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Einladung zur großen for Future Versammlung Olympiastadion

….und wie man sich bereits im Vorfeld einbringen kann…


Gerade tut sich ganz viel im Kampf gegen den Klimawandel und es tun sich viele Möglichkeitsfenster auf, die es zu nutzen gilt- deshalb gibt es heute schon wieder einen Blogbeitrag von mir – u.a. mit aktuellen Infos aus meinem Netzwerk – und einem weiteren Adventskalender , diesmal von gerechte 1komma5 , die auch die in einem früheren Blogbeitrag erwähnten Klimaplan von unten vorwärts bringen.

lg, Carla

Wie Du* vermutlich schon gehört hast, soll es am 12. Juni 2020 eine for Future Versammlung im Olympiastadion geben.

Wichtig: Damit das Ganze wirklich stattfinden kann müssen die Tickets unbedingt jetzt , d.h. noch vor Weihnachten , gekauft werden – vielleicht auch eine gute Weihnachtsgeschenkidee … !? 😉

„Diese Versammlung mit mindesten 60.000 Leuten soll der Politik weiter Druck machen.

Im Olympiastadion sollen die TeilnehmerInnen gemeinsam über Petitionen an den Bundestag abstimmen. Im Olympiastadion planen wir mit mindestens 60.000 Menschen. Weil wir die Versammlung streamen, werden auch viele Leute mit abstimmen, die nicht im Stadion sind. Mit 50.000 UnterzeichnerInnen hat eine Petition an den Bundestag die erforderliche Schwelle erreicht.

In den Monaten vor der Veranstaltung werden wir Ideen für Petitionen sammeln, darüber abstimmen und die Petitionen in Arbeitsgruppen

Mit anderen Worten: Es geht nicht nur um die Versammlung im Juni, sondern um den gesamten politischen Prozess davor, an dem Tag und danach. Jede, die und jeder, der für Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit ist kann mitmachen.  Auch danach, denn eine erfolgreiche Petition ist kein Gesetz, sondern ein Beitrag in den parlamentarischen Prozess. D.h. es gilt die erfolgreichen Petitionen auch danach zu begleiten.

Der Vorteil: man ist nicht alleine, sondern wir sind stark, weil wir viele sind und die Medien berichten werden.

Damit es möglichst viel Austausch geben kann, sind am 12. Juni auch Workshops vorgesehen. Musik von tollen Bands wird es auch geben. Der Tag selber ist ein Politikfestival – mit viel Wirkung.

Das alles wird es aber nur geben, wenn bis Weihnachten 60.000 Tickets zu 30 € verkauft werden. Das ist zur Deckung Kosten von 1,8 Mio. € für Stadionmiete, Technik etc. erforderlich. Die InitiatorInnen und UnterstützerInnen verdienen daran nichts.

Also: Bitte kauf Dir schnell ein Ticket www.startnext.com/12062020
oder spende eins oder/und verschenk welche zu Weihnachten.

Hast Du keine 30 €? Kein Problem, es gibt Leute die Tickets spenden.

Scientists for Future unterstützen Olympia12062020 mit wissenschaftlicher Beratung.

Noch mehr Informationen stehen auf www.startnext.com/12062020 und https://www.instagram.com/12062020olympia/
(auf Twitter treiben sich leider viele Trolle rum… und Website is under construction)

Findest du das gut? Dann mach bitte mit.

Danke!
Das Olympia12062020 Vorbereitungsteam (u.a. Philip, Waldemar, Elisa, Nancy, Markus, Nicole.
Es werden immer mehr!)

*) wir verwenden das bei Fridays for Future und Scientists for Future übliche Du. Bitte fühlen Sie sich dadurch nicht gestört.“

#NeustartKlima-Demo bei SPD-Parteitag – morgen 16 Uhr!

Sei mit dabei morgen bei der Demo (mit Überraschung…;-) – anbei die Infos dazu aus meinem Netzwerk – gerne auch noch weiter streuen – hier gehts zum Mobivideo 🙂

Würde mich sehr freuen, wenn wir uns dort sehen!

lg, Carla

Liebe Berlin Klimaaktivist*innen,

was für ein Wochenende: hunderttausende beim Klimastreik, tausende in der Grube – und neue SPD-Vorsitzende, die das Klima-Paket noch einmal aufschnüren wollen. Wir glauben: Auf den letzten Metern des Jahres kann jetzt doch noch einmal was passieren. Und rufen zu einem letzten Kraftakt auf.

Am 6. Dezember beginnt der SPD-Parteitag in Berlin, dort entscheidet die Partei, ob sie beim Klimaschutz nachbessert – und dafür auch das Ende der GroKo in Kauf nimmt. Wir wollen alle Klimaschützer*innen in der Partei stärken und Druck auf die Delegierten machen, für Klimaschutz zu stimmen. Mit einer Demo direkt vor dem Tagungsort und einer Botschaft aus Lichtern rufen wir die SPD zum #NeustartKlima auf.

Ich weiß, nach dem 29. 11. sind wir alle erschöpft. Doch der Parteitag am Wochenende ist die einmalige Chance, auf Bundesebene doch noch einmal Bewegung in die Klimapolitik zu bringen. Wenn sich die Delegierten für mehr Klimaschutz aussprechen, ist noch einmal alles offen. Tun sie das nicht, erwarten uns zwei Jahre Stillstand beim Klimaschutz – die wir uns nicht leisten können.
Wir haben Plakate gehängt, Mailings verschickt, Anzeigen geschaltet. Doch wir brauchen auch Eure Unterstützung vor Ort! Bitte bitte helft uns, den Aufruf zur Demo am kommenden Freitag zu verbreiten!

– per Mail / WhatsApp: Bitte informiert in Euren Verteilern und ladet zur Demo ein! Alle Infos gibt es auf der Website www.campact.org/spd-demo, auf die könnt ihr einfach verlinken

– mit Flyern: Ihr habt diese Woche noch Veranstaltungen? Habt Leute, die Lust haben, Flyer in Kneipen, Bioläden und Geschäftsstellen auszulegen? Dann könnt Ihr Euch einen Stapel Flyer im Buchladen Schwarze Risse im Mehringhof (Gneisenaustraße 2) abholen.
– per Social Media: Bitte teilt die Info über die Demo über Eure sozialen Kanäle. Wir haben auch einen Mobi-Clip zur Demo, den ihr gerne teilen könnt. Ihr findet ihn hier: https://youtu.be/N_zyAKV3Hy0

Und nicht zuletzt: Seid selbst dabei! Geht mit den Fridays, den Naturfreunden, den Leuten von Changing Cities und uns auf die Straße, um der SPD zum Nikolaustag eine klare Botschaft vor die Tür zu stellen: Klima schützen statt GroKo retten!

Bei Fragen meldet Euch gerne bei mir.
Solidarische Grüße,
Katrin–

Katrin Beushausen, Campaignerin | Campact e.V. – Bewegt Politik
Artilleriestr. 6 | 27283 Verden | 04231-957491 | 0151-17986671

Campact ist eine Bürgerbewegung, mit der 2 Millionen Menschen für
progressive Politik streiten."

„600 SPD-Delegierte haben Anfang Dezember unsere Zukunft in der Hand. Sie entscheiden: Gibt es zwei weitere Jahre Stillstand beim Klimaschutz oder einen klimapolitischen Neustart? Der SPD-Parteitag wird zum Showdown für die deutsche Klimapolitik – deshalb demonstrieren wir mit Tausenden Menschen vor der Tür. Wir fordern: Klima retten oder abtreten!

Die Klimabilanz der GroKo ist verheerend. Mit ihrem mutlosen Klimapaket verfehlt die Regierung krachend ihre eigenen Klimaziele – und erst recht das 1,5-Grad-Ziel von Paris. Dabei fordern gemeinsam mit Fridays for Future seit Monaten Hunderttausende Menschen von der Politik eins: endlich wirksamen Klimaschutz! 

Den Protest tragen wir am 6. Dezember vor den SPD-Parteitag im City Cube  Berlin. Mit tausenden Menschen sorgen wir dafür, dass die SPD-Delegierten Klimaschutz ins Zentrum ihrer Halbzeitbilanz stellen – und fürs Klima statt für die GroKo stimmen.

Kommen auch Sie vor die Tore des SPD-Parteitags, während drinnen übers Klima entschieden wird!

