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„Stay grounded“ – Positionspapier unterzeichnen+ auch Teil des Netzwerkes werden!

Lakunabi ist seit kurzem auch Teil des neu gegründeten Netzwerkes (sowie MitunterzeichnerIn des Positionspapieres)
„Stay grounded“ -Network to counter aviation – for a just transport system“,
zu dem man auch Informationen auf FB, Twitter und YouTube findet:
u.a. folgendes Stay Grounded. Aviation Growth Cancelled Due to Climate Change! (system change, not climate change Österreich, 2:19)

Liebe AbonnentInnen meines Blogs,

als Teil des Stay Grounded- Netzwerks  würde ich mich freuen, wenn auch Eure jeweiligen Organisationen sich diesem Netzwerk anschließen und/ oder das Positionspapier unterzeichnen- und Ihr die Einladung gerne auch an potentiell interessierte weitere Initiativen, NGO’s etc. weiter leitet.-) Danke!

liebe Grüße, Carla Schulte-Fischedick

Weiteres zum Thema Fliegen (und seinen umweltfreundlicheren Alternativen;-) findet Ihr übrigens auch auf meiner Webseite unter https://lakunabi.wordpress.com/reisen-urlaub/ ) Und u.a. Infos zum dritten internationalen Treffen – diesmal in London, bei dem ich online teil genommen habe, was erstaunlich gut funktioniert hat – wobei man von Berlin nach London aber auch ganz gut mit dem Zug hin kommt ;-), findet ihr hier.

PS: Vielleicht hat ja jemand von Euch auch Tipps zu guten Artikeln, wie das Fliegen die Gesundheit u.a. auch direkt negativ beeinflussen kann, z.B. bei den sogenannten Fume-events, Kerosinregen etc. -vermute immer mehr, dass man die meisten Menschen nur mit solchen Argumenten zu einem schnellen Verhaltenswechsel bringt… interessante Ansätze aus der Umweltpsychologie findet man übrigens in „Psychologie im Umweltschutz – Handbuch zur Förderung nachhaltigen Handelns“, gratis auf deutsch oder Englisch herunterladbar u.a. auf meiner Webseite: https://lakunabi.wordpress.com/2017/10/12/handbuch-zur-foerderung-nachhaltigen-handelns-kostenlos-also-in-english/

Dear Followers of LaKunaBi,

We are active at the new international network to counter aviation called STAY GROUNDED. We would like to invite you to discuss and sign the position paper, and to find out how you could support and join the activities of Stay Grounded. STAY GROUNDED is a growing global network of local airport opposition groups, climate justice activists, NGOs, trade unionists, academics, groups supporting alternatives like night trains, and organisations supporting communities which struggle against offset projects or biofuel plantations. It aims to exchange experiences, support each other, and campaign together for a reduction of aviation and its negative impacts.

This October the network and its many members will send a message to public media, decision-makers and the aviation industry by organizing actions at airports around the world, and by launching the critical position paper.

The network can be supported by different means: Signing the position paper „Stay Grounded – 13 steps for a just transport system and for rapidly reducing aviation“ (versions in EN, DE, ES, FR) with your organisation. Please fill in this link, at best before the 17th of September, gehe zu: https://stay-grounded.org/position-paper/position-paper-de/ (deutsche Version)

and/or

Joining the network: To be a member of the network means that you can join the campaign, activities and decision making in the network, or collaborate by different means. A representative of your organisation/initiative can become active spokesperson on the Stay Grounded e-mail list, your logo and website-link will be included in the members-section of the website,
and you’re welcome to join the network meetings (the next being October 13-14th 2018 in Vienna)
go to: https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSc_Jotth6pzK3Y6ISFNcxvhXGOXygYtXGbddhYmLjFkqjOOuA/viewform

and/or

Joining the global action weeks „Stay Grounded! Counter aviation!“ October 1-12th 2018 with a local action, e.g. a demonstration at an airport, a press conference, creative photo action, etc.
This will show that resistance to aviation growth exists, can attract international attention towards local struggles, and send a message to the ICAO (International Civil Aviation Organisation), which right afterwards will decide on (the lacking) criteria for problematic emissions offsets and biofuels. go to: https://stay-grounded.org/action-weeks/

Any other help in form of financial support, partial cooperation or feedback is also welcome, of course. For any questions please contact info@stay-grounded.org

Thank you for your interest and support!

