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Nicht fliegen wird auch "Öffentlich" einfacher :-) + Demo/ Aktion am 29.1./8:30

Auf die Schnelle eine wichtige Info aus meinem Netzwerk zum Thema Zugfahren statt Fliegen (nicht nur) für die WissenschaftlerInnen unter Euch, die ich Euch als Mitglied bzw. Unterstützerin von Stay grounded und Am Boden bleiben sowie flightfree (mit ihrer Kampagne: “ Setze dich aktiv für Klimaschutz ein und zeig mit deiner Unterschrift, dass du 2020 gemeinsam mit 100.000 Menschen auf dem Boden bleibst!“) nicht vor enthalten möchte…;-)
Ich selber bin – bis auf einen dummen Lapsus privater Natur in 2018 – seit gut 10 Jahren flugfrei – darauf bin ich inzwischen nicht nur stolz wie Bolle , sondern es geht mir auch sonst blendend damit – Fernreisen erlebe ich ähnlich intensiv lieber durch die Augen Anderer – siehe z.B. hier… 🙂

Und ganz am Ende meines heutigen Blogbeitrages,( obwohl es eigentlich an den Anfang gehören würde angesichts der offensichtlichen Kurzsichtigkeit der EntscheidungsträgerInnen…)
noch der dringende Aufruf zur Teilnahme an der Aktion morgen früh um 8:30 vor dem Bundeskanzleramt „Am Mittwoch will die Bundesregierung das Kohleausstiegsgesetz beschließen – und damit einen Ausstieg im Schneckentempo.…“ (solche Infos findet Ihr übrigens in der Regel auch in meinem öffentlichen LaKunaBi-Kalender – übrigens mit noch höherer Wahrscheinlichkeit, wenn ich wieder jemand finde, der mich beim Eintragen oder ähnlichem unterstützt…;-)

in diesem Sinnen, lg, Carla (aka LaKunaBi 🙂

PS: Wie immer könnt Ihr diesen Artikel gerne über die ganz unten aufgeführten Kanäle teilen – wenn ihr mich auf Twitter bereits abonniert habt, geht es dort vermutlich am schnellsten…;-)

„Liebe KollegInnen,

das Bundesreisekostengesetz wird geändert: Es kann
Bahn gefahren werden, selbst wenn das teurer ist. Zusätzliche
Übernachtungen und CO2-Kompensationen für Flüge werden erstattet. Das ist eine der Forderungen, die wir [als Scientists for future] hatten. Das Gesetz wird demnächst geändert, die Reglungen sind aber „ab sofort“ anzuwenden. Hier ist ein Schreiben vom Bundesministerium des Inneren:

https://unter1000.scientists4future.org/wp-content/uploads/2020/01/200121-Rundschreiben-Vorgriffsregelung-Bahnnutzung-immer-moeglich-gez.pdf


Das heißt: Wir dürfen Bahn fahren. Es ist sogar erwünscht. Nun müssen
wir es nur noch tun. Und hier könnten wir als WissenschaftlerInnen ein
wichtiges Zeichen setzen. Sie/Ihr habt es ja schon gesetzt und wir sind
jetzt 3000. Leider ist das aber nur knapp 1% der WissenschaftlerInnen im deutschsprachigen Raum. Was mir Hoffnung macht, ist, dass sich in der letzten Woche einiges getan hat. Die aktualisierte Tabelle findet sich hier:

https://unter1000.scientists4future.org/de/strasse-der-besten/

Die Liste aller Unterschriften ist hier:

https://unter1000.scientists4future.org/de/verzicht-auf-dienstlichekurzstreckenfluege-unterschriftenliste/

Wir haben Feedback bekommen, dass in einigen Unis erst noch der
Senat/das Präsidium/sonstwer darüber beraten muss, bevor irgendwas über den Uni-Verteiler läuft. Wartet nicht darauf! Die Univerteiler sind
wichtig, das hat die Uni-Osnabrück gezeigt, die jetzt schon bei 7,66%
ist, aber man braucht beides: Personen, die sich kümmern und einzelne
Leute anschreiben/ansprechen und die Mails über den großen Verteiler.
Mit den eigenen Mailing-Listen könnt Ihr schon anfangen. Wer wenn nicht jetzt? There is no time!

Das ist der Link zur Aktion:

https://unter1000.scientists4future.org/

Alle Seiten sind zweisprachig (oben im Menü Deutsch/Englisch).

Zu beachten ist auch die FAQ mit Argumentationshilfen. Wir werden die
auch aktuell halten:

https://unter1000.scientists4future.org/de/faqs-zu-kurzstreckenfluegen/

Ansonsten: #unter1000 auf FB, twitter oder sonstewo verwenden. Danke!

Herzliche Grüße


    Stefan Müller, Martina Schäfer und Gisbert Fanselow“

Und zum Abschluss auch noch ein sehr wichtiger Aktionsaufruf für morgen (Mittwoch) früh!

Am Mittwoch will die Bundesregierung das Kohleausstiegsgesetz beschließen – und damit einen Ausstieg im Schneckentempo. Die Pläne bleiben deutlich hinter den Empfehlungen der Kohlekommission[1] zurück, die schon zu schwach waren. Kommt das Gesetz, stellen in den nächsten Jahren gerade einmal zwei Kohlekraftwerke den Betrieb komplett ein. Viele Meiler laufen noch bis weit nach 2030 weiter.[2] Richtig absurd: Bundeswirtschaftsminister Altmaier (CDU) will in diesem Jahr sogar ein neues Kohlekraftwerk ans Netz gehen lassen.[3] Die Bundesregierung weiß, wie umstritten das Gesetz ist – und möchte es deshalb möglichst schnell und lautlos verabschieden. Aber diesen Plan durchkreuzen wir: Mit einer Protestaktion bringen wir den Konflikt um die Kohle direkt vor das Kanzleramt. Dafür bauen wir ein Kraftwerk mit zwei meterhohen Kühltürmen auf – und einen Ausschaltknopf. Den wollen wir drücken, aber Campact-Unterstützer*innen mit Masken von Peter Altmaier und Bundeskanzlerin Angela Merkel schützen ihn Schulter an Schulter. Weitere Campact-Unterstützer*innen versuchen, diese Barrikade zu durchbrechen. So zeigen wir: Die Bundesregierung hält viel zu stark an der Kohle fest. Doch wir lassen nicht locker und kämpfen weiter – für einen schnellen Ausstieg.Damit diese Aktion groß und eindrucksvoll wird, brauchen wir möglichst viel Unterstützung. Seien Sie am Mittwoch in Berlin mit dabei – je mehr wir sind, desto besser!Ort: Bundeskanzleramt, Willy-Brandt-Straße 1, 10557 Berlin (Stadtplanlink)
Zeit: Mittwoch, 29. Januar 2020, 8.30 UhrWenn Sie kommen, teilen Sie uns dies doch bitte in einer kurzen Mail an aktion@campact.de mit. Dann können wir besser planen. Wir haben Kaffee und Tee dabei – bringen Sie gerne eine selbst gestaltete Fahne oder ein Plakat mit. So wird die Aktion noch bunter.Herzliche Grüße
Isabella Glott, Campaignerin
Matthias Flieder, CampaignerPS: Kommt das Kohleausstiegsgesetz in seiner jetzigen Form, verschwinden um den Tagebau Garzweiler in Nordrhein-Westfalen ganze Dörfer – sie werden abgebaggert.[4] Das nehmen wir nicht stillschweigend hin. Machen Sie mit bei unserer Protestaktion.[1] „Kohleausstieg bis 2038“, taz, 26. Januar 2019
[2] „Wann die Braunkohle-Kraftwerke abgeschaltet werden sollen“, Der Spiegel, 16. Januar 2020
[3] „Scholz verspricht Kraftwerksbetreibern Milliarden-Entschädigung“, Der Spiegel, 16. Januar 2020
[4] „Kleinstmöglicher Kompromiss“, Deutschlandfunk, 16. Januar
 

Grüne Woche diesmal unter anderen Zeichen?

Manche von Euch haben ja eventuell schon meinen Hinweis auf die diesjährige Grüne Woche in meinem LaKunaBi-Kalender entdeckt…;-)

Auch dieses Jahr war ich bereits mehrfach vor Ort, um mir ein eigenes Bild zu machen und durfte dabei auch einiges Spannendes und hoffnungsfroh Stimmendes entdecken.
Zu den weiterhin kritischen Aspekten möchte ich dann ggf. in einem späteren Blogbeitrag noch mal kommen – Ihr als potentielle Besucher der IGW (und anderer Großveranstaltungen…) könnt aber auch selber schon positiv Einfluss nehmen z.B. auf die Abfallflut durch Probierbecher und -gefäße , indem Ihr wie ich einen Mehrwegbecher und – besteck (und ggf auch eine Tupperdose) mit nehmt und auch dort konsequent nutzt – meiner Erfahrung nach inspiriert das nämlich auch andere BesucherInnen…;-)
Auch bei den zahlreichen Giveaways schaue ich jeweils kritisch hin, ob ich sie wirklich haben möchte – so checke ich Baumwollbeutel z.B. erstmal , ob sie Gots- oder ähnlich zertifiziert sind – was anderes kommt mir nicht mehr ins Haus…;-) – ähnlich wie z.B. plastikverpackte Gummibärchen etc…)
Dabei entstehen übrigens mit den AusstellerInnen und anderen BesucherInnen auch immer wieder sehr nette und anregende Gespräche… kann ich also nur jeden dazu ermutigen…:-)
Und auch konstruktiv-kritisches NAchschauen + Nachfragen, auf was für Papier die Broschüren gedruckt wurden, helfen…. (optimal wäre Recyclingpapier mit blauem Engel – das FSC-Siegel ist leider nicht immer das Gelb vom Ei…) Und ich plädiere auch immer wieder dafür, dass dieses als Info dann auch leicht in dem Druckwerk zu finden ist…
Auf die Schnelle – denn gleich will ich weiter dort recherchieren – schon mal der Hinweis auf eine der diversen, vom Veranstalter angeregten Touren:

Die Klima-Tour
Dauer: ein Messetag
Hallen: 1.2b, 3.2, 9, 23a, 27
Empfohlener Eingang: Eingang Süd
Ticketempfehlung: Tagesticket

Wie klappt prima Klima?
Kaum ein Thema wird heute so stark diskutiert wie die Herausforderungen durch den Klimawandel. Das zeigt sich auf der Grünen Woche 2020 als Leitmesse für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau in einem umfassenden Informationsangebot. Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und umweltfreundliche Verfahren sind nur einige der wichtigen Trendthemen.