Wann: Freitag, 6. Dezember, 16 Uhr

Wo: Auftakt am Theodor-Heuss-Platz, Abschluss am City Cube/Messe Süd

die SPD-Basis will den Neustart. Eine Mehrheit der SPD-Mitglieder hat für Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken als neue Vorsitzende gestimmt. Eine deftige Niederlage für Vizekanzler Olaf Scholz und die Große Koalition. Das linke Duo ist eine enorme Chance für den Klimaschutz: Die beiden wollen das unzureichende Klimapaket neu verhandeln – und, wenn die Union nicht mitmacht, die Regierung verlassen.[1] Eine starke Ankündigung! Aber wo genau Walter-Borjans’ und Eskens rote Linie verläuft, haben sie nicht klar gemacht. Das Duo wird in der SPD auf Widerstand stoßen: Die Wahl zum Parteivorsitz war recht knapp – und es gibt viel Kritik. Vor allem die SPD-Minister*innen wollen das Klimapaket nicht noch einmal aufschnüren, schließlich haben sie es selbst ausgehandelt.Jetzt, direkt nach der Wahl, müssen wir die neuen SPD-Vorsitzenden auf ihr Klima-Versprechen festnageln. Die Gelegenheit ist günstig: Kommenden Freitag, den 6. Dezember treffen sich 600 Delegierte zum SPD-Parteitag in Berlin – und entscheiden über die Zukunft der Großen Koalition. Wir wollen ihnen mit einer besonderen Demo klarmachen: Die Menschen erwarten von der SPD Antworten auf die Klimakrise – anstatt mal wieder nur die GroKo zu bekommen! Die SPD hat den Klima-Neustart in der Hand – aber sie hat auch schon viele Chancen vergeben. Wir werden die neuen SPD-Vorsitzenden und die Delegierten nur beeindrucken, wenn wir richtig viele Menschen werden. Deshalb bitten wir Sie: Kommen Sie am Freitag zur Demo. Damit die SPD sich für das Klima einsetzt – und nicht für die GroKo. Ort: Theodor-Heuss-Platz/ Ecke Masurenallee, Berlin (Stadtplanlink)
Zeit: Freitag, 6. Dezember, 16 Uhr
Wir haben uns zusammengetan: Gemeinsam mit Fridays for Future und den Naturfreunden Deutschland belagern wir das gesamte Wochenende über den SPD-Parteitag. Die SPD-Delegierten können uns nicht übersehen:Schon bevor der Parteitag im City Cube seine Tore öffnet, stehen dort Schüler*innen von Fridays for Future bei einer Mahnwache.Später am Tag starten Hunderte Jugendliche mit Fahrrädern am Invalidenpark. Auf ihrem Weg durch die Stadt sammeln sie weitere Schüler*innen ein.Am späten Nachmittag stößt unser Protestzug vom Theodor-Heuss-Platz dazu.Am Abend treffen wir uns alle und umzingeln den City Cube! Auf einer großen, gemeinsamen Abschlusskundgebung fordern wir: Klima schützen, statt GroKo retten.Wir haben hier eine historische Chance. Wenn wir am Freitag, den 6. Dezember den SPD-Parteitag mit vielen Tausenden Menschen belagern, können wir die SPD zur Klimawende bewegen. Und so den jahrelangen Stillstand beim Klimaschutz endlich beenden. Seien Sie dabei – kommen Sie mit vielen Freund*innen und Bekannten zur Demo in Berlin.
Herzliche Grüße
Gerald Neubauer, CampaignerPS: Neben Reden und Auftritten von Bands wird es eine 80 Meter lange Überraschung bei der Demo geben. Walter-Borjans und Esken und die Delegierten werden Augen machen! Kommen Sie mit uns vor die Tore des City Cubes und staunen Sie selbst.“

Neuer StayGrounded-Bericht + Sofortprogramm für Klimagerechtigkeit

Heute gibt es von mir neben einem Adventskalendertipp, wieder einige Infos aus meinem Netzwerk bezüglich Flugverkehr (u.a. Webinar morgen und weitergehenden Infos auf englisch weiter unten mit zahlreichen Möglichkeiten, diese unkompliziert weiter zu streuen…;-))
sowie Alternativvorschlägen zum „Klimapaket“ der Bundesregierung – eine Auflistung weiterer Bottom-up-Initiativen findet Ihr übrigens auch in dieser von mir auf Wechange angelegten Liste, die Ihr gerne ergänzen könnt. Ziel meiner Arbeit ist u.a., dass sich diese diversen Initiativen hoffentlich noch stärker austauschen und im besten Falle zusammen tun , um möglichst schnell noch sichtbarer und wirkungsvoller zu werden!

wünsche Euch eine schöne, stressfreie Adventszeit, lg, Carla

PS: Bei dieser Gelegenheit möchte ich auch nochmal auf diese Klimabroschüre zu direkter Demokratie im Kampf gegen den Klimawandel hinweisen, die man hier kostenlos runterladen kann.

Liebe Am Boden bleiben Interessierte,
zwei aktuelle Neuigkeiten haben wir für Euch:
1. Neue Studie: Maßnahmen für eine gerechte Reduzierung des Flugverkehrs
Anlässlich des 25. Weltklimagipfels (COP 25) hat das Stay Grounded Netzwerk seinen neuen Bericht „Degrowth fo Aviation –  Reducing Air Travel in a Just Way“ veröffentlicht. Darin wird eine Reihe von politischen Maßnahmen vorgestellt, die eine Reduzierung des Luftverkehrs auf eine gerechte Art und Weise ermöglichen. – ihr findet ihn hier: https://stay-grounded.org/report-degrowth-of-aviation/
—> Hier findet Ihr unsere Pressemitteilung dazu: https://www.ambodenbleiben.de/2019/12/sg-studie-massnahmen-reduzierung-flugverkehrs/
Wir freuen uns natürlich wenn ihr uns helfen möchtet, den Bericht zu verbreiten!

Webinar: Morgen, am Donnerstag findet ein Webinar statt, in dem der Inhalt des Berichts näher vorgestellt wird. Wer sich dafür interessiert, kriegt hier mehr Infos und kann sich anmelden: https://stay-grounded.org/webinar-degrowth-of-aviation/

2. Am Boden bleiben unterstützt Sofortprogramm für Klimagerechtigkeit und eine grundlegende Umgestaltung der WirtschaftEin Bündnis aus Organisationen der Klimagerechtigkeitsbewegung hat am Mittwoch ein Forderungspapier für eine umfassende Neuausrichtung der deutschen Klimapolitik vorgelegt. Die Gruppen kritisieren das Klimapaket der Bundesregierung scharf. Stattdessen schlägt das Bündnis in einem „Sofortprogramm Klimagerechtigkeit“ erste Schritte zu einer grundlegenden Umgestaltung der Wirtschaft vor, um die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius begrenzen zu können.
Das Bündnis schlägt daher Maßnahmen für die Sektoren Energie, Landwirtschaft, Mobilität, Wohnen, Handel und Finanzen vor, die jeweils auf starke Verminderung klimaschädlicher Prozesse, den Aufbau ökologischer Alternativen und die soziale Sicherung der menschlichen Grundbedürfnisse abzielen. Die Forderungen reichen von einem Verbot von Kurzstreckenflügen, einen weitgehender Ausstieg aus synthetischen Düngemitteln bis 2030 bis zu 100% erneuerbare Energien im Jahr 2025.
Am Boden bleiben ist eine der Erstunterzeichner*innen. Das Sofortprogramm findet ihr hier: https://www.ambodenbleiben.de/sofortprogramm-klimagerechtigkeit/

„Dürren, Überschwemmungen, Wirbelstürme und der steigende Meeresspiegel – das ist die Währung für die Folgen des Klimawandels. Es ist hinreichend klar, was zu tun ist: raus aus der Kohle, Energie einsparen, Umbau der Mobilität, mehr Bio-Landwirtschaft…
Gemeinsam mit dem Umweltinstitut München e.V. und BürgerBegehren Klimaschutz hat Mehr Demokratie eine Broschüre ausgearbeitet für Aktionsgruppen in ganz Deutschland, für Menschen, die schon aktiv sind oder es werden wollen. Darin geben wir unter anderem eine Übersicht, was in welchem Bundesland mit der direkten Demokratie erreicht werden kann.“

ENGLISH + COMPLETE VERSION

About the Stay Grounded report „Degrowth of Aviation – Reducing Air Travel in a Just Way“.
Here’s a social media package with everything you need to help us launch the report. Thanks for helping and have fun with the report!

Look out for the latest postings on our social media channels and articles mentioning „Degrowth of Aviation“ or similar keywords and phrases – and share them! 

Facebook | Twitter | Instagram | Telegram | Mastodon | Youtube

The Media package (find it online here):The pack includes:

  • The newly released report, an overview of the chapters, briefing papers in English, Spanish and Dutch and illustrations on our website
  • Our press release in English and Spanish
  • Illustrations, tables
  • Draft texts for tweets and posts as well as images for sharing on Twitter/Mastodon, Facebook, Instagram and other social media. → We’ll be using the hashtags #DegrowAviation, #BeyondGreenwashing and, like always #StayGrounded
  • A video filmed during the conference on degrowth of aviation in July in Barcelona

Anything you can do to help share the report is much appreciated! Either on your website, via email, through your social media channels or privately!

Twitter / Mastodon:

You can just retweet one of our tweets on the Stay Grounded account.

Or use one of these sample tweets below (separated by -):

Just released: Read the new report #DegrowthOfAviation by @StayGroundedNet and learn which strategies and policies can reduce #aviation in a just way. #DegrowAviation #BeyondGreenwashing #StayGrounded👉 Get the report: http://bit.ly/DegrowAviation 

New report shows strategies to reduce #flying:

▶️ tax #aviation fairly

▶️ make excessive flyers pay

▶️ set limits on flights

▶️ moratoria on new infrastructure

▶️ foster alternatives

▶️ change institutions‘ travel policies

Learn more: http://bit.ly/DegrowAviation

#DegrowAviation

#BeyondGreenwashing: The new report #DegrowthOfAviation by @StayGrounded counters the #aviation industry’s green lies and outlines ways how to reduce the #climate impact of flying in a just way. #DegrowAviation #StayGrounded▶️ Get the report: http://bit.ly/DegrowAviation  

#Flying is the fastest way to fry the planet. Learn how to reduce aviation’s climate impact in a just way in this new report by @StayGroundedNet. #DegrowAviation #BeyondGreenwashing #StayGrounded👉 Lean more: http://bit.ly/DegrowAviation 

#CarbonNeutral #GreenGrowth of #aviation is an illusion. The only way to make flying sustainable it to reduce it: #DegrowAviation.

This new report sets out strategies and measures #BeyondGreenwashing to limit air traffic in a just way. #StayGrounded▶️ Get the report: http://bit.ly/DegrowAviation  –

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Just released: Read and download the new report „Degrowth of Aviation“ by @Stay Grounded Network and learn which strategies and policies can reduce aviation in a just way. #DegrowAviation #BeyondGreenwashing #StayGrounded

▶️ Get the report: http://bit.ly/DegrowAviation  

New report outlines strategies how to reduce the climate impact of aviation. We must:

▶️ tax #aviation fairly

▶️ make excessive flyers pay

▶️ set limits on flights

▶️ halt new aviation infrastructure

▶️ foster alternatives

▶️ change institutions‘ travel policies

▶️ and more

👉 Get the report: http://bit.ly/DegrowAviation

#DegrowAviation #BeyondGreenwashing #StayGrounded

Beyond greenwashing: The new report ‚Degrowth Of Aviation‘ by @Stay Grounded Network counters the aviation industry’s green lies about carbon neutral growth and outlines ways how we can effectively reduce the climate impact of flying in a just way. #DegrowAviation #BeyondGreenwashing #StayGrounded

👉 Learn more: http://bit.ly/DegrowAviation

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Beyond #greenwashing: The new report #DegrowthOfAviation‘ by @StayGroundedNet counters the #aviation industry’s #GreenLies about #C „

IPCC- Bericht zeigt: Klimaschutz braucht Psychologie

BLOG
Quelle: https://germanwatch.org/de/16601 , Autorin: Marie Heitfeld, Referentin – Bildung für nachhaltige Entwicklung

Möchte Euch diesen spannenden Artikel, den ich gerade eher zufällig entdeckt habe und der u.a. erklärt, wie man Menschen vom Wissen zum umweltgerechteren Leben und Agieren bringen und inspirieren kann, nicht vorenthalten. In diesem Artikel werden übrigens auch Aspekte auf gegriffen, die im hier zum freien Download vorliegenden „Handbuch zum Fördern nachhaltigen Handelns“ vertieft werden.