Best

—————————————– MAGDALENA HEUWIESER Finance & Trade Watch c/o GLOBAL 2000, Neustiftgasse 36, 1070 Wien Tel. +43/6503773102 www.ftwatch.at

 

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„Die Sendung mit der Maus macht Lobbyarbeit für Kohlekraft“

Eine Update-Mail der Change.org-Petition „Das Klima verhandelt nicht! -Klimaziel einhalten, Kohleausstieg einleiten“ mit dem oben stehenden Thema hat mich nicht mehr los gelassen, sodass ich erstmal alles liegen + stehen gelassen habe

(u.a.  meine Vorbereitungen für mein zweites Klimacamp dieses Jahr – nach dem sehr inspirierenden im malerischen und von der Abbaggerung bedrohten Pödelwitz nahe Leipzig – bei dessen Dokumentation ich mich auch wieder mal mit diversen Fotos eingebracht habe – und u.a. mit intensiven Gesprächen auch mit Gewerkschaftsvertretern,  geht es übermorgen ins Rheinland – in der Hoffnung dort viele von Euch wieder zu sehen 🙂

und folgende Mail an die WDR-Verantwortlichen in die Tasten gehauen habe – sowie diese, wie weiter unten im Text angedeutet, auch an die NDR-Panorama weiter geleitet habe.

Würde mich  auch freuen, wenn noch mehr Menschen dem WDR ihre Meinung geigen würden …;-)

