experten der Praxis“ gesucht/ Jobangebote

Ungewöhnliche Zeiten brauchen ungewöhnliche Maßnahmen….
und es gibt auch dabei wieder verschiedene Möglichkeiten, FFF zu unterstützen….;-)

„Netzstreik für’s Klima!

Das Corona-Virus hat uns voll erwischt! Aber wir werden unserer Verantwortung gerecht! Was wir tun und wie auch Du trotzdem streiken kannst –

Im ganzen Land werden Demonstrationen und Aktionen an diesem Freitag, den 13.03., abgesagt. Aber wir werden nicht leiser. Wir bleiben laut und präsent – ohne Menschenmassen; digital und im Netz!
In ganz Deutschland und Europa rufen wir deshalb am Freitag auf zum #NetzstreikFürsKlima! Unsere Demoschilder platzieren wir mindestens bis zur bayerischen Kommunalwahl am 15. März möglichst sichtbar in Fenstern, an Briefkästen, am Arbeitsplatz, im Baum vor der Haustür, im Ladeneingang oder wo sonst es gut sichtbar ist!

Das ist der Plan:

Bastel ein Demoschild

Platziere das Schild gut sichtbar in Fenstern, Straßenecken, et cetera

Poste es mit #NetzstreikFürsKlima oder lade es auf unserer Website hoch!
#NetztreikFürsKlima-Bild hier hochladen

Noch Inspiration gefällig?

Aber…

In die Organisation von über 60 Klimastreiks ist in den vergangenen Wochen nicht nur viel Zeit und Hirnschmalz geflossen, sondern auch ganz banal Geld – und auch wenn eine Veranstaltung nicht stattfindet, bleiben die Kosten für Bühnentechnik, Server, Plakate und Sticker. Normalerweise spenden viele Teilnehmende auf unseren Streiks und machen damit unseren Protest erst möglich. Diese Spenden fehlen jetzt. #NetzstreikFürsKlima bedeutet auch: Wir sind so sehr auf Deine Spenden angewiesen, wie nie zuvor. Spenden

FFF folgen und weiter verbreiten:

Außerdem : „Experten der Praxis“ für Kunstprojekt im Martin-Gropius-Bau gesucht: hier nachhören (5.27min)

Zwischenzeitlich habe ich übrigens auf meinem virtuellen Schreibtisch auf Wechange ein für Alle zugängliches Pad eingerichtet mit Jobangeboten aus meinem Netzwerk rund um das Thema Nachhaltigkeit/ Bildung/ Welt retten…;-) etc. –
gerne auch mit befüllen …;-)
Auch sonst gibt es dort einiges Neues zu entdecken und mit zu gestalten…;-)

Und zum Abschluss auch noch einen Tipp des Bundesumweltamtes. – auch weil meiner Erfahrung nach die Info noch nicht zu Allen durch gedrungen ist….;-) Kassenbons gehören nicht in das Altpapier
gerne weiter sagen…;-)

in diesem Sinne – bleibt gesund und haltet die Ohren steif (Tipps rund um Corona findet Ihr übrigens in meinem Kalender…. ansonsten fallen ja die meisten Veranstaltungen aus…)

Carla (aka LaKunaBi…;-)

Noch bis 8.3. bewerben für „Übernahme“ der Taz am 17.4.

Anbei eine aktuelle ( leider sehr kurzfristige ) Info aus meinem Netzwerk – deshalb ausnahmsweise mal als Einzelpost…

lg, Carla (aka LaKunaBi…;-)

PS: hatte selber 2015 die Chance, bei der „Übernahme“ einer Taz mit dabei sein zu dürfen – kann ich Jedem*r als Erfahrung nur empfehlen!

„Wenn ich Klimakönig*in von Deutschland wär‘

Die taz lädt ein: Übernehmt die taz!

Zum 41. wollen wir uns selbst ein Geschenk machen und die Geburtstagsausgabe der taz von (nicht nur) jungen Menschen machen lassen, die sich dem Klimaaktivismus verschrieben haben.

Wir sind gespannt: Wie sieht eine taz aus, die radikal als Teil der Bewegung gedacht und gemacht ist? Wir bieten: einen Tag die Macht in der taz. Womit titelt die Printausgabe? Was steht drin? Was läuft auf taz.de, was auf den Social Media-Accounts?

Dafür suchen wir: Menschen aller Geschlechter, die sich in Initiativen, NGOs, „der Bewegung“ engagieren, die Lust haben, Internet und Zeitung zu machen. Und die gestalten wollen, davon berichten, was getan werden muss, um die Klimakrise zu bewältigen.

Wir wünschen uns, dass die übernehmende Redaktion möglichst divers ist. Deswegen freuen wir uns über Bewerbungen von People of Color und Menschen mit Migrationsvorder- oder -hintergrund ebenso wie von Menschen mit Behinderung.

Wir erwarten: Interesse am Texteschreiben und Themensetzen, an der Foto-Auswahl und daran, mit der taz-Titelseite Aufsehen zu erregen. Die Bereitschaft, mit anderen Menschen aus der Bewegung zusammenzuarbeiten. Studium oder Berufsausbildung sind egal, Schulabschluss auch.

Wie es geht: Bis zum 8. März 2020 können sich Interessierte bei uns bewerben. Mit kurzem Lebenslauf und Motivationsschreiben an bw@taz.de <mailto:bw@taz.de> .

Sagt es weiter, diskutiert in Euren Zusammenhängen, ob und wie Ihr mitmachen wollt: Teil der Redaktion sein, Texte schreiben und für Print und Online optimieren, Interviews anleiern, Insta-Stories beitragen.

Und sonst: Freut Euch einfach auf die taz-Ausgabe am 17. April 2020 sowie den taz.de- und Social-Media-Auftritt von da an bis zum nächsten globalen Klimastreik am 24. April 2020!“

Pioneers of Education hören/ Klimaplan von unten etc./ IPU stärken!

Heute möchte ich Euch drei Dinge ans Herz legen bzw. Euch auf diese Gelegenheiten hinweisen:

I

Die meinerErfahrung nach sehr hörenswerten Interviews vom Pioneers of Education Summit: „Wie Entwicklung gelingt –
Lerne von Pionier*innen, wie unsere Schulen, Universitäten und Elternhäuser zu Potentialentfaltungsstätten des 21. Jahrhunderts werden.

werden am Freitag und Samstag nochmals frei geschaltet – u.a. das mit Hartmut Rosa, in dem es u.a. um das Gefühl der „Selbstwirksamkeit“ geht, was meiner Ansicht nach eine wesentliche Voraussetzung dafür ist, dass Menschen hinsichtlich Klimaschutz etc. ins Handeln kommen.