Hier schon mal ein kleiner Ausschnitt aus „So schmeckt Zukunft“ (Halle 3.2.)

Unter dem Motto #klimapraktiker erfahren Sie auf dem ErlebnisBauernhof (3.2), welche Lösungsansätze die Landwirtschaft zum Klimaschutz entwickelt. Hier werden Feldroboter und Traktoren mit klimafreundlichen Kraftstoffen gezeigt. Besuchen Sie die Diskussionsveranstaltungen und Live-Vorführungen zu den Themen Tierwohl, Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Unter dem Motto „Wie schmeckt die Zukunft?“ präsentiert die deutsche Lebensmittelwirtschaft, wie „Klimaschutz auf dem Teller“ funktioniert und welche innovativen Konzepte verfolgt werden, um der Verantwortung gegenüber Mensch, Tier und Umwelt gerecht zu werden.“

Beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (23a) stehen die Verbraucher und deren Einflussmöglichkeiten im Fokus: Vom nachhaltigen Einkauf im Supermarkt über die Gestaltung eines insekten-freundlichen Gartens bis zur Verwertung von Lebensmitteln erhalten Sie nützliche Tipps, wie Sie einen eigenen Beitrag zum Klimaschutz leisten können. Erstmals auf der Grünen Woche ist die Bewegung Fridays for Future mit einem Stand in Halle 22a vertreten.

Die neue Halle 27 macht Lust aufs Land: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) informiert zum Thema Bioökonomie: Finden Sie heraus, was Wissenschaft und Forschung tun, um Rohstoffe und Produkte in Zukunft nachhaltiger zu erzeugen, zu verarbeiten und zu nutzen. Wie Sie modern leben und sorgsam mit der Natur und seinen Ressourcen umgehen, können Sie bei der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) lernen. Wer selbst aktiv werden will, kann beim Deutschen Forstwirtschaftsrat einen Wald errudern.

Wie groß Ihr CO2-Fußabdruck ist, erfahren Sie beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) in Halle 1.2b. Außerdem lernen Sie hier, wie Sie zum Bienen- und Insektenschutz beitragen können.
Beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (Halle 1.2b) reisen Sie im Klimabubble virtuell nach Madagaskar und erleben anschaulich die Auswirkungen des Klimawandels.
Der Zentralverband Gartenbau e. V. (ZVG) in Halle 9 beschäftigt sich unter dem Motto „Klima2go“ mit den Zukunftsfragen des Gartenbaus. Sie erfahren, warum Torfeinsatz klimaschädlich ist, was Sie für die Pflanzengesundheit tun können oder wie Sie die Stadt grüner gestalten. Berlins Kleingärtner werden zu „ehrenamtlichen Herstellern“ von kühler Frischluft und Klimatrassen und zeigen, welche wesentliche Bedeutung Kleingärten für eine lebenswerte Stadt und das Klima haben und welche Forderungen sie an eine integrative Stadtentwicklung der Zukunft stellen. „

Am Ende dieser sportlichen Aktivität in Halle 27 hatte ich dann 3 Bäume für den Berliner Stadtwald errudert…:-)

In Halle 27 findet Ihr übrigens auch spannenden Stände z.B. über die Situation in der Lausitz und was nach der Braunkohle dort kommen könnte, sowie einen Ausblick darauf, welches Thema dieses Jahr auf dem Wissenschaftsschiff unterwegs sein wird.

Die Menschen unter Euch, die gerne mit Holz arbeiten, z.B. mit Kindern, könnten garantiert auch an einem der dortigen Gartenscheren-Ppräsentationsstände wieder viele kleine Holzaststückchen retten – einfach dort nachfragen… und notfalls ansonsten später mal bei mir – gerne dann in Tausch gegen etwas von dieser Seite…;-)

Alle praktischen Infos für den Besuch findet Ihr hier. Am heutigen Freitag ist die Messe übrigens bis 20 Uhr geöffnet – ansonsten noch bis einschließlich Sonntag jeweils bis 18 Uhr.

Wünsche Euch viel Spaß dort – und Mut zu konstruktiv-kritischen Fragen – denn sie bewegen mehr als Ihr wohlmöglich wagt zu hoffen …:-)

lg, Carla (aka LaKunaBi)

Werde diesen Blogbeitrag übrigens in den nächsten Tagen jeweils noch ergänzen – also gerne öfters reinschauen…;-)

LaKunabi’s TV- bzw. Mediathek…;-) Tipp: Auch in der , anlässlich des 10 jährigen Jubiläums von nano , gesendeten Reportage „Öko-Chancen unter der Lupe“ gibt es spannende Einblicke in mitwelt- und tierfreundlichere Formen der Landwirtschaft (ab 8:51min)

LaKunaBi-Tipps: 2x Agrar + 1x scobel

Von der auch dieses Jahr wieder als „Reaktion“ auf die grüne Woche stattfindende Demo „Wir haben es satt“ dürftet Ihr vermutlich schon alle mit bekommen haben – deshalb hier nur Kurz die Erinnerung – in der Hoffnung, dass wir uns dort (wieder)sehen….-)

„Am 18. Januar 2020 ist es wieder soweit, in Berlin findet die große „Wir haben es satt“ Demonstration statt. Unter dem Motto „Agrarwende anpacken!“, demonstrieren wir mit Zehntausenden für eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft, für gesundes Essen, artgerechte Tierhaltung, globale Bauernrechte und einen gerechten Welthandel.
https://www.wir-haben-es-satt.de
Demo (18.1., Brandenburger Tor)
Die Demo startet um 12 Uhr am Brandenburger Tor (wo sie auch wieder endet) unter anderem mit einem Beitrag von Vandana Shiva“

Zudem diesmal schwerpunktmäßig zwei LaKunaBi’s „Video“-Tipps:

  1. ) u.a. mit einer anschaulichen Darstellung der Methode U von Otto Scharmer

    scobel – Die globale Revolution und Stagnation (3sat)

„Das 21. Jahrhundert wird als große Umbruchphase in die Geschichte eingehen. Wie wird es gelingen, diese Herausforderung anzunehmen? Darüber spricht Gert Scobel mit seinen Gästen. Produktionsland und -jahr: Datum: 16.01.2020, 60 min, Verfügbar weltweit bis 16.01.2025

Unsere Gesellschaft befindet sich auf vielen unterschiedlichen Ebenen mitten in einem hoch dynamischen Wandel. Das Ausmaß ist gigantisch und betrifft uns ganz direkt. Es geht um unaufhaltsame Prozesse in allen Bereichen unserer Existenz. Der Vergleich mit der industriellen Revolution im 19. Jahrhundert drängt sich auf.

Die Zukunft verantwortungsvoll gestalten

Neben der Problematik des Klimawandels, der zunehmend sichtbaren Knappheit der Ressourcen, der Zerstörung von Lebensräumen und anderen Auswirkungen des Anthropozäns ereignen sich auch soziale und ökonomische Umwälzungen, in deren Brennpunkt immer wieder digitale Technologien stehen, die ihrerseits Veränderungsprozesse einleiten und massive Auswirkungen auf die Gesellschaft haben. Wir können diese Prozesse noch beeinflussen. Die zentrale Frage wird sein, wie wir die große Transformation, mit der wir es in den nächsten Jahrzehnten zu tun haben werden, möglichst gut, effizient, nachhaltig und weise gestalten.

Evolutionsbiologisch neigt der Mensch dazu, Zustände zu erhalten, auch gegen alle Vernunft. Aber es gibt dennoch Hoffnung. Wissenschaftler arbeiten an effizienten Strategien. Zusammen mit seinen Gästen diskutiert Gert Scobel Handlungs- und Motivationsstrategien, mit denen wir die Zukunft positiv und verantwortungsvoll über die nationalen Grenzen hinaus gestalten können.

Die Gäste

Stefan Brunnhuber ist Mitglied des Club of Rome und Senator der Europäischen Akademie der Wissenschaften. Außerdem ist er ärztlicher Direktor der Diakonie-Klinik für Integrative Psychiatrie sowie Professor für Psychologie und Nachhaltigkeit an der Hochschule Mittweida in Sachsen.

Patrizia Nanz ist wissenschaftliche Direktorin am Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung, Potsdam (IASS) und außerdem Professorin für transformative Nachhaltigkeitsforschung an der Universität Potsdam. Sie ist Co-Vorsitzende der Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030 der Bundesregierung und Mitglied des „Hightech-Forums“, das die Bundesregierung zu Wissenschaft und Technologie berät.

Otto Scharmer ist Dozent am Massachusetts Institute of Technology, Professor für Tausend Talente an der Tsinghua University in Peking und Mitbegründer des Presencing Institute. Er entwickelte das viel beachtete innovative Management-Konzept „Theorie U“.

2) Noch bis zum 30.1. kann man sich den Stream des sehr interessanten 3. BMU-Agrarkongresses mit dem Titel „Umwelt und Landwirtschaft im Dialog: Für einen Green Deal in der Agrarpolitik“ anschauen.

Übertragen wurden folgende Programmpunkte:

ZeitThema und Sprecherin/Sprecher
11 Uhr bis 12 UhrEröffnung und Einführung

Svenja Schulze, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit
Prof. Dr. Dirk Messner, Präsident Umweltbundesamt
Dir. u. Prof. Dr. Hiltrud Nieberg, Johann Heinrich von Thünen-Institut
12 Uhr bis 13 UhrGrund zum Optimismus:
Von lokalen Gesellschaftsverträgen für eine zukunftsfähige Landwirtschaft lernen

Alexander Müller, Managing Director ThinkTank for Sustainability Initiativen und Betriebe aus Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern stellen sich vor
14 Uhr bis 15:45 UhrZukunftskommission Landwirtschaft –
der richtige Schritt zum Gesellschaftsvertrag?

Dirk Andresen, Sprecher „Land schafft Verbindung“
Doreen Riske, Geschäftsführung Agrar GbR Groß Kiesow
Agnes Becker, Sprecherin des bayerischen Volksbegehrens Artenvielfalt Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit
Albrecht von Lucke, Publizist und Berliner Korrespondent der Blätter für deutsche und internationale Politik

Beiträge
Prof. Dr. Hubert Wiggering, Universität Potsdam, Vorstand und Sprecher Deutsche Agrarforschungsallianz
Ulrich Peterwitz, Gelsenwasser AG
16:15 Uhr bis 16:30 UhrBlick über den Tellerrand –
Eine post-Brexit-Sicht zur Agrarpolitik aus Großbritannien

Patrick Holden, Gründungsdirektor Sustainable Food Trust
16:30 Uhr bis 18 UhrGreen Deal oder Green Washing – Was will Deutschland in der Agrarpolitik?