„Sehr geehrte Damen und Herren beim WDR,
hiermit protestiere ich gegen den geplanten Besuch des Tagebaus Garzweiler im Rahmen Ihres Programms zur „Tag der offenen Türe“ am 3.10. der Sendung mit der Maus. RWE AG ist dafür verantwortlich, dass in Deutschland wertvolle Kultur- und Naturlandschaften brutal zerstört werden. Kohlekraft ist maßgeblich am menschengemachten Klimawandel beteiligt und damit auch die RWE AG. Des Weiteren ist mit der Kohlekraft eine enorme Wasserverschwendung und viele Krankheiten verbunden. Ich fordere Sie daher auf: – Sagen Sie den Besuch im Garzweiler Tagebau unverzüglich ab – Nehmen Sie Ihren Lehrauftrag ernst und zeigen Sie den Kindern ökologische und zukunftsweisende Projekte und keine veralteten Methoden, die gefährlich für Mensch, Natur, Kultur und Klima sind – zumal man weiß (auch aus umweltspychologischer Sicht), dass man einen Fortschritt in eine Klimafreundlichere Energieversorgung nur hin bekommt, wenn man auf positive Zukunftsbilder setzt, Menschen (möglichst niederschwellige) Handlungsoptionen in ihrem eigenen Leben aufzeigt und junge Menschen dabei unterstützt, ein Gefühl von Selbstwirksamkeit zu entwickeln – und das geschieht garantiert nicht durch Besichtigen von riesigen Absetzern in einem riesigen Erdloch….! Von Freunden aus dem Kölner Raum weiß ich zudem, dass RWE auch für Schulklassen Führungen durch den Tagebau anbieten – leider auch diese sehr einseitig – und auch aus meiner Sicht in Zeiten von Klimawandel und haushoher Verfehlung unserer Klimaziele in dieser Form unverantwortlich! Auch das immer wieder heran gezogene Argument „Arbeitsplätze“ ist meiner Ansicht nach eigenen Gesprächen mit Gewerkschaftsvertretern vor Ort im letzten Jahr so nicht (mehr) zu halten. Vielleicht sollten Sie lieber, falls noch nicht geschehen (*siehe im PS), eine differenziertere Sendung machen über das Abbaggern der umliegenden Dörfer, den Abriss des Immenrather Domes und anderer Kulturgüter und Orte wie Fußballplätzen, Schulen, die den Menschen vor Ort etwas – auch im Sinne Heimat und Identität bedeuten. Hier wären im Übrigen auch die Friedhöfe zu nennen, bei denen sich (Noch) Anwohner, wenn sie um die Umbettung ihrer verstorbenen Verwandtschaften bitten, von RWE-Mitarbeitern anhören müssen, das wären doch nur Knochen; sich diese Anwohner damit aber nicht an die Öffentlichkeit trauen – auf Anraten ihrer Rechtsanwälte, um ihre Umsiedlung in ein einigermaßen gleichwertiges neues Heim nicht zu gefährden! (wie ich aus zufällig zu Stande gekommenden persönlichen Gesprächen vor Ort im Herbst letzten Jahres weiß) Auch die teilweise zweifelhafte Rolle der Kirche wäre ein spannendes Thema z.B. in Hinsicht auf Verkauf von Flächen meines Wissens ohne größeren Widerstand… …und wie kann es zudem sein, dass in Zeiten, wo Wissenschaftler schon seit Jahren darüber diskutieren, dass wir einen zunehmenden Verlust an Humus haben, den wir aber dringend für eine ausreichende Ernährung der Weltbevölkerung brauchen, im Rheinland einer der wertvollsten Humusböden Deutschlands einfach abgebaggert wird?! Und Bauern nach der Umsiedlung teilweise bis zu 50 km zu ihren neuen Feldern fahren müssen…? Und dann ist da natürlich auch noch das immer weiter voranstreitende Abholzen des Hambacher Waldes, der meines Wissens sogar Anspruch auf Ernennung zum Naturschutzgebiet mit seltenen Arten hätte und Teil des Natura2000-Netzwerkes sein könnte, wenn da nicht die Pläne von RWE wäre… Ein weiteres spannendes Thema fände ich auch, wie es u.a. mit den Kosten für Schäden an der neu gebauten A4 ( siehe u.a. https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/koeln-tagebau-autobahn-4-schaden-absackung-100.html ) ausschaut, von der Fachexperten meiner Erinnerung nach bereits im Sommer letzten Jahres sagten, dass der Baugrund in dieser Form noch nie erprobt worden sei- und meines Wissens geht das (bisher auch) auf Kosten der Steuerzahler… Auch wäre für viele- nicht nur in NRW – garantiert von Interesse, wie die Aufbringung der Kosten für die Rekultivierung der Flächen (inklusive der Grundwasserproblematik) von RWE gesichert ist und was auch davon droht am Steuerzahler hängen zu bleiben – oder wohlmöglich sogar als Druckmittel von RWE gegen einen Kohleausstieg verwendet wird. und das ist nur ein Bruchteil der Themen, die mir spontan einfallen, wenn ich von so einer Idee Ihres Senders lese… Ich werde Ihr Verhalten also diesbezüglich genauesten beobachten und weiter aktiv bleiben – und trag mich auch mit dem Gedanken , diese Informationen zusätzlich dem Team von „Panorama“ und ggf. anderen kritische(rere)n TV-Magazinen zu kommen zu lassen.

In der Hoffnung auf ein Umdenken Ihrerseits, verbleibe ich mit freundlichem Gruß Carla Schulte-Fischedick (Labor für Kunst und nachhaltige Bildung/ Berlin)

PS: Würde mich über eine Antwort freuen – und auch über Links zu entsprechenden (kritischen) Sendungen Ihres Senders, die ich dann auch gerne, wenn möglich auf meiner Webseite verlinken würde.“