Und zusätzlich werden die 5 beliebtesten Videos von 2019 frei geschaltet:
Gerald Hüther (Bildung und Würde), Vivian Dittmar (Umgang mit Gefühlen) Gordon Neufeld (Bindungstheorie), Margret Rasfeld und Jamila Tressel (Schule im Aufbruch) und Bernhard Hanel (Botschafter des freien Spiels). Hier die Videos deiner Wahl anschauen

II

Außerdem ist inzwischen die erste Version des Klimaplanes von unten veröffentlich worden – und was es sonst noch an Alternativvorschlägen zum Klimapaket der Bundesregierung gibt, findet Ihr auf meinem virtuellen Schreibtisch bei Wechange – könnt Ihr übrigens gerne ergänzen, wenn Euch noch weitere über den weg gelaufen sind etc….;-)

III

Zudem möchte ich Euch aufmerksam machen auf einen ganz tollen Verein, der u.a. jedes Jahr zwei Kongresse veranstaltet, die mir immer wieder sehr inspirierende und hilfreiche Erkenntnisse sowie wunderschöne Begegnungen gebracht haben.

In den letzten Jahren ist vielen Menschen die DRINGLICHKEIT DER KLIMAKRISE bewusst geworden. Bewegungen wie Fridays4Future oder Extinction Rebellion protestieren in immer größerem Ausmaß gegen diezunehmende Zerstörung unseres Lebensraums. Und doch passiert noch immer viel zu wenig, um den Wandel hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft in naher Zukunft zu schaffen. DER BEITRAG DER UMWELTPSYCHOLOGIE ZUR UMWELTSCHUTZBEWEGUNG IST EIN ESSENTIELLER GEWORDEN – eine Aufgabe, die wir mit Freude und Ehrgeiz auf uns nehmen. Wie viele von euch vielleicht schon wissen, hatte die IPU in letzterZeit außerdem einige Probleme mit unserem bisherigen Fördermittelgeber, dem Bundesministerium für Bildung und Forschung. Unser nächster Kongress im Schwarzwald wird daher leider nicht von diesem gefördert. Es ist derPunkt gekommen, an dem wir so oder so UNABHÄNGIGER VON SOLCHEN GROßEN FÖRDERGELDGEBERN WERDEN UND DIE IPU MEHR DURCH UNSERE GEMEINSCHAFT FINANZIEREN WOLLEN. UND WIR GLAUBEN, WIR SCHAFFEN DAS AUCH! Wir sind stolz, so ein engagiertes und kreatives Netzwerk hinter uns zuwissen – und gleichzeitig funktioniert dieser Verein nur mitmenschlicher und finanzieller Ressource.Indem Du Mitglied wirst, schenkst du der IPU und und ihren Projekten Solidarität und Planungssicherheit. Unser Ziel ist es, noch innerhalb dieses Jahres UNSERE MITGLIEDERZAHLVON 380 AUF 500 ZU ERHÖHEN. Natürlich wissen wir, dass viele von euch Studierende sind. Deswegenkönnt ihr schon mit einem KLEINEN BEITRAG (Richtwert: 26EUR fürStudierende bzw. 36EUR für Verdiener) bei der IPU Mitglied werden undunsere Arbeit unterstützen. Als Mitglied der IPU bekommt man übrigens einen kleinen RABATT VON 10€ AUF UNSERE KONGRESSE (und kann sich ab und zu FLIXBUS-GUTSCHEINE sichern)! Zusätzlich möchten wir IPU-Mitgliedern in Zukunft weitere Vorteile bieten, z. B. ein festes Kontingent auf unseren Kongressen oder eine regelmäßige Berichterstattung über IPU-interne Neuigkeiten.
AUßERDEM MÖCHTEN WIR IN ZUKUNFT UNSERE LOKALGRUPPEN BEI IHRER ARBEITFINANZIELL UNTERSTÜTZEN. DESHALB, LIEBE IPU-WELT: SCHENKT UNS DIE CHANCE, DIE UMWELTBEWEGUNG MITUNSEREM WISSEN ZU UNTERSTÜTZEN UND WERDET IPU-MITGLIED!

Vielleicht haben sich einige von Euch darüber gewundert, dass ich nicht wie angekündigt über das Berlin Travel Festival berichtet habe – aber auch dieses musste – coronabedingt wie die ITB- ausfallen, wird aber wohl zu einem späteren Zeitpunkt nach geholt werden.

Wünsche Euch also eine Corona + grippefreie Zeit – und immer schön in die Kniebeuge nießen und husten, wie mein Vater so passend sagt… Armbeuge reicht aber auch…;-)

lg, Carla (aka LaKunaBi 🙂

PS: und wenn Ihr Euch für den Notfall einen Vorrat anlegen wollt, dann am besten so…;-)

Recht auf Reparatur/ geht Kapitalismus nachhaltig?/ Einmal ohne bitte!/ Radiotipp

Diesmal gibt es wieder einige Fundstücke – hoffe, es geht für Jeden was dabei…;-) lg, Carla

LaKunaBi’s PETITIONSTIPP

„Liebe Unterstützer*innen des Rechts auf Reparatur,
Wir haben alle schon erlebt, wie schwer es ist, Smartphones zu reparieren: fehlende Ersatzteile, hohe Preise, nicht zugängliche Bauteile… So kommt es, dass wir sie häufig ersetzen, sobald sie kaputt sind – trotz ihrer massiven ökologischen und sozialen Auswirkungen. Das muss sich ändern!
Wir haben jetzt gerade die historische Chance, dass die EU Smartphones so reguliert, dass sie leichter zu reparieren und länger nutzbar sind: Die EU entwickelt zwei zentrale Strategien, in denen sie Anforderungen für reparierbare Smartphones festlegen kann. Wir müssen jetzt sicherstellen, dass sie das auch tatsächlich tut und nicht, wie in den vergangenen Jahren, immer wieder vor den Interessen der Hersteller einknickt!
Ein paar Zahlen, um die Bedeutung des Thema klar zu machen:
– Jedes Jahr werden in Europa 200 Millionen Smartphones verkauft, das sind 6,7 pro Sekunde…
– Die durchschnittliche Lebensdauer eines Smartphones beträgt 3 Jahre
– Würden wir die Lebensdauer der Smartphones in der EU um nur 1 Jahr verlängern, könnten wir 2,1 Millionen Tonnen CO2 einsparen. Das entspricht 1 Million Autos weniger auf der Straße
Ein europaweites Bündnis aus Umweltschützer*innen und Technik-Fans hat die EU deshalb am Mittwoch in einem Brief aufgefordert, die Bedingungen für Smartphone-Reparaturen und Software-Updates zu verbessern.
Was du jetzt tun kannst für das Recht auf Smartphone-Reparatur und weitere Infos findest du hier.
Zeigen wir der EU, dass nicht nur Hersteller die Apple, Huawei und Samsung eine klare Haltung vertreten!
Liebe Grüße
Euer Team von Schraube locker!?

LaKunaBi’s AUDIOTIPP:

Geht Kapitalismus auch nachhaltig?