„Wir Menschen sind Ursache und Lösung der globalen Klimakrise zugleich. Unser Handeln verursacht die anthropogene globale Klimaerwärmung. Unsere Handlungsmöglichkeiten werden in Zukunft immer mehr von der Klimakrise mit beeinflusst und zunehmend beschränkt. Unsere Handlungsfähigkeit ist aber gleichzeitig auch der Schlüssel, mit dem wir den erforderlichen gesellschaftlichen Wandel noch vorantreiben können, um die globale Klimaerwärmung auf 1.5°C zu begrenzen.

Da der Mensch im Zentrum der Klimakrise steht, ist es relevant, Wissen über die Verknüpfung von menschlichem Denken und Handeln in individuelle, zivilgesellschaftliche und politische Prozesse einzubeziehen. Aus diesem Grund beschäftigen sich auch immer mehr Psycholog*innen mit den für die sozial-ökologische Transformation drängenden Fragen und den zugrundeliegenden psychosozialen Faktoren. Zum Beispiel:

  • Welche Faktoren hindern uns daran, uns trotz besseren Wissens im Alltag nachhaltiger zu verhalten?
  • Welche Faktoren machen Interventionen und Kampagnen wirksamer und können zu tatsächlichen Einstellungs- und Verhaltensänderungen führen?
  • Welche Faktoren können die Akzeptanz politischer Maßnahmen oder gar eines System-Wandels erhöhen?

In den Sonderbericht zu 1,5 °C globaler Klimaerwärmung[1] des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), der im Oktober 2018 veröffentlicht wurde, wurden vermehrt verhaltenswissenschaftliche Antworten auf diese Fragen aufgenommen. Entscheidend dafür war die Berufung der Umweltpsychologie-Professorin Linda Steg (Rijksuniversiteit Groningen) als leitende Autorin (Lead Author) des Kapitels 4 zur „Stärkung und Umsetzung einer globalen Antwort auf die Klimakrise“ (eigene Übersetzung). Darin werden unter Punkt 4.4.3. „Lebensstil- und Verhaltensänderungen möglich machen“ praxis-relevante Forschungsergebnisse beschrieben. Basierend darauf werden in diesem Blogartikel jeweils zwei für Verhaltensänderungen relevante Faktoren auf individueller sowie auf politischer Ebene aufgegriffen und näher erläutert.

Die Selbstwirksamkeitserwartung (IPCC SR 1.5, Kapitel 4, S. 364):

“Climate change knowledge and perceptions are not strongly related to mitigation actions (Hornsey et al., 2016). Individuals more often engage in adaptation (Gebrehiwot and van der Veen, 2015; Koerth et al., 2017) and mitigation behaviour (Pisano and Lubell, 2017) when they are or feel more capable to do so.”

Unter Selbstwirksamkeitserwartung verstehen Psycholog*innen die Annahme, mit dem eigenen Handeln etwas bewirken zu können. Wenn eine Person das Wissen darüber besitzt, dass u. a. die Verbrennung von Braunkohle CO2 freisetzt und damit zur Klimaerwärmung beiträgt, aber gleichzeitig glaubt, sein*ihr individuelles Verhalten mache ohnehin keinen Unterschied, ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass diese Person beispielsweise ihren Stromanbieter wechselt. Dies ist eines von vielen Beispielen, in denen Problemwissen allein nicht zu Verhaltensänderungen führt. Eine Möglichkeit, die Selbstwirksamkeitserwartung einer Person zu stärken, ist, neue Handlungsmöglichkeiten mit größerer Wirksamkeit aufzuzeigen. Im Sinne des strukturverändernden Hand Prints hieße das in diesem Fall, eine Person dazu zu ermutigen, nicht nur den eigenen Stromanbieter zu wechseln, sondern sich an ihrem Arbeitsplatz dafür einzusetzen, dass das ganze Unternehmen zu Ökostromversorgung wechselt oder dass Stromanschlüsse in ihrer Kommune standardmäßig grünen Strom erhalten und damit die bisherige Standardoption, bei der in der Regel „brauner“ Strom standardmäßig fließt, umgekehrt wird (siehe auch Seite IPCC SR 1.5, Kap. 4, Seite 365).

Der Dürresommer 2018, die Klimagerechtigkeits-Bewegung, die sich seit den Protesten rund um den Hambacher Wald immer stärker formiert sowie die anhaltenden Schulstreiks für mehr Klimaschutz „Fridays for Future“ seit Beginn des Jahres 2019 rücken die planetaren Grenzen und die absolute Dringlichkeit von Veränderungen zunehmend ins Blickfeld der Öffentlichkeit. Weil in Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Politik das Bewusstsein über das Ausmaß der Klimakrise steigt, steigt auch der Bedarf nach strukturellen Veränderungen und größeren Lösungsmöglichkeiten, die zur wahrgenommenen Problemgröße passen. Je eher diese Passung gegeben ist (in der Psychologie wird dies als „epistemic fit“ bezeichnet, vgl. z. B. Grund, J. & Brock, A. 2019), desto eher entwickeln wir in Anbetracht der Klimakrise eine (Selbst-)Wirksamkeitserwartung und kommen in der Folge ins Handeln.

Individuelle Kosten und Nutzen abwägen (IPCC SR 15, Kapitel 4, S. 364):

“People consider various types of costs and benefits of actions (Gölz and Hahnel, 2016) and focus on consequences that have implications for the values they find most important (Dietz et al., 2013; Hahnel et al., 2015; Steg, 2016).“

Wenn eine Person eine Verhaltensentscheidung trifft, beispielswiese wie sie ihren nächsten Urlaub verbringen möchte, wird sie eine Kosten-Nutzen-Abwägung für sich vornehmen. In diese Kosten-Nutzen-Abwägung fließen neben monetären Faktoren auch persönliche Werte und soziale Normen mit ein. Persönliche umweltbezogene Werte werden beeinflusst von klimawandelbezogenem Problembewusstsein (1), dem persönlichen Verantwortungsgefühl in der Klimakrise (2) und der oben beschriebenen Selbstwirksamkeitserwartung (3). Soziale Normen sind subjektiv wahrgenommene Verhaltens-Regeln, die von Menschen in unserem Umfeld geteilt werden.

Bezogen auf das Beispiel der Urlaubsplanung könnte eine Kosten-Nutzen-Abwägung also für verschiedene Personen sehr unterschiedlich ausfallen. Für eine Person, in deren Umfeld Klimaschutz keine Rolle spielt, wird z. B. der monetäre Preis bei An- und Abreise, das Wetter am Zielort und die Ausgefallenheit des Zielorts ausschlaggebend sein. Eine andere Person wird in ihrer Kosten-Nutzen-Abwägung dagegen stark von der sozialen Norm des Klimaschutzes in ihrem Umfeld beeinflusst sein und den CO2-Austoß bei der Anreise oder eine mögliche Abwertung der eigenen Person in der Gruppe bei klimaschädlichem Reisen in ihre Entscheidung miteinbeziehen.

Mit verschiedenen – häufig monetären – Maßnahmen wird bereits versucht, Kosten-Nutzen-Abwägungen bei Entscheidungen mit Auswirkungen auf Klima und Umwelt zu beeinflussen. Damit solche Interventionen wirksam sind, sollten psychologische Erkenntnisse berücksichtigt werden. Problematisch kann es beispielsweise sein, umweltfreundliche Alltags-Produkte für eine begrenzte Zeit zu reduzieren und die Förderung dann anschließend wieder zu streichen. Denn wenn Personen sich in ihrer Kosten-Nutzen-Abwägung nur aufgrund eines reduzierten Preises entscheiden, etwas nachhaltigeres und klimafreundlicheres zu kaufen, werden sie mit hoher Wahrscheinlichkeit nach Ablauf des Sonderangebots wieder „rückfällig“. Der Grund: sie schreiben die umwelt- und klimafreundliche Kaufentscheidung unter diesen Umständen keiner intrinsischen Motivation und nicht den eigenen umweltfreundlichen Werten zu (siehe auch Seite IPCC SR 1.5, Kap. 4, Seite 366). Mitunter reduziert eine solche monetäre Intervention sogar die intrinsische Motivation, sich umweltfreundlich zu verhalten. Andere, nicht-monetäre, Verhaltens-Belohnungen wie z. B. soziale Anerkennung eines besonders engagierten Klimaschutz-Verhaltens wie beispielsweise durch einen Bericht in der Lokalzeitung, können dagegen auch langfristig das Verhalten eines Individuums beeinflussen, da sie persönliche Werte ansprechen (vgl. auch Hamann, K, Baumann, A. & Löschinger, D., 2016). Das Problem der Entfernung einer Belohnung (z. B. zeitweise Subventionierung) ergibt sich natürlich weniger bei einmaligen Kaufentscheidungen, wie beispielsweise dem Kauf eines Elektroautos. Auch wenn ein vorrübergehender finanzieller Anreiz, z. B. ein einmonatiges freies Busticket, jemanden ein neues Verhalten ausprobieren und Vorteile desselben erfahren lässt, kann dieser dazu führen, dass diese Person sich langfristig klimaschützender verhält (vgl. auch Fujii, S. & Kitamura, R. 2003).

