Klimawandel in der Kunst x 2/ Corona als Möglichkeitsfenster?

Manche von Euch haben sich vielleicht schon gewundert, warum mein letzter Blogbeitrag solange zurückliegt…

In letzter Zeit war (und ist) bei mir einiges los:
neben der Vorbereitung des Ipu-Kongresses zum Thema Suffienz, den wir inzwischen erfolgreich hinter uns gebracht haben (Doku folgt demnächst…;-),

dem Mitschreiben am Text „Zeit für Veränderung – 7 Wegweiser für mehr Nachhaltigkeit in der Corona-Krise“ als GastautorInnen bei Perspektive daily (und jetzt möglichst breit Streuen 😉 s.u.

heftigem Überlegen, wie mein Beitrag beim Down to Earth-Kunstprojekt ausschauen könnte (s.u.)

versuche ich außerdem weiterhin in den diversen Onlineversanstaltungen auch auf EU- und Bundesebene (s.u.) durch meine (hoffentlich ausreichend…;-) hintergründigen Fragen und Forderungen Nachdenken und Diskurse anzustoßen –
u.a. zum Thema, wie man noch mehr Menschen dazu bewegen kann (und damit sind auch EntscheiderInnen in ihren verschiedenen Facetten gemeint..;-) längst überfällige Entscheidungen zum Einhalten der planetaren Grenzen schnellstmöglichst zu fällen und vor allem dann auch in die Tat um zu setzen.

Freue mich dabei übrigens weiterhin über Unterstützung (bzw. benötige diese zunehmend dringend, weil mein Körper mir unangenehme Rückmeldungen gibt, wegen der ich schon Manches erstmal auf Eis legen musste) und möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei Linda bedanken, ohne die mein Trotz-Corona-Kalender, für den mir auch immer wieder Menschen danken, ganz schön leer aussähe- dort gibt es inzwischen übrigens auch eine Spalte für Dokumentationen und Aufzeichnungen von früheren Veranstaltungen .
Außerdem unterstützt Linda mich gerade dabei, eine immer wieder von Menschen aus meinem Netzwerk gewünschte Handreichung über meine „Vernetzungsanregungen“ zu schreiben, was mir auch hilft, meine Arbeit zu evaluieren und auf mich selber besser acht zu geben – zumal wir uns für unsere Besprechungen dafür immer schöne grüne Flecken in Berlin aussuchen 🙂

Als Erstes nun mein aktueller LaKunaBi’s TV-Tipp: (Sa, 27.6. 19:20) Klimawandel in der Kunst Muss der Kulturbetrieb umweltfreundlicher werden? „
Schon bevor Corona den Kulturbetrieb zum Erliegen brachte, hatte ein Umdenken eingesetzt: Wie kann man den Kulturbetrieb mit seinen vielen internationalen Events klimafreundlicher gestalten? Die Frage treibt viele große Künstler um. Doch die künstlerischen Aktionen und Auseinandersetzungen mit dem Klimawandel sind durchaus umstritten. Kritiker bezeichnen Klima-Kunst als verlogen, da sie selbst die Welt verschmutze.“

Weitere Infos dazu findet Ihr u.a. in meinem Trotz- Corona-Kalender , (wo ich mit Hilfe von Linda auch die gerade laufenden diversen Webinare rund um Nachhaltigkeit, Bildung und Demokratie sammele.)

In der Sendung wird es u.a.auch um Tino Seghal gehen, bei dessen, von ihm mit initierten Kunst-, Aufführungs- und Diskursprojekt „Down to Earth“ (13. August bis 13. September 2020) in der Immersion-Reihe des Martin-Gropius-Baus werde ich übrigens als sogenannte „Expertin der Nachhaltigkeit“ mit von der Partie sein 🙂

Außerdem möchte ich Eure Aufmersamkeit noch auf einen frisch erschienenen Artikel lenken, an dem ich mit beteiligt war und der u.a. thematisiert, in welcher Form Corona als Möglichkeitsfenster u.a. für mehr Klimaschutz genutzt werden könnte.
Gerne auch weiter streuen – neben Individuen und NGO’S könnten übrigens meiner Einschätzung nach auch EntscheiderInnen daraus wichtige Erkenntnisse ziehen…;-)

Zeit für Veränderung – 7 Wegweiser für mehr Nachhaltigkeit in der Corona-Krise
in den letzten Monaten hat ein kleines Team der Initiative Psychologie im Umweltschutz (IPU) und des Wandelwerks einen Artikel darüber verfasst, welche Bedeutung die Corona-Krise für die Klimakrise und Umweltschützer:innen hat.
Der Artikel wurde nun frisch in der Perspective Daily veröffentlicht und kann dort kostenfrei gelesen werden 🙂

Ganz viel Spaß beim Lesen! Marlis, Carla, Nadine, Marissa, Daniel, Mia, Larissa, Tilmann & Karen“

lg + bleibt gesund Carla (aka LaKunaBi 😉

PS: Wem unter Euch übrigens nach dem Lesen des Artikels u.a. meine Position und Ansicht zur jeweiligen Rolle von Individuum bzw. der Zivilgesellschaft, NGO’s, sowie Politik + anderen EntscheiderInnen, (bzw. deren Wechselspiel im Kampf u.a. gegen die Klimakrise und für mehr Biodiversität,) ggf. unklar erscheint, dem möchte ich mein
„Wichtiges Vorwort“ auf meiner A-Z-Seite an’s Herz legen 🙂