WDR 5 Tagesgespräch. 22.01.2020. 45:35 Min.. Verfügbar bis 21.01.2021. WDR 5. mit Elisabeth Voss als Studiogast – einigen von Euch vielleicht auch bekannt 🙂

„Das Weltwirtschaftsforum in Davos diskutiert in diesen Tagen über eine nachhaltige und solidarische Welt. Immer mehr Menschen bezweifeln, dass der Kapitalismus dafür das richtige Instrument ist.“

LaKunaBi’s INITIATIVENTIPP – Zerowaste/ Verpackungsfrei einkaufen

„Das Label „Einmal ohne, bitte“ hat sich die Vermeidung von Verpackungsmüll bei Einkauf und Take-Away zum Ziel gesetzt. Es werden Geschäfte und Lokale sichtbar gemacht, in denen Kund*innen Backwaren, Käse, Wurst und andere Lebensmittel ohne produkteigene Verpackung erwerben können. Im Fokus des Projekts steht ein Sticker mit dem Schriftzug „Einmal ohne, bitte“, der – an Theken und Schaufenstern angebracht – Geschäfte und Lokale kennzeichnet, in denen Waren unverpackt angeboten werden. Gerne können diese dann von Dir in Deine mitgebrachten Behältnisse gefüllt werden.

Begleitet wird der Sticker von einem Infopaket für Händler*innen und Gastronom*innen sowie von Internetangeboten für Kund*innen. So gibt es beispielsweise auf der Webseite eine hilfreiche Karte zur Übersicht über die Kooperationspartner. Außerdem erfahrt Ihr auf unseren Social-Media-Kanälen: Instagram und Facebook regelmäßig Neuigkeiten zum verpackungsfreien Einkauf. Eine Ausweitung auf weitere Kommunen ist angedacht und erwünscht.“

Nachdem bisher vor allem Städte im Süden dran waren, ist jetzt Berlin mit an der Reihe und alle können mitmachen 🙂

LaKunaBi’s RADIOTIPP

Habe von dieser Initiative übrigens in der zufällig entdeckten Sendereihe „FluxFM 5 vor 12“ erfahren, in der sich eine Stunde lang alles um Umwelt, Nachhaltigkeit und Politik dreht. Im Radio:
samstags, 11 Uhr , Wdh: sonntags, 18 Uhr; montags, 20 Uhr, ansonsten ohne Musik auch online.

“ Mit Beiträgen, Expert*innengesprächen und Umfragen geben euch die FluxFM-Umweltbauftragten Kate Kaputto und Felicitas Montag Einblicke in verschiedene Themenschwerpunkte. Außerdem gibt es im DIY der Woche praktische Tipps, wie ihr euren Alltag umweltfreundlicher gestalten könnt. Jede Woche werdet ihr zudem mit Good News in Sachen Umweltschutz versorgt. Die Sendungen wird es nach Ausstrahlung an dieser Stelle zum Nachhören geben.“

Und gestern beim monatlichen (empfehlenswerten) Ko-Markt im Haus der Statistik entdeckt: den Fair Apps-Market – für mehr Freiheit und Nachhaltigkeit auch im Digitalen! 🙂
Gerne auch für andere Veranstaltungen weiter empfehlen…;-)

Tagung 11.+12.2.- noch Plätze frei!/ BAumhaus unterstützen/ Hörenswertes!/ Kohleausstiegsgesetz/ German Zero

Sorry – dieser Post ist leider bei den Entwürfen hängen geblieben, aber zumindestens bezüglich des Baumhauses leider immer noch aktuell…
und auch das Zebau-Webinar zu „Ressourceneffektivität und Ziele für die technische Gebäudeausrüstung ist immer noch sehenswert und die Neuigkeiten zu German Zero lesenswert…;-) Habe außerdem aktualisiert mit Links etc – lohnt sich also immer noch es zu lesen… 😉

Und da bei dieser sehr spannend klingenden Tagung bis morgen (Montag) circa 15 Uhr unter https://bit.ly/2EgvGLX eine Anmeldung für die deutschen TeinehmerInnen noch möglich ist (ist eine Deutsch-polnische Kooperation), möchte ich auch diese noch kurz bewerben:

Wünsche einen schönen und hoffentlich sturmschadenfreien Restsonntag,

lg, Carla

Aktuelles aus meinem Netzwerk – kurz und knapp bis ausführlich….

Unterstützen: Das Baumhaus, u.a. ein Veranstaltungsort immer wieder sehr inspirierender Events braucht dringend unsere Unterstützung,“ um 2.000€ Budgetlücken für Februar und März zu füllen. Wir freuen uns über Ideen und Verbindungen zu Organisationen, Unternehmen und Einzelpersonen, die: • einen Raum für ihre nächsten Veranstaltungen suchen • daran interessiert sein könnten, Workshops/Vorträge im Baumhaus zu buchen
• an unserer Arbeit interessiert sein könnten, für Projektentwicklung, Produkte, Räume oder Systeme • unsere Arbeit mit einer Spende unterstützen wollen   Meldet euch, wenn ihr Ideen oder Kontakte habt! info@baumhausberlin.de . Und fühlt euch herzlich eingeladen zur Community Netzworking Night am 30. Januar, mit Talk und Q&A zum Thema, nach dem Abendessen um 20:45.“

HÖRENS+ SEHENSWERTES

Veranstaltungstipp: Vom 31.1. – 2.1. findet der 6. Cradle to Cradle Congress – diesmal in der Berliner Urania statt und verspricht wieder sehr spannend zu werden!
Diesmal sogar mit einem integrierten Kinder-Congress am Samstag!
Aufzeichnungen vom Freitag, 31.1.
Aufzeichnungen vom Samstag, 1.2.

Anschauen: Einen kleinen Vorgeschmack kann eventuell auch schon der folgende Beitrag von Johannes Stiglmair bieten, der auch beim C2CC20 sprechen wird: „Ressourceneffektivität und Ziele für die technische
Gebäudeausrüstung
– Johannes Stiglmair, Projektsteuerung und zirkuläres Bauen“ im Rahmen des wieder sehr empfehlenswerten Zebau-Webinars vom 28.1. , das hier kostenfrei abrufbar ist.


Audioaufnahme vom „Werkstattgespräch Fr. 31.1., 19 Uhr mit dem Suchtmediziner Prof. Dr. med. Tom Bschor, Chefarzt der Schlossparkklinik und Prof. Dr. Hermann E. Ott, ClientEarth – Anwälte der Erde, ehem. Klimaforscher am Wuppertal Institut:
“Woran erkenen wir die Sucht nach der Fossilen Energie bei Bürger und Staat? Besteht eine Einsicht in die Sucht-Krankheit? Wie könnte eine Entzugstherapie für Bürger und Staat aus sehen?
Die beiden Fachleute in erörtern Antworten und Lösungen in einem öffentlichen Gespräch. Moderiert von Tom Albrecht, “ Weiteres hier

und weitere Termine hier….

