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LaKunaBi’s TV-bzw. Mediathek-Tipp

ab heute kann die mehrfach preisgekrönte Doku „Plastik: Fluch der Meere“ eine Woche lang, also bis zum 15. Juni, kostenlos über die Arte-Mediathek gestreamt werden: https://www.arte.tv/de/videos/044150-000-A/plastik-fluch-der-meere/

Wünsche Euch spannende Erkenntnisse…

weitere Infos + Lösungsansätze bezüglich Plastik u.a. im Meer siehe auch auf dieser Webseite hier

Beschreibung:
„Laut Schätzungen gelangen bis zu 13 Millionen Tonnen Plastik jedes Jahr
ins Meer – Tendenz steigend. Nach Jahrzehnten leichtfertigen Umgangs mit
dem vielseitigen Werkstoff sind unsere Ozeane zugemüllt mit Relikten
unserer Wegwerfgesellschaft. Der Film aus dem Jahr 2012 bietet einen
Überblick über den damaligen Stand der Forschung. Die Lage ist alarmierend.

In den 90er Jahren entdeckt man erstmals weit draußen im nordpazifischen
Ozean, eine kreiselnde Strömung mit etwa einhundert Millionen Tonnen
Plastikmüll. Das Phänomen fand sich auch im Nordatlantik. Diese ?Garbage
Patches?, Müllstrudel, genannten Phänomene gibt es auch südlich des
Äquators. Inzwischen hat man fünf dieser Strudel weltweit gezählt. Nicht
selten haben sie mehrere hundert Kilometer Durchmesser.
Grobe Schätzungen gehen davon aus, dass sich heute bis zu 150 Millionen
Tonnen Plastikmüll in den Meeren befindet, der sich seit 1950 dort
gesammelt hat. Ein Großteil davon sammelt sich nicht an der
Wasseroberfläche, sondern am Meeresboden oder schwebend in den Wassersäulen.

2011 begleitete ein Filmteam den Umweltaktivisten Marcus Eriksen, der
sich maßgeblich für Erforschung der Müllstrudel einsetzt. Er durchquerte
den Südpazifik, um damals nicht eindeutig nachgewiesene Müllstrudel auf
der Südhalbkugel zu finden, irgendwo zwischen Osterinsel und
chilenischem Festland. Was er fand, übertraf seine schlimmsten
Befürchtungen.
Wissenschaftler versuchen seit Jahre herauszufinden, was Plastik im Meer
eigentlich anrichtet. Bisher waren vor allem die physischen Wirkungen
von Plastik bekannt: strangulierte Seelöwen, erstickte Vögel und
Schildkröten. Doch Chemiker und Meeresbiologen überall in der Welt
stellen fest, dass die eigentliche Gefahr eine andere ist: Die toxische
Wirkung des Plastiks auf die Meeresfauna und ?flora scheint ungleich
höher als bisher angenommen. Denn Plastik zerfällt über die Jahre in
mikroskopisch kleine Teile und gelangt so in unsere Nahrungskette.

Der mehrfach preisgekrönte Film zeichnet ein erschreckendes Gesamtbild
und war 2012 die erste Wissenschaftsdokumentation, die den damaligen
Stand der Forschung widerspiegelte. Seit damals hat sich das Problem
eher noch verschärft. Plastikmüll ist inzwischen zu einem globalen
Problem geworden, dessen Lösung unser aller Anstrengungen bedarf“

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TV+ONLINE-TIPP: „Unser Boden – wertvoll und verwundbar“ Planet Wissen | 22.02.2017 | 59:04 Min. | SWR

Unser Boden – wertvoll und verwundbar

Planet Wissen | 22.02.2017 | 59:04 Min. | SWR

bzw. aktuelle online: http://www.planet-wissen.de/video-unser-boden–wertvoll-und-verwundbar-100.html

Gesunder und fruchtbarer Boden ist ein Lebensraum, in dem es ähnlich wie im Urwald vor Leben nur so wimmelt. Doch auf unseren Äckern hat die jahrzehntelange Nutzung die einstige Vielfalt massiv reduziert – mit erschreckenden Folgen.

Googelst du noch – oder ecosierst du schon!? ;-)

….die Suchmaschine mit dem Mehrwert – https://www.ecosia.org/

Ecosia ist eine Suchmaschine, die mindestens 80% ihres Gewinns an Aufforstungsprojekte in Burkina Faso, Madagascar und Peru spendet.

 

Neuerung ab April 2017:

Alternativen zu Palmöl: Besser für Indonesien

 

Ab sofort unterstützt ihr mit euren grünen Suchanfragen nämlich nicht nur Baumpflanzprojekte in Peru, Madagaskar and Burkina Faso, sondern auch in Indonesien. Wir arbeiten seit Kurzem mit örtlichen Gemeinden an den Ausläufern des Berges Gunung Saran zusammen und können es kaum erwarten, euch davon zu erzählen.

In Indonesien sind über 28.000 Pflanzenarten und 300.000 Tierarten zuhause. Die Wälder sind die Existenzgrundlage für Millionen von Indonesiern. Aber die Wälder Indonesiens sind in großer Gefahr, denn seit den 1970ern werden große Waldgebiete abgebrannt, um Platz für Plamölplantagen zu schaffen.

Angesichts einer derartigen Zerstörungswut kann man schnell die Hoffnung verlieren. Aber die Gunung Saran Lester Foundation hat bereits begonnen, viele ertragreiche Bäume zu pflanzen. Die neuen Wälder werden denen, die sich um sie kümmern, ein regelmäßiges Einkommen ermöglichen, was bedeuted, dass arme Gemeinden nicht länger gezwungen sind, ihr Land an die Palmöl-Konzerne zu verkaufen.

Und das ist noch nicht alles: Weil die beteiligten Gemeinden zu allen Seiten des Gunung Saran siedeln, werden sich die von ihnen gepflanzten Wälder zu einem großen Schutzring zusammenschließen, der die angrenzenden 25.000 Hektar bewaldeten Berglands von der Zerstörung abschirmt. Damit bleibt einer der artenreichsten Orte der Welt mit all seiner uralten Schönheit erhalten.

Die multinationalen Konzerne, die hektarweise Urwald abfackeln, um Platz für pestizidverseuchte Palmöl-Monokulturen zu schaffen, haben es in der Region zu großem Einfluss gebracht. Aber niemand sollte den Fehler begehen, drei Millionen Ecosianer, die Expertise der NGO Masarang und die entschlossene Gemeinschaft indigener Gemeinden zu unterschätzen.