Dr. Heinrich Bottermann, Staatsekretär im Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen
Beate Kasch, Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft
Dr. Matthias Miersch, MdB, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion
Silvia Bender, Staatssekretärin im Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg
Reinhold Jost, Vorsitzender der Agrarministerkonferenz

Verabschiedung und Ausblick

Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

wünsche spannende Erkenntnisse und bis zur Demo 😉

lg, Carla (aka LaKunaBi)

Was von der co2-Einsparung Deutschlands zu halten ist… + was echten Ökostrom ausmacht ?

Anbei mal wieder Neuigkeiten (mit diversen interessanten weiter führenden Links) aus meinem Netzwerk – verbunden mit meiner Anregung, die Vorsätze für´s neue Jahr zu nutzen , um, falls noch nicht geschehen, zu einem echten Ökostromanbieter zu wechseln…. 😉
Habe es selber Ende letzten Jahres übrigens endlich geschafft, auch mit meinem Erdgas zu einem Ökogasanbieter um zu ziehen – hilfreiche Links dazu findet Ihr u.a. in meinem ständig ergänzten „Alphabet“ der Alltagsmöglichkeiten… 😉 dort u.a. mit einer neuen Linkliste aus dem Wuppertalinstitut “ Meine Energiewende mache ich mit Links“

In diesem Sinne wünsche ich euch ein frohes Neues mit Frieden, Gesundheit, einem guten Leben für Alle – und was Ihr Euch sonst noch so wünscht… und uns Allen ein Jahr mit u.a. mutigeren EntscheiderInnen und ambitionierteren Klimaschutzmaßnahmen!

Pre-Ps 😉 Eine meiner Ansicht nach gute Art des Mutmachens bis Anstupsens…;-) habe ich übrigens bei der letztjährigen Ausstellung der Group Global 3000-Galerie (wo seit gestern übrigens bereits die neue Ausstellung läuft, diesmal zum Thema „Fossile Sucht“) kennengelernt. Die dort gegen Spende erstandenen „Life letters“ von der deutsch-kanadischen Künstlerin Alexa Helbig und deren Idee habe ich nicht nur eifrig bei diversen Veranstaltungen unter die Leute gebracht, sondern schreibe gerade selber an diverse EntscheiderInnen…. und nutze ansonsten auch jede Gelegenheit u.a. bei Konferenzen z.B. PolitikerInnen freundlich, aber (GfK-)bestimmt als demokratie- und klima/umweltbesorgte Bürgerin anzusprechen – und stoße dabei auf erstaunlich offene + dankbare Ohren… kann also nur jede(n) von Euch ebenso dazu ermutigen 🙂
lg, Carla

PS: Und für alle , die es nicht noch nicht mit bekommen haben: das große Demokratie-Event am 12 6. 2020 im Olympiastadion kann stattfinden 🙂 Auch GermanZero ist übrigens mit von der Partie! Und ich freue mich, dass auch mein wildes Mobilisieren noch am 24.12. über meine sämtlichen Kanäle vielleicht ein wenig zum Erreichen des Fundingzieles von 1,8 Mio € bei getragen hat…. 🙂

Statement von GermanZero zum Kohlendioxid-Ausstoß in Deutschland

 Völlige Verfehlung des 1,5-Grad-Ziels trotz 35% CO2-Einsparung

Berlin, 7.1.2020. Zum 35%-Einsparerfolg bei CO2-Emissionen in Deutschland, veröffentlicht gestern von Agora Energiewende, nimmt GermanZero Stellung. Zum Erreichen des Pariser 1,5-Grad-Ziels müsste Deutschland bereits 2023 klimaneutral sein, wenn die noch zu emittierenden Restmengen zugrunde gelegt werden. Die Bundesregierung verweigert nach wie vor eine Stellungnahme zu den verbleibenden Restemissionsmengen. GermanZero hat am 17.12.2019 einen umfassenden Klimaplan vorgelegt und auf diese gravierende Zielverfehlung hingewiesen.

Für die völkerrechtlich verbindliche Zielsetzung einer maximalen Erderwärmung von 1,5 Grad können weltweit nur noch 420 Gigatonnen CO2 emittiert werden. Der deutsche Anteil beträgt 3,1 Gigatonnen. Beim derzeitigen jährlichen Ausstoß von 0,8 Gigatonnen (800 Millionen Tonnen) müsste Deutschland bereits 2023 klimaneutral sein. Die Ziele der Bundesregierung von ehemals -40% bis 2020, -55% bis 2030 und 80-95% bis 2050 missachten diesen mathematischen Zusammenhang.

„Wir fordern die Bundesregierung auf, unmissverständlich klarzumachen, von welchen Restemissionsmengen sie für das zugesagte 1,5-Grad-Ziel ausgeht. Die Bundeskanzlerin und Bundesumweltministerin müssen zeitnah ihre Klimaziele an die naturwissenschaftliche Realität anpassen“, erklärt Heinrich Strößenreuther, Gründer und Vorstand von GermanZero.

Diesen Zusammenhang hat GermanZero am 17. Dezember 2019 mit der Veröffentlichung ihres Klimaplans vorgestellt. Der Klimaplan zeigt erstmals auf, wie Deutschland innerhalb von zehn Jahren klimaneutral werden kann und damit das 1,5-Grad-Versprechen einhält.
 

Weiterführende Links:
Über GermanZero: www.GermanZero.de

Zum Klimaplan von GermanZero auf Seite 6 bzgl. Restemissionsmengen: https://germanzero.de/klimaplan

Mitschnitt der GermanZero-Pressekonferenz vom 17.12.2019 zu der Zielverfehlung ab Minute 27:45:  https://www.youtube.com/watch?v=GfZ8gJzBZHE&feature=youtu.be

Antworten der Bundesumweltministerin Svenja Schulze auf Nachfragen zu Restmengen und Zielen der Bundesregierung ab Minute 0:31 in ARD-Kontraste: https://twitter.com/ARDKontraste/status/1178663685243490304

 #germanzero
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Über GermanZero: GermanZero wurde von Heinrich Strößenreuther gestartet, laut taz Deutschlands erfolgreichster Verkehrslobbyist. Er initiierte den „Volksentscheid Fahrrad“ in Berlin und hat damit für Deutschlands erstes Mobilitätsgesetz gesorgt. Er gab den Anstoß für mittlerweile 25 Rad-Entscheide und hat so die deutsche Verkehrswende von unten ausgelöst. Strößenreuther ist ein erfahrener Projekt- und Change-Manager, Geschäftsführer, mehrfacher Gründer und war im Senior Management der Deutschen Bahn, im Bundestag und bei Greenpeace tätig. 
Hinter GermanZero versammelt sich seither ein Team von mittlerweile weit über 50 Klima-, Management- und Kommunikationsprofis sowie eine stetig wachsende Gruppe von Unterstützern aus allen Teilen der Bevölkerung, die gemeinsam eine schlagkräftige, bundesweite Organisation aufbauen. 
Zudem konnte GermanZero viele prominente Unterstützer gewinnen – darunter Joko Winterscheidt, Charly Hübner, Carolin Kebekus, Sven Regener, Eva Menasse, Jan Delay, Lars Jessen, Jan Josef Liefers und Anneke Kim Sarnau. 
GermanZero setzt auf intensive Partnerschaften mit den relevanten Akteuren und steht mit den Schlüsselpersonen bei Fridays for Future oder Scientists for Future in engem Austausch.

Es gibt einen neuen ROBIN WOOD Ökostromreport!

"Neu ist insbesondere eine Suchfunktion, in der die Bewertung aller 1.200 untersuchten Anbieter mit Ökostromangebot abrufbar ist (von den ganz
großen bekannten bis hin zu den vielen kleinen lokalen Anbietern). Wie immer geht es bei dem RoWo Report nicht nur darum, ob Anbieter zu 100%
Ökostrom verkaufen, sondern auch mit welchen Unternehmen die Anbieter
zusammen hängen und von welchen Betreibern sie Strom beziehen - um sicher zu stellen, dass wirklich kein Geld an die Kohle- und
Atomindustrie geht.

Ihr findet den Report unter: https://www.robinwood.de/oekostromreport"

Endspurt – nur noch heute bis 23:59 – zu einer besonderen Art der Bescherung…;-)

Gemeinsam können wir es noch schaffen!

Seit meinem letzten Post zum für den 12. Juni 2020 im Berliner Olympiastadion geplanten großen Demokratieevent hat sich bereits einiges getan 🙂
Leider läuft die Crowdfunding dafür aber nur bis Heiligabend, also heute abend 23:59 Uhr, weil nur bis dahin die  bisher ausnahmsweise kostenfreie Reservierung storniert werden kann.
Sprich , wir brauchen noch ein paar CrowdfunderInnen und/ oder MobilisiererInnen mehr, damit das Ganze, was ich selber für ausgesprochen wichtig halte, statt finden kann. Jeder, der schon mal versucht hat, die 50 000 Unterschriften z.B. für das Ouorum einer Bundestagspetition (übrigens die einzige Form von Petition,  die meines Wissens für Politikerinnen wirklich relevant ist…) zusammen zu bekommen, weiß, wie sinnvoll es ist mindestens 60000 an einem Platz zusammen zu bringen und im Vorfeld noch mehr mit ein zu beziehen…;-)

Und falls Ihr bisher eher kritisches über das „Event“ gehört habt, dann lest Euch bitte auf jeden Fall die detailllierten Antworten der Initiatoren durch – u.a. wofür es so eine Summe braucht, warum das Ganze gerade im Olympiastadion statt finden soll etc. https://www.startnext.com/12062020/blog/beitrag/fragen-amp-antworten-p85609.html#pnav#pnav

Wäre Euch sehr dankbar, wenn Ihr in irgendeiner Form mit von der Partie wäret !