Anschauen: Pressekonferenz der Antikohle-Bewegung anlässlich des Kohleausstiegsgesetzes

Außerdem Neuigkeiten von German Zero und ihrem Klimaplan:

„Liebe Freundinnen und Freunde von GermanZero,
2019 ist erfolgreich zu Ende gegangen – und wir haben in den ersten Monaten fast alles erreicht, was zu erreichen war. GermanZero ist gegründet, gemeinnützig, und wir haben unser Fundraising-Ziel von 500.000 Euro deutlich übertroffen. Deutschlands erster Klimaplan, vielleicht sogar der weltweit einzige Klimaplan mit dem Countdown auf 1,5 Grad, lag wie versprochen unterm Weihnachtsbaum – mehr als 400 Menschen aus der ganzen Republik wollen mithelfen. Schneller wären wir gerne beim Aufbau der Organisation und dem Einstellen von Festangestellten, um die ehrenamtliche Arbeit professionell einbinden zu können – wir arbeiten dran, versprochen!

An dieser Stelle bedanken wir uns herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern und denen, die uns ihre tatkräftige Unterstützung über unser Mitmach-Formular anbieten. Die Einordnung der Fähigkeiten in verschiedene Teams benötigt Zeit. Wir bitten daher um Ihr Verständnis, wenn die Antwort etwas auf sich warten lässt. Unser Vorgehen 2020 Die Klimaentscheide  Mit einem tatkräftigen Team hat die Arbeit für die Klimaentscheide volle Fahrt aufgenommen. Erstes Ziel: Bis Ostern eine Mustervorlage mit konkreten Klimaschutzmaßnahmen für kommunale Klimaentscheide erarbeiten. Mithilfe eines Kalkulationstools kann diese Vorlage für jede Stadt in Deutschland angepasst und an den lokalen Gegebenheiten ausgerichtet werden. Für die Entwicklung des Tools haben die Expertinnen und Experten von civity Management Consultants bereits die Arbeit aufgenommen. Wir suchen verstärkt Expertise und Erfahrung für die Erstellung eines fundierten Maßnahmenkatalogs im kommunalen Klimaschutz sowie hinsichtlich der rechtlichen Voraussetzungen und der regionalen Unterschiede für Bürgerbegehren. Der Gesetzesentwurf Erstes Ziel: Bis zum Ende des Jahres sollen, u. a. durch deliberative Elemente erarbeitete, Eckpfeiler eines 1,5-Grad-Gesetzespakets, inkl. Rahmen eines CO2-Steuergesetzes, vorliegen. Wir suchen derzeit nach Juristinnen und Juristen sowie anderen Experten, die uns auf unserer Reise begleiten möchten und wollen das Vorgehen intern zeitnah besprechen, sodass es dann zügig losgehen kann! Aktuelle Termine Am 14. Februar 2020 findet in Freiburg die Veranstaltung „Unternehmer|innen treffen GermanZero“ statt.
Klimaaktive Unternehmerinnen und Unternehmer sind herzlich zur Diskussion zwischen 17:00 und 18:30 in der Lokhalle Freiburg,
Paul Ehrlich Straße 7, eingeladen. GermanZero in den Medien Seit der Vorstellung des Klimaplans am 17. Dezember 2019 ist GermanZero in den Medien längst kein unbeschriebenes Blatt mehr.
Eine Auswahl der aktuellen Erwähnungen:

– Schon fast GlobalZero, von der New York Post: „Pressure Group“ GermanZero in „Rising carbon prices led to drop in German emissions in 2019″  

„Deutschland bis 2035 klimaneutral“ im Klimareporter

„Ein Stundentakt bis ins letzte Dorf“, Heinrich Strößenreuther erklärt im Klimareporter Interview, warum Deutschland in spätestens 15 Jahren klimaneutral sein muss

– Im Podcast „Lage der Nation“

– In „Wie retten wir unsere Erde? – 44. Naturschutztage in Radolfzell suchen nach Lösungen“ berichtet die Seemoz, wie es mit Deutschlands Klimaschutz weitergehen könnte

– The Guardian präsentiert Antworten der Leserinnen und Leser zu den erwarteten dominierenden Tendenzen der 2020er Jahre in „The good of the world partly depends on unhistoric acts“ Schauen Sie beim YouTube-Kanal von GermanZero vorbei! Dort finden Sie unsere Pressekonferenz in voller Länge – 46 Minuten, die sich lohnen – sowie zwei kürzere Vorstellungsvideos unser Initiative (16 Minuten) und des Klimaplans (19 Minuten). GermanZero sucht Sie möchten GermanZero unterstützen? In dieser Kategorie finden Sie alles, was wir für unsere Arbeit dringend benötigen – ob Talente, Räume oder Büromaterialien. 
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eine Auflistung weiterer Organisationen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit – gerne Infos über weitere direkt dort eintragen!), die gerade an Alternativen zum „KlimaPaket“ (letzteres vielleicht eher als immer schmaler werdenden Umschlag zu bezeichnen…!?…;-) arbeiten, findet Ihr hier – alle freuen sich vermutlich über Unterstützung!

genauso wie ich sicherlich :-)…. siehe hier ( für all diejenigen, die es nicht schaffen, regelmäßig meine Posts zu lesen…;-)

lg, Carla (aka LaKunaBi)

Rund ums Reisen: ITB+BTF/ Sail to The cop/ Studie/ Ryanair+ offene Fragen….

Mein heutiger Blogpost ist etwas länger geraten – angesichts anstehender Termine und vielfältiger dazu passender Infos aus meinem Netzwerk. Also gerne das Lesen auf mehrere Tage verteilen (ggf. folgen auch noch Bilder der letzten Jahre…)- und dabei bitte nicht die weiteren wesentlichen Info-Punkte weiter unten übersehen… leider klappt das mit dem Anker setzen im Text immer noch nicht…sorry …:-)

in diesem Sinne – (erstmal) frohes Reisen im Kopf…:-)

Carla (aka LaKunaBi)

Viele der Infos auf meiner Webseite (und in meinem Kopf…;-) rund um das Thema Reisen und Urlaub, habe ich beim Besuch der früherer ITB’s – (dort besonders in der immer wieder sehr empfehlenswerten Halle 4.1 mit ihren beiden vieleseitigen Bühnenprogrammen Big Stage und Adventure stage), dem CSR-Programm und des (kleineren, aber umso oho….;-) Berlin Travel Festivals (dazu in späteren Blogbeitrag mehr…) gesammelt – bei Letzterem durfte ich u.a. sehr spannende Menschen wie die beiden Hoepner-Zwillinge kennen lernen, die aktuell an ihrem pedalbetriebenen Amphibienfahrzeug für ihre Tour durch Alaska arbeiten (und sich dabei weiter über Unterstützung freuen….;-) oder Jana Steingäßer bei der packenden Lesung eines ihrer Bücher…

Nun ist es für diese beiden Reisemessen bald schon wieder soweit!