„Auf dem Weg in die „Heißzeit“? Planet könnte kritische Schwelle überschreiten“

Nachdem es das Thema nun endlich auch mal in die Tagesschau geschafft hat, sollten es jetzt doch hoffentlich ausreichend Leute kapiert haben – und unsere PolitikerInnen (auch auf EU-Ebene) sich endlich konsequent für einen schnellen Ausstieg aus den fossilen Energiequellen, für eine Co2-Abgabe, für alternative Landwirtschaftsformen inkl. einer entsprechenden Subventionsreform etc….. (einfach auch mal über die anderen LaKunaBi-Seiten streifen…;-) einsetzen.
image_miniZum Nachlesen der besagte Bericht:
„06.08.2018 – Die globale Erwärmung auf lange Sicht bei 1,5°C bis 2°C zu stoppen, könnte schwieriger sein als bisher angenommen. Selbst bei Umsetzung der im Pariser Abkommen festgelegten Pläne zur Minderung von Treibhausgasemissionen bleibt ein Risiko, dass der Planet durch verschiedene Rückkopplungsprozesse in einen Zustand gerät, den die Forscher als „Hothouse Earth“ bezeichnen. Dies diskutiert ein internationales Team von Wissenschaftlern in einer neuen Studie im Fachjournal Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS). Eine solche Heißzeit wäre langfristig durch etwa 4°C bis 5°C höhere Temperaturen charakterisiert sowie durch einen Meeresspiegelanstieg um 10m bis 60m, so die Veröffentlichung. Der Übergang zu einer emissionsfreien Weltwirtschaft müsse deshalb deutlich beschleunigt werden, argumentieren die Autoren.“
Quelle: Hier geht es weiter auf den Seiten des PIK (Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung)

Seit dem 1. August leben wir auf Pump!

Eine YouTuber-Kampagne über das Leben in den Grenzen eines Planeten

„Ab dem 1. August leben wir auf Pump! Von diesem Tag an haben wir Menschen alle natürlichen Ressourcen aufgebraucht, die die Erde innerhalb eines Jahres nach produzieren und nachhaltig zur Verfügung stellen kann! Um dieses Problem anzugehen haben wir (WWF-Jugend) ein Projekt zusammen mit der Robert Bosch Stiftung und MESH Collectiv gestartet. Was heisst es eigentlich, von den Ressourcen eines Planeten zu leben? Neun YouTuber/innen werden über das nächste Jahr verteilt in neun Filmen über ihre Meinung und Aktionen zum EarthOverShootDay berichten.

Wir haben den Welterschöpfungstag 2018 erreicht und somit starten wir gemeinsam mit MrTrashpack unsere einjährige YouTube Kampagne #EarthOverShootDay. Im ersten Film könnt ihr den YouTuber MrTrashpack an seinen Grenzen erleben. Er verbringt 24 Stunden draußen in der „Wildnis Brandenburg“ und führt an die Wetterextreme unserer heutigen Zeit und die Schönheit unseres Planeten heran.“

#UnitedForEnergiewende + Climate reality project

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Im Anschluss an das sehr inspirierende Climate Reality Leader Training des Climate Reality Project u.a. mit dem früheren US-Vize Al Gore, bei dem ich am 28.6. als Bloggerin teilnehmen konnte,

 

 

war ich Teil der Aktion mit dem Namen #UnitedForEnergiewende, organisiert von Fossil Free Berlin und Greenpeace Berlin:

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„Unglaubliche 542 Millionen Euro hat Deutschlands Regierung in Aktien von Energiekonzernen investiert, die mit fossilen Brennstoffen das Klimachaos befeuern. Wir müssen das Geld da rausholen! . Wenn wir Hand in Hand zusammenarbeiten, dann bewegen wir das Geld in die richtige Richtung.
Wo es Schaden anrichtet, muß es raus. Wo es unsere Zukunft und das Klima schützt, gehört es hin.“

 

 

Urlaubszeit…für jeden die Gelegenheit, Erholung und das gute Gefühl, dabei auch ein wenig die Welt retten mit einander zu verbinden…;-)

Anlässlich der gerade mal wieder anstehenden Urlaubszeit habe ich meine Unterseite zum Thema Reisen und Urlaub erweitert – gerne mal reinschauen und weiter empfehlen – auch als Urlaubslektüre – z.B. zur Planung des nächsten Urlaubs…;-)
und natürlich einen schönen und erholsamen Urlaub – z.B. zu Fuß, mit Fahrrad und/ oder Bahn – wobei meine Erfahrung ist, dass die spannensten Erfahrungen und Eindrücke manchmal direkt um die Ecke warten … dafür auch gerne immer mal wieder einen Blick in meinen LaKunaBi-Kalender werfen…;-)