Akzeptanz politischer Maßnahmen – Belohnung, Bestrafung und wahrgenommene Gerechtigkeit (IPCC SR 15, Kapitel 4, S. 369):

“Climate policy is more acceptable when costs and benefits are distributed equally, when nature and future generations are protected (Sjöberg and Drottz-Sjöberg, 2001; Schuitema et al., 2011; Drews and Van den Bergh, 2016), and when fair procedures have been followed, including participation by the public (Dietz, 2013; Bernauer et al., 2016a; Bidwell, 2016) or public society organizations (Bernauer and Gampfer, 2013).“

Die öffentliche Akzeptanz kann den Erfolg politischer Maßnahmen maßgeblich beeinflussen, überhaupt erst möglich machen, oder auch verhindern. Die Akzeptanz für (umwelt-)politische Maßnahmen oder sogar weitreichendere Systemveränderungen ist selbstredend höher, wenn Bürger*innen sich davon mehr positive als negative Folgen erwarten. In der Folge ist die Akzeptanz von Maßnahmen, die Klimaschutz „belohnen“ häufig höher, als die Akzeptanz von „Bestrafung“ von Aktivitäten, die den Klimawandel verstärken (siehe auch Seite IPCC SR 1.5, Kap. 4, Seite 367 und 368).

Des Weiteren werden klimapolitische Maßnahmen umso eher akzeptiert, je gerechter Kosten und Nutzen in der Gesellschaft verteilt sind. Ob eine klimapolitische Maßnahme als gerecht wahrgenommen wird, wird von vielen Menschen implizit auf drei Vergleichsebenen abgewogen.
Wenn beispielsweise eine CO2-Abgabe im Strom- oder Verkehrssektor eingeführt werden soll, werden viele Personen einen intrapersonellen Vergleich (1) anstellen: „Inwiefern werde ich durch die CO2-Bepreisung mehr oder weniger für meinen Strom oder Sprit bezahlen als vorher?“
Des Weiteren werden viele Menschen einen interpersonellen Vergleich (2) vornehmen: „Inwiefern werden die durch die CO2-Bepreisung entstehenden Kosten gerecht auf alle Menschen verteilt? Oder inwiefern berücksichtigt die CO2-Bepreisung, ökonomisch schwächer gestellte Menschen oder bestimmte Berufsgruppen nicht zusätzlich zu belasten?“
Auch werden einige Menschen einen intergenerationalen Vergleich (3) vornehmen und sich fragen: „Inwiefern ist eine CO2-Bepreisung gerecht, weil dadurch die Umwelt und zukünftige Generationen geschützt werden?“ (vgl. auch Steg, L., Van den Berg, A., & De Groot, J., 2012).

Soziale Normen (IPCC SR 15, Kapitel 4, S. 365):

„People engage more in climate actions when they think others expect them to do so and when others act as well (Nolan et al., 2008; Le Dang et al., 2014; Truelove et al., 2015; Rai et al., 2016), and when they experience social support (Singh et al., 2016a; Burnham and Ma, 2017; Wolske et al., 2017).”

Soziale Normen, die wie oben beschrieben unser individuelles Verhalten im Alltag beeinflussen, sollten unbedingt bei der Entwicklung von Kampagnen beachtet werden, die zum Beispiel klimafreundliches Verhalten anregen oder verstärken möchten. Denn die sozialpsychologische Forschung hat gezeigt, dass wir Menschen unser Verhalten sehr stark daran ausrichten, was wir als soziale Norm empfinden. Eine Kampagne, die Menschen in einer Stadt beispielsweise zur stärkeren Nutzung von Radwegen und öffentlichen Verkehrsmitteln anregen soll, um den Individualverkehr mit dem Auto zu reduzieren, kann also wirksamer sein, wenn sie auf die Nennung der sozialen Norm – „Mach mit beim Klimaschutz und nimm das Fahrrad!“ – zurückgreift.

In der Psychologie unterscheidet man zwischen injunktiven und deskriptiven Normen.
Injunktive Normen sind Annahmen und (implizite) Regeln darüber, was mehrheitlich in der Gesellschaft als ein „richtiges“ oder anerkanntes Verhalten gilt. Deskriptive Normen beschreiben dagegen das Verhalten, das tatsächlich mehrheitlich an den Tag gelegt wird.
Die Unterscheidung von injunktiven und deskriptiven Normen ist insofern relevant, als dass diese beiden sozialen Normen – wenn sie sich widersprechen – einen ungewünschten Effekt haben können. Im genannten Beispiel würde die Wirksamkeit der Kampagne voraussichtlich höher sein, wenn die injunktive Norm „Mach mit beim Klimaschutz und nimm das Fahrrad“ ergänzt wird mit der deskripiven Norm „– so wie 60 % der Bewohner*innen von Klimahausen!“.

Wenn in einer Stadt nun aber 70 % der Stadtbewohner*innen als Hauptfortbewegungsmittel mit dem Auto unterwegs sind, wäre es ratsam dies nicht explizit zu erwähnen und nicht zu sagen „Noch fahren 70 % der Bewohner*innen von Klimahausen mit dem Auto. Mach es anders: Mach mit beim Klimaschutz und nimm das Fahrrad!“. Der sogenannte Cross-Norm-Inhibition Effekt würde nämlich bei vielen Stadtbewohner*innen wahrscheinlich dazu führen, dass sie sich der autofahrenden Mehrheit anschließen beziehungsweise beim Autofahren bleiben und dies als legitimiert empfinden, anstatt sich nun motiviert zu fühlen, es anders zu machen (vgl. auch Keizer, K., Lindenberg S., Steg, L., 2008).

Umweltpsychologie in der Praxis nutzen

Insgesamt ist es zu begrüßen, dass wissenschaftliche Befunde aus der Psychologie im IPCC SR 1.5°C berücksichtigt wurden. Für den nächsten IPCC-Bericht wäre es wünschenswert, wenn der Einbezug verhaltenswissenschaftlicher Erkenntnisse gerade in Bezug auf klimapolitische Maßnahmen verstärkt würde, da diese maßgeblich zur Akzeptanz und Umsetzung einer großen Transformation beitragen können. Auch eine stärkere Orientierung an sozial- und umweltpsychologischen Erkenntnissen in der Bildungsarbeit sowie in politischen Praxis können einen erfolgreichen Klimaschutz unterstützen.

Wie können diese und weitere empirische Erkenntnisse aus der sozial- und umweltpsychologischen Forschung für die Arbeit in NGOs genutzt werden? Sich über die verschiedenen psychologischen Effekte (in diesem Artikel ist nur eine kleine Auswahl beschrieben) bewusst zu sein, ist ein erster Schritt. Damit diese aber in der Anwendung – zum Beispiel bei der Entwicklung von Kampagnen – nicht vernachlässigt werden, kann es lohnenswert sein, sich explizit die Zeit zu nehmen und anhand von Checklisten (siehe beispielweise vom Wandelwerk e.V.) verschiedene Faktoren oder auch potentielle kognitive Urteilsfehler (durch die begrenzte Kapazität bei der menschlichen Informationswahrnehmung und -verarbeitung entstehende Verzerrungen und systematische Vereinfachungen, z. B. Bestätigungsfehler, Verlust-Aversion, Sunk-Cost-Fehler) durchzuarbeiten. Wie auch der IPCC Sonderbericht zu 1.5°C Grad deutlich macht, gilt dies genauso für politische wie für zivilgesellschaftliche Akteur*innen.

Für transformative Bildungsarbeit liegt es auf der Hand, dieses Wissen an Engagierte und zivilgesellschaftliche Gruppen einer sozial-ökologische Transformation weiterzugeben, damit ihr Engagement noch mehr Wirkung entfalten kann. Vor allem in Kombination mit dem Aufzeigen von strukturverändernden Handlungsoptionen, können die im IPCC SR 1.5°C genannten sowie weitere sozio-psychologische Faktoren die Wirksamkeit von Projekten vergrößern und sollten zunehmend Bestandteil einer transformativen Bildung werden.

Nicht zuletzt kann eine Auseinandersetzung mit den Faktoren, die umwelt- und klimaschützendes (Nicht-) Handeln sowie auch ein stärkeres Engagement für den Klimaschutz beeinflussen, uns auch als Individuen helfen, unsere eigene Wissens-Verhaltens-Diskrepanz zu überwinden und andere dabei zu unterstützen.

Denn für den erforderlichen gesellschaftlichen Wandel u. a. in den Sektoren Verkehr, Energie und Ernährung, der uns die Einhaltung des 1,5°C-Grad-Zieles und somit auch in Zukunft ein gutes Leben auf diesem Planeten ermöglicht, brauchen wir sowohl strukturelle Veränderungen als auch individuelle Einstellungs-, Verhaltens- und Lebensstiländerungen, die ineinandergreifen und sich gegenseitig verstärken.


[1] Der offizielle deutsche Titel lautet: „1,5 °C globale Erwärmung – Der IPCC-Sonderbericht über die Folgen einer globalen Erwärmung um 1,5 °C gegenüber vorindustriellem Niveau und die damit verbundenen globalen Treibhausgasemissionspfade im Zusammenhang mit einer Stärkung der weltweiten Reaktion auf die Bedrohung durch den Klimawandel, nachhaltiger Entwicklung und Anstrengungen zur Beseitigung von Armut.“ Der Report kann hier abgerufen werden: www.ipcc.ch/sr15/


Was ist Umweltpsychologie?

Das noch recht neue Forschungs- und Anwendungsfeld beschäftigt sich mit der Interaktion von Mensch und Umwelt. Es erforscht auf der einen Seite die Wirkung von natürlicher und menschgemachter Umwelt auf den Menschen – z. B. die gesundheitsfördernde Wirkung von Grünflächen in der Stadt auf den Menschen. Noch größere Aufmerksamkeit erhält auf der anderen Seite aber die Frage nach der Wirkung des Menschen auf die Umwelt – insbesondere die Differenz zwischen Wissen über und Handeln für den Klimaschutz.

Umweltpsychologie in Forschung und Praxis:

In Deutschland gibt es aktuell mehrere Lehrstühle, die dieses Themenfeld beforschen (u. a. an den Universitäten in Landau, Dortmund und Kassel) sowie einen Masterstudiengang mit dem Schwerpunkt Umweltpsychologie in Magdeburg.

Auch im Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) ist mit Ellen Matthies eine Psychologin vertreten. Umweltpsychologisches Wissen für die Praxis nutzbar macht zum Beispiel der Verein Wandelwerk e.V., dessen Mitglied die Autorin Marie Heitfeld ist.“

FFF beim – Klimastreik Zum + am 29.11. unterstützen!