ITB Berlin – Wesentliches in aller Kürze:

„die weltweit führende Messe der globalen Reisebranche“ […] Nirgendwo sonst wird die gesamte Wertschöpfungskette der Touristik vollständig abgebildet. Der ITB Kongress 2020 dreht sich rund um die Kernthemen Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Wandel von Kundenansprüchen und Luxus.“

Fachbesucher: 4. – 8. März, 10 – 18 Uhr (u.a. wieder mit einem umfangreichen CSR-Programm )
Privatbesucher: 7. – 8. März, 10 – 18 Uhr (mit speziellem Wochenendprogramm)

Tickets, (Tipp für Privatbesucher: „Bis zum 8. März (12 Uhr) erhalten Sie in den Kundenzentren und an den Fahrausweisautomaten der BVG und S-Bahn Berlin einen Gutschein für ein reguläres Tagesticket für das ITB Wochenende zum Preis von 12,00 statt 16,00 Euro.“

Es macht übrigens auch sehr viel Sinn mit den Öffis, sprich der BVG, an zureisen…;-) , z.B. mit der S-Bahn bis: Messe Nord/ICC, Westkreuz oder Messe Süd, mit der U-Bahn bis Kaiserdamm u/o. mit Buslinien der BVG bis Haltestellen Messedamm, ZOB und ICC.

Im Rahmen der ITB findet u.a. für Fachbesucher auch wieder der nach meinen bisherigen Erfahrungen sehr besuchenswerte
ITB Berlin Kongress 2020, vom 4. bis 7. März 2020 statt – diesmal unter dem Motto:

„Smart Tourism for Future“

Für u.a. Fachbesucher und Medien geht es dieses Jahr beim ITB Berlin Kongress 2020 um das Thema: “ Smarter Tourismus für eine bessere Zukunft“ bzw. „Smart Tourism for Future“ – ein Motto, das verspricht, dass auch diverse VertreterInnen von FFF bzw. deren diversen UnterstützerInnengruppen eingeladen sind, dort zu sprechen…

„Nicht erst seit der Fridays-for-Future-Bewegung gehören die Themen Nachhaltigkeit, Klimawandel und Umweltschutz auch in der Touristik zu den bestimmenden Aspekten. Der steigende CO2-Ausstoß und ein übermäßiger Ressourcenverbrauch sowie die daraus resultierenden Folgen für Natur und Ökosysteme beherrschen den Alltag weltweit. Viele touristische Unternehmen beschäftigen sich immer intensiver mit intelligenten und nachhaltigen Verkehrslenkungen und integrieren sie in ihre Strategien und Produkte. Der ITB Berlin Kongress informiert umfassend über den aktuellen Stand, die Fortschritte, aber auch über die bestehenden Defizite und Fehler.

ITB Berlin Kongress 2019 – CSR – „Keynote: Klimawandel, Erderwärmung, Wetterextreme: Status Quo und Handlungszwänge“ ITB Berlin Convention 2019 – CSR – „Keynote: Climate Change, Global Warming, Weather Extremes: Status Quo And Constraints To Action“

Professor Dr. Dr. h.c. Hans Joachim Schellnhuber ist Direktor (em.) am Potsdam Institut für Klimafolgenforschung und gehört zu den weltweit führenden Klimaforschern. In seiner Keynote „Klimawandel, Erderwärmung, Wetterextreme“ auf dem ITB CSR Day am 6. März stellt er Status Quo und Handlungszwänge vor (11-11.45 Uhr, CityCube Halle A1).
Im Anschluss konfrontieren die Fridays-for-Future-Aktivisten die Touristiker beim Format des heißen Stuhls mit dem Thema „Flugscham“ (12 -12.45 Uhr). In Anbetracht der Relevanz des Aspekts Nachhaltigkeit gehört am 4. März auch der ITB Responsible Destination Day erstmals zum Kongressprogramm (10.45-17.45 Uhr, CityCube Halle A1). „

Bin auch sehr gespannt, in wieweit bei dem weiteren Schwerpunktthema „Digitalisierung“ ökologische Nachhaltigkeit (hoffentlich) mit gedacht wird – was angesichts des damit verbundenen Energie- und Ressourcenverbrauch (siehe u.a. bei Bits und Bäume) hoffentlich zunehmend mit gedacht wird….

„Neben Ökologie und Nachhaltigkeit zählt die Digitalisierung zu den Zukunft bestimmenden Faktoren für die Tourismusbranche. Kunden wollen immer und überall, vor und während der Reise informiert sein. Mit einer umfassenden Digitalisierung können ihre Wünsche erfüllt werden. Das Thema umspannt den kompletten Kongress – an allen Tagen diskutieren Teilnehmer unterschiedliche Fragen und präsentieren neue Ideen. Wissenschaftsjournalistin und Forscherin Dr. Michaela Lenzen zeigt auf dem ITB Future Day am 4. März Chancen und Risiken von Künstlicher Intelligenz, Big Data und Robotern für die Branche, aber auch für die Kunden auf (17-14.45 Uhr, CityCube Halle A4 + A5).

Auch im Luxussegment bewegt sich einiges , wie ich bereits bei meinem letzten ITB-Kongress-Besuch feststellen konnte – allerdings ist zu hoffen, dass dieses wegen des massiven Impacts inzwischen mit wesentlich größeren Schritten als bisher erkennbar geschieht.
Auch dieser Bereich dürfte also für Nachhaltigkeitsinteressierte von Interesse sein – auch wenn man, so wie ich, weit davon entfernt ist, so eine Reise machen zu können und vor allem zu wollen… 😉

Dieses ist mir auch mal wieder klar geworden, als die Landwirtschafts- und Fischereiministerin der Maldediven beim diesjährigen GFFA davon sprach, dass sie rund 95% der Nahrungsmittel wegen der vielen Touristen importieren müssen. Hinzu kommen die Entsorgungsproblematik von Verpackungen, der hohe Wasserverbrauch etc….

„Die sich verändernden Ansprüche, Wünsche und Vorstellungen der Kunden führen auch im Luxussegment zu einem sich wandelnden Buchungsverhalten. Auf dem ITB New Luxury Travel Forum im Rahmen des Marketing & Distribution Day am 5. März, erhalten die Besucher durch eine neue exklusive Studie der ITB Berlin und Travelzoo neue Daten und Fakten zum Verhalten globaler Luxusreisender in Bezug auf Nachhaltigkeit. Dies bildet auch die Diskussionsgrundlage für das ITB Hospitality Executive Panel. Die Podiumsdiskussion „Die Zukunft des Luxus im post-hedonistischen Zeitalter“ beschäftigt sich mit den prägenden globalen Trends und der daraus resultierenden Zukunft des Luxus (17-17.45 Uhr, CityCube Halle A4 + A5).“

Nach meinen eigenen Erfahrungen der letzten Jahren kann ich z.B. den Besuch als FachbesucherIn mit dem Recherche-Schwerpunkt „Nachhaltiges Reisen“ (60€ bei Ticketkauf im Vorverkauf) wärmstens empfehlen: für zunächst drei Tage bei der ITB inklusive des Kongresses und dann am Wochenende mit dem Besuch des familiäreren Berlin Travel Festivals (übrigens mit Gratiseintritt für Kinder bis 16 Jahre!)