LaKunaBi’s TV-bzw. Mediathek-Tipp

ab heute kann die mehrfach preisgekrönte Doku „Plastik: Fluch der Meere“ eine Woche lang, also bis zum 15. Juni, kostenlos über die Arte-Mediathek gestreamt werden: https://www.arte.tv/de/videos/044150-000-A/plastik-fluch-der-meere/

Wünsche Euch spannende Erkenntnisse…

weitere Infos + Lösungsansätze bezüglich Plastik u.a. im Meer siehe auch auf dieser Webseite hier

Beschreibung:
„Laut Schätzungen gelangen bis zu 13 Millionen Tonnen Plastik jedes Jahr
ins Meer – Tendenz steigend. Nach Jahrzehnten leichtfertigen Umgangs mit
dem vielseitigen Werkstoff sind unsere Ozeane zugemüllt mit Relikten
unserer Wegwerfgesellschaft. Der Film aus dem Jahr 2012 bietet einen
Überblick über den damaligen Stand der Forschung. Die Lage ist alarmierend.

In den 90er Jahren entdeckt man erstmals weit draußen im nordpazifischen
Ozean, eine kreiselnde Strömung mit etwa einhundert Millionen Tonnen
Plastikmüll. Das Phänomen fand sich auch im Nordatlantik. Diese ?Garbage
Patches?, Müllstrudel, genannten Phänomene gibt es auch südlich des
Äquators. Inzwischen hat man fünf dieser Strudel weltweit gezählt. Nicht
selten haben sie mehrere hundert Kilometer Durchmesser.
Grobe Schätzungen gehen davon aus, dass sich heute bis zu 150 Millionen
Tonnen Plastikmüll in den Meeren befindet, der sich seit 1950 dort
gesammelt hat. Ein Großteil davon sammelt sich nicht an der
Wasseroberfläche, sondern am Meeresboden oder schwebend in den Wassersäulen.

2011 begleitete ein Filmteam den Umweltaktivisten Marcus Eriksen, der
sich maßgeblich für Erforschung der Müllstrudel einsetzt. Er durchquerte
den Südpazifik, um damals nicht eindeutig nachgewiesene Müllstrudel auf
der Südhalbkugel zu finden, irgendwo zwischen Osterinsel und
chilenischem Festland. Was er fand, übertraf seine schlimmsten
Befürchtungen.
Wissenschaftler versuchen seit Jahre herauszufinden, was Plastik im Meer
eigentlich anrichtet. Bisher waren vor allem die physischen Wirkungen
von Plastik bekannt: strangulierte Seelöwen, erstickte Vögel und
Schildkröten. Doch Chemiker und Meeresbiologen überall in der Welt
stellen fest, dass die eigentliche Gefahr eine andere ist: Die toxische
Wirkung des Plastiks auf die Meeresfauna und ?flora scheint ungleich
höher als bisher angenommen. Denn Plastik zerfällt über die Jahre in
mikroskopisch kleine Teile und gelangt so in unsere Nahrungskette.

Der mehrfach preisgekrönte Film zeichnet ein erschreckendes Gesamtbild
und war 2012 die erste Wissenschaftsdokumentation, die den damaligen
Stand der Forschung widerspiegelte. Seit damals hat sich das Problem
eher noch verschärft. Plastikmüll ist inzwischen zu einem globalen
Problem geworden, dessen Lösung unser aller Anstrengungen bedarf“

Förderfenster für Konsumprojekte auf Nachbarschaftsebene – noch bis 1. Juli!

….auf die Schnelle eine Info aus meinem Netzwerk – gerne an potential Interessierte weiter streuen!