Nächste Woche ist es wieder soweit – die nächste große Klimademo steht an.
Lasst uns alle gemeinsam wieder ein großes Zeichen setzen und zusammen mit Fridays for Future auf die Straße gehen – damit die EntscheiderInnen u.a. auf der politischen Ebene endlich den Mut bekommen, längst überfällige Entscheidungen zum Schutz unseres Klimas und unser aller zu treffen!
Und gerne im Vorfeld noch mit mobilisieren …;-) Dazu gerne auch einfach diesen Post mit dem Demoaufruf von FFF weiter schicken…;-)
Oder – wenn’s noch schneller gehen muss – schaut auf meiner Webseite in meinen Twitteraccount und retweetet die dortigen Demoaufrufe… 😉
lg, Carla

PS: Anbei auch noch die Mobivideos von Parents for Future und auch hier solltet ihr mal wieder reinschauen… auch für die Kinofans unter Euch ein Must…;-)
Hey ,die Zeit rennt! Schon in neun [-x]Tagen, am Freitag dem 29.11, findet der Global Day of Climate Action statt. Wie im September gehen wir wieder in ganz Deutschland auf die Straße, um uns für die Einhaltung des 1,5-Grad Ziels stark zu machen. Doch diesmal gibt es neben Demos auch unzählige andere kreative Aktionen, die von Stadt zu Stadt und von Dorf zu Dorf variieren.
Jetzt Mobimaterial verbreiten
Der Termin könnte nicht besser passen: Wenige Tage danach startet die Weltklimakonferenz (COP) in Madrid – die wichtigsten Verhandlungen seit dem Pariser Klimaabkommen. Unsere Bundesregierung wird mit leeren Händen nach Spanien fliegen: Seit unserem letzten globalen Aktionstag hat sie sich noch weiter von ihren internationalen Zusagen zur Eindämmung der Klimakrise entfernt und setzt unsere Lebensgrundlagen bereitwillig aufs Spiel!Lasst uns den 29.11 deshalb so groß machen wie möglich! Erzählt euren Freund*innen vom #NeustartKlima und verbreitet Infos zum Aktionstag mit kostenlosem Mobi-Material überall.
Kostenloses Materialpaket bestellen
Am gleichen Tag, an dem wir im September 1,4 Millionen Menschen in ganz Deutschland auf die Straße bringen konnte, hat sich die Bundesregierung mit ihrem lächerlichen Klimapaket vom Kampf gegen die Klimakrise verabschiedet (nicht, dass sie jemals richtig drin waren). Doch damit nicht genug: In den vergangenen Wochen versucht Wirtschaftsminister Peter Altmaier, mit seinem Ministerium die Energiewende zusätzlich lahmzulegen. Während wir so schnell wie möglich auf 100% Erneuerbare Energien umsteigen müssen, würden seine Vorschläge dazu führen, dass der Windkraftausbau komplett zum Erliegen gebracht wird. Weil wir so das 1,5-Grad-Ziel niemals einhalten können, dürfen wir das nicht akzeptieren! Mit den aktuellen Maßnahmen streckt die Große Koalition unserer Generation und den Menschen im Globalen Süden den Mittelfinger ins Gesicht.Deswegen bist du jetzt gefragt! Nur wenn wir alle mithelfen, dass niemand in diesem Land am 29.11 vorbeikommt, kann der #NeustartKlima gelingen. Also verteile in den nächsten Tagen Flyer, hänge Plakate auf, rufe deine Freund*innen, Bekannten, Kolleg*innen und deine Familie zum Streik auf. Die Klimakrise betrifft uns alle – also müssen wir sie auch alle bekämpfen.Bestell dir dazu kostenlos Mobilisierungsmaterial in Form von Plakaten, Stickern und Flyern. Hilf uns so, alle Menschen auf die Proteste nächste Woche aufmerksam zu machen:
Kostenlos Mobimaterial bestellen
Nur gemeinsam sind wir stark – see you on the streets! Dein Jonathan Auer, Fridays for Future Mail AG PS: Nur wenn alle schon im Vorhinein mithelfen, wird der Tag wieder zum Erfolg. Es ist ganz einfach:Material bestellenFlyer und Plakate in der Schule, Uni, Arbeit oder in Läden aufhängenSticker über all verbreiten.Am 29.11. mit allen den #NeustartKlima einfordern.
Klicken und Material bestellen

+++ Flugindustrie blockieren – Klima schützen – am 9./ 10. November in Berlin +++

ausnahmsweise mal ein zweiter Blogbeitrag am heutigen Tag – auch wegen Dringlichkeit…. – mit einem Aktionsaufruf aus meinem Netzwerk – Infos zu einem Fahrradausflug von XR Berlin am 10.11. in Solidarität mit der Aktion findet Ihr in meinem Kalender 🙂

Flugindustrie blockieren – Aufruf der Pinguine zur Aktion in Berlin

Weltweit gehen Millionen von Menschen für Klimagerechtigkeit auf die Straße. Doch die Luftfahrtindustrie fliegt uns ungebremst weiter in die Klimakrise. Sie will weiteres Wachstum für die klimaschädlichste Form der Mobilität – und wird darin von der Politik massiv unterstützt.

Deshalb werden wir am Wochenende 8.-10. November in Berlin dorthin gehen, wo Fliegen das Normalste der Welt scheint. Und zeigen, dass es das nicht ist! Kommt mit uns nach Berlin und setzt ein Zeichen gegen die Profitinteressen und das Greenwashing der Luftfahrtindustrie. Entschlossen und ungehorsam werden wir die Normalität des Fliegens infrage stellen.

Die Pinguine von „Am Boden bleiben“ haben in ihrer letzten Aktion erfolgreich die Eröffnung des neuen BER-Flughafens verhindert. Doch sie wissen: zusätzlich zum Ausbaustopp für Flughäfen braucht es eine deutliche Reduktion der Flüge! Insbesondere und zuallererst in Ländern des Globalen Nordens. Fliegen ist mit Abstand die klimaschädlichste Form von Mobilität und Ausdruck einer imperialen Lebensweise, die auf Kosten anderer geht und nur wenigen Menschen weltweit zugänglich ist.

Die Flugindustrie wird durch Milliarden an Subventionen und Steuererleichterungen, wie z.B. eine fehlende Kerosinsteuer ungerecht bevorzugt. Während alle Welt über Klimaziele diskutiert, ist die Luftfahrt immer noch von den Verpflichtungen des Paris-Abkommens ausgenommen. Denn die Flugindustrie in die Schranken zu weisen, hieße das globalisierte, kapitalistische System des „Größer“ – „Schneller“- „Weiter“ infrage zu stellen. Traurig wie selbst grüne Parteien und Umweltinstitute beim Thema Fliegen die Augen verschließen. Denn „grünes Fliegen“ ist eine Illusion.

Wir fordern:

  • Ausbaustopp für jegliche Flughafeninfrastruktur und Rückbau bestehender Flughäfen
  • Abschaffung von Inlands- und Kurzstreckenflügen. Reduzierung von Mittel- und Langstreckenflügen
  • Abbau von Subventionen und Steuererleichterungen für die Flugindustrie
  • Ausbau und Förderungen von Alternativen
  • Bonusprogramme abschaffen und Vielflieger*innen besteuern
  • keine Scheinlösungen wie CO2-Kompensation und Agrartreibstoffe

Unser Protest richtet sich gegen die Flugindustrie, gegen klimaschädliche Politik und gegen die unhinterfragte Normalität des Fliegens. Außerdem sind Flughäfen Orte der Diskriminierung, Überwachung, Kontrolle und Ausgrenzung. Wir wollen Bewegungsfreiheit für alle Menschen, unabhängig davon wo sie herkommen und was für Papiere sie besitzen. Mit unserer Aktion verhindern wir keine einzelnen Flugreisen, sondern setzen ein Zeichen für eine klimafreundliche und gerechte Mobilität für alle.

DIE COOLSTEN VÖGEL BLEIBEN AM BODEN!

Ihr wollt mit dabei sein? Ihr wollt mehr Infos? Kommt zu unserem Aktionstraining und Bezugsgruppenfindung
Wann? Samstag 9.11. um 16 Uhr
Wo? New Yorck – Bethanien (Mariannenplatz 2a) (Berlin-Kreuzberg)
Du warst noch nie auf einer Aktion zivilen Ungehorsams? Du willst noch mehr darüber lernen wie eine Blockade ablaufen kann? Du suchst noch Menschen, die mit dir zusammen in Aktion gehen? Dann komm am Samstag den 9.11. um 16 Uhr ins New Yorck im Bethanien und mach mit beim Aktionstraining und der Bezugsgruppenfindung.

Aktionsplenum am Samstag
Wann? Samstag, 9.11. um 18 Uhr
Wo? Museum des Kapitalismus (Köpenickerstr. 172)
Direkt im Anschluss an das Aktionstraining findet um die Ecke im Museum des Kapitalismus das Aktionsplenum statt. Jede Bezugsgruppe sollte mindestens eine delegierte Person dort hinschicken, denn hier bekommt ihr wichtige Informationen zum Ablauf der Aktion sowie Infos zu rechtlichen Fragen.

Du willst aktuell über Neuigkeiten informiert werden?
Trete unserem Telegram-Channel bei – folge dazu dem Einladungslink.

Du hast an diesem Wochenende keine Zeit, möchtest uns aber trotzdem unterstützen, z.B. bei der Deckung unserer Kosten? Eine Aktion kostet immer ein bisschen Geld für Logistik, Mobilisierung und Material. Wir sind eine Graswurzelinitiative und kriegen kein Geld von Parteien oder Verbänden. Deshalb freuen wir uns sehr über eine Spende. Leider können wir keine Spendenbescheinigung ausstellen – ziviler Ungehorsam ist leider nicht steuerbegünstigt.