WEITERES JENSEITS VON REISEMESSEN ZUM THEMA

1) Ideen zum nachhaltiges Reisen von der „Sail to the cop“

Fotoquelle: https://sailtothecop.com/project/participants

Ergebnisse eines Think-Tanks von 32 jungen Menschen verschiedener Nationen – entstanden bei der Segeltour über den Atlantischen Ozean zur COP25 Richtung Chile (dann leider kurzfristig nach Madrid verlegt…)

„We imagine a future where people travel with respect for our earth and all those who live on it — supported by ambitious travel policies, forward thinking institutions and a culture of conscious travel.“

2) STUDIE

Anbei außerdem auch ein Aufruf aus meinem Netzwerk zur Teilnahme an einer aktuellen Studie zum Thema „Reiseverhalten in Industrienationen“

3) GREENWASHING bei Ryanair

Bezüglich Ryanair bzw. dem unerfreulichen Thema Greenwashing (was leider auch immer die Gefahr des Glaubwürdigkeitverlustes für ehrlcihe Anbieter birgt) dürfte folgende Info aus meinem Netzwerk von Interesse sein:

„Please see latest news on Ryanair. The airline has been sanctioned by the UK advertising agency for misleading claims re their green credentials. 
https://www.transportenvironment.org/press/ryanair-fake-%E2%80%98green%E2%80%99-ad-shows-why-lawmakers-must-take-its-soaring-emissions

Auch angesichts deren Umgang mit ihren Angestellten kann ich nicht verstehen, wie solche Unternehmen überhaupt noch (auch indirekt) beworben werden, z.B. indem man, wie bei der Grünen Woche geschehen, in einer Pressemitteilung auf die gute Erreichbarkeit eines finnischen Ortes mit Ryanair hinweist…

4) OFFENE FRAGEN….;-)

Ich selber frage mich übrigens bei meinem Reiseplanungen (und teilweise auch andere) inzwischen u.a.: Würde ich diese Reise auch in dieser Form machen, wenn ich niemandem davon erzählen dürfte?

Welche (vielleicht auch bisher) unbewussten Bedürfnisse verstecken sich hinter meinem Reisevorhaben – und ist die geplante Reise wirklich geeignet diese Bedürfnisse zu erfüllen, wenn mir zudem gleichzeitig eine lebenswerte Zukunft der Menschheit mit einem gutem Leben für alle nicht völlig wurscht ist… 😉

Vielleicht mögt ihr mir ja im unten stehenden Kommentarfeld schreiben, welche Bedürfnisse ihr selber glaubt nur per Flug- bzw. Fernreise befriedigen zu können? Bin sehr gespannt auf Eure persönlichen Antworten!

Bin selber – bis auf einen dummen Lapsus privater Natur in 2018 – seit gut 10 Jahren flugfrei – darauf bin ich inzwischen (seitdem ich weiß, wie schädlich Fliegen in jeder Hinsicht ist…) nicht nur stolz wie Bolle , sondern es geht mir auch sonst blendend damit – Fernreisen erlebe ich ähnlich intensiv lieber durch die Augen Anderer – siehe z.B. hier… 🙂 und habe kulturelle Kontakte mit Menschen fremder Nationen lieber, wenn ich diese z.B. in Berlin bei internationalen Konferenzen oder auch der ITB treffe – meiner Erfahrung geht das in deren Ländern nämlich in der Regel nur, wenn man dort länger und alleine unterwegs ist, wirklich bereit ist, sich darauf ein zu lassen und zudem noch möglichst die Landessprache spricht… was in den meisten Fällen nicht gegeben sein dürfte…;-)

Zur aktuell startenden IATA-Werbekampagne „Flyaware“ mit einem Millionen-Budget siehe übrigens diesen sehr aufschlussreichen Artikel aus der FAZ : „Große Werbekampagne geplant : Niemand soll sich für das Fliegen schämen“ (von Christian Schubert, Paris -Aktualisiert am 29.11.2019-22:19)
Weiteres zur Ilusion des grünen Fliegens (Download von Broschüre auf D bzw. E) auch hier.
Das immer wieder von der Flugindustrie gehypte „Power to x“ Verfahren macht übrigens meines Wissens nach ökologisch erst ab 70% EE am Strommix Sinn ( und auch die E-Mobilität, die zunehmende Digitalisierung, die von den Fossilen umzustellende Schwerindustrie etc. benötigen ja zukünftig mehr erneuerbare Energien….) Die Flugindustrie setzt trotz aller Warnungen von WissenschaftlerInnen zudem weiter auf immenses Wachstum (u.a. ist gerade in Berlin ein neuer Terminal für Billigflieger im Bau) – inklusive des anhaltenden Neu- und Ausbaus von Flughäfen auf Kosten von Mensch und Natur…
ein Grund mehr für mich, am Boden zu bleiben…und das auch anderen mit zu teilen – jeder Schritt zählt 😉

Und eine z.B. mit Leitungswasser wieder auffüllbare Flasche kann man auch nutzen, ohne dass man dafür zuvor geflogen sein muss…;-)

Und das Schöne ist doch so nah…;-) – zu anderen Formen des Reisens geht’s übrigens auch hier lang 🙂 oder wir treffen uns auf der Suche nach solchen Angeboten vom 4.-8. März auf der ITB und dem BTF, um dort „an einem Tag die Welt zu bereisen“, in der Hoffnung, dass möglichst viele der BesucherInnen ihre Reiseentscheidungen anschließend möglichst enkeltauglich treffen… 😉

in diesem Sinne – (erstmal) frohes Reisen im Kopf…:-)

Carla (aka LaKunaBi)

Nachlese zum 6. C2CC20

Für diesen Post herzlichen Dank an Monika, die mir netterweise erlaubt hat, ihren Bericht vom diesjährigen Cradle2Cradle-Kongress als Gastbeitrag zu veröffentlichen – komme aktuell leider selber nicht zum entsprechenden Schreiben (stattdessen eine repräsentative Auswahl von Twitterposts zum Thema (#C2CC20)
Habe auch selber den Bericht übrigens mit starkem Interesse gelesen, weil er mir Einblicke erlaubt hat in Sessions, die ich mich selber angesichts des breiten und vielfältigen (und halt leider auch teilweise zeitgleichen) Programmes wieder nur schwer entscheiden konnte – und halt nicht alles besuchen konnte… 😉

An manchen Stellen habe ich mir leichte Änderungen bzw. Ergänzungen erlaubt und diese dann entsprechend [gekennzeichnet…]
Aus Zeitgründen werde ich den Text zudem erstmal als solchen posten und bei nächster Gelegenheit illustrierende Links und auch Fotos ergänzen – also gerne nach einem 1. (frühen) Lesen später nochmal rein schauen..;-) und bis dahin leider erstmal mit den Bildern in den Tweets vor lieb nehmen…;-) Danke für Euer Verständnis!

Wünsche eine spannende Lektüre und noch einen schönen Sonntagabend,
lg, Carla (aka LaKunaBi]

Nachlese zum 6. Cradle2Cradle-Kongress 2020
Autorin: Monika / Fotos: Carla

Erstmals in Berlin in der Urania fand der diesjährige Cradle2Cradle-Kongress vom 31.1.-1.2.2020 statt [und war wieder sehr gut besucht – nach dem Wechsel von Lüneburg nach Berlin diesmal auch mit der Teilnahme vieler TeilnehmerInnen aus der Politik.]