Es bleiben uns nur noch Stunden, um das Unmögliche möglich zu machen und für den 12.06.2020 das Olympiastadion für ein Festival der Demokratie zu mieten. Unterstütze uns jetzt auf www.startnext.com/12062020. Wir wollen Wissenschaftler*innen, demokratiefördernden Initiativen und zivilgesellschaftlichen Organisationen eine Bühne vor 60.000 Menschen geben werden, um Lösungen für die drängendsten Probleme unserer Zeit (Klimakrise, Rechtsdruck, soziale Ungerechtigkeit, etc.) gebündelt zu präsentieren und diese z.B. mit Hilfe von Petitionen (mind. 50k Unterstützer) direkt vor Ort zu verabschieden. Wenn aber bis zum 24.12.2019 die Finanzierung über das Crowdfunding nicht erfolgt, kann dies alles in dieser Form nicht stattfinden. Deshalb unterstützt heute als Ticketkäuferin oder als Spenderin (für Menschen die sich die 29,95 EUR nicht leisten können). Treffen wir uns da? Seid ihr dabei?

 12062020 leicht erklärt: https://youtu.be/E6xJXZ1yCGw

wünsche Euch in jedem Fall frohe Feiertage und einen guten Rutsch,
lg, Carla (aka LaKunaBi)

Fairy challenge, Digitalisierung und zu überdenkende Sätze – nicht nur in der Weihnachtszeit…;-)

Passend zur Vorweihnachtszeit möchte ich Euch diesmal dieses inspirierende „Projekt“ eines Freundes ans Herz legen:

“ Morgen wird dich eine gute Fee besuchen. Sie wird sagen: „Ich weiß, mit Klimaschutz und Nachhaltigkeit muss es jetzt schneller gehen. Du darfst dir daher drei Änderungen wünschen, die im Deutschen Bundestag zu Beginn des kommenden Monats beschlossen werden. Welche drei Änderungen von Gesetzen, Regeln, Vorschriften, Institutionen, die deiner Meinung nach möglichst viel zur Vermeidung der Klima- und Nachhaltigkeitskrise beitragen, nennst du mir?“
Bist du bereit? „

Zudem möchte ich Euch anlässlich des aktuellen WBGU-Gutachtens Unsere gemeinsame digitale Zukunft, (nähere Infos siehe auch im Kalender und in meinen Tweets), zu dem man hier bis Ende 2020 mit diskutieren kann, auch auf das Forum der „Bits & Bäume“ Bewegung hinweisen, deren Forderungen mir ebenfalls unterstützenswert erscheinen:

Forum der „Bits & Bäume“ Bewegung! Wir diskutieren über Nachhaltigkeit & Digitalisierung

Dieses Forum verbindet Menschen mit Interesse an Diskussionen und Aktivitäten rund um den Themenkomplex „Digitalisierung und Nachhaltigkeit“. Es ist eine Plattform zur Vernetzung, Koordinierung und Mobilisierung. Zielgruppe sind insb. Organisationen und Communities aus den Bereichen IT, Digitale Bürgerrechte, Umwelt & Nachhaltigkeit.

Was treibt uns an?

Wir suchen Antworten auf diese Fragen:

Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit für stabile Tech-Communities?

Welche ökologischen Chancen stecken in digitalen Anwendungen etwa für Klima- und Ressourcenschutz?

Welche Arten von Digitalisierung stehen diesen Zielen entgegen oder sind gar kontraproduktiv?

Wie kann die digitale Gesellschaft demokratisch und gerecht gestaltet und zugleich darauf ausgerichtet sein, auf friedvolle Weise die Grundlagen unseres Lebens auf diesem Planeten zu bewahren?

Unsere bisher gefundenen Antworten auf diese Fragen sind als Forderungen hier zusammengefasst und bereits von allen Trägerorganisationen und Hunderten anderer Personen und Organisationen unterzeichnet:
bits-und-baeume.org

Wir fordern eine nachhaltige Digitalisierung! Bits & Bäume Bewegung

Unterzeichne und bekräftige diese gemeinsamen Forderungen wichtiger Organisationen.“

Auch möchte ich Euch auf diesen lesenswerten Artikel hinweisen:

Und zum Abschluss auch noch einige

“ Tipps für nachhaltige Weihnachten von den ParentsFF;
🌲⛄️⭐️🎄Christmas For Future🎄⭐️⛄️🌲

🌏Geschenke für eine lebenswerte Zukunft: https://parentsforfuture.de/de/schenke_zukunft
🌳Verschenke Bäume zu Weihnachten bei Plant for the Planet: https://www.plant-for-the-planet.org/de/unterstuetzen/baumgeschenk
🕗Verschenke Zeit statt Zeug: https://www.zeit-statt-zeug.de/de
🎄Schmücke deinen Baum im Garten oder eine Zimmerpflanze
🎁Packe deine Geschenke in Stoffreste oder Altpapier
🥬Macht ein kreatives Festessen: regional, saisonal und kein oder weniger Fleisch (Bioqualität/Wild)
✝️Unterstütze die Christians For Future: https://christians4future.org/.

Danke für euren Einsatz für ein nachhaltigeres Weihnachten, besinnliche Feiertage und viel Licht🔆 und Liebe❤️ im neuen Jahr für euch!“

Dieses wünscht Euch auch Carla (aka LaKunaBi)

Lakunabi's Veranstaltungstipp: "Klima- und Demokratiewandel" – »Zuhören #4« vom 13.-15. Dezember im radialsystem

Für Diejenigen unter Euch/ Ihnen, die es nicht eh schon in meinem Kalender entdeckt haben (dieser musste ja leider aus aktuellem Anlass in die „zweite Reihe “ umziehen …

Dieses Wochenende (ab heute Abend 19 Uhr) veranstaltet die Compagnie Sasha Waltz & Guests – einigen von Euch/Ihnen vermutlich bereits bekannt durch ihre Tanzperformances – ihre vierte Ausgabe von »Zuhören – Dritter Raum für Kunst und Politik« mit dem Titel: »From complexity to action« im Berliner Radialsystem.

Würde mich freuen, viele von Euch/ Ihnen dort zu treffen 🙂

lg, Carla (aka LaKunaBi)

Zur Erleichterung der Entscheidung gleich mal das sehr vielseitig anmutende Programm von der Webseite der Compagnie:

»From complexity to action«: Die vierte Ausgabe von »Zuhören – Dritter Raum für Kunst und Politik« sucht neue und aktuelle Herausforderungen. Nach drei Editionen 2016 und 2017 rund um das aktive Zuhören, Migration und engagierte Communities rücken nun die drängenden Themenkomplexe Klima- und Demokratiewandel in den Fokus.“

Mit dabei sind auch einige Inititiativen und Menschen aus meinem Netzwerk bzw. denen ich mich besonders verbunden fühle – und zahlreiche andere, bei denen ich mich freue, sie bei dieser Gelegenheit endlich persönlich kennen lernen zu dürfen –
und das Ganze mit einem Ansatz, der dem Programm nach meiner Meinung nach verspricht, mehr Menschen auch außerhalb der bisherigen ( leider offensichtlich* immer noch nicht ausreichend großen) Umwelt- und Klimaschutz-Blase zu erreichen – * jedenfalls, wenn man die aktuelle Umweltpolitik betrachtet, die angeblich das politisch Machbare umsetzt und sich dabei u.a. von Meinungsumfragen leiten lässt…

Das Progressive Zentrum, Deutschland spricht, Extinction Rebellion, Fridays for Future, FutureLeaks, Restlos Glücklich, Revision, School of Collective Intelligence, SuperCoop, The Presencing Institute, urgewald, World Human Forum Medhat Aldaabal & Ali Hasan / Dabke Community Dancing, Olaf Baldini, Paola Bascón / Amazonas Solidarity Berlin, Antje Boetius, Gabriel Galindez Cruz, Maja Göpel, Samar Habibi / 5 Rhythms, Josh Fox, Luz Zenaida Hualpa Garcia, Joseph Houston & Sarah Saviet, Isabel Knauf, Bernard le Roux, Lucy Martens, Grace Mbungu, Sergiu Matis & Lisa Densem, Diego Noguera Berger, Quang Paasch, Lex Paulson, Cymin Samawatie & Gäste, Andreas Weber und die Teens-Gruppe der Kindertanzcompany Sasha Waltz & Guests

„Sasha Waltz & Guests lädt ein Wochenende lang Menschen ins radialsystem ein, um lokale Initiativen, das Netzwerk der Compagnie und internationale Gäste kennen zu lernen, sich auszutauschen, gemeinsam Neues zu erfahren und Altes in Frage zu stellen. In einem kollektiven Prozess, der Kopf, Herz und Füße anspricht, werden unterschiedliche Blickwinkel auf unser komplexes Heute beleuchtet – um jetzt gemeinsam ins Handeln zu kommen. Workshops, Gespräche und Interventionen werden von Tanz, Musik und gemeinsamem Essen begleitet. Ein Wochenende im Zeichen der Empathie, des genussvollen Lernens und der Partizipation. Für neue Verbindungen über die Grenzen von Kunst, Naturwissenschaft, Demokratie, Philosophie und Zivilgesellschaft hinaus!

©Daniel Wiesmann

Zuhören #4
Climate change & democracy

From complexity to action
Sasha Waltz & Guests
13. -15. Dezember 2019
radialsystem Berlin

Das komplette Programm zum Durchblättern.

Das Programm
Wie bei den früheren »Zuhören«-Editionen gestaltet Sasha Waltz & Guests wieder den zentralen Raum des Saals als Ort der Begegnung, des gemeinsamen Essens und der Musik. Das Ausstattungs- und Technikteam der Compagnie recycelt dafür Elemente aus Bühnenbildern und Fundus-Material. Von hier aus startet »FutureLeaks« am Samstag und Sonntag seinen ganztägigen, immersiven Parcours und lädt dazu ein, die Zukunft neu zu schreiben. Ebenfalls am Samstag und Sonntag bringt die Initiative »Restlos Glücklich« zusammen mit dem Publikum »gerettete« Lebensmittel in geschmackvoll-kreativer Zubereitung auf den Tisch. Das »World Human Forum« bietet im Saal »Gesellschafts-Spiele« rund um die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele. Die Studios in den oberen Stockwerken laden mit Filmen, Büchern und verschiedenen Workshops, kleineren Gesprächen und Performances zu einer ruhig-konzentrierten Atmosphäre ein. Der Künstler Olaf Baldini begleitet das Wochenende mit Live-Drawings.