Kontodaten
Empfänger: Am Boden bleiben
IBAN: DE48 4306 0967 1120 8464 00
BIC: GENODEM1GLS
Betreff: Am Boden bleiben

Bettenbörse

Du wohnst in Berlin und kannst Menschen für die Aktion einen Schlafplatz anbieten? Das ist super, vielen Dank! Bitte schreib an adenz@posteo.de wie viele Menschen bei dir übernachten können, ob sie Schlafsack/Isomatte etc. mitbringen müssen und welchen Kontakt von dir wir weiter geben dürfen.“

nur noch 4 Tage !! BT-Petition für co2e-Kennzeichnung von Lebensmitteln

Bitte lasst uns auch hier ein deutliches Zeichen setzen – bisher haben 22409 online mit gezeichnet -zum Erreichen des Quorums braucht es aber 50 000…
jede Stimme zählt!
Also bitte dringend mit unterstützen und weiter verbreiten – Danke!
lg, Carla

https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2019/_10/_01/Petition_99915.nc.html

„Text der Petition

Im Namen des Verbraucherschutzes fordern wir den Bundestag auf, das durch die Herstellung emittierte CO2e (CO2 und äquivalente Treibhausgase) auf allen in Deutschland vertriebenen Lebensmitteln verpflichtend zu kennzeichnen.
Sollte die Regierung meinen, dieser Forderung nicht auf nationaler Ebene nachkommen zu können, erwarten wir, dass sie sowohl eine Pflichtkennzeichnung auf europäischer Ebene anstößt als auch – übergangsweise – eine freiwillige Kennzeichnung in Deutschland umsetzt.

Begründung

Nach Aussage einer aktuellen Studie verursacht die Lebensmittelindustrie mindestens 24% aller weltweiten Treibhausgasemissionen. Folglich hat die Wahl unserer Lebensmittel einen entscheidenden Einfluss auf das Klima. Wie aber können wir uns nachhaltiger ernähren, wenn uns die entsprechenden Informationen dazu fehlen? Tatsächlich zeigt eine aktuelle Umfrage, dass sich nur 9% aller Deutschen gut über die unterschiedlichen Klimakosten von Lebensmitteln informiert fühlen. Jedoch geben 85% an, diesbezüglich mehr Informationen haben zu wollen.

Gemäß Art. 169 AEUV haben Verbraucher ein „Recht auf Information“ über die Produkte, die sie konsumieren. Eine informierte, klimafreundliche Kaufentscheidung können sie aber nur treffen, wenn sie dazu ermächtigt werden, die Klimaauswirkungen unterschiedlicher Lebensmittel auch bewerten und vergleichen zu können. Folglich fällt die Angabe des CO2e Fußabdrucks auf Lebensmitteln unter Verbraucherschutz und liegt damit in der Verantwortung unserer Regierung
(Art. 39 LMIV).

Laut einer aktuellen Studie sind Nachhaltigkeitsangaben auf Lebensmittelverpackungen einer der effektivsten Wege, Verbraucher bei nachhaltigen Kaufentscheidungen zu unterstützen. Während deutsche Autohersteller schon in der gesetzlichen Pflicht stehen, die absoluten CO2 Emissionswerte
von Neuwagen preiszugeben, bleiben Lebensmittelhersteller, trotz ihres starken Einflusses auf das Klima, hiervon bislang ausgenommen.

Im ‚Nationalen Programm für Nachhaltigen Konsum‘ deklariert die Bundesregierung die Ausweitung von Umweltlabels bzw. -kennzeichnungen auf neue Produktkategorien zum Ziel. Im Hinblick darauf empfehlen wir, das Augenmerk auf die Lebensmittelindustrie zu lenken und sich dabei auf die klimaschädlichen Treibhausgase zu fokussieren.

Analysen des CO2e Fußabdrucks werden bereits von unabhängigen Instituten durchgeführt, da einige Lebensmittelhersteller ihre Konsumenten schon heute freiwillig darüber informieren. Für Verbraucher sind solche Werte jedoch nur wirklich hilfreich, wenn sie vergleichbar sind. Um valide Vergleichsmöglichkeiten zu haben, muss die Kennzeichnung für alle verpflichtend sein, die Analysemethode vereinheitlicht und der CO2e Wert als absolute Zahl angegeben sein. Andernfalls werden einige der größten Lebensmittelgruppen (möglicherweise gerade die mit hohem CO2e Fußabdruck) ihre Zahlen nie offenlegen. Damit der CO2e Fußabdruck eines Lebensmittelprodukts im Konsumentenalltag schnell und einfach erfassbar ist, sollte er zudem nicht nur auf der Firmenwebsite, sondern auf jeder Produktverpackung stehen.

Die Kennzeichnung von Lebensmitteln mit dem CO2e Fußabdruck kann sowohl die Kaufentscheidung von Konsumenten als auch die Herstellung von Lebensmitteln positiv zugunsten des Klimas beeinflussen. Wir fordern Sie daher dringend auf, den Bürgern dieses Verbraucherrecht einzuräumen und damit die Möglichkeit einer nachhaltigeren Ernährung zu geben.“

https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2019/_10/_01/Petition_99915.nc.html

XR – Sofortiges und allgemeines

+++ EVENT +++ heute um 14 Uhr

wegen der Kurzfristigkeit schon mal vorab – der Stream ist aber hoffentlich auch anschließend noch zu sehen…

Marco Bülow @marco.buelow –
Ich hole die Klimabewegung ins Parlament! Offener Dialog über Fraktionsgrenzen und Parteitaktik hinweg. #Klimakrise zwingt zum schnellen Handeln! U.a. mit Volker Quaschning (Scientists for Future), Clara Mayer (Fridays for Future) und Gregor Hagedorn (Naturkundemuseum Berlin). Livestream ab 14 Uhr: https://t.co/uehwgLYMAD?amp=1

Liebe AbonnentInnen meines LaKunaBi-Bloges,

vielleicht habt Ihr Euch schon gewundert, warum hier schon so lange nichts mehr erschienen ist – das liegt vor allem daran, dass ich in letzter Zeit viel unterwegs war auch zu NachhaltigkeitsKonferenzen im Ausland (welche genau das waren und was dabei raus gekommen ist, findet ihr auf meiner Webseite http://www.lakunabi.de im Kalender auf der ersten Seite, wo ich besuchte Veranstaltungen mit einem (C) und zusätzlich dokumentierte mit einem (D) kennzeichne – also gerne dort auch mal (wieder) reinschauen…;-)

Außerdem versuche ich gerade schwerpunktmäßig, EntscheiderInnen auf Bundesebene angesichts der katastrophalen (hoffentlich nur Zwischen)ergebnisse u.a. bei den Klimapaketverhandlungen mit „auf den Topf zu setzen“… Was gerade viel Kraft und Zeit kostet, wie Ihr Euch sicherlich vorstellen könnt…

Wer mich in irgendeiner Weise dabei unterstützen möchte, findet übrigens Anregungen dazu hier: Tausche Unterstützung gegen…

Konnte leider selber aus familiären Gründen größtenteils nicht in Berlin bei den kreativen und friedvollen Aktionen von Extinction Rebellion mit dabei sein – ich hoffe, Ihr ward es umso mehr…😉 – und für die, die es noch nicht wissen – es geht auch jetzt noch weiter!

Jeweils aktuelle Infos über geplante Aktionen (wie die oben am Anfang) bekommt Ihr über den XR-Telegramm-Infochannel
Weitere Informationsmöglichkeiten findet Ihr außerdem HIER.

Ich von meiner Seite habe letzte Woche aus der Ferne über meine Netzwerkkanäle versucht, das klar zu stellen, was über die Bewegung Missverständliches oder Falsches in den Medien stand – z.B. per Kommentar nach Radiosendungen , wie z.B. am 7.9. auf WDR 5 „Wie weit darf Widerstand gehen?“

07.10.2019, 13:46 Uhr :

“ Was ich am Ende von Ihrer Sendung gehört habe, zeugte leider von einer ziemlichen Uninformiertheit, was u.a. die Ziele und Grundsätze von XR angeht! u.a. z.B. dass es ausgeprägte Vorbereitungen und Bezugsgruppenarbeit im Vorfeld gibt, Friedlichkeit und z.B. bei Straßenblockaden das Durchlassen von Rettungsfahrzeugen – auch privaten! – oberste Priorität hat. Also bitte dringend hier nachlesen, bevor man sich so unverantwortlich über etwas äußert! https://extinctionrebellion.de/mitmachen/rebellionskonsens/ Zudem kommt diese Bewegung u.a. aus der bürgerlicher Mitte, wo viele Menschen sich seit über 30 Jahren anschauen müssen, wie Politik die Warnungen aus der Wissenschaft in den Wind schlägt u diese jetzt gerade dabei ist, die deutschen Klimaziele weit zu verfehlen! Was übrigens auch bedeutet, dass auf die Steuerzahlen deswegen „Strafzahlungen“ von bis zu 60 Milliarden zukommen- Geld, mit dem man unser aller Überlebungschancen maßgeblich verbessern könnte- so hart das auch klingen mag… „

Macht Euch also bitte, wenn möglich , selber ein Bild und unterstützt das Ganze mit Euren Mitteln l – Danke! Und teilt die Infos gerne weiter!

wünsche Euch einen schönen Herbst – mit kraftvollen und mut machenden Aktionen!

lg, Carla

Anbei einige Infos zu XR-Unterstützungsmöglichkeiten:

„Jetzt in den NEWSLETTER eintragen:
https://extinctionrebellion.de/mitmachen/newsletter/

Extinction Rebellion Deutschland auf
Facebook https://www.facebook.com/ExtinctionRebellionDeutschland/
Instagram https://www.instagram.com/extinctionrebelliondeutschland/
Twitter https://twitter.com/ExtinctionR_DE

Übersicht über alle Ortsgruppen:
https://extinctionrebellion.de/og/

Aktiv werden:
https://extinctionrebellion.de/mitmachen/aktiv-werden/

Die Rebellion hat sehr viel Geld gekostet. Unsere Aktionen und die organisatorische Arbeit ist zu 100% spendenfinanziert. Bitte spende heute, wenn du kannst. Hier kannst du auch spenden, wenn du vergessen hast, im Camp oder auf den Aktionen für Essen zu spenden oder kein Bargeld dabei hattest:
https://www.gofundme.com/f/extinction-rebellion-germany

Bitte hilf uns auch dabei, unser Video zum Spendenaufruf zu verbreiten, weil wir auf Spenden angewiesen sind, um Bußgelder etc. finanziell zu unterstützen und die Arbeit von Extinction Rebellion weiterhin zu ermöglichen:
https://www.facebook.com/watch/?v=2578541688860259


Rebels, WIR SEHEN UNS!