Was ist Cradle2Cradle? Es ist ein grundlegend anderer, umfassender Ansatz Produkte zu entwickeln und herzustellen und mit den dafür erforderlichen Ressourcen umzugehen, die wir bisher oft räuberisch und konfliktträchtig unserem schönen Heimatplaneten, die Erde, abgerungen haben.
Cradle2Cradle lässt sich dabei von der Natur inspirieren. In der Natur gibt es keinen Müll. Dafür kooperieren viele Mitspieler/innen miteinander in einer riesigen „Schenkökonomie“. Der Beitrag des Einen ist Nährstoff für Andere. In komplex ineinander greifenden Kreisläufen hat sich das Leben auf der Erde ausgebreitet. Das Leben ist schon durch mehrere Massenaussterbewellen gegangen, hat sich den neuen Bedingungen angepasst, und bisher hat es sich nie unterkriegen lassen.

Cradle2Cradle bedeutet von der Wiege zur Wiege (statt von der Wiege zur Bahre) und lässt sich von der Intelligenz der Natur inspirieren. Wir Menschen können unsere Schöpferkraft nutzen, und Lösungen schaffen, die diese Welt lebendiger und schöner statt dreckiger und ärmer machen. Dabei werden Abfälle als Nährstoffe für neue Produkte gedacht. Das kann nur dann klappen, wenn die Abfälle aus gesunden, unbedenklichen Materialien bestehen.

Wenn wir Produkte aus unbedenklichen, gesundheitsförderlichen Komponenten herstellen, dann können diese Komponenten am Lebensende des Produkts, als Nährstoffe wieder genutzt werden, um Neues daraus aufzubauen. Ohne Raubbau an der Natur. Ohne Kriege. Mit der menschlichen Intelligenz. Soweit die Grundidee.

[Teile des C2C-Kongresses sind online auf youtube zu finden., u.a. (min 3-24) die Eröffnung des C2C-Kongresses durch Nora Sophie Griefahn und Tim Janßen, die geschäftsführenden Vorstände der C2C NGO.] […]

[ SPECIAL TRACK FOOD:
Landwirtschaft, Böden & Carbon Management
Packaging & Supply Chain

weitere Themen: Bau und Architektur, Printing, Digitaliserung und Textil]

Auf dem Kongress standen Cradle2Cradle-Lösungen aus den Bereichen Landwirtschaft und Ernährung, Verpackungen, Kleidung und Gebäude besonders im Fokus.
Hier eine kleine Kostprobe: So baut die IFCO International Food Container Organisation Mehrwegbehälter, die reparierbar sind. Das Material aus alten Behältern kann zu 100% für neue Behälter genutzt werden. Super!

C&A, werteorientiertes Familienunternehmen, möchte Mode nachhaltig machen. Mit dem neuen Label Fashion for good haben sie nun T-Shirts, Hosen und andere Kleidungsstücke im Markt, die dem Cradle-2-Cradle-Massstab entsprechen. Die Stoffe, Garne und Knöpfe sind zu 100% wiederverwertbar. Alte Kleidung kann im Laden zurückgegeben werden. Integrierte QR-Codes helfen die Materialien des Kleidungsstücks zu identifizieren, so dass diese aufgearbeitet und wieder in neue Kleidung verwandelt werden können. Geschlossene Materialkreisläufe. Kein kontaminiertes Wasser in der Produktion. Weniger Energieverbrauch und dieser aus erneuerbaren Quellen. Soziale Standards gewahrt. Tolle Leistung! 4 Millionen Kleidungsstücke wurden bisher verkauft. Viele Verbraucher/innen wissen nicht mal, wie toll das T-Shirt eigentlich ist, das sie dort für 7 € mit nach Hause nehmen.

Hier in den Worten von Fashion for good: Good fashion is not fashion that simply looks good or is mostly good. It is good in five important ways:
Good Materials  –  safe, healthy and designed for reuse and recycling
Good Economy  – growing, circular, shared and benefiting everyone
Good Energy  – renewable and clean
Good Water  – clean and available to all
Good Lives  – living and working conditions that are just, safe and dignified
“The Five Goods represent an aspirational framework we can all use to work towards a world in which we do not simply take, make, waste, but rather take, make, renew, restore.”

– William McDonough, Co-founder Fashion for Good

Gute Beispiele geben. Zeigen, dass es geht. Und damit zur Nachahmung anregen. Das ist die Idee.

Gesunde Kleidung kann aus natürlichen Materialien, wie Baumwolle, gefertigt, werden. Aber auch aus fossilen Rohstoffen geschaffene Materialien wie Nylon eignen sich hervorragend, da Nylon beliebig oft erhitzt und zu neuem Garn verarbeitet werden kann und so beliebig oft im technischen Kreislauf cyclieren kann, ohne dass neues Erdöl dafür gefördert und importiert werden muss.

Das Unternehmen SEKEM hat sein Projekt „Greening the desert“ in Ägypten vorgestellt. Wie kann man eine degenerierte Landschaft wieder fruchtbar machen? Hier wird ausprobiert. Die Landschaft im Nahen Osten, Mesopotamien, Ägypten,…, Wiege unserer Zivilisation. Vor 5.000 Jahren fruchtbare Landschaften, heute überwiegen Trockenheit und Wüsten. Der Verdacht liegt nahe, dass auch schon damals Raubbau betrieben wurde,Wasserkreisläufe gestört und die ökologischen Leitplanken nicht bedacht wurden. Können wir beitragen, diese Prozesse rückgängig zu machen? Durch Kompost, dem schwarzen Gold, wieder viele Mikroorganismen ansiedeln und die Feuchtigkeit zurückholen – das ist der ambitionierte Plan von SEKEM. Unterstützer/innen und Besucher/innen sind willkommen!


Auch im Technologiebereich gibt es gute Beispiele. Eines davon ist das Remanufacturing beim Automobilzulieferer ZF. Dieser arbeitet an seinem Standort in Bielefeld Kupplungen aus alten LKWs wieder auf, so dass sie in neuen LKW erneut zum Einsatz kommen. Kunden, wie Scania, liefern die Altteile an ZF zurück, so dass diese wiederverwendet werden können. Das ist viel besser als Recycling, da das Material wie es ist gereinigt, umgearbeitet und auf den neuesten Stand gebracht wird. Dadurch entfallen hohe Energie- und Herstellungskosten, wie es ein Recycling mit Zerkleinern, Schmelzen und Gießen erfordern würde.