Freitag, 13. Dezember ab 19 Uhr
Als Einführung in das komplexe Themenfeld Klimawandel eröffnet der Oscar-nominierte US-amerikanische Regisseur und Performer Josh Fox am Freitagabend »Zuhören #4« mit seiner Solo-Performance »The Truth Has Changed«. Josh Fox’ Auftakt wird anschließend um drei unterschiedliche Stimmen erweitert: Quang Paasch von der Bewegung »Fridays for Future« spricht für die junge Generation, die Wissenschaftlerin Grace Mbungu bringt eine Perspektive des Globalen Südens ein und die Meeresbiologin und Polarforscherin Antje Boetius steuert die deutsch-europäische Sicht bei. Im Anschluss ist Raum für Austausch mit dem Publikum. Mit dem Late Night Concert »Branches« klingt der Abend im radialsystem musikalisch aus: Joseph Houston (Klavier) und Sarah Saviet (Violine) untersuchen die Schnittstelle zwischen Musik und Natur anhand ausgewählter Kompositionen – in Begleitung von ungewöhnlichen Klangkörpern, jenseits der klassischen Konzertsituation.

Zuhören#4_Programm_Freitag (PDF)

Samstag, 14. Dezember ab 14 Uhr
Den Tag eröffnet ein Warm-Up beim gemeinsamen Dabke-Tanzen mit Medhat Aldaabal und Ali Hasan. Seit 2018 entwickeln die beiden syrischen Künstler gemeinsam mit Sasha Waltz & Guests und Berlin Mondiale u. a. am radialsystem eine neue Form, die traditionelle Elemente des Kreistanzes mit der Internationalität Berlins zusammenbringt und viele Menschen begeistert. Nach einem anschließenden, inhaltlichen Kick-Off mit der Naturwissenschaftlerin Antje Boetius bieten unterschiedliche Initiativen Workshops rund um das Thema Klimawandel und Aktiv-Werden an. Vom Tanz ausgehend startet »Zuhören« hier mit Kunst und Körper, öffnet aber ganz bewusst für Ernährung, die Verbindung von Persönlicher Entwicklung und Strukturwandel, Finanzen und Empowerment: »Wie künstlerisch kann politischer Aktivismus sein?« fragen der Film- und Theaterregisseur Josh Fox und die Regisseurin Lucy Martens. »Wie sieht nachhaltiger Umgang mit Lebensmitteln aus?« zeigt »Restlos Glücklich«. »Wie kann man Widerstand körperlich erfahren?« – ein Thema für Extinction Rebellion und Amazonas Solidarity Berlin. »Können wir die positiven Nachrichten, die wir in Zukunft lesen wollen, selbst mitschreiben?« fragen die Künstler*innen von FutureLeaks und »Wie lassen sich komplexe Spannungen rund um Konflikte durch Dialog und Zuhören in positive Energie umwandeln?« betrachtet Bernard le Roux aus Göteborg. Schließlich widmet sich urgewald der Frage »Wie kann ich als Bank-Kunde für Klimagerechtigkeit aktiv werden?«

Das gemeinsame Abendessen bringt alle wieder zusammen und leitet in den zweiten Teil des Tages über: Mit dem Tanzstück »Teqsi muyu marq’ay – Eine warme Umarmung für die Erde« präsentiert die Teens-Gruppe der Kindertanzcompany von Sasha Waltz & Guests ihre künstlerische Auseinandersetzung mit Klimawandel und Klimagerechtigkeit im Kontext indigener Völker und ihrer Werte. Die Jugendlichen öffnen damit den Raum für ein anschließendes Gespräch mit dem Autor Andreas Weber, der Tänzerchoreographin Luz Zenaida Hualpa García und der Wildnispädagogin Isabel Knauf zum Thema »Indigenialität«. Das Live Electronics-Konzert »Static motion« mit dem chilenischen Komponisten, Musiker und Performer Diego Noguera Berger geht in eine Party mit DJ SeSe aka the sleeping Phoenix über und schließt den Kreis von zwölf Stunden »Zuhören« mit Tanz.

Zuhören#4_Programm_Samstag (PDF)

Sonntag, 15. Dezember, ab 14 Uhr
Im Angesicht komplexer Krisen in unserer globalisierten Welt empfinden Menschen weltweit ein Gefühl der Ohnmacht. Gleichzeitig wächst ziviles Engagement, um in die Tat zu kommen. Welche Rolle spielen das Zuhören und der Dialog für die Weiterentwicklung der Demokratie und des lokalen wie globalen Miteinanders, um u. a. mit Klimaveränderungen umzugehen? Diesen und weiteren Fragen widmet sich der dritte und letzte Teil von »Zuhören #4«.

Den Tag eröffnet ein gemeinsames Warm-Up »Collective Intelligence in Motion« mit dem kolumbianischen Tänzerchoreographen Gabriel Galindez Cruz, der seit vielen Jahren für Sasha Waltz & Guests tätig ist und zwei Gruppen der Kindertanzcompany leitet. Gemeinsam mit »Das Progressive Zentrum«, dem 2007 gegründeten Berliner Think Tank mit den aktuellen Schwerpunkten Zukunft der Demokratie, Strukturwandel und Internationale Beziehungen präsentiert  »Zuhören #4« ein Gespräch mit deutschen und internationalen Gästen rund um den Dreiklang Klima, Wandel & Demokratie: Die Politökonomin Maja Göpel und der Politikwissenschaftler Lex Paulson sprechen mit der Journalistin Maria Exner und dem Pädagogen und Mediator Bernard le Roux, moderiert von Janis Prinz, Trainee von »Das Progressive Zentrum«. Auch am Sonntag können die Teilnehmer*innen von »Zuhören« wieder selbst aktiv werden: Bei »Meet the speakers« im Saal kann direkt mit den Gesprächsteilnehmer*innen in kleiner Runde weiter gesprochen werden. Angela Baldini vom »The Presencing Institut« lässt erleben, was aktives Zuhören bewirkt, wenn man sich verhindernder Faktoren bewusst wird. Morris Clay und Pedro Jardim von »Revision« gehen der Frage nach, wie die Risiken neuer Technologien besser analysiert werden können, damit sie eine nachhaltige menschliche Gesellschaft und alle Lebensformen fördern. »Restlos glücklich« lädt wieder zum Schnibbeln und Nachdenken über nachhaltige Ernährung ein, »FutureLeaks« reist weiterhin in die Zukunft und schreibt Nachrichten für ein besseres Morgen und das »World Human Forum« nähert sich spielerisch den 17 UN-Nachhaltigkeitszielen. Der rumänische Tänzer und Choreograph Sergiu Matis lädt ins oberste Stockwerk des radialsystem ein und führt in seiner performativen Soundinstallation »Extinction Room« sehr eindrücklich das Artensterben vor Augen.

Nach dem gemeinsamen Essen endet »Zuhören #4« mit einem Jam mit den Musiker*innen des Wochenendes unter der Leitung von Cymin Samawatie und Zuhörer*innen auf der Bühne. Den Schlusspunkt bilden die Künstlerin Samar Habibi und das »Zuhören«-Publikum mit Tanz durch eine Welle der »5 Rhythms« bis zur Stille.

Zuhören#4_Programm_Sonntag (PDF)

Zuhören#4_Workshop_Programm (PDF)

Karten »Zuhören«
10 / 8 € Freitagabend-Ticket
15 / 10 € Tagesticket Sa oder So
25 / 18 € Kombiticket Sa + So
inkl. kleinem Essen und Tee
bis 16 Jahre: Eintritt frei
Altersempfehlung: Jugendliche ab 14 Jahre

»Zuhören – Dritter Raum für Kunst und Politik« ist ein Projekt von Sasha Waltz & Guests I Education & Community, unterstützt von der Radial Stiftung. Sasha Waltz & Guests wird gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa und dem Hauptstadtkulturfonds.
»FutureLeaks @ Zuhören #4« entsteht in Zusammenarbeit mit »FutureLeaks«, Berlin Mondiale – Kunst im Kontext von Migration, Flucht und Exil, Allianz Kulturstiftung, radialsystem und Sasha Waltz & Guests.“ (Zitate von der Veranstaltungsseite)

Holzmarktstraße 33
10243 Berlin
Telefon +49 (0)30 288 788 50
Email info@radialsystem.de

Erreichbarkeit per ÖPNV
Das radialsystem ist per S-Bahn, Bus, Regionalbahn und Fernverkehr über den Ostbahnhof zu erreichen. Der Fußweg vom Ostbahnhof beträgt ca. 5 Minuten.

Heutiges Kläppchen u.a. mit Werbepost-Petition/ Olympia12062020/ Mythen&Fakten/ Deutschland auf Platz 3

Auch heute gibt es wieder einige Neuigkeiten aus meinem Netzwerk, mit denen ich u.a. auf meiner Ansicht nach unterstützenswerte Initiativen wie die Werbepost- Bundestagspetition hinweisen bzw. wegen anhaltender wilder Gerüchte klärende Infos zu einer anderen weiter geben möchte…

Würde mich nämlich sehr freuen, wenn noch mehr Menschen vor Weihnachten Karten für die Veranstaltung am 12.6.2020 im Olympiastadion erstehen und/ oder sie weiter bekannt machen, damit das Ganze überhaupt statt finden kann – meiner Ansicht nach stellt das Ganze nämlich eine sehr gute Möglichkeit dar, dass sich möglichst viele Menschen, selbst wenn sie am 12.6. nicht selber dabei sein können, im Vorfeld bei den diversen angedachten politikgestaltenden Petitionen zur Gestaltung und Umsetzung eines sozial gerechten Klimaschutzes einbringen können und somit auch ein zunehmendes Gefühl an Selbstwirksamkeit entwickeln, ohne das die meisten Menschen leider auch nicht ins konstruktive Handeln zu kommen scheinen…. (Könnte sich ja auch gut als Weihnachtsgeschenk eignen…;-)
Warum das aus meiner Sicht auch besonders wichtig ist, findet ihr u.a. in einer aktuellen Studie des Wuppertal-Institutes und von Germanwatch weiter unten.