7 Tage, 7 große Blockade-Aktionen, unzählige Swarmings und Bienenschwarm-Aktionen, Die-Ins und Performances. Tausende Rebell*innen aus über 10 Ländern, junge wie alte Menschen, 4 grandiose Aktionsbündnisse aus über 100 teilnehmenden Ortsgruppen. Ein liebevoll gebautes Camp und Teams im Hintergrund, die allen Menschen für diese Zeit ein zu Hause gegeben haben und all das überhaupt erst möglich gemacht haben.

Extinction Rebellion ist in Deutschland nicht einmal ein Jahr alt. Wir haben mit spielerischer Leichtigkeit und künstlerischer Schönheit gezeigt, dass wir uns die Klimapolitik der Bundesregierung nicht gefallen lassen. Dies war der erste Akt: wenn wir in einigen Monaten wiederkommen, werden wir um ein vielfaches größer sein. Und auch vor der nächsten gemeinsamen Großaktion werden wir nicht aufhören: Tausende Menschen sind in ihre Wohnorte und Kieze zurückgekehrt und werden nur wenige Tage Erholung benötigen, um danach umso gestärkter die Rebellion dezentral weiterzuführen. Es ist nicht länger nur die junge Generation, die aufsteht gegen eine Politik der absoluten Verantwortungslosigkeit, die schon heute Menschenleben kostet und Artensterben verursacht.

Es ist Zeit für Jede und Jeden in diesem Land und auf der ganzen Welt, auf der richtigen Seite der Geschichte zu stehen: Die zukünftigen Generationen werden uns anklagend fragen, warum wir ihnen eine Welt in diesem Zustand hinterlassen haben. Es erscheint aussichtslos, das noch abzuwenden, doch es ist nicht unmöglich: Wenn wir die Gesellschaften dieser Welt zum Umdenken bewegen, wenn wir nie dagewesenen Druck auf die Regierungen der Welt ausüben, dann können wir das Schlimmste noch abwenden. Wir haben 1.5 Jahre, um die großen Industrienationen der Erde zu einer radikalen Wende zu zwingen, sodass diese Staaten vorangehen und in den verbleibenden 8 Jahren den Rest der Welt überzeugen können.

Es ist Zeit für Jede und Jeden, JETZT zu handeln. Wir haben keine Zeit, das Thema noch um ein oder zwei Jahre zu vertagen. Wir haben keine Zeit, jetzt erst einmal wieder für ein paar Wochen oder Monate in ein normales Leben zurückzukehren. Wir müssen den Druck jetzt aufrecht erhalten. Und wir werden immer stärker: Lasst uns die vielen Menschen, die nach der Rebellion Wave nun Teil der Bewegung werden möchten, mit offenen Armen aufnehmen, Wissen weitergeben und die Herausforderungen meistern, die wir als stark wachsende Bewegung haben.

Genauso wichtig ist es, dass wir mehr und mehr eine gemeinsame, große, starke und internationale Klimabewegung werden. Zerfasern wir oder lassen wir uns spalten, haben wir keine Chance. Lasst uns ideologische Auseinandersetzungen und Grundsatzdiskussionen auf das Nötigste reduzieren, innerhalb von Extinction Rebellion genauso wie in der Zusammenarbeit mit anderen Akteuren. Denn die Zeit ist knapp.

Es ist großartig, mit euch allen Teil einer Gemeinschaft zu sein! Werdet aktiv in euren Ortsgruppen (und gründet Gruppen, wenn es XR bei euch noch nicht gibt). „



Eröffnung des BER erfolgreich sabotiert + Pinguine bekennen sich zu „Berlins effektivster Klimaschutzmaßnahme“

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Neues von „Am Boden bleiben“, Teil der globalen Bewegung „Stay grounded“, von der Lakunabi  auch ein Teil ist 🙂

Berlin, 29. Juni 2019 – Eine Gruppe von Pinguinen namens „Am Boden bleiben“ ist für die verhinderte Eröffnung des Berliner Flughafens verantwortlich. Im Namen des Klimaschutzes sabotieren die Pinguine seit Jahren die Baumaßnahmen am BER, um eine Zunahme des Flugverkehrs zu verhindern. Das geht aus einem heute veröffentlichten Bekennervideo und -schreiben hervor.

In dem Bekennerschreiben rühmen sich die Pinguine, dass die Verhinderung des BER die effektivste Klimaschutzmaßnahmen der Hauptstadt sei. Sie fordern unter anderem einen kompletten Stopp von Flughafen-Ausbauten und eine drastische Reduktion des Flugverkehrs. Der BER solle in ein Museum des fossilen Kapitalismus umgebaut werden.

Das Bekennervideo zeigt die tierischen Aktivist*innen am Werk: Es ist zu sehen, wie sie Rolltreppenpläne manipulieren oder mit Lötkolben und Zange wichtige Informationsleitungen durchtrennen.

„Nicht die lange Bauzeit des BER ist der Skandal – sondern dass die Politik ihn immer noch eröffnen will!“ kritisiert ein Sprecher der Pinguin-Bande. „Es muss klar sein, dass angesichts der verheerenden Klimakrise kein Cent mehr für fossile Infrastruktur ausgegeben werden darf!“

Sonja Humboldt, Pressesprecherin vom „Am Boden bleiben“ ergänzt: „Flugverkehr ist die am schnellsten wachsende Ursache der Klimakrise. Schon heute ist der Flugverkehr für fast zehn Prozent der deutschen Klimawirkung verantwortlich. Außerdem ist Fliegen eine zutiefst ungerechte Form der Mobilität: 70% der Emissionen, die in Deutschland durch den touristischen Flugverkehr entstehen, werden von einer wohlhabenden Minderheit (ca. 4%) verursacht.” 

So könnt ihr auch selber aktiv werden und zunächst erstmal diese Aktion bekannter machen…;-)

„Unterstützt die Pinguine mit euren Social Media-Künsten bei ihrer Mission – teilt und liked das Video auf Twitter und Facebook!

Teilt gerne unseren Tweet <https://twitter.com/ambodenbleiben/status/1155757924008046595> und/oder Facebook-Post <https://www.facebook.com/ambodenbleiben/posts/344028016523116?sfnsw=cl> mit eurem Kommentar, oder macht selbst einen Post mit dem Link zu unserem Bekennervideo <https://www.youtube.com/watch?v=FqiijBq4pEc>.

Erwähnt uns (@ambodenbleiben) dabei gerne in euren Posts.

Hier ein paar Tweet-Vorschläge zur Inspiration.

—> #breaking: die Pinguine von @ambodenbleiben sind für die Pannenserie am #BER verantwortlich. Danke #penguinsforfuture für #Berlin|s effektivsten Beitrag zum Klimaschutz!

—> Jetzt ist es raus: der #BER wird seit über zehn Jahren gezielt von @ambodenbleiben sabotiert. #Ausbaustopp bleibt Handarbeit! #penguinsforfuture

—> Bekennervideo aufgetaucht: @ambodenbleiben bekennt sich zu jahrelangen Sabotage des #BER. Starke Aktion für #Klimagerechtigkeit am #Erdüberlastungstag!

Verwendet auch gerne die folgenden Hashtags:
#BER
#Berlin
#ambodenbleiben
#penguinsforfuture
#Ausbaustopp
#Verkehrswende
#Klimagerechtigkeit
#Erdüberlastungstag“


Noch unschlüssig für die Europawahl?

Dieser Artikel wird bis zur Wahl laufend aktualisiert – also gerne mehrfach reiunschauen…;-)

Am Sonntag wählen zu gehen steht hoffentlich für niemand von Euch außer Frage (siehe hierzu auch der Artikel weiter unten vom Ecosiagründer) – um die Wahl  aber einfacher zu machen, anbei einige Entscheidungshilfen aus meinem Netzwerk bezüglich der Positionen der einzelnen Parteien zu Klimaschutz, einem nachhaltigen Finanzmarkt Lobbykontrolle und Grundeinkommen und Tests, wenn man sich noch nicht entschieden hat, wem man seine Stimme geben möchte…

Und ganz unten das sehenswerte Video von Rezo!

(Für die Inhalte der jeweiligen Artikel sind allein die AutorInnen verantwortlich)

Klimaschutz

Kurz vor der Europawahl 2019 hat die Initiative „Parents for Future“ ein neues Tool veröffentlicht: Der „Klima-Wahl-O-Mat“ soll zeigen, wie sehr sich die einzelnen Parteien für den Klimaschutz einsetzen.

Der Wahl-O-Mat für die Europawahl 2019 ist offline. Auf einen Beschluss des Kölner Verwaltungsgerichts vom 20. Mai hin musste die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) ihn abschalten. Der Vorwurf: Das Tool benachteilige kleinere und unbekannte Parteien.

Nun hat die „Parents for Future“-Bewegung eine Alternative ins Netz gestellt. Der „Klima-Wahl-O-Mat“ zeigt Wählern, wie die einzelnen Parteien zu den Forderungen von „Fridays for Future“ und Klimaexperten stehen. Hier gelangst du auf die Seite.“

Nachhaltiger Finanzmarkt

„Vor der Wahl zum Europaparlament am 26. Mai 2019 hat das FNG – Forum Nachhaltige Geldanlagen den im Bundestag vertretenen Parteien Fragen zum nachhaltigen Finanzmarkt, insbesondere auch zu den verschiedenen Maßnahmepaketen des EU Aktionsplan zur Finanzierung nachhaltigen Wachstums gestellt. Dabei ging es um die Bedeutung und Rolle des Finanzsektors bei der Förderung einer nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung und der Rolle von Sustainable Finance in der EU.
Die Bedeutung des Finanzsektors wird von den befragten Parteien nicht in Abrede gestellt, dennoch sind die Zugänge erwartungsgemäß unterschiedlich.