[…]

Prof. Michael Braungart, Begründer der Cradle2Cradle und selbst Chemiker und Verfahrenstechniker, erklärte mir, dass in einem einzigen Auto heutzutage rund 20 verschiedene Sorten Stahl in unterschiedlichen Legierungen enthalten sind, welche neben Eisen verschiedene Anteile anderer Bestandteile enthalten. Ebenso gibt es ganz verschiedene Kunststoffe, die in einem Fahrzeug zum Einsatz kommen. Dies macht es schwierig, diese Materialien wieder vollständig aus einem schrottreifen Auto zu extrahieren und erneut zu verwenden. Zum Beispiel kann Autostahl durch diese Materialvielfalt heutzutage nicht erneut zum Autobau eingesetzt werden. Autostahl wird downgecycelt zu Baustahl.
Für neue Autos braucht man damit neues Eisen und andere Metalle, die neu gewonnen werden müssen. Sprich weiterer Raubbau an der Umwelt und möglicher Stress im Kampf um die Rohstoffe. Das ginge auch anders. Würde immer derselbe Stahl zum Einsatz kommen, so könnte dieser sortenrein erneut gekocht werden und wäre immerwieder für den Bau von Autos einsetzbar. Das wäre ein Riesen-Friedensprojekt.

Für einen umsichtigen Umgang mit den verbliebenen Rohstoffen schlägt Michael zudem ganz neue Geschäftsmodelle vor. Chile zum Beispiel könnte sein Kupfer zur Nutzung verleihen statt es zu verkaufen. Solange das Kupfer im Kupferkabel steckt, bekommen die Einwohner Chiles eine Leihgebühr. Wenn das Kabel kaputt geht, muss der Entleiher das Kupfer wieder verfügbar machen. Es kann dann für neue Anwendungen weiter verliehen werden. Die Potentiale der Digitalisierung ermöglichen es, den Weg des Kupfers durch den Kreislauf zu verfolgen.

Leihen statt kaufen. Besitzen statt Eigentum. Das ist die Weltanschauung einer neuen Kultur, die sich gerade entwickelt. Und die wir so dringend brauchen für eine Welt der Freiheit und Möglichkeiten, in der wir in Fülle leben können. Wenn wir Autos, Smartphones und Waschmaschinen nicht mehr kaufen, sondern zur Nutzung von den Herstellern entleihen, dann haben die Hersteller ein Interesse, dass diese Produkte möglichst lange halten und dass sie immer wieder repariert werden können, weil das dann für sie rentabler wird. Geplante Obsoleszenz, also die bewusste Verkürzung der Lebensdauer eines Produktes, wäre in einer Welt, die nach diesen neuen Spielregeln spielt, Vergangenheit.


Um Cradle2Cradle und eine lebensfreundliche Welt, die unsere Lebensgrundlagen erhält und unser Leben gesünder macht, zu ermöglichen, müssen die Spielregeln geändert werden, sonst können sich diese neuen Ansätze nicht durchsetzen. Aktuell ist es leider häufig immer noch billiger Produkte aus ungesunden Materialien auf den Markt zu bringen und bei Defekt wegzuschmeißen und (Sonder-)Müll zu produzieren und aus neuen Ressourcen mit hohem Energieeinsatz neue herzustellen. Obwohl doch klar ist, dass es viel sinnvoller ist, ein Produkt von vornherein so zu designen, dass es möglichst lange hält, repariert werden kann und alle seine Komponenten am Lebensende als wertvolle „Nährstoffe“ erneut zum Einsatz kommen.

Es ist der Job der Politiker/innen die Spielregeln vorzugeben und durch Gesetze und Vorgaben das zu fördern, was sinnvoll ist und im Einklang mit den sustainable development goals, den 17 Nachhaltigkeitszielen der UN, steht. Und so waren zum C2C-Kongress auch Politiker/innen aus dem EU-Parlament, dem Bundestag und Staatssekretärinnen aus den Ministerien geladen.

Der Umweltminsterin Svenja Schulze wurde mit auf den Weg gegeben, dass ein positiver Fußabdruck für 2050 eine viel ermutigendere Vision darstellt als CO2-Neutralität erreichen zu wollen. Statt den Fokus darauf zu legen, weniger schlecht zu sein, kommt es darauf an für einen echten Shift einzutreten, in dem wir Menschen gesunde und lebensfreundliche Lösungen schaffen.

Ein ermutigender Wind of Change schwappte aus der EU rüber. Wir hörten von einem progressiven Umweltausschuss auf EU-Ebene, der auch mit gesundem Menschenverstand, die sozial-ökologische Transformation voranbringt. Ich lernte das Bild der Wassermelone für den Green Deal kennen:
Außen grün und innen saftig rot. Am besten ohne braune Kerne. Ich hörte vom Recht auf Reparatur und auf Energieeffizienz. Davon geplante Obsoleszenz zu verbieten. Von europaweiten Produkt-Informationssystemen für Verbraucher/innen. Von einem einheitlichen Ladekabel in Europa. Für die

Etablierung einer Kreislaufwirtschaft für Handys und Notebooks. Für Regeln zu transparenten Lieferketten.

Leider hakt es gerade noch bei der Landwirtschaft. Die ist derzeit noch vom Green Deal ausgenommen. Frau Elisabeth Winkelmeier-Becker, Bundestagsabgeordnete der CDU und parlamentarische Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium, machte deutlich, dass die Kreislaufwirtschaft mit neuen Geschäftsmodellen auch im Wirtschaftsministerium angekommen ist.
Umwelt und Gesundheit sind die Bereiche, in denen Europas Wirtschaft führend ist, weiter wachsen und ihren Beitrag leisten kann.

Wie kann mit Marktmechanismen, welche die Menschen in ihre Eigenverantwortung nehmen, die sozial-ökologische Transformation vorangebracht werden?
Auf jeden Fall werden die Aktiven bei Cradle-2-Cradle diesen Transformations-Prozess aktiv begleiten.

Der Kongress endete mit einem Netzwerk-Dinner mit einer Vielzahl von [köstlichen] vegan-vegetarischen Speisen und einer Aftershow-Party.

Wer mehr zur Cradle2Cradle-NGO wissen möchte und diese sogar durch Aktives Mittun oder auch als Förderer/in unterstützen möchte, kann sich hier informieren.
[…]

[Die Berliner Regionalgruppe trifft sich übrigens aktuell abwechselnd Dienstags und Mittwochs (Details siehe u.a. im Lakunabi-Kalender) im c2c Lab – einem nach c2c-Prinzipien umgebauten Plattenbau im Prenzlauer Berg, wo in der Praxis ausprobiert wurde , was das für die Bauprozesse und Handwerker bedeutet, nämlich z.B. nicht mehr Fenster mit Bauschaum “ ein zu kleben“, was eine spätere Wiederverwendung unmöglich machen würde.

Einen kleinen Einblick kann man u.a. im Veranstaltungsvideo ab min 17:08 sehen]

Und hier noch einige Links:

Welche Produkte sind als Cradle2Cradle zertifiziert? https://c2ccertified.org/products/registry

C2C-Shop in Dänemark (liefert zur Zeit auch nach DE): https://c2cshop.dk/

Demnächst C2C-Shop in DE (aktuell noch nicht verfügbar): http://cradlelution.de/

C2C meets Club of Rome: https://c2c-ev.de/wachstum-und-umwelt/

Labor für Kunst und nachhaltige Bildung

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