Und natürlich gibt es auch diesmal
einen weiteren Adventskalender 🙂

In diesem Sinne eine geruhsame Vorweihnachtszeit,

lg, Carla, (aka LaKunaBi…;-)

Die Debatte um den Klimaschutz : Mythen, Fakten, Argumente
„Welch ein grandioses Dokument vom Wuppertal Institut! Es beleuchtet:
1) Vernetzung der Klimaleugner in Deutschland.
2) Die Rolle der Medien dabei.
3) Die Methoden der Klimaleugner.
4) Die Top-10 Fake-Argumente fein säuberlich zerlegt „

Germanwatch „auch bei der diesjährigen UN-Klimakonferenz konnten und können wir starke Impulse setzen: zum Beispiel mit unserem Klima-Risiko-Index (KRI) sowie dem heute erschienenen Klimaschutz-Index (KSI).
„Während der KRI die durch Extremwetter verursachten Todeszahlen und Sachschäden erfasst, vergleicht der KSI die Klimaschutzbemühungen von 57 Ländern und der EU. Auf der einen Seite ist Deutschland nach Hitzewellen und Rekorddürre im Jahr 2018 selber stark betroffen (KRI-Rang 3), macht auf der anderen Seite aber selbst zu wenig für den Klimaschutz (KSI-Rang 23).

Werbepost-Petition

„…ich würde mich freuen, wenn Ihr die Petition unterstützt und über Eure Kanäle verbreitet: https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2019/_11/_04/Petition_100969.$$$.a.u.html. Die engagierte Macherin rief mich an, sie kämpfen für eine Gesetzesänderung nach Amsterdamer-Vorbild (dort erhält man Werbepost nur noch mit einem „Ja“-Aufkleber). Unter www.nur-auf-wunsch.de findet Ihr alle Infos zur Petition. Vielleicht hat die eine oder der andere ja auch Lust und die Möglichkeit, Bündnispartner zu werden: https://www.nur-auf-wunsch.de/buendnis.   Herzliche Grüße Evelyn“

Fragen & Antworten zur – für am 12.6.2020 im Olympiastadion – geplanten Veranstaltung :

„Liebe Freunde, liebe Kritiker*innen, liebe Gäste, liebe Presse,
ihr habt euch in den vergangenen Tagen viele Gedanken zu uns gemacht. Das finden wir toll. Wir lieben alle eure Fragen, euer Feedback und insbesondere eure Kritik. Ja, wirklich! Nicht, dass wir uns intern nicht ebenso über unser Projekt beraten oder zuweilen sogar gestritten hätten. Aber von außen lassen sich die Dinge ja doch oft viel klarer sehen. Danke also für diese Perspektive. Das hilft uns, das Projekt weiterzuentwickeln.

Seht uns nach, dass wir ein paar Tage Zeit gebraucht haben, die Kritik zu diskutieren. Wir wollten uns sammeln, anstatt überhastet Antworten herauszugeben. Wir nehmen eure Anmerkungen ernst und berücksichtigen sie auch im weiteren Vorgehen.

So haben wir uns z.B. dazu entschieden, uns von der „Bürger*innenversammlung“ als Titel der Veranstaltung zu lösen. Wir sind keine Bürger*innenversammlung. Das war missverständlich formuliert. Uns geht es zwar darum, Menschen zu versammeln. Aber repräsentativ sind wir damit nur bedingt.

Im Folgenden findet ihr nun einige erste Antworten auf die von euch am häufigsten gestellten Fragen und Anregungen. Um die Angelegenheit so übersichtlich wie möglich zu gestalten, haben wir allen Input in diese Themenblöcke unterteilt:

Finanzierung

Initiatoren

Motive

Der Veranstaltungsort

Organisation und Partizipation

Legen wir los!

1. Finanzierung

Was ist im Ticketpreis beinhaltet? Wie schlüsseln sich die Gesamtkosten von 1,8 Mio. Euro auf? Wieviel Gewinn macht einhorn mit dem 12.06.2020?

Eine so große Veranstaltung unterliegt technisch, personell und organisatorisch gesetzlichen Vorgaben und ist überhaupt nur möglich, wenn ein in allen Belangen geordneter und sicherer Verlauf sichergestellt werden kann. Diese Vorgaben und organisatorischen Standards verursachen den Aufwand und die entsprechenden Kosten.

Wir werden alle Kosten und Einnahmen durch einen externen und unabhängigen Dritten (z.B. eine Notar*in) innerhalb eines Tatsachenprotokolls bestätigen lassen und Überschüsse an eine zu definierende gemeinnützige Organisation spenden. Keiner der möglichen Speaker*innen und Künstler*innen erhält eine Gage. Das komplette Team sowie die Infrastruktur zur Vorbereitung des 12.06.2020 sind in den Kosten nicht berücksichtigt. Wir kalkulieren mit keinem Gewinn.

Wie sich die Kosten sich im Einzelnen aufschlüsseln seht ihr im Bild der Kostentorte unten.

Warum zieht ihr nicht einfach aufs Tempelhofer Feld um?

Auch eine gute Idee. Stimmt. Aber auch das würde kosten. Wir müssten eine Infrastruktur aufbauen (ausreichend Toiletten, Sicherheitsvorkehrungen, Bühne, Lautsprecher etc.) und wären außerdem abhängig vom Wetter. Das Tempelhofer Feld ist darüber hinaus in Teilen ein Biotop- und Artenschutzgebiet.

Außerdem wollen wir, dass wirklich alle Gäste sehen und hören, was auf der Bühne und drumherum in Workshops gesagt wird. Das lässt sich im Stadion viel besser erreichen als auf einem Feld. Wir glauben insofern, dass wir euch mit einem großen bereits in seiner Infrastruktur eingerichteten Veranstaltungsraum viel besser erreichen können.

Wir unterstützen aber alle, die am 12.06.2020 eine Parallel-Veranstaltung auf dem Tempelhofer Feld organisieren möchten (vll. ein kleiner Ableger mit Live-Stream?). Meldet euch gerne bei uns. Unseren Kontakt findet ihr ganz unten.

2. Initiatoren

Die ganze Veranstaltung ist eine riesige PR-Geschichte rund um einhorn.

Es gibt ganz sicher leichtere Wege für einhorn, Öffentlichkeit zu bekommen als über den 12.06.2020. So viel Gegenwind wie aktuell hat das einhorn-Team in seiner Geschichte jedenfalls noch nie erfahren. Das hindert das Team aber nicht, weiter an die Idee zu glauben, und sich für den Spaß an politischen Prozessen einzusetzen. Politik darf Spaß machen! Findet ihr etwa nicht?

(Inzwischen besteht das Team unterdessen aus vielen freiwilligen und ehrenamtlichen Helfer*innen, die bis dahin noch nie etwas mit einhorn zu tun hatten.)


Ihr gefährdet mit eurer Idee die Arbeit von Bewegungen wie Fridays for Future.

Dass das so gesehen wird, tut uns leid und ist genau das Gegenteil von dem, was wir eigentlich erreichen wollen. Wir wollen gerade Initiativen wie Fridays for Future (Berlin) oder die Scientists for Future unterstützen, die ganz wesentlich dazu beigetragen haben, Öffentlichkeit für die Folgen des Klimawandels zu schaffen und ihn auf die Agenda der Politik zu setzen.

Beide Initiativen stehen uns beratend zur Seite und haben nicht — wie teilweise falsch berichtet — den 12.06.2020 mit initiiert.

Das sagen Wissenschaftler*innen, die Scientists for Future initiiert haben:

„Wissenschaftler*innen von Scientists for Future finden die Idee sehr gut, dass in den Monaten vor der Veranstaltung politische Forderungen — in diesem Fall Petitionen — von Teilnehmer*innen gemeinsam entwickelt und zur Diskussion gestellt werden, um diese dann auf der Veranstaltung selbst zu präsentieren und zu beschließen. Dies ist ein Vorgehen, das in der Politik üblich ist, zum Beispiel bei politischen Gipfeltreffen oder Parteitagen. Das Vorgehen kann und soll demokratisch gestaltet werden.

Dieser Prozess ermöglicht es, typische Missverständnisse und Gegenargumente aufzuzeigen und zu adressieren. Wir verstehen das als eine Aufgabe von Wissenschaftskommunikation und sehen (nicht nur) darin unseren Beitrag zu der geplanten Veranstaltung. In Talkshows jeder Couleur ist eine differenzierte Diskussion allein schon durch das konfrontative Konzept dahinter nicht möglich. Das erleben auch wir, wenn wir daran teilnehmen. Eine ähnlich große Plattform wie Talkshows bietet Olympia12062020, aber das Konzept ist lösungsorientiert. Das Projekt kann unseres Erachtens dazu beitragen, immer wieder künstlich produzierte Behauptungen der Unvereinbarkeit von sozialen und ökologischen Zielen zu überwinden.

Wir sehen die Bedeutung weit über die konkreten Petitionen an diesem Tag hinaus. Der Tag selbst ist der Kristallisationspunkt. Einen gesellschaftlichen und politischen Mehrwert generiert Olympia12062020 gerade auch durch seinen mehrmonatigen inhaltlichen Vorbereitungsprozess, in dem eine Vielzahl an Akteuren zu konkreten Einzelthemen zusammenarbeiten können. Somit wird eine demokratische Verständigung über eine Politik zur Erreichung der Klima- und Nachhaltigkeitsziele unterstützt.“

Ihr bekommt Credits für euer Projekt, die eigentlich NGOs und zivilgesellschaftlichen Organisationen zustehen.

Wir sind aktuell laut und rühren die Werbetrommel, weil wir die Finanzierung unseres Projekts sicherstellen wollen. Wir werden als Initiatoren nach Abschluss des Crowdfundings aber in die zweite Reihe zurücktreten und uns vor allem inhaltlich zurücknehmen.

Unser Ziel war immer, mit der Veranstaltung einen Raum zu schaffen, in dem NGOs oder z.B. zivilgesellschaftliche Initiativen eine Bühne bekommen für das, was sie seit Jahren lokal, regional oder sogar global an Zielen verfolgen und darin Experten sind.

Wir wollen nicht die Credits der NGOs. Wir wollen sie vielmehr in ihrer Arbeit stärken.

Ihr habt keine Expert*innen im Team, die eine Veranstaltung dieser Größe mit dem gegebenen Anspruch auf die Beine stellen könnten.

Die Crowdfunding-Zentrale zum 12.06.2020 ist mit vielen freiwilligen und ehrenamtlich arbeitenden Helfer*innen besetzt. Darunter sind vor allem einige erfahrene Projekt- und Eventmanager*innen, die bereits andere Großveranstaltungen auf die Beine gestellt haben. Sie helfen uns bei der Umsetzung des Crowdfundings als auch dabei, Strukturen zu schaffen für die Zeit danach. Im Januar 2020 beginnt nämlich die eigentliche Arbeit: Rahmenbedingungen und Inhalte für den 12.06.2020 zu schaffen.