Die vollständigen Wahlprüfsteine der deutschen Parteien finden Sie unter folgendem Link zum Download:

https://www.forum-ng.org/images/WPS_Deutschland_Europawahl.pdf

Auf unserer Website finden Sie ebenfalls eine Pressemitteilung mit der Kurzfassung der Antworten:

https://www.forum-ng.org/de/aktuelles/info.html „

Lobbykontrolle

„In den letzten Wochen habe ich mich schon öfters über inhaltsleere Parteiwerbung zur Europawahl geärgert. Denn die schlanken Sprüche lassen kaum erahnen, wie wichtig diese Wahl ist. Es geht um viel – auch um die Frage, ob wir Bürger*innen weiterhin zulassen wollen, dass Konzerne in Brüssel viel mehr Mitsprachemöglichkeiten haben als wir. Zwar ist die EU in Sachen Lobbykontrolle den meisten Mitgliedstaaten – auch Deutschland – weit voraus. Doch auch in Brüssel fällt das Allgemeinwohl allzu oft unter den Tisch.

Am 26. Mai haben Sie und ich es in der Hand: Mit unseren Stimmen können wir mitentscheiden, ob sich das neue EU-Parlament für mehr Lobbykontrolle, Transparenz und Ausgewogenheit einsetzt. Als Orientierungshilfe haben wir von LobbyControl einen Parteiencheck gemacht. Dafür haben wir nicht nur die Wahlprogramme der Parteien auf Aussagen zum Lobby-Thema abgeklopft. Sondern uns auch angeschaut, wie sie sich in den letzten Jahren tatsächlich verhalten haben, wenn es drauf ankam. Denn: Programm-Papier hält still – der Einsatz der Abgeordneten bestimmt, wie glaubwürdig ihre politischen Versprechen wirklich sind.

Hier die Ergebnisse im Kurz-Überblick:

  • CDU und CSU haben Fortschritte in Sachen Lobbykontrolle immer wieder verhindert und verschleppt. Und ihr gemeinsames Wahlprogramm erwähnt nicht einmal das Wort Lobbyismus.
  • Ähnliches gilt für die FDP, die in den letzten Jahren ebenfalls stets zu den Transparenz-Verhinderern gehörte. In ihrem Wahlprogramm fordert sie nun immerhin mehr Transparenz für den Rat der EU.
  • Die SPD hat sich in den letzten fünf Jahren, in denen sie im EU-Parlament mit der Union koalierte, ebenfalls nicht mit Ruhm bekleckert. Die Partei ist zwar offen für das Thema Lobbykontrolle, es hapert aber beim tatsächlichen Engagement.
  • Damit überzeugen vor allem Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke: Beide Parteien fordern nicht nur in ihren Programmen umfassende Transparenz und schärfere Regeln. Sie haben auch in den letzten fünf Jahren immer wieder Initiativen dafür ergriffen, allen voran die Grünen.
  • Die AfD hingegen wirkt wenig glaubwürdig: Sie fordert zwar Regeln für Lobbyisten, doch ihre beiden Spitzenkandidaten haben selbst illegale, über Strohleute geschleuste Parteispenden angenommen. Zudem will die AfD das Europäische Parlament abschaffen – also ausgerechnet die EU-Institution, die von allen am demokratischsten, bürgernächsten und fortschrittlichsten bei der Lobbykontrolle ist.

Zum kompletten Parteien-Check

Zugegeben: Es macht unzufrieden, dass wir Bürger*innen nur alle fünf Jahre gefragt werden und dann der Politik einen Blanko-Scheck ausstellen sollen. Doch es gibt noch eine weitere Möglichkeit, um Parteien und Politiker*innen auf die Sprünge zu helfen: Unterzeichnen Sie jetzt unseren Appell an die Spitzenkandidat*innen, mit dem wir ihnen Engagement für Transparenz, Ausgewogenheit und eine starke Zivilgesellschaft abverlangen.

Damit können wir die Parteien auch nach der Wahl in die Pflicht nehmen – dann, wenn’s drauf ankommt:

Jetzt Appell unterzeichnen: Europa nicht den Konzernen überlassen!

Mehr Demokratie bekommen wir nicht geschenkt. Demokratische Elemente wie das Europäische Parlament und Transparenzregeln wurden immer erst mit Verzögerung geschaffen – auf Druck von „unten“. Es ist an der Zeit, der EU einen neuen, kräftigen Demokratisierungsschub zu verpassen. Das ist machbar, wenn wir viele sind und jetzt gemeinsam aktiv werden.

Herzliche Grüße,
Max Bank, EU-Campaigner“

„Hallo Charlyne,
am Sonntag ist Europawahl. Darum haben wir uns die Frage gestellt:
Kann man am Sonntag das Grundeinkommen wählen?
Eine Antwort haben wir in den Wahlprogrammen der deutschen Parteien gesucht. Auf unserem Blog geben wir dir einen Überblick, wie viel Grundeinkommen in der Europawahl steckt.
Zum Parteiencheck
Wir freuen uns über alle Menschen, die zur Wahl gehen und verfolgen gespannt die letzten Tage des Wahlkampfs.
Liebe Grüße
Greta & Malina“
„Liebe Ecosia NutzerInnen,

Es ist ungewöhnlich, dass ich mich an Euch wende, um Euch dazu aufzurufen, an der Europawahl nächsten Sonntag teilzunehmen.

Doch die Welt erlebt stets außergewöhnliche Zeiten und ich glaube, dies verdient besondere Maßnahmen.

Die Klimakrise ist die größte Herausforderung unserer Zeit und muss weltweit oberste politische Priorität haben. Als weltweit drittgrößter CO2-Emittent, trägt die EU im Kampf gegen die Klimakrise eine besondere Verantwortung.

Diese Wahlen sind von entscheidender Bedeutung für die Umwelt. Denn das neugewählte Europäische Parlament und die neu erstellte Kommission werden über drei wesentliche Themen entscheiden müssen:

  • Wie wird Europa fossile Brennstoffe vollständig abbauen und bis Ende des nächsten Jahrzehnts das Ziel von null CO2-Emissionen erreichen?
     
  • Wird die EU eine CO2-Steuer einführen, die die tatsächliche Umweltkosten großer Konzerne darstellt und kompensiert?
     
  • Wird das neue Budget für die gemeinsame Agrarpolitik eine regenerative Landwirtschaft unterstützten oder weiterhin Überproduktion und bodenschädigende Praktiken fördern?

Das hängt alles von Deiner Stimme ab. 

Also, geh raus und mach die Wahl am 26.Mai zur Klimawahl:

Wieso die Europawahl so wichtig für das Klima ist –
inklusive eines Testes, wenn man sich noch nicht entschieden hat, wem man seine Stimme geben möchte
Danke,
Christian Kroll (CEO und Gründer von Ecosia)

 

https://perspective-daily.de/article/818/hT2B4p8H#/

„Na, weißt du schon, wen du bei der Europawahl am Sonntag wählst?

Wenn du die Frage mit »Nicht so wirklich« beantwortest, dann bist du nicht allein. Laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar Emnid für die Naturschutzorganisation BUND sind 44% der Wahlberechtigten in Deutschland noch unentschlossen.

Dabei geht es diesmal um viel: Rechtspopulistische Parteien sind im Aufwind, der Brexit hat der europäischen Idee einen Dämpfer verpasst. Die Populisten lenken mit ihrer Show von der wichtigsten Frage überhaupt ab: Schafft es die EU in den nächsten 4 Jahren, einen klaren Kurs im Kampf gegen die Erderwärmung zu finden?

Beide Fragen könnten viel verändern im Parlament. Denn ausgerechnet die bisher großen Volksparteien, CDU und SPD, schneiden den Umfragen zufolge besonders schlecht ab. Dafür stehen noch 38 andere Parteien zur Wahl.

Um einen Überblick zu bekommen, welche der vielen Parteien deine Ansichten am besten vertritt, bietet die Bundeszentrale für politische Bildung vor Wahlen den Wahl-O-Mat an, einen Online-Fragebogen, der dir sagt, welche Parteien mit deiner Einstellung am ehesten übereinstimmen.

Doch ausgerechnet eine Woche vor der Europawahl war das bekannte Online-Tool die letzten Tage unerreichbar. Die Partei Volt hatte geklagt, der Wahl-O-Mat würde kleinere Parteien benachteiligen. Das Kölner Verwaltungsgericht gab ihr Recht – doch man einigte sich außergerichtlich auf einen Kompromiss: ein Update bis zur nächsten Wahl.

Der Wahl-O-Mat ist also wieder da!

Wir, Dirk Walbrühl und Felix Austen, haben ihn gemeinsam gemacht – und das Mikrofon mitlaufen lassen. Was wir über die einzelnen Fragen denken, bei welchen Themen wir auch mal keine Ahnung haben, und welches überraschende Ergebnis am Ende bei beiden von uns steht – das erfährst du in unserem Podcast zur EU-Wahl. Und wenn du dich noch mehr informieren willst: Zu den meisten Themen haben wir bei Perspective Daily schon berichtet. Die Texte sind im Folgenden verlinkt.

Korrektur: Im Podcast heißt es, Yanis Varoufakis trete für die Partei Volt an. Das ist nicht der Fall: Varoufakis tritt bei der Europawahl als Spitzenkandidat für die Partei »Demokratie in Europa – DiEM25« an.“

„Liebe alle,

wers noch nicht gesehen hat, finde es schon ziemlich beeindruckend wie
dieses CDU-Diss Video gerade in kürzester Zeit viral geht und schon mehr
als  6,5 Millionen Menschen erreicht hat
(https://www.youtube.com/watch?v=4Y1lZQsyuSQ). Im Großteil des Videos
(ab 5.49min) wird dem wohl sehr breiten Publikum mal eben schnell in
Recht einfacher und zugänglicher Sprache die Dringlichkeit der
Klimakrise und die missliche Rolle der Regierungsparteien vor Augen
geführt. So kann politische Kommunikation auch laufen…
LG! „

„Die Europawahl bzw EU-Wahl steht vor der Tür. Ob CDU, SPD oder AfD gute Parteien sind, die im Einklang mit Wissenschaft und Logik stehen, versuche ich in diesem Video zu beantworten. In jedem Fall: Geht wählen am nächsten Wochenende. Sonst entscheiden Rentner über eure Zukunft und geil ist das nicht. ►Alle Quellen hier: https://docs.google.com/document/d/1C…

Jung&Naiv: https://www.youtube.com/Nfes2005 „

und noch ein aktueller Tagesspiegel-Artikel zum Thema

 

Uns allen am 26.5. eine Wahl, bei der der Klimaschutz hoffentlich gewinnt…!