Der Förderaufruf für „Nachbarschaftsprojekte im Klimaschutz“ des Bundesumweltministeriums bietet die Chance, Ihre Projekte für nachhaltigen Konsum fördern zu lassen – denn nachhaltiger Konsum trägt immer auch zu Ressourcen- und Klimaschutz bei. Reichen Sie Ihre Projektskizzen bis zum 01. Juli 2018 ein!

Mehr Informationen zum Förderaufruf und zur Nationalen Klimaschutzinitiative finden Sie unter: www.klimaschutz.de/nachbarschaften.

IPU-Kongress zu Interdisziplinarität 24.-27.5. 2018 in Landau – noch Plätze frei!

War selber bereits bei zwei IPU-Kongressen und kann diese nur wärmsten empfehlen! Bin ja selber keine (Umwelt-) Psychologin und ziehe immer sehr viel aus den dortigen Workshops und Gesprächen, auch in meiner Suche nach Ansätzen, wie man möglichst viele Menschen inspirieren  kann, umweltgerechter zu leben.

Auch Ihr (vorzugsweise Studierende, wegen der Förderstrukturen des Kongresses) hättet nun noch die Chance dabei zu sein,  denn es sind noch einige Plätze frei sind (vermutlich auch, weil wir den Kongress diesmal bewusst größer geplant haben, um möglichst vielen Menschen die Teilnahme zu ermöglichen 🙂 Bisher waren IPU-Kongresse nämlich  immer innerhalb weniger Stunden  ausgebucht!

Anmeldung also weiterhin möglich auf: http://ipu-ev.de

Vom 24.-27. Mai 2018 findet im NaturFreundeHaus Elmstein bei Landau der nächste Kongress der Initiative Psychologie im Umweltschutz e. V. (IPU) zum Thema „Nachhaltig vernetzt – Perspektiven durch Interdisziplinarität“ statt!
Menschen aus unterschiedlichen Fachrichtungen und Initiativen sind herzlich eingeladen, zum Kongress zu kommen, um gemeinsam Umwelt- und Nachhaltigkeitsdiskurse interdisziplinär zu verknüpfen.
Für mehr Informationen zum Kongress und geplanten Programm schaut gerne in den Flyer.

Zwei weitere Neuerungen betreffen die geplante Kinderbetreuung und solidarische Finanzierung. Mehr Informationen dazu entnehmt bitte auch unserer Website http://ipu-ev.de/

Leitet diese Nachricht gerne auch an weitere interessierte Menschen, Gruppen, eure Uni etc. weiter.

Wir freuen uns auf euch!
Euer Orga-Team (Hannah, Hilke, Miriam, Vladimir und Elisabeth)

Anthropocene Lecture mit Bruno Latour und Hans-Joachim Schellnhuber

anbei ein frisch erschienener Artikel von Thomas Klein, (auch Teil des Partnernetzwerkes Medien und BNE ) der schneller als ich in Worte fassen kann, was dort gestern zu hören war – und es zudem in größere Zusammenhange einbetten kann.
„Am 04. Mai 2018 war der Soziologe Bruno Latour zu Gast in den Anthropocene Lectures im Haus der Kulturen der Welt in Berlin. Gerade ist sein Buch „Das terrestrische Manifest“ erschienen. Seinen Entwurf einer „terrestrischen Politik“ diskutierte Latour im Anschluss mit Hans-Joachim Schellnhuber, Begründer und Direktor des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). So war es jedenfalls geplant….“
Den vollständigen Text findet Ihr hier.

PS: Was Thomas Ausführungen zu Schellnhubers Auftritt gestern abend betreffen, so trage ich mich noch mit der Hoffnung, dass dieses Schellnhubers, wie dieser selber sinngemäß  selbstironisch über sich sagte, Bekanntheit für „bad jokes“ zuzuschreiben ist…Die Hoffnung stirbt zuletzt…;-) Bruno Latour hat jedenfalls mit stoischer Gelassenheit und herrlichem Humor darauf reagiert – auch in dieser Hinsicht bewundernswert und hörenswert. Sympathiepunkte hat er bei mir zudem durch seine Erwähnung des Projektes ZAD gesammelt 🙂