3. Motive


Eure Ambitionen, „die Welt zu retten“ sind überheblich und naiv. Mit eurer Startup-Arroganz konterkariert ihr die Arbeit von vielen seit Jahren/Jahrzehnten ehrenamtlich organisierten Menschen.

Unsere Idee war von Anfang an, den 12.06.2020 zu initiieren, um bereits bestehende zivilgesellschaftliche Initiativen, NGOs und politisch aktive Menschen in ihrer Arbeit zu unterstützen. Wir wollen als Projekt vor allem einen Rahmen und eine Infrastruktur bereitstellen, in der diese Menschen, ihre Arbeit und ihre Ideen mehr Aufmerksamkeit und Unterstützer*innen erfahren.

Dazu planen wir am 12.06.2020 Stände rund um das Olympiastadion aufzustellen, an denen die jeweiligen zivilgesellschaftlichen Akteure über ihre Themen informieren und aufklären können. Wir sind schon heute mit vielen Initiativen in Kontakt, die sich auf den 12.06.2020 und den Austausch mit den Teilnehmer*innen des Tages und anderen zivilgesellschaftlichen Gruppen freuen.

Ihr wollt euch dem Klimawandel widmen und seid selbst null nachhaltig. Warum organisiert ihr euch nicht einfach online? Das wäre CO2-neutral.

Sich ganz und gar zu begegnen, ist ausschließlich offline möglich, glauben wir. Von Angesicht zu Angesicht schaffen es Menschen eher miteinander zu sprechen, sich zu solidarisieren und/oder aktiv zu werden. Letzteres ist, was wir wollen. Wir wollen Diskurs. Wir wollen Menschen miteinander verbinden, die sich bereits engagieren oder den Wunsch haben, sich einzubringen. Wir wollen Wege aufzeigen, Einfluss zu nehmen und mit den Petitionen, die wir für diesen Tag planen, eine Maßnahme vorstellen, wie Aufmerksamkeit gegenüber der politischen Administration unseres Landes geschaffen werden kann.

Die CO2-Emissionen, die das Event verursacht, werden wir kompensieren. Die Aufwendungen dafür sind bereits in den kalkulierten Gesamtkosten des Events enthalten.

Ihr wollt doch eigentlich nur Aufmerksamkeit für Themen, die ihr bereits festgezurrt habt und die ihr mit der Gruppendynamik im Olympiastadion nur noch durchdrücken wollt.

Wir wollen mit dem 12.06.2020 ein Forum und keine Frontalberieselung schaffen. Sobald das Crowdfunding erfolgreich abgeschlossen ist, wollen wir ab Januar 2020 Gremien und Arbeitsgruppen aufbauen, in denen Experten*innen sich beraten, Themen und Petitionen ausarbeiten. Darüber hinaus planen wir aber auch eine Online-Plattform aufzubauen, über die sich alle Interessierten ebenso mit Ideen einbringen können.

Jeder Parteitag ist kontroverser als ihr es je sein werdet.

Wir scheuen uns nicht davor, mit euch zu diskutieren und planen damit auch am 12.06.2020. Wir wollen keinen Konsens a priori. Wir sind nach innen wie nach außen offen für Diskurse, mit deren Ergebnis sich im besten Fall Lösungen gestalten lassen.

4. Der Veranstaltunsgort

Uns bereitet Sorgen, dass ihr von emotionaler Aufladung schreibt und euch offenbar nicht um die Parallelen zur Rhetorik geschweige denn der NS-Tradition des Olympiastadions bewusst seid.

Den Kampagnentext haben wir um diese rhetorischen Blüten bereinigt. Dass jemand annehmen könnte, es bestünden Parallelen dieser Art, wollen wir unter allen Umständen verhindern.

Wir sind uns darüber hinaus über die historische Verantwortung, den 12.06.2020 an diesem Ort zu veranstalten, bewusst. Wir glauben aber, dass es gerade aus dieser Verantwortung wichtig ist, diesen Ort für eine Veranstaltung zu nutzen, die der Vergangenheit des Stadions entgegensteht und unsere Zivilgesellschaft stärken will.

5. Organisation und Partizaption

Der Eintrittspreis von 29,95 Euro beschränkt die Teilnahme am Event.

Das stimmt. Rund 30 Euro für ein „Event“ auszugeben, können sich ganz viele Menschen schlichtweg nicht leisten. Das Soli-Ticket soll genau dieses Problem auffangen. Wir wollen keine exklusive Veranstaltung sein, sondern alle einbeziehen, die Interesse daran haben — unabhängig von Kontostand oder anderen finanziellen Ressourcen. Wir wollen den 12.06.2020 aber ebenso frei von Sponsoren, Werbung oder Lobbygruppen halten und glauben deshalb nach wie vor, dass die Finanzierung über das Crowdfunding der beste Finanzierungsweg für unser Projekt ist.

Aktuell wurden 42 Prozent unserer Tickets als Soli-Tickets verkauft. Schon jetzt steht also ein großer Teil des Ticketkontingents für Menschen zur Verfügung, die sich das Event ansonsten nicht leisten könnten. Wie wir diese Tickets verteilen wollen, erarbeiten wir noch. Wir freuen uns über alle Ideen, wie die Vergabe am gerechtesten gelöst werden könnte.

Um darüber hinaus möglichst vielen Menschen zu ermöglichen, am 12.06.2020 teilzunehmen, soll es einen kostenlosen livestream des Tages und seines Programms geben. Wir unterstützen außerdem alle, die am 12.06.2020 parallel zu unserem Projekt Demonstrationen oder Veranstaltungen auf die Beine stellen wollen.

Das Team ist nicht divers und insofern nicht repräsentativ. Die Veranstaltung im Olympiastadion wird es deshalb genauso wenig sein.

Wir sind mehr Frauen als Männer im Team, wir leben verschiedene Sexualitäten, wir sind Gutverdiener*innen als auch Geringverdiener*innen und Sozialhilfeempfänger*innen. Unter uns sind Arbeiterkinder und Menschen mit Migrationshintergrund, Schüler*innen, Student*innen, Akademiker*innen. Manche von uns haben sich vor unserem Projekt noch nie politisch engagiert, einige andere sind Langzeitaktivist*innen.

Unser Team ist aber, und das wissen wir, noch zu weiß. Wir arbeiten intensiv daran, uns diverser aufzustellen und unsere Blase zu durchstechen. Wir wissen, dass ein Projekt wie unseres nur gerecht auf den Weg gebracht werden kann, wenn wir als Team dahinter selbst Diversität leben und uns unserer eigenen Privilegien bewusst sind. Wir planen dazu, eine Arbeitsgemeinschaft einzurichten. Wer uns dabei unterstützen will, ist herzlich eingeladen, das zu tun.
Meldet euch via 12062020olympiahelferinnen@gmail.com.

Ihr seid nicht demokratisch!

Wir sind kein durch Wahlen demokratisch legitimiertes politisches Organ. Das ist uns klar und das wollen wir auch gar nicht sein. Mit dem 12.06.2020 wollen wir keine demokratischen Prozesse ersetzen. Wir sind Teil der Zivilgesellschaft und wollen als solche Themen in die Öffentlichkeit bringen, von denen wir annehmen, dass sie drängen, behandelt zu werden. Dazu werden wir u.a. von jener Beteiligungsform Gebrauch machen, die die repräsentative Demokratie für uns als Teil der Zivilgesellschaft vorsieht: mit Petitionen angehört zu werden.

Petitionen sind sinnlos und noch lange kein Gesetz.

Uns ist bewusst, dass erfolgreiche Petitionen nicht unmittelbar bedeuten, dass ein Gesetz geändert wird. Aber sie können ein wichtiger Anfang und Anstoß sein, auf Missstände Aufmerksam zu machen und über ihre Öffentlichkeit Druck auf die Politik ausüben, Stellung zu beziehen.

Wird eine Petition erfolgreich eingereicht, muss sich der Petitionsausschuss mit ihr bzw. der Forderung dahinter auseinandersetzen. (Siehe Video)

Wollt ihr an eurem Konzept der Veranstaltung festhalten? Ihr verspielt euch damit alle Sympathien.

Wir wollen vor allem, dass die Wurzeln unseres Projekts verstanden werden. Wir lernen gerade super viel auf dem Weg ins Olympiastadion, nehmen uns die Kritik, die uns begegnet, dabei zu Herzen und korrigieren Fehler. Aber das ändert nichts an unserer Überzeugung, den richtigen Weg gegen die Politikverdrossenheit unserer Zeit eingeschlagen zu haben.

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

Ihr habt weitere Fragen, Anregungen oder Kritik? Dann schreibt uns gerne an:

12062020olympia@gmail.com

Alle Presseanfragen an:

12062020olympiapr@gmail.com

Du willst mitmachen?

12062020olympiahelferinnen@gmail.com „

Einladung zur großen for Future Versammlung Olympiastadion

….und wie man sich bereits im Vorfeld einbringen kann…


Gerade tut sich ganz viel im Kampf gegen den Klimawandel und es tun sich viele Möglichkeitsfenster auf, die es zu nutzen gilt- deshalb gibt es heute schon wieder einen Blogbeitrag von mir – u.a. mit aktuellen Infos aus meinem Netzwerk – und einem weiteren Adventskalender , diesmal von gerechte 1komma5 , die auch die in einem früheren Blogbeitrag erwähnten Klimaplan von unten vorwärts bringen.

lg, Carla

Wie Du* vermutlich schon gehört hast, soll es am 12. Juni 2020 eine for Future Versammlung im Olympiastadion geben.

Wichtig: Damit das Ganze wirklich stattfinden kann müssen die Tickets unbedingt jetzt , d.h. noch vor Weihnachten , gekauft werden – vielleicht auch eine gute Weihnachtsgeschenkidee … !? 😉

„Diese Versammlung mit mindesten 60.000 Leuten soll der Politik weiter Druck machen.

Im Olympiastadion sollen die TeilnehmerInnen gemeinsam über Petitionen an den Bundestag abstimmen. Im Olympiastadion planen wir mit mindestens 60.000 Menschen. Weil wir die Versammlung streamen, werden auch viele Leute mit abstimmen, die nicht im Stadion sind. Mit 50.000 UnterzeichnerInnen hat eine Petition an den Bundestag die erforderliche Schwelle erreicht.

In den Monaten vor der Veranstaltung werden wir Ideen für Petitionen sammeln, darüber abstimmen und die Petitionen in Arbeitsgruppen

Mit anderen Worten: Es geht nicht nur um die Versammlung im Juni, sondern um den gesamten politischen Prozess davor, an dem Tag und danach. Jede, die und jeder, der für Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit ist kann mitmachen.  Auch danach, denn eine erfolgreiche Petition ist kein Gesetz, sondern ein Beitrag in den parlamentarischen Prozess. D.h. es gilt die erfolgreichen Petitionen auch danach zu begleiten.

Der Vorteil: man ist nicht alleine, sondern wir sind stark, weil wir viele sind und die Medien berichten werden.

Damit es möglichst viel Austausch geben kann, sind am 12. Juni auch Workshops vorgesehen. Musik von tollen Bands wird es auch geben. Der Tag selber ist ein Politikfestival – mit viel Wirkung.

Das alles wird es aber nur geben, wenn bis Weihnachten 60.000 Tickets zu 30 € verkauft werden. Das ist zur Deckung Kosten von 1,8 Mio. € für Stadionmiete, Technik etc. erforderlich. Die InitiatorInnen und UnterstützerInnen verdienen daran nichts.

Also: Bitte kauf Dir schnell ein Ticket www.startnext.com/12062020
oder spende eins oder/und verschenk welche zu Weihnachten.

Hast Du keine 30 €? Kein Problem, es gibt Leute die Tickets spenden.

Scientists for Future unterstützen Olympia12062020 mit wissenschaftlicher Beratung.

Noch mehr Informationen stehen auf www.startnext.com/12062020 und https://www.instagram.com/12062020olympia/
(auf Twitter treiben sich leider viele Trolle rum… und Website is under construction)

Findest du das gut? Dann mach bitte mit.

Danke!
Das Olympia12062020 Vorbereitungsteam (u.a. Philip, Waldemar, Elisa, Nancy, Markus, Nicole.
Es werden immer mehr!)

*) wir verwenden das bei Fridays for Future und Scientists for Future übliche Du. Bitte fühlen Sie sich dadurch nicht gestört.“

#NeustartKlima-Demo bei SPD-Parteitag – morgen 16 Uhr!

Sei mit dabei morgen bei der Demo (mit Überraschung…;-) – anbei die Infos dazu aus meinem Netzwerk – gerne auch noch weiter streuen – hier gehts zum Mobivideo 🙂

Würde mich sehr freuen, wenn wir uns dort sehen!

lg, Carla

Liebe Berlin Klimaaktivist*innen,

was für ein Wochenende: hunderttausende beim Klimastreik, tausende in der Grube – und neue SPD-Vorsitzende, die das Klima-Paket noch einmal aufschnüren wollen. Wir glauben: Auf den letzten Metern des Jahres kann jetzt doch noch einmal was passieren. Und rufen zu einem letzten Kraftakt auf.

Am 6. Dezember beginnt der SPD-Parteitag in Berlin, dort entscheidet die Partei, ob sie beim Klimaschutz nachbessert – und dafür auch das Ende der GroKo in Kauf nimmt. Wir wollen alle Klimaschützer*innen in der Partei stärken und Druck auf die Delegierten machen, für Klimaschutz zu stimmen. Mit einer Demo direkt vor dem Tagungsort und einer Botschaft aus Lichtern rufen wir die SPD zum #NeustartKlima auf.

Ich weiß, nach dem 29. 11. sind wir alle erschöpft. Doch der Parteitag am Wochenende ist die einmalige Chance, auf Bundesebene doch noch einmal Bewegung in die Klimapolitik zu bringen. Wenn sich die Delegierten für mehr Klimaschutz aussprechen, ist noch einmal alles offen. Tun sie das nicht, erwarten uns zwei Jahre Stillstand beim Klimaschutz – die wir uns nicht leisten können.
Wir haben Plakate gehängt, Mailings verschickt, Anzeigen geschaltet. Doch wir brauchen auch Eure Unterstützung vor Ort! Bitte bitte helft uns, den Aufruf zur Demo am kommenden Freitag zu verbreiten!

– per Mail / WhatsApp: Bitte informiert in Euren Verteilern und ladet zur Demo ein! Alle Infos gibt es auf der Website www.campact.org/spd-demo, auf die könnt ihr einfach verlinken

– mit Flyern: Ihr habt diese Woche noch Veranstaltungen? Habt Leute, die Lust haben, Flyer in Kneipen, Bioläden und Geschäftsstellen auszulegen? Dann könnt Ihr Euch einen Stapel Flyer im Buchladen Schwarze Risse im Mehringhof (Gneisenaustraße 2) abholen.
– per Social Media: Bitte teilt die Info über die Demo über Eure sozialen Kanäle. Wir haben auch einen Mobi-Clip zur Demo, den ihr gerne teilen könnt. Ihr findet ihn hier: https://youtu.be/N_zyAKV3Hy0

Und nicht zuletzt: Seid selbst dabei! Geht mit den Fridays, den Naturfreunden, den Leuten von Changing Cities und uns auf die Straße, um der SPD zum Nikolaustag eine klare Botschaft vor die Tür zu stellen: Klima schützen statt GroKo retten!

Bei Fragen meldet Euch gerne bei mir.
Solidarische Grüße,
Katrin–

Katrin Beushausen, Campaignerin | Campact e.V. – Bewegt Politik
Artilleriestr. 6 | 27283 Verden | 04231-957491 | 0151-17986671

Campact ist eine Bürgerbewegung, mit der 2 Millionen Menschen für
progressive Politik streiten."

„600 SPD-Delegierte haben Anfang Dezember unsere Zukunft in der Hand. Sie entscheiden: Gibt es zwei weitere Jahre Stillstand beim Klimaschutz oder einen klimapolitischen Neustart? Der SPD-Parteitag wird zum Showdown für die deutsche Klimapolitik – deshalb demonstrieren wir mit Tausenden Menschen vor der Tür. Wir fordern: Klima retten oder abtreten!

Die Klimabilanz der GroKo ist verheerend. Mit ihrem mutlosen Klimapaket verfehlt die Regierung krachend ihre eigenen Klimaziele – und erst recht das 1,5-Grad-Ziel von Paris. Dabei fordern gemeinsam mit Fridays for Future seit Monaten Hunderttausende Menschen von der Politik eins: endlich wirksamen Klimaschutz! 

Den Protest tragen wir am 6. Dezember vor den SPD-Parteitag im City Cube  Berlin. Mit tausenden Menschen sorgen wir dafür, dass die SPD-Delegierten Klimaschutz ins Zentrum ihrer Halbzeitbilanz stellen – und fürs Klima statt für die GroKo stimmen.

Kommen auch Sie vor die Tore des SPD-Parteitags, während drinnen übers Klima entschieden wird!

Wann: Freitag, 6. Dezember, 16 Uhr

Wo: Auftakt am Theodor-Heuss-Platz, Abschluss am City Cube/Messe Süd

die SPD-Basis will den Neustart. Eine Mehrheit der SPD-Mitglieder hat für Norbert Walter-Borjans und Saskia Esken als neue Vorsitzende gestimmt. Eine deftige Niederlage für Vizekanzler Olaf Scholz und die Große Koalition. Das linke Duo ist eine enorme Chance für den Klimaschutz: Die beiden wollen das unzureichende Klimapaket neu verhandeln – und, wenn die Union nicht mitmacht, die Regierung verlassen.[1] Eine starke Ankündigung! Aber wo genau Walter-Borjans’ und Eskens rote Linie verläuft, haben sie nicht klar gemacht. Das Duo wird in der SPD auf Widerstand stoßen: Die Wahl zum Parteivorsitz war recht knapp – und es gibt viel Kritik. Vor allem die SPD-Minister*innen wollen das Klimapaket nicht noch einmal aufschnüren, schließlich haben sie es selbst ausgehandelt.Jetzt, direkt nach der Wahl, müssen wir die neuen SPD-Vorsitzenden auf ihr Klima-Versprechen festnageln. Die Gelegenheit ist günstig: Kommenden Freitag, den 6. Dezember treffen sich 600 Delegierte zum SPD-Parteitag in Berlin – und entscheiden über die Zukunft der Großen Koalition. Wir wollen ihnen mit einer besonderen Demo klarmachen: Die Menschen erwarten von der SPD Antworten auf die Klimakrise – anstatt mal wieder nur die GroKo zu bekommen! Die SPD hat den Klima-Neustart in der Hand – aber sie hat auch schon viele Chancen vergeben. Wir werden die neuen SPD-Vorsitzenden und die Delegierten nur beeindrucken, wenn wir richtig viele Menschen werden. Deshalb bitten wir Sie: Kommen Sie am Freitag zur Demo. Damit die SPD sich für das Klima einsetzt – und nicht für die GroKo. Ort: Theodor-Heuss-Platz/ Ecke Masurenallee, Berlin (Stadtplanlink)
Zeit: Freitag, 6. Dezember, 16 Uhr
Wir haben uns zusammengetan: Gemeinsam mit Fridays for Future und den Naturfreunden Deutschland belagern wir das gesamte Wochenende über den SPD-Parteitag. Die SPD-Delegierten können uns nicht übersehen:Schon bevor der Parteitag im City Cube seine Tore öffnet, stehen dort Schüler*innen von Fridays for Future bei einer Mahnwache.Später am Tag starten Hunderte Jugendliche mit Fahrrädern am Invalidenpark. Auf ihrem Weg durch die Stadt sammeln sie weitere Schüler*innen ein.Am späten Nachmittag stößt unser Protestzug vom Theodor-Heuss-Platz dazu.Am Abend treffen wir uns alle und umzingeln den City Cube! Auf einer großen, gemeinsamen Abschlusskundgebung fordern wir: Klima schützen, statt GroKo retten.Wir haben hier eine historische Chance. Wenn wir am Freitag, den 6. Dezember den SPD-Parteitag mit vielen Tausenden Menschen belagern, können wir die SPD zur Klimawende bewegen. Und so den jahrelangen Stillstand beim Klimaschutz endlich beenden. Seien Sie dabei – kommen Sie mit vielen Freund*innen und Bekannten zur Demo in Berlin.
Herzliche Grüße
Gerald Neubauer, CampaignerPS: Neben Reden und Auftritten von Bands wird es eine 80 Meter lange Überraschung bei der Demo geben. Walter-Borjans und Esken und die Delegierten werden Augen machen! Kommen Sie mit uns vor die Tore des City Cubes und staunen Sie